IB-Demo in Halle: „Es war groß, es war heiß, es war schön.“

Am Samstag ging es in Halle heiß her: Die Identitäre Bewegung hatte zum Sommerfest und zur Demonstration geladen und bereits im Vorfeld hatte die Gegenseite unter dem Motto “Nice to beat you” angekündigt, an diesem Tag die Eskalation zu suchen.

von Till-Lucas Wessels

Gleich vorab, weil die Kommentarspalte ohnehin vor Netzstrategen und eremitierten Möchtegern-Napoleons nur so wimmeln wird: Wir wußten, daß es schwierig und gefährlich werden würde, eine identitäre Demonstration in Halle durchzuführen. Wir wußten aber auch, daß wir uns nicht ewig darum würden drücken können. Und, Freunde, ich sage Euch: Es war groß, es war heiß, es war schön.

Wir hatten alles auf dem Zettel: Konzertierte Aktionen gegen das Haus im Vorfeld, eine mit Mutwillen zur Unfähigkeit bereite Versammlungsbehörde und das übliche “breite Bündnis” von militanten Alt-Maoisten, über hedonistische Antideutsche bis zur Boomer-Oma mit selbstgemaltem Pappschild – alles das hatten wir mit einkalkuliert und das meiste traf auf die eine oder andere Art und Weise ein.

Wir hatten auch gerechnet mit jener Handvoll abseitiger altrechter Gestalten, die – manchmal wohlwollend, nicht selten aber auch genau kalkulierend und entsprechend von staatlicher Seite protegiert – ihre eigenen Fetische und krankhaften Fixierungen in unsere Mitte zu tragen versuchen würden.

Sie merken schon: Die Demovorbereitung hieß für uns vor allem: Rechnen hier wie da, abwägen, abschätzen, aufdröseln, neu ins Verhältnis setzen und am Ende eine große Gleichung aufstellen. Ein Gleichung allerdings, die doch bei einer öffentlichen Veranstaltung stets bis zu einem gewissen Grad von einer großen Unbekannten getragen sein würde: Der Zusammensetzung der Teilnehmer und der Stimmung am Tag der Veranstaltung

Was wir nicht ahnen konnten, war, daß genau diese große Unbekannte es sein sollte, die uns an diesem Samstag wieder und wieder aufs neue überraschen würde und das durchweg positiv.

Auf den obligatorischen Abriß der Ereignisse für diejenigen, die über den Ablauf im Unklaren sind, verzichte ich an dieser Stelle. Nur soviel: trotz aktiver Behinderungen durch die Polizei gelang es uns schließlich am Nachmittag den Großteil unserer Veranstaltungsteilnehmer vor der AK16 zu versammeln. Allein das ist eigentlich schon ein kleines Wunder – hatte man von staatlicher Seite doch versucht, mit allen Tricks ein Durchkommen der mit dem Zug angereisten Demonstrationsteilnehmer zu verhindern.

Ohne ins Detail gehen zu wollen, wagen wir einen kleinen Blick in die versammlungsbehördliche Zauberkiste: Absichtlich falsche Ortsangaben an ortsunkundige Besucher, die nach dem Weg fragten, Platzverweise und “Stadtverbote” an Demonstranten, die darauf bestanden zum Veranstaltungsort durchgelassen zu werden, Nichteinhaltung sämtlicher Zusagen, die die Anreise zu unserem Haus betrafen (z.B. Ermöglichung der Anreise mit Straßenbahn, oder zu Fuß), usw. usf.

Wer nach langer Irrfahrt vom Hauptbahnhof (teilweise mit Umweg über den Leipziger Flughafen) doch bis in die Nähe des Hauses kam, den erwartete zumeist eines von zwei Schicksalen: Entweder er wurde durch ein antifaschistisches Spießrutenspalier geleitet und kam – um einige Spritzer unappetitlicher Flüssigkeiten, blaue Flecken, und Schürfwunden reicher – schließlich in unserer Mitte an, oder er wurde gar nicht erst durchgelassen und von den Beamten in die von Spähern und militanten Jagdgruppen durchvölkerten Querstraßen zurückgeschickt.

Wer sich am patriotischen Demonstrationsgeschehen der vergangenen Jahre beteiligt hat, der ist solcherlei ja irgendwo gewohnt und doch war es in diesem Fall aufs neue erschreckend, mit welcher Boshaftigkeit bereits die Anreise der Teilnehmer sabotiert werden sollte. Kein Grund zu verzagen, sicherlich – ist es doch gerade dieser Bereich, in dem der Staat die Grundrechte, die er sich selbst gesetzt hat, nicht mehr garantieren kann bzw. will, der für uns politische Aktivisten zum natürlichen Habitat geworden ist, weil unsere Aktionen auf seine Kenntlichmachung und Markierung ausgelegt sind.

