Brasilian Waxxing für Transe verweigert – Wirbel in Vancouver

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Transgender - Foto:Von mrkornflakes/shutterstock

Das „Menschenrechtstribunal“ für British-Columbia mit Sitz in Vancouver behandelt einen besonders bizarren Fall: Ein „Transmann“ wollte in einem „Brasilian Wax Studio“ eine Intimenthaarung vornehmen lassen, doch das Unternehmen verweigerte ihm die Behandlung.

Die kanadische Gendergemeinde dreht vollkommen frei, seit der Fall über die Provinzgrenzen hinaus bekannt wurde und für Furore sorgte. Die „transgender woman“ Jessica Yaniv, die sich selbst als „LGBTQ-Aktivist*In“ bezeichnet, wollte im Genitalbereich für haarlose Verhältnisse sorgen, doch die Angestellten verweigerten ihr die Peni/-Vaginaküre – und zwar aus durchaus nachvollziehbaren Gründen: Inhaber und Beklagter Marco Da Silva erklärte, er und sein Team fühlten sich nicht ausreichend qualifiziert, eine Komplett-Intimenthaarung bei einer Frau mit männlichen Geschlechtsteil durchzuführen. Zudem berief er sich auf die Vertragsfreiheit und darauf, das ihm und seinen Angestellten nicht zugemutet werden könne, gegen seinen erklärten Willen durchzuführen. Er werde dies auch im Fall eines Gerichts vor dem zuständigen Justice Centre for Constitutional Freedoms so vertreten, ließ er seinen Anwalt erklären. Mit LGBT oder LGBTQ habe er „keine Probleme“.

„Transmann“ Yaniv jedoch ist überzeugt, dass es sich um Diskriminierung aufