Mehr katholische Geistliche stellen sich hinter Salvini

Foto: Von PIGAMA / Shutterstock

Italien – Ein Großteil der katholischen Kirche ist auch in Italien pro-Migration eingestellt. Aber immer mehr Geistliche positionieren sich öffentlich hinter Matteo Salvini.

Vater Giacobbe Elia, ein römisch-katholischer Priester, hat seine eigenen Kirchenbrüder dafür kritisiert, dass sie sich so offentlich in Sachen Migration für mehr Masseneinwanderung aus Afrika und Asien positionierte. In einem Interview plädierte er für mehr Respekt vor Grenzen, verteidigte die Idee einer Schutzmauer und pries Innenminister Matteo Salvini als guten und effektiven Politiker, der seinen Glauben offen zur Schau stelle, heißt es in Il Giornale.

Elia mahnte, dass die Einwanderung von so vielen Migranten die Sicherheit der Italiener gefährde, gegenüber denen die Kirche auch eine Schutzpflicht habe. Elia ist nicht der erste Kleriker der Katholischen Kirche, der sich so öffentlich für Salvini einsetzt. Erst im letzten Monat pries Monsignor Michele Crociata den Innenminister als Verteidiger des Christentums in Europa. Er warnte davor, dass Italien seine christliche Identität verlieren könnte, wenn die demographische Entwicklung weiter so verläuft.

In der Vergangenheit musste sich die Lega immer wieder harte Kritik aus dem Vatikan und von der italienischen Kirche dafür anhören, die Mittelmeermigration beschränken zu wollen. Dass sich aber immer mehr Priester mit einer patriotischen Haltung in die Öffentlichkeit begeben, könnte eine Trendwende andeuten. (CK)

 

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15 Kommentare

  1. Papst Franziskus war kein Glücksgriff für die katholische Kirche. Da waren Johannes-Paul und Benedikt ganz andere Kaliber. Es tut Not, dass die Kirche ihren Standpunkt überdenkt und den Pfad der Selbstzerstörung wieder verlässt. Es ist gut, dass es hierfür erste Anzeichen gibt.

    • Sie nennen diesen Parvenue immerhin *Papst*! Für mich als Katholik heißt der nur Bergoglio.
      Kardinal Müller und andere sprechen angesichts dieser Figur deutlich von Häresie. Bzgl. der lächerlichen AmazonasSynode sagte Müller, dass das „mit Häresie auch schon nicht mehr stimme, da ein Häretiker wenigstens die Lehre der Kirche kenne“ !

    • Ist zwar für diesen Teilzeit-Politiker eine etwas inhaltsreiche Bezeichnung, doch da da schlicht der Falsche auf dem falschen Stuhl sitzt, – angenommen!

    • In der Geschichte der kath. Kirche wurden immer Mittel und Wege gefunden, sich ungeeigneter Päpste zu entledigen — Möge sie wenigstens um ihres eigenen Überlebens willen Eile zeigen.

  2. Eine hohe Schutzmauer gibt es bereits. Hinter dieser Schutzmauer sitzt ein Wichtigtuer, der sich Franziskus nennt. Eine vergleichbare Schutzmauer, mit der sich seine Schäflein vor lebensbedrohlichen Angriffen schützen wollen, verdammt er aufs Schärfste.

    • ………..oder planen Sicherheitsburggräben um den BT und das Kanzleramt!
      Sie wissen schon warum sie vor dem Volk immer grösser werdende Angst haben. Soll dann keiner hinterher sagen, Ich hab das nicht gewusst!

    • Ich habe in D / Bn vor 2 Jahren leider keinen Gottesdienst gefunden, in dem nicht hahnebüchne theologische Anomalien für die Anbiederung an die Macht der Scheinmächtigen D`s (Merkel &Co) zum besten gegeben wurden.

      Ich bin dann jeden Sonntag nach MAria Laach zur Frühmesse gefahren, denn dort war das noch ein GOTTESdienst.

      Ich bin dankbar für jeden katholischen Geistlichen und Gläubigen, der wider

      den absurden Zeitgeist steht. Ich habe zuletzt aber leider nur noch wenige gesehen.

  3. Davon sind die Kirchenträger in Deutschland aber ganz weit entfernt, hier spendet man lieber für Schlepperkähne und verliert Scharen an Schafen, die noch mehr Migranten im Land haben will

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