Kaum wird es wieder wärmer, schon wird Klima-Katastrophenalarm gegeben

Foto: Von Diego Cervo/Shutterstock

Kaum steigen die Temperaturen wieder, erheben die Katastrophentexter der deutschen Mainstream-Medien wieder ihr häßliches Haupt und versuchen, sich in Panikmache zu überbieten.

Den gestrigen Vogel schoss „Focus Online“ ab mit einer – wie gewöhnlich von „The Wheather Channel“ übernommenen – Vorhersage, die sich mehr wie das Drehbuch zu einem billigen Science-Fiction-B-Movie las als ein Wetterbericht. Anscheinend sind meteorologische Kenntnisse für die Mitarbeit in deutschen Wetterredaktionen weniger wichtig als Grundkenntnisse in Kreativem Schreiben.

„Die Dürre geht erst richtig los!“, wurde da gedroht. „Die Sonne brennt vom Himmel“. Allzeithochs und Rekorde „werden fallen“, „werden gebrochen“. Bis zu 41 Grad „drohen im Westen“. Die „Sahara-Peitsche“ bringe eine „nie dagewesene Hitze“: Dazu ein Schaubild mit Farbwerten, die schon nicht mehr das alarmistische Rot, sondern bereits ein grelles Pink als neue Signalfarbe verwenden.

Auch wenn jeder Laie inzwischen weiß, dass „seit Beginn der Aufzeichnungen“ etwas anderes ist als „nie Dagewesen“: Klimakatastrophe hin oder her – Fakt ist, dass es seit Menschengedenken „Hitzeperioden“ gibt, die wir Sommer nennen, und „Kälteperioden“ namens Winter. Beides ist kein Hexenwerk und ganz sicher nichts Neues. Neu ist der idiotische Versuch, jede kurzfristige Temperatur- oder Wetterschwankung zum bevorstehenden Weltuntergang umzudichten.

Immerhin lassen die Leserkommentare hoffen, dass die Zielgruppe solcher Wettermeldungen ein wenig kritische Distanz bewahren. „Warum nur werden die Menschen mit solchen Kommentaren verrückt gemacht? Natürlich sind diese Temperaturen nicht angenehm. Diese Temperaturen gab es aber auch schon früher. In den 70ger und 80ger gab diese Temperaturen. Aber hört endlich auf, die Bevölkerung in Angst und Schrecken zu versetzen!“, schrieb einer. Und ein anderer: „Billige Effekthascherei… im Winter folgt dann auf die Sahara-Peitsche wieder die Polar-Peitsche.“ Vermutlich den Nagel auf den Kopf traf aber der folgende Kommentar: „Klimaanlage volle Pulle,Pool voll machen Bier kalt stellen und krank feiern….hoch lebe Deutschland!“ (DM)

 

Loading...

84 Kommentare

  1. Weiß gar nicht, was die alle haben. Wir bekommen Sommer geschenkt.
    Sonnenenergie ist die Quelle allen irdischen Lebens, wertvoller als Gold.

    Außerdem sollte die effektive Befeuerung des Klimawandels doch erste Bürgerpflicht eines Linksgrünen sein, schließlich sollen sich die zugelaufenen Wüstensöhne doch heimisch fühlen.

  2. Die Kommentarfunktion im Focus macht nach Abschaltung der Bewertungsfunktion keinen Spass mehr. Es soll die Mehrheitsmeinung der Leser nicht mehr zu erkennen sein.deshalb bin ich nach vielen Jahren Focus hierher gewechselt.

    • Hier sind Sie auf jeden Fall besser aufgehoben. Sie haben Recht, seit man beim Focus nicht mehr bewerten kann, bin ich da auch völlig weg.

  3. Die Klimahysteriker können ja auf die Südhalbkugel düsen. Da ist jetzt Winter und, ei der Daus, auch a….kalt. Na Ja , ich will ja nicht übertreiben wie die „Klimanarren“, es ist 0,4°C kälter als das langjährige Mittel! Wie ist das nur möglich bei steigendem CO2 ?
    Auf der Nordhalbkugel ist es ganze 0,4°C wärmer als im Durchschnitt .
    Am deutschengrünen Wesen wird keiner genesen!

    • Die Arktis geht auch. Da ist doch neulich ein Schiff der sogenannten Klimaforscher festfroren, weil das Eis viel dicker war, als die Klimamodelle das vorausgesagt haben 🙂

    • Die Clowns, die durch die Nord-West-Passage wollen. warten immer noch auf Tauwetter. Bis Mitte September besteht ja noch eine Chance Resolute zu erreichen, danach friert man ein!

  4. Wer wie ich im tiefen Südwesten der Republik groß geworden ist der ist ohne Zweifel wirklich heiße Sommer eigentlich gewöhnt. Um die 30 Grad über 3 – 4 Monate sind hier vollkommen normal und das war auch in den fast 55 Jahren an die ich mich erinnern kann immer so. 35 hatten wir auch öfters, nur die 40 an denen wir nun zum 2ten mal in diesem Sommer kratzen waren schon eher die Ausnahmen. Insofern muss ich leider aus meiner Lebenserfahrung bestätigen das es die letzten 10 Jahre gerade hier schon etwas wärmer geworden sind und auch milder im Winter der teilweise komplett Schnee-frei ist.

    Ich bezweifle aber das eine CO2 Abgabe daran irgendwas ändern wird außer man könnte die Sonne mit dem Geld dazu bringen etwas weniger zu strahlen!

    Davon abgesehen brauche ich die 40 Grad wirklich nicht…

  5. Hier ist es speziell den FFF-Jüngern zu heiß, deshalb fliegen sie auch gerne in den Ferien in den „warmen“ Süden. Finde den Fehler.

  6. Ja, ich kann mich noch ganz genau an meine Jugend erinnern.

    Immer im dicken Ledermantel auf dem Mopped unterwegs, egal ob Sommer oder Winter.

    Am Badesee mussten wir immer erst Löcher ins Eis schlagen, beim Grillen ist das Fleisch erst über der Kohle aufgetaut, Getränke konnte man nur Lutschen.

    So war das damals, immer arschkalt.

    Der Focus hat schon Recht.

  7. Wenn dann endlich die CO2-Steuer eingeführt wurde; Ist die bei der Steuererklärung wieder absetzbar, wenn der nächste Regensommer kommt???

  8. Diese Hitzeperioden werden in Zukunft doch gar nicht mehr vorkommen. Wenn erst mal die CO2-Steuer greift ist es mit der Hitze vorbei. Oder hab ich da was missverstanden?

  9. Es mag ja dauerhaft wärmer und trockener werden, Klimawandel eben, den betreibt die Erde ungefragt schon etwas länger. Aber anzunehmen oder gar zu behaupten, DE könne mit irgendwelchen Maßnahmen darauf Einfluss nehmen, ist nicht nur vermessen, sondern eher größenwahnsinnig.
    Von einer verantwortungsbewussten Regierung erwarte ich Vorbeugung, Stabilisierung der Wasser-und Energieversorgung und keinen Propagandamüll …..

  10. Naja, Sommerloch und Ozonloch, da kann es schon mal heiß hergehen, aber keine Sorge: schon im November sichten Bildreporter in Norwegen die ersten Mammuts

  11. Das was im Artikel betrieben wird, ist die großangelegte Wettermanipulation der letzten beiden Jahre zu verharmlosen und als Klimaschwankung zu deklarieren. Natürlich ist die geschürte CO2- Klimahysterie völliger Unsinn, nicht aber der stattfindende metereologische Krieg über Deutschland mit chemischen und elektronischen Mitteln. Man muss schon mit Scheuklappen versehen sein, wenn man die Strukturen am Himmel nicht sieht, die so rein gar nichts mit Kondensstreifen gemein haben. Dazu muss der Michel weder Physik noch Chemie studiert haben, sondern lediglich etwas an gesunden Menschenverstand besitzen. Betrachtet man die Graphen der Bodenfeuchte der letzten beiden Jahre, so wird man erkennen, dass Deutschland in Mitteleuropa besonders betroffen ist. Ich habe es bereits mehrfach beschrieben, dass gezielt die Wolkenstruktur flach gehalten wird und ausgebrachte Nanopartikel die Bildung von Kondensationskeimen zusätzlich verhindern. Regen fällt dann, wenn überhaupt nur in geringem Maße und dessen Analyse wird zeigen, dass Metallionen vorhanden sind die absolut nicht ins Regenwasser gehören, aber zusätzlich das Feinwurzelsystem schädigen. Gemachte Trockenheit und Schädigung der Wurzeln wirken sich in der Summe absolut fatal aus. Wer gerade im Harz oder im Thüringer Wald Urlaub macht, wird die katastrophalen Baumschäden sehen, die sich im Herbst und im kommenden Frühjahr so verschlimmert haben werden, dass selbst ein Blinder das bemerken muss. Das Ganze ist also ein komplexer Angriff, mit dem beim Michel Zustimmung zur monetären Ausplünderung erreicht werden soll und gleichzeitig die Natur so massiv geschädigt wird, mit allen schlimmen Konsequenzen.

    • Sie sind ein Anhänger der Chemtrails-Verschwörungstheorie? Haben Sie Beweise für Ihre Behauptungen? Wie erklären Sie sich, dass, wo so viele Personen beteiligt sein müssten, dies alles geheim gehalten werden kann? Welche Motivation sollen die Verursacher haben und wer steckt dahinter? Deutschland wird auch ohne Chemtrails sehr schnell zu Grunde gehen, wenn sich an der aktuellen Politik nichts ändert.

    • Soso, “ Chemtrails-Verschwörungstheorie“. Es gibt Theorien, die aufgrund von Beobachtungen der Natur aufgestellt werden. Die Begrifflichkeit „Verschwörungs“theorie ist Humbug. Allein schon visuelle Beobachtungen zeigen Diskrepanzen zwischen Kondensstreifen und diesen Strukturen. Versuchen Sie also schlüssig zu erklären, weshalb sich ein vorher blauer Himmel in kürzester Zeit mit diesen zirrusartigen Strukturen überzieht, die schließlich beim Zerfließen den gesamten Himmel, je nach Intensität auch für Stunden, milchig- grau eintrüben. Wieso zeigen Maschinen gleicher Flüghöhe (Flightradar), zur gleichen Zeit einen Kondensstreifen und zum anderen diese sich abnorm verhaltende Struktur.
      Das Internet ist voll von guten und weniger guten Beiträgen.
      Lesen Sie hier:
      https://saga4ever.blogspot.com/2016/01/whistleblower-leibniz-institut-weist-chemtrails-nach.html
      Im Übrigen, Aluminium-Ionen lassen sich im Regenwasser schon mit einem besseren Umweltkoffer nachweisen.

    • Ich habe diese bizarren Kondensstreifen mehrfach über Schleswig Holstein gesehen. So ça 8 Streifen auf einmal, ohne Flugzeuge. Vorher habe ich das nicht geglaubt, aber nachdem ich das mehrfach gesehen habe, war mir klar, dass das nicht normal sein kann. Flugzeuge hinterlassen ganz andere Streifen und in viel grösserer Höhe.

    • Ist mir auch schon aufgefallen. Außerdem einmal zwei Flugzeuge, die parallel mehrere langgestreckte Kurven flogen. Die haben den vorher blauen Himmel regelrecht mit langanhaltenden, sich nicht auflösenden aber breit auffächernden Streifen, bedeckt.

    • Genau, und nach diesen Streifen hatten wir lange Trockenzeit ohne Wind, ganz ungewöhnlich für Norddeutschland. So kann man auch den „Klimawandel“ künstlich beschleunigen.Um uns dann abzuzocken.

    • Danke! Das sind genau auch meine Beobachtungen. Ich lebe im weiteren Umfeld eines Flughafens, sehe somit viele Flugzeuge mit normalen Kondensstreifen am Himmel, die sich sehr schnell in nichts auflösen. Daneben gibt es aber Tage, an denen Kondensstreifen in Form völlig regelmäßiger Gittermuster zu sehen sind, die ganz sicher nicht zufällig entstanden sind. Diese Gittermuster lösen sich nur sehr langsam auf und verschwimmen dann in einen milchig-grauen Schleier, der sich über das Himmelsblau legt.

    • Bis vor ein paar Jahren noch konnte man ganz offiziel in der Presse über diese Themen lesen, über Forschungen wie man das Sonnenlicht verdunkeln könnte. Nennt sich Geoengineering.

    • Ein Artikel von 2010 ! Und wer weiß was bis jetzt schon so alles ausprbiert und angewendet wird.
      „“Die Schiffe machen es vor: Man braucht nur etwas Dreck in die Luft zu pusten, und schon bilden sich weiße Wolken. Satelliten haben die Spuren der Ozeangiganten in den vergangenen Jahren schon dutzendfach fotografiert. Die Wolkenstreifen über den Meeren gleichen abstrakten geometrischen Mustern.
      Einige Klimaforscher betrachten das Säen und Aufhellen von Wolken als eine der womöglich letzten Optionen zur Rettung des Klimas, sofern sich die weltweite Staatengemeinschaft nicht auf drastische Reduzierungen der Treibhausgasemissionen einigt. Der gescheiterte Uno-Klimagipfel von Kopenhagen hat verdeutlicht, wie schwer eine solche Einigung zu erreichen ist. Mit dem sogenannten Geoengineering, also gezielten
      Eingriffen in die Atmosphäre oder Biosphäre, könnte man vielleicht noch das Schlimmste verhindern………““
      https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/geoengineering-aufgehellte-wolken-koennten-erderwaermung-stoppen-a-681082.html

    • Jap so ist es. Lass dich bloß nicht von leuten verunsichern, die zu faul zum recherchieren sind. Ich war mein leben lang viel draußen und mir ist der scheiss schon aufgefallen, bevor ich wusste was das war. Aber die meisten leute schauen nie nach oben. Man könnte wohl eine horde geflügelte affen über eine stadt schicken, ohne das jemand etwas merkt…

    • Mir kam neulich, auch ohne solche Beobachtungen zu gemacht zu haben, ähnliche Gedanken. Die Klimahysterie wird angeheizt, um 1. Steuern abzuzocken, 2. die Bevölkerung zu drangsalieren und zu kontrollieren und 3. um eine Akzeptanz bei den Menschen für ein rumfummeln am Wetter vorzubereiten. Forschen tun sie ja schon lange daran, aber wie weit sie damit sind, darüber legt sich der Mantel des Schweigens.

  12. Schaut mal hier beim Deutschen Wetterdienst: https://cdc.dwd.de/portal/
    Und dann genauer auf die Veränderung in Zahl und Lage der Messstationen.
    Und dann sagt Ihr mir bitte, wie man so über die Jahre/Jahrzehnte vergleichbare Daten erhalten will.
    Und dann hört bitte auch jeder auf, seine Kindheitserinnerungen von vor 50 Jahren oder Omas Erzählungen als Maßstab für „früher war alles besser“ zu nehmen.

  13. Also ich hätte mir wenigstens mal ein „weißes“ Mädel vorm Kühlschrank gewünscht…..
    Bin ich jetzt Rassist oder Nazi??

  14. Sahara-Peitsche? Stimmt.

    Die Eroberer aus der Sahara Region peitschen den SchikiMikiDeutschen

    den letzen Verstand aus dem Gehirn.
    Die Asylanten fühlen sich hier bei den neuen normalen Temperaturen heimisch.

    Die ehemals Einheimischen sollen per Klimaterror
    ins kühlere Sibirien getrieben werden.

    • Vielleicht sollte das als eine Möglichkeit ernsthaft erwogen werden. Die Hugenotten hatten damals Preußen auch zur Blüte verholfen. Vielleicht sehen das die Russen ähnlich. Die lassen sich gewiss nicht so auf dem Kopf herumtanzen wie wir in Deutschland.

  15. Ich kann nur bestätigen: Solche Temperaturen gab es bereits in den Fünfzigern, das Ganze hieß dann lapidar „Sommer“ und wir gingen als Kinder ins Freibad. Auch die nach solchen Hitzewellen damals bereits eintretenden Gewitter waren nicht selten sehr zerstörerisch. Übertreibungen und Horrormeldungen gehören zum Konzept des FOCUS, um Leser anzulocken. Nach Veröffentlichung völlig überzogener, reißerischer Artikel wird es den Lesern fast immer erlaubt, frei und unzensiert Kritik an den Autoren zu äußern, was ja eigentlich durchaus lobenwert wäre, wenn diese etwas daraus lernen würden.Das tun sie aber nicht. Es gibt auf FOCUS Online fast keinen Artikel mehr, bei dem die Leser den Autoren nicht maßlose Übertreibung und reißerischen Stil vorwerfen – meistens zu Recht, denn das Provozieren von Empörungen bei gleichzeitiger Gewährung des Dampf-Ablassens seitens der Leser ist ein wunderbares Geschäftsmodell. So müssen wir auch weiterhin trotz Leserprotest in den Foren mit solchen Artikeln rechnen. Ich weigere mich jedenfalls schon seit langem, einen Kommentar in einem FOCUS-Forum zu schreiben, weil ich ahne, dass mein Protest bereits mit einkalkuliert ist und erwartet wird und ich mir daher benutzt und instrumentalisiert vorkomme.

  16. Wann wird’s mal wieder richtig Sommer, so’n Sommer wie er früher einmal war, ja mit Sonnenschein von Juni bis September in nicht so naẞ und so sibirische wie im letzten Jahr. Wer kennt das Lied und wann hatte Rudi Carrell es zum ersten mal gesungen?🤔😁

    • In den 1970ern hat er es gesungen. Damals gab es eine Serie von eher kühlen und verregneten Sommern. Wir Kinder wollten immer ins Freibad gehen, aber die Temperaturen lagen oft um die 20 Grad oder darunter. Die Sommer damals waren generell nicht so warm wie heute. Temperaturen von 30 Grad oder mehr habe ich erst viel später als Erwachsener erlebt. 38 Grad hätte ich bis zum letzten Jahr hier in meiner Gegend nie für möglich gehalten.

    • Ja das stimmt aber dafür waren die Winter Sau kalt. Nur erwähnt an Silvester 1978 auf 79 als Norddeutschland eingeschneit war. Mittags hatte es bei uns im Süden noch um die 16+ und Nachts 20 – und Schnee ohne Ende. Heute bestimmt lt. Presse Mainstream Journalismus Weltuntergang

    • Die kältesten Winter hier bei mir waren die Winter 1985/86 und 1986/87. In beiden Wintern hatten wir wochenlang Temperaturen um die -20 Grad und eine Inversionswetterlage. Unten warme Luft und darüber kalte Luft, was zur Folge hatte, dass es keine Zirkulation und somit kaum Luftaustausch gab. Damals gab es in den Autos noch keine Katalysatoren, und das Benzin enthielt noch giftiges Blei. Von Woche zu Woche wurde die Luft immer dicker. Und das beste: wir haben es überlebt.

    • Ja Interversionslagen waren auch in den 70ziger als Smog Alarm bekannt. Da kamen sogar die ersten Fahrverbote für alle. Autos waren alle ohne Kat. Vor allem im Ruhrgebiet war der Smog Übel. Ähnlich heute Peking.

    • Wenn ich mich an den Gestank der PKW und insbesondere der LKW von damals erinnere und das mit heute vergleiche, dann bin ich immer beeindruckt, wie gut die Autoindustrie diese Probleme in den Griff bekommen hat. Das macht einem auch immer wieder die Irrationalität derer bewusst, die ständig von Luftbelastung faseln. Die haben wirklich überhaupt keine Ahnung. Bei den endlos vielen LKW, die heutzutage auf den Autobahnen unterwegs sind: es wäre nicht auszuhalten, wenn die wie damals rußen und stinken würden. Heute kann man problemlos längere Zeit hinter LKWs herfahren. Damals hat man sich bei der erstbesten Gelegenheit vor den LKW gesetzt.

    • Oh ja das stimmt. Jeder Diesel qualmte genauso stark wie Helmut Schmidt bei seinen Interviews. Bei den Benzinern kamen blauen Wolken aus dem Auspuff vor allem die Kurzhubigen BMW ’s. Umluft war damals bei unseren Schüsseln noch unbekannt entweder Lüftung auf oder zu. Vor allem nicht vergessen unsere Asbesthaltigen Bremsbeläge. Überlebt haben wir es trotzdem aber unsere Autoentwickler haben in den Jahren gute Arbeit geleistet was die Umwelt betrifft. Und das war gut so.

    • Natürlich. Irgendwo wird es wärmer gewesen sein. Ich beziehe mich auf die Umgebung, in der ich schon mein Leben lang lebe. Und damals waren 26 Grad für uns warm.

    • Ich erinnere mich. Ich habe die Sommer nach 75 alle als verregnet in Erinnerung. Ich erinnere mich, wie wir von einer Wanderung bis auf die Unterwäsche durchnässt zurückkamen, und wie es nach einem verregneten Siebenschläfer tatsächlich sieben Wochen fast pausenlos regnete.
      Die erstmalige, wirklich Wetteränderung erfolgte eigentlich erst 1988, als eine Serie sehr heißer Sommer begann und wir auch im Winter diese Stürme und Orkane hatten.

    • Das Liedvon Rudi Carrell hatte noch einen echten Bezug zur Wirklichkeit. Das kann man sich allmählich gar nicht mehr vorstellen. Heute wird aus jedem Staubkorn ein Elefant gemacht (Mücken gibt es ja auch fast nicht mehr).

    • Ich erinnere mich daran, dass dann aber das Jahr 1976 einen Supersommer lieferte und wir uns an der Ostsee den Pelz verbrannten.

    • Ja, irgendwann MItte der Siebziger gabs ja mal diesen extrem heißen Sommer. Kann sein, dass wir denselben meinen und ich mich im Jahr geirrt habe. Jdenfalls ist es so, dass ich mich nach diesem Sommer bis fast 88 nur noch an verregnete oder zumindest kühle und trübe Sommer erinnere – aber da die Erinnerung bekanntlich trügt, kann ich das natürlich auch nicht für all die vielen Jahre beschwören.

  17. In dem sein Kopf herrscht Dürre, absolute Dürre, da wächst nicht’s gescheites mehr. Wir hatten in den 90gern, vor den Sommerferien im Juli mindestens zwei mal die Woche hitzefrei, manchmal auch ne ganze Woche und das gab’s erst ab 30 Grad. Der Unterschied zu den Kits heute wir sind an den Weiher schwimmen geradelt und haben unsere Jugend verschwendet, wie es normal ist für Kinder und Teens, anstatt uns bei der größten „SOMMERHITZE“ in der Stadt zum Protestieren zu treffen.

    • Genau da gings zum Baggersee mit Freunden. Kofferradio , Kippen und etwas Alkohol war auch dabei. Schön wars.

    • Jap so muss das. Kein wunder, dass die kinder heute alle einen stock im arsch haben, wenn sowas fehlt. Die unternehmen lieber was sinnvolles mit den eltern…. 😂🤢

    • Die Kids von heute wissen immer weniger wie schön das Leben sein kann als nur Hirngestört Freitags durch die Straßen hüpfen.

    • Damals hatten die Grünen ja auch noch nicht den „Klimasommer“ als Panikmache entdeckt um dumme Schüler als Wähler zu rekrutieren !

  18. Dem es zu heiß wird sollte ins Wasser und dazu ein kühles Getränk und schon funktionieren wieder alle Hirnzellen. Diese Hysterie schon wieder.

  19. Im Hessenwetter für die nächsten 14 Tage: Ab nächste Woche wieder 25 – 28° ! Wo ist das Problem ?

  20. Das ist zwar eine Binsenweisheit, aber erstaunlich viele Minderbegabte fallen auf die grünen Scharfmacher rein.

    • Während meiner Kindheit öffnete das örtliche unbeheizte Freibad am 11. Mai. Manchmal war es schon Tage vorher so heiß, dass man Barfuß nicht auf der Strasse laufen konnte und wir Kinder sehnsüchtig auf den Beginn der Badesaison gewartet haben. Als Katastrophe hat das niemand gefunden, ganz im Gegenteil.

    • In meiner Kindheit (geb.1957) waren alle Monate ohne R Badezeit.
      Mai…..August eventuell noch Anfang September

  21. Meine Empfehlung bei großer Hitze: Elektroauto stehen lassen und auf Benziner oder Diesel umsteigen, denn Akkus vertragen im geladenen Zustand die Hitze nicht. Die reduziert die Lebensdauer gewaltig.

    • Weitere Lösungen: Batteriebetriebene Klimaanlage für die Batterien oder eine Windmühle auf dem Autodach.

  22. Wenn man den Wetterbericht im TV hört, dann fiebern die förmlich der 40 Gradgrenze entgegen, und sind fast enttäuscht, wenn am nächsten Tag dieser Wert nicht erreicht wurde. Peinlich. Der Juli war doch angenehm durchwachsen.

Kommentare sind deaktiviert.