Die Gewalt-FAZ: Prima Klima mit Martina

Max Erdinger

Tumulte im Freibad; Foto: Screenshot Youtube
Tumulte im Freibad; Foto: Screenshot Youtube

Weiß der Geier, was für ein Kopf heutzutage hinter einer FAZ steckt. Der kluge Kopf von früher kann es auf jeden Fall nicht mehr sein. Der würde nämlich keinesfalls goutieren, was Frau Martina Blecher zu Aggression & Mordlust mit Verweis auf Klimaerwärmung & Hitze schriftlich im Blatt aus Allgemeinfrankfurt hinterlassen hat. Frau Blecher schreibt, daß es jetzt irgendwie wissenschaftlich von Experten bestätigt sei, daß die „die Menschen“ aggressiver werden, wenn es tagsüber schön warm ist. Mehr Morde gibt es auch wegen der Klimaerwärmung, schreibt sie. Man ist glatt versucht, eiskalt die Klimaerwärmung zu erwürgen und das Blech zu dengeln. Die Medienkritik.

Ein Grad heißer und sechs Prozent mehr Morde„, schreibt Frau Dengler … Blecher. Damit niemand denkt, sie hätte hier lediglich eine Korrelation behauptet, zieht sie einen Experten aus dem Ärmel, der die Mordshitze und die ruchlose Moritat als solche in einen kausalen Zusammenhang stellt. Was macht sie also, die gräßliche Klimaerwärmung? – Sie mordet. Da gibt es kein Vertun. Alarmstufe rot.

Also, schauen wir mal, wen Frau Blecher da aus dem Ärmel geschüttelt hat. Sie schreibt: „Dieser Frage sind amerikanische Forscher nachgegangen, die für eine Studie den Zusammenhang zwischen Klimawandel und steigender Gewaltbereitschaft untersucht haben. Craig Anderson, Psychologieprofessor und Gewaltforscher der Iowa State University, wertet seit vielen Jahren die Kriminalitätsstatistiken aus und setzt sie in Verbindung zu den Temperaturmessungen.“

Na ja, an den Universitäten ist es inzwischen so, daß man keine Zuschüsse mehr für eine Studie über das Paarungsverhalten der Gummibärchen bekommt. Stellt man die Gummibärchen jedoch antragsgemäß in einen Zusammenhang zur „Klimaforschung“ und behauptet, es ginge darum, herauszufinden, ob die Gummibärchen sexuell aktiver werden, wenn sie in ihrem individuell konstruierten Geschlecht bedroht sind, weil sie von der globalen Klimaerwärmung in ihrer gemeinsamen Tüte zu einem bunten Klumpen verschmolzen werden könnten, dann fliegen einem die Zuschüsse nur so um die Ohren, daß man jeden Abend schön essen gehen kann.

Interessant wäre auch gewesen, zu erforschen, wie der Verkauf von Speiseeis mit der globalen Klimaerwärmung zusammenhängt. Werden umso mehr Eisbecher verkauft, je mehr Morde es gibt? Oder man könnte untersuchen, ob beispielsweise die Immigration unabhängig von der Jahreszeit erfolgt und ob Immigranten gemessen an ihrem prozentualen Anteil an der Gesamtheit von „die Menschen“ in Deutschland einen entsprechenden Anteil am geläufigen Kauf von Eisbechern haben. Zum Beispiel, wenn man nicht wissen will, ob Immigration etwas mit Morden zu tun haben könnte. Oder ganz anders: Gibt es einen Zusammenhang zwischen erforenen Obdachlosen und extremen Kältegraden im Winter? Und wie wäre das moralisch zu bewerten im Verhältnis zu gestiegenen Mordraten im Sommer?

Ganz demokratisch mal angefragt bei der Frau Blecher: Sind Ihnen Erfrorene lieber als Erstochene? Und wenn nicht, warum haben Sie sich dann kein anderes Thema ausgesucht? – Ah, es geht gar nicht um ein Grad mehr und sechs Morde, sondern um die globale Klimaerwärmung, die außer mehr Morden auch alles mögliche andere verursacht. Badewetter zum Beispiel.

Und da käme dann gleich die nächste Frage an die Frau Martina Blecher und den Herrn Anderson, Craig, von der Iowa State University: Wer war das bis jetzt immer, der wegen der Hitze im German-Frybad gewesen ist und dort bandenmäßige Randale veranstaltet hat? – Oberbayern und die berüchtigten Schläger aus dem Markgräfler Land, oder? – Ist ja auch logisch. Schließlich sind die „die Menschen“ alle gleich, weswegen sie von der Hitze auch allesamt gleichermaßen aggressiv werden, was wiederum bedeutet, daß „Oberbayern*Innen und Markgräfler*Innen“ die richtige Antwort ist. Schon schlau, die Frau Blecher von der FAZ.

Ein Aufsatz, den Anderson unlängst gemeinsam mit dem Psychologen Andreas Miles-Novelo verfasste, kommt zu dem Ergebnis, dass sich Menschen bei höheren Temperaturen reizbarer und aggressiver zeigen, was zu Gewalt führen kann. Mit jedem Grad, um das sich die Temperatur aufgrund der Klimaerwärmung erhöhe, könnten selbst die Mordraten um sechs Prozent zunehmen.  In der Auswertung für die Vereinigten Staaten prognostiziert die Studie, dass mit einer Temperaturzunahme von nur einem Grad Celsius gut 25.000 mehr Fälle von schweren bis hin zu tödlichen Angriffen auftreten.

Ah, und schon haben wir wieder die altbekannte Trickserei. In der Schlagzeile wird erst eine Behauptung aufgestellt, im Text steht die dann im Konjunktiv und aus der geschlagzeilten Tatsache wird eine Prognose. Was sich nicht alles anhand eines Temperaturanstiegs von einem Grad prognostizieren ließe! – Daß es abends länger warm bleibt, zum Beispiel.  – „The sky is the limit“, wie Herr Anderson, Craig, von der Iowa State University einräumen müsste angesichts der infiniten Möglichkeiten, Prognosen anhand eines Temperaturanstiegs zu erstellen.

Vernünftiger Einwand

Aber dann, – Respekt, Frau Blecher -, gibt sie doch noch einem vernünftigen Mann das Wort, dem Herrn Ralph Schliewenz vom Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen. Der sagt nämlich, daß der Aufbau der Studie von Herrn Anderson, Craig ein bißchen dämlich ist. Wenn es heiß ist, trinken die „die Menschen“ mehr, wahrscheinlich auch mehr Alkohol. Der ist bekanntlich aggressionsfördernd. Was aber ebenfalls noch keine singuläre Ursache für gestiegene Mordzahlen sein müsste. „Wenn man den Menschen nur die Möglichkeit von Gewalt als Regulation bietet, dann wird mit gesteigerter Temperatur auch mehr Gewalt angewendet„, sagt er – und daß es eben auch andere Regulative gibt.

Jedenfalls macht sich der Berufspsychologe Herr Schliewenz keine Sorgen, daß sich der Klimawandel bis zur Mordshitze steigert. Menschen seien in der Lage, sich an Situationen anzupassen und neu entstehende Probleme anders als mit Gewalt zu lösen. Sein Tipp: Wenn sich die „die Menschen“ aggressiv fühlen, dann sollen sie nachdenken und sich dem Problem stellen. Gewalt sei jedenfalls keine Lösung. Da hat er wohl recht. So, und jetzt aber ab ins Freibad, Badegäste verprügeln bei der Hitze. Bis später.

 

 

 

 

 

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53 Kommentare

  1. Also ich werde eher träge, wenn es heiß wird. Wenn das sogar die Norm ist, dann hat dieser Anderson völlig unrecht. Einen trägen Mörder gibt es kaum.

  2. Seit Udo Ulfkotte dort weg ist, geht es mit dem Blatt steil bergab, bald können sie mit der „Frankfurter Rundschau“ fusionieren:)

  3. Gestern in der Aktuellen-Stunde (WDR) ein Bericht über die „Blaue Lagune“ in Wachtendonk. Dort dürfen Badegäste nur noch mit „personalisierten“ Tickets rein, natürlich wurde wieder drumherum geredet, warum das so ist. Man will eine bestimmte Klientel ausschliessen.

    Wetten bald geht ein Shitstorm los, wegen Diskriminierung.

  4. „Die Menschen“ wurden nicht agressiver, man hat lediglich die enorm Agressiven unkontrolliert ins Land gelassen, weshalb es jetzt überall rauher wird und die Opferzahl der „dieser Agressoren“ ständig wächst.
    Dazu benötigt ein Mensch keine Studien, er muss nur erkennen können!

  5. Ich kann der Frau und der Studie nur zu zustimmen. Denn deswegen gibt es in den Wüsten keine Städte oder Dörfer. Ab und zu Laden, den auch die Mörder müssen essen und Trinken, um wenn es am Tage in den Wüsten heiß wird aggressiv und mörderisch zu werden. Da viele Badegäste durch die Sahara müssen, haben sie sicherlich Schäden genommen und deshalb in Deutschland nach erfolgter Aggressivität in die Klapse zu landen oder mit einem Gutschein für ein Besuch einer Badeanstalt und Eisdiele, von Richter*innen freigesprochen 😝

  6. Östrogen und Klima scheinen auch
    eine verheerende Wechselwirkung
    auf die kognitiven Denkprozesse zu verursachen.

