Identitäre Demo: Medien verharmlosen Antifa-Gewalt

EIN PROZENT

Demo Halle (Bild: Ein Prozent)

Am Samstag wollten Anhänger der „Identitären Bewegung“ (IB) in Halle (Saale) demonstrieren. Ein Bündnis teilweise gewaltbereiter Extremisten rief dazu auf, die Demonstration zu verhindern. Das Bürgernetzwerk „Ein Prozent“ zeigt auf, was am Samstag passierte.

Im Vorfeld und während der Antifa-Proteste kam es erneut zu gewalttätigen Ausschreitungen, Körperverletzungen und Vandalismus. Eine offizielle Polizeimeldung spricht von einem brennenden Auto, Körperverletzungen und Sachbeschädigungen.

Schon im Vorfeld wurden in Leipzig und Rostock zwei Brandanschläge auf die Autos identitärer Aktivisten verübt. Am Samstag brannte ein drittes Auto. Parallel zu den Protesten versuchten Linksextremisten, in die Wohnungen dreier Patrioten einzubrechen. Auch das Haus der Burschenschaft Germania wurde Ziel eines linken Anschlags.

Immer wieder blockierten Linksextremisten den Demonstrationszug der Identitären, teilweise versuchten sie, Polizeisperren zu durchbrechen (zum Video). Außerdem wurden Steine, Flaschen und Brandsätze auf die eingekesselten IB-Sympathisanten geworfen. Laut „Bild“ leitete die Polizei Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz ein. Das Antifa-Bündnis „Halle gegen rechts“ verharmlost: „Bei jedem Derby wäre das keine Nachricht.“ Eine von Linken errichtete Barrikade wurde ebenfalls in Brand gesteckt.

Weitere Körperverletzungen sind Beweis genug für die antidemokratische Haltung und Gewaltbereitschaft der Linken. Selbst das „Bürgerfest für Demokratie“, organisiert von Stadt und Universität, musste „aufgrund der veränderten Versammlungslage“ verlegt werden. Bernd Wiegand, Bürgermeister der Stadt, äußerte in Hinblick auf das linksextreme Gewaltpotenzial: „Wir können nicht ein friedliches Bürgerfest feiern, wenn direkt nebenan möglicherweise ein Straßenkampf tobt.“ Dabei macht der Parteilose Wiegand selbst gemeinsame Sache mit der Antifa, wie der Fall des Antifa-Zentrums „HaSi“ eindrücklich zeigt.

Bilder belegen, dass gewaltbereite Antifaschisten bereits vor der Demonstration regelrechte Depots mit Pflastersteinen anlegten, um sie als Wurfgeschosse einsetzen zu können. Zudem sollen anrückende Krankenwagen zur Behandlung Verletzter von Antifaschisten blockiert worden sein.

Medien verharmlosen Antifa-Gewalt

Unterschiedliche Organisationen riefen zur Störung der Proteste auf, u.a. das einschlägige Bündnis „Halle gegen rechts“ sowie die Linksextremisten der „Interventionistischen Linken“ (IL) und die Antifa-Gruppe „Nice to beat you“.

Mit von der Partie waren aber auch vermeintlich gemäßigte Politiker, u.a. der SPD-Bundestagsabgeordnete Karamba Diaby und der SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil, die auch als Redner auftraten. Vorneweg marschierte der bekannte Antifa-Kopf Wanja Seifert, der immer wieder die Nähe linksextremer Brandstifter sucht. Sein Genosse Valentin Hacken ist Sprecher von „Halle gegen rechts“. Ähnlich wie Seifert steckt auch er tief im roten Antifa-Sumpf. Außerdem ist er Mitarbeiter der Linken-Abgeordneten Henriette Quade.

Die „Mitteldeutsche Zeitung“ verharmlost die linken Gewaltexzesse und nennt sie „ein Zeichen für Weltoffenheit“. Andernorts urteilt die MZ: „Weitestgehend verläuft der Protest ‚friedlich‘“. Auch im „Störungsmelder“Sprungbrett für Antifa-Schreiber, werden die rechtswidrigen Blockaden und die Gewaltbereitschaft verharmlost. Im „Spiegel“ werden die Angriffe von links mit keinem Wort erwähnt, auch die „Volksstimme“ schweigt zu den Vorfällen.

Angesichts der medialen Schützenhilfe ist es nicht verwunderlich, dass sich die linksextreme Szene weiter radikalisiert. Die Gefahr, Opfer linker Gewalt zu werden, ist höher denn je.