Um 15 Uhr, als die Demonstration starten sollte, war das Haus eingeschlossen….

Lesen Sie die ganze Geschichte auf Sezession.de

 

IB Deutschland: „Erfolgreiches Sommerfest und krasse Rechtsbrüche seitens der Polizeiführung Halle“

 

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12 Kommentare

  1. Sven Lieblich ist eine Ikone und nimmt kein Blatt vor dem Mund,also nicht stenkern.Wir verfolgen alle das selbe Ziel,deshalb reißt euch zusammen,und zieht am selben Strang.Für Deutschland und Europa!

  2. Besser hätten die IB ihre Existenzberechtigung selbst nicht nachweisen können als der polizeistaatliche gewaltsame Angriff auf Liebich durch die Schergen der Machthabenden und sein anschließendes Wegschleppen. Das war eine unbezahlbare PR-Aktion für die IB!

    • Das Dumme ist … das war gar keine IB-Aktion.
      Und noch dümmer ist … die IB hat Liebich wegen der Aktion Hausverbot erteilt.

    • Gerade im Live Stream hat Sellner folgende Aussage getätigt , dass am Bahnhof Leute gestanden hätten , die nicht zur IB gepasst haben…..ohne jetzt Namen oder Gruppierungen zu nennen.

      Sven darf sich dann wohl indirekt angesprochen fühlen

    • In Wahrheit kenne ich die Internas der IB nicht und auch Liebich war mir bis dato nicht bekannt! Mit meinem Kommentar wollte ich vor allem die unsäglichen undemokratischen Methoden, der wahrscheinlich von der Politik angestifteten, Polizei angreifen, der Mann hat nichts getan das einen derartig gewaltsamen Zugriff gerechtfertigt hätte!

  3. Ich nehme mal an, dass der Autor dieses Artikels identisch mit dem Genannten ist , der Sven ein Hausverbot erteilt hat ! Okii….bei dem Iraner der da am Bahnhof mit herum stand hätte ich es sogar begrüßt ! Aber Sven ????
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    Sven Liebich
    Ich habe übrigens gestern Abend (ca. 22 Uhr) Hausverbot bei der IB bekommen. Ausgesprochen von einem Ordner namens Till W. Begründet hat er das mit der Aktion auf dem Markt. Martin Sellner und Mario Müller äußerten dafür (für dieses Hausverbot) Unverständnis, waren aber auch lediglich Gäste. Ich weiss nicht, wer Till bezahlt. Er machte an dem Tag eindeutige Arbeit des Verfassungsschutzes.

    • Da war der Herr Wessels vielleicht futterneidisch. Liebich hatte nämlich einen Plan B und hat dann seine Aktion auf dem Markt durchgezogen, die wesentlich mehr Erfolg hatte (das Video zur Festnahme von Liebich ging viral), als die Aktion der IB. Man kann im Artikel hier oben zwischen den Zeilen lesen, wie Wessels gegen Liebich stänkert („Möchtegern-Napoleon“) und auf seine geringe Größe anspielt. Das ist unterste Schublade, zumal Liebich Aktionen vorzeigen kann, die Wessels noch nicht mal geträumt hat. Wessels redet sich die Niederlage schön: „Es war groß, es war heiß, es war schön.“ … nee, war es nicht; lern lieber was von Liebich, statt gegen ihn zu stänkern.

  4. Leute ich kann euch gar nicht sagen, wie sehr ich mich wünsche, daß die Rote Schlägertruppe der von Staat, Kirche und Gewerkschaft bei der IAA in Frankfurt richtig die Sau rauslassen, meinetwegen die Messe in Schutt und Asche legen. Die Stadt dann mit Millionen Klagen der Aussteller überzogen werden und die Messen dort Geschichte sind. Vor allem die ganze Welt wird sehen, daß Deutschlands Polizei nicht mehr in der Lage ist, Bürger und Gäste zu schützen und sogar einige Länder dann Reisewarnungen für diesen Land herausgeben.

    • Ich glaube,da werden wohl beim „Sau rauslassen“ die Automobilkonzerne nicht mitspielen.Deren finanzielles und auch personelles Potenzial,sollte das wohl überlegt leisten können.Störer,Randalierer und Provokateure dürften die wohlverdiente Abreibung bekommen,wenn schon der sog. „Freund und Helfer“ versagt bzw. keine Hilfe mehr ist.

    • Danke für diese netten worte.wollen wir hoffen dass es so kommt.anders lernt der Michel nicht.

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