  7. Scheinbar beeinflusst die Temperatur die Triebkontrolle. Die einen lassen ihren primitiven Trieben freien Lauf, andere schreiben solche Artikel. Gibt es eigentlich schon den Fachbegriff „Migrantengewaltleugner“?

  8. So ein Blödsinn. Diese erbärmlichen Schundzeitungen lügen das Blaue vom Himmel, um sich einer kriminellen Regierung anzudienen.

    Viele Grüße aus dem tropischen Thailand übrigens. An diesem Land scheinen die Weisheiten der Schund-FAZ vorbeigegangen zu sein.

    Warum es hier so wenig Morde gibt…???

    An den Temperaturen liegt es jedenfalls nicht…

  9. Ach darum ist in Afrika und diesen ganzen Südländern immer Krieg, weil’s da so warm ist. Na das leuchtet einem ein, da hat man gleich eine ganz andere Sicht auf gewisse Dinge. Die armen überhitzten Menschen, wir müssen ihnen helfen. Vielleicht spendet der deutsche Skiverband ein paar Schneemaschinen, wir können die ja eh nicht mehr verwenden, wegen dem CO2.

    • Ja deswegen darf man den Menschen dort auch keine Waffen liefern sonst ist man ja daran schuld, wenn es dort Krieg gibt. Dann darf man sie aber aus dem gleichen Grund nicht mit arglosen Menschen in Freibädern zusammen bringen. Es sind nämlich Primitive, die nicht selbst entscheiden können, ob sie die gelieferten Waffen auch benutzen – und natürlich auch nicht, ob sie ihren niederen Trieben im Freibad freien Lauf lassen.

  10. In Reykjavik oder Oslo ist die Mordrate also primar aus diesem einen Grund niedriger als in Johannesburg, Brasilia oder Monrovia. Dem Killer ist´s zu kalt. Wer hätte das gedacht …

  11. Zwei Forscher in Deutschland sind vor kurzem zu folgendem Ergebnis gekommen und warnen vor schwerwiegenden Folgen:

    In China fallen aufgrund der Klimaveränderung immer mehr Reissäcke um.Das kommt daher dass der Sack sich durch die steigende Erderwärmung schneller ausdehnt als der Reis.So sackt die ganze Sache zusammen.

  12. Aha – das Klima ist also schuld.
    Und ich hatte fälschlicherweise angenommen, es liegt an Menschen mit geringem IQ die ins Land kommen, obwohl sie die Bevölkerung abgrundtief hassen und denen vor lauter Wut und Neid auf diese Bevölkerung ihr „südländisches Temperament“ manchmal durch geht.

    Aber – Klima – da brauchen wir ja nur ein paar Wochen zu warten, bis es kühler wird.
    Großartig !!

    • Ganz einfach. Es muss eine Studie hin, die geringen IQ mit hohen Temperaturen in Verbindung bringt /Ironie off

  13. Natürlich. Die immer mehr mordenden „Männer“, die vor wenigen Jahren noch klar mit Vornamen und Herkunft beschrieben wurden, morden dann bei Kälte aus Frust vorm Wetter und weil überall Bratwürste verkauft werden.

  14. Des Maxens Texte sind immer genial-
    allein ich hab nicht immer die Zeit mir Wort für Wort alles durchzulesen.
    Daher sei mir vergönnt, allein an obigem Bild den vollendeten Hochverrat des rotgrünislamistischen Merkel-Regimes festzustellen.

  15. „Frau Blecher schreibt, daß es jetzt irgendwie wissenschaftlich
    von Experten bestätigt sei, daß die „die Menschen“ aggressiver werden,
    wenn es tagsüber schön warm ist.“

    Frau Blecher hat nun ein Problem. Sie hat damit nämlich viele Länder in nahen Osten und in Afrika (wo es bekanntlich sehr warm ist) diffamiert.

  16. Dieser Art Beiträge sind, abgesehen von der Lächerlichkeit ihres Inhalts, gerne häufiger erwünscht. Sarkassmus ist eine wesentliche Variante des Humors, ohne den das alles längst nicht mehr zu ertragen wäre. Wohlgemerkt für Menschen mit Verstand, die anderen sind ja Klima..

  17. Nur so nebenbei:Ist schon aufgefallen,daß in der Werbung immer mehr Dunkelhäutige auftauchen!
    Um den Bürger an diese Eindringlinge zu gewöhnen.

    • Jup, ich empfehle mal dazu die neue veet Werbung näher zu beäugen, sehr interessant.

      Oder der ovulationstest und und und und….

    • nebenbei ist gut! Egal ob das der AlTi oder der Litel ist, egal welche Firma. Man könnte meinen die haben Anweisung!? Haben die natürlich!!! Ich kommentiere das immer mit ein paar Sprüchen bei allen Leuten „so sieht halt die deutsche Durchschnittshausfrau aus, braun, schwarze Locken, die Männer schwarz, schwarze Bodybuilder, schwarzer Bart, aber immer mit weißer Frau als offensichtliche Partnerin…..“ demnächst sind es schwarze Lesbenpaare, schwule Männer im Planschbecken mit kleinen weißen Kindern, etc. Wer immer noch nicht kapiert daß die bösen weißen Männer weg sollen, dem ist nicht zu helfen. Und dann kommen noch unsere Klimakinderidioten dazu. Vergesst einfach Eure Herkunft und Zukunft.

  18. Zu viel Aufmerksamkeit für Marina Blecher, eine 20jährige Praktikantin (600 € im Monat) aus der Hamburger Redaktion der Netzpiloten. Aufgefallen ist sie bisher mit Krachern wie „Warum Smartphones oft schlechte Laune machen“ und „Emjois als Bestandteil digitaler Kommunikation“. Bei „Ein Grad heißer und 6 Prozent mehr Morde“ wurde die links-feministische Redaktion der FAZ aufmerksam und hat den Artikel eingekauft, weil das Thema so strunzdämlich angegangen wurde, dass die verblödeten FAZ-Leser, von denen ich auch mal einer war, das Ganze sogar schlucken dürften … wer bisher sein FAZ-Abo noch nicht gekündigt hat, dem ist sowieso nicht mehr zu helfen.

  19. Was ich immer wieder feststelle, die Anzahl der Hirnerweichungen steigt rapide, aber ob das mit dem Klima zusammenhaengt wage ich eher zu bezweifeln?!

  20. Die Blech-Frau hat irgendwie recht: Am Südpol ist’s draußen sau-kalt, und dort passieren kaum Morde.🤣

    • Und wegen der Sau-Kälte am Südpol out-door würde die Messer-Klinge sofort in der Leiche fest-frieren, und sich damit grün-mäßig nicht mehr weiter-verwenden lassen. 😂

    • Ich glaube das liegt schon eher an der strengeren Sicherheitspolitik der Südpolesichen Regierung.

  21. komisch das es erst seid 2015 Auffälligkeiten gibt. Vielleicht sollte die Frau auch mal aus der Sonne gehen,scheint schädlich für sie zu sein.

  22. Wenn an dem Blech was dran wäre, müssten ja eigentlich auch die Opfer aggressiver werden und sich effektiver (oder überhaupt) wehren, also vermehrt Übergriffe schon im Ansatz abgewehrt werden, von denen dann nichts in der Zeitung liest außer vielleicht: „Flüchtling im Freibad brutal verprügelt. Täter waren mutmaßlich Deutsche.“ Steht aber (leider) nix drin. Komisch.

    • Also in Österreich gab es eine Frauenmordhäufung im Januar und Februar – waren das dann Spätwirkungen der letzten Sommerhitze? Sind die Ösis einfach so reaktionsträge, dass die erst ein halbes Jahr nach der Hitze zum Morden anfangen? Und wie lange dauert das dann erst bei Schweizern?
      Fragen über Fragen…

  23. Jetzt habe ich endlich die Erklärung dafür warum ich beim Lesen solcher und ähnlicher Artikel immer so aggressiv und mordlustig werde.

    • Die Dame wird für ihr Blech fürstlich honoriert wie die
      Verleger der Propagandamedien auch:-)

    • Wird nicht viel nutzen, denn wir wissen
      es besser Eigentlich sollte man diese
      Dame mal zur Verantwortung ziehen.
      Und die FAZ auch.
      Die bilden ja ne „Kriminelle Vereinigung“

    • Also, erstens war es die FAZ und ich weiß, weil
      ich mich weltweit informiere dass Merkelland
      nicht nur in Europa isoliert ist.
      Zweitens,wenn durch die causa Epstein seine Mitstreiter
      der finsteren Pädos auch fallen, dann ist
      auch das gelenkte Sytem in Berlin mit von
      der Partie.
      Anders als hierzulande sind die Clintons auch
      schon in den dortigen MSM am Pranger.
      Merkel hat Clinton aus Steuergeld unterstützt
      und hat beim Uranium One Deal die Finger
      im Spiel. Alles wird gut, dauert nur noch
      ein wenig.:-)

    • Das liegt nicht am Fleiß, Ideologie frisst Hirn egal in
      welcher Jahreszeit.
      „Diese Personen reden immer dummes Zeug, egal bei
      welchem Wetter, dafür werden sie gut bezahlt°.:-)

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