Polizei untersagt identitäre Demo

Weil Linksextremisten (u.a. „Leipzig nimmt Platz“) die Zugänge zur IB-Versammlung blockierten und die Polizei nicht willens war, die Situation zu entschärften, wurden viele Identitäre am Bahnhof festgehalten. Nicht jeder, dem es gelang, sich zur „AK16“ durchzuschlagen, wurde zur Veranstaltung durchgelassen und sah sich plötzlich zwischen Polizei und grölenden Linksextremisten eingeschlossen. Schließlich wurde die IB-Demo durch die Versammlungsbehörde untersagt, da die Sicherheit der Teilnehmer nicht gewährleistet werden könne (Bericht).

Insgesamt zeite sich an diesem Samstag erneut, dass in Deutschland mit zweierlei Maß gemessen werde, so „Ein Prozent“. Einerseits werden gewaltbereite Antifaschisten zu Streitern „für Weltoffenheit“ erklärt, während sich der Rechtsstaats vor ihrer antidemokratischen Haltung beugt, andererseits werden friedliche Demonstranten nur deswegen kriminalisiert, weil sie sich für ihre Heimat und eine sichere Zukunft engagieren. Wohin führt dieser Weg?

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9 Kommentare

  1. Alles haargenau wie seinerzeit in Leipzig bei Legida. Ich habe nach der Menschenjagd zum Hauptbahhof genug gesehen, um zu wissen, dass es kein Demonstrationsrecht mehr gibt. Die Polizei hat sogar meinen Ausweis sehen wollen, als ich zu einer zweiten Demo aufs Kundgebungsgelände gegangen bin. Einschüchterung!

    Antifa und Polizei haben denselben Arbeitgeber. Ich beschränke mich darauf, mein Kreuz an der richtigen Stelle zu machen. Das gesundheitliche Risiko ist mir zu groß.

  2. Was hat sich geändert? Früher waren es die Braunen Hemden die gewalttätig gegenüber Andersdenkenden durch Deutschland gezogen sind. Heute ist es die SAANTIFA! Außer die Farbe der Kleidung von Braun zu Schwarz hat sich zur damaligen Zeit nichts geändert!

  3. „Halle gegen rechts“, „Bürgerfest für Demokratie“ und welch andere klingende Namen sie doch haben, die gewaltbereiten Linksradikalen.
    Fackeln Autos ab, werfen Pflastersteine… alles zur Verhinderung rechter Gewalt?

  4. Die Nähe etablierter Politik zur Antifa ist mehr als bedenklich. Sie ist demokratiefeindlich. Auch linker Faschismus ist Faschischmus. Das die Ordnungsmacht mißbraucht wird um Demokratie zu verhindern, ist verfassungswidrig. Eine genehmigte Demonstration wird von oben herunter verboten, mit der fadenscheinigen Begründung die Sicherheit der Demonstranten sei gefährdet. Statt die Störer in die Schranken zu weisen, die verfälschte Berichterstattung. Demokratie und Freiheit? Nicht mehr in diesem Land. Ich sehe Parallelen zu den Schlägereinsätzen in Honkong und Schlimmeres.

  5. Bitte beachten:
    Faschismus und Faschisten erkennt man weder an der Farbe, der Seite, noch am (teils gegenteiligen) Namen, sondern ausschließlich am Handeln.

  6. Diese linksfaschistische Antifa wird überall gefeiert in Politik und Gutmenschentum. Es reicht nun endlich mal. Macht die Augen auf, Schlafschafe. Es muss erst schlimmer kommen, damit es endlich besser werden kann.

  7. Dann müßte es in Ländern, in denen es nie einen Faschismus gab, anders sein. Ist es aber nicht: siehe Schweden, oder die Dominanz der linken Demokraten in den USA im metapolitischen Raum. Daß die BRD den „Faschismus“ nie überwunden habe, war übrigens jahrzehntelang ein Mantra der Linken und eines ihrer argumentatorischen Zugpferde. Auch die DDR – Propaganda hat immer damit operiert.

  8. Tja, was sagt man noch dazu ??? ein Braunschweiger Alt68iger ist nun in Halle OB, welcher angeblich parteilos ist, doch von einer Partei gestützt wird, und brachte uns dieses Gewürm hierher … Da hat man keine Fragen mehr …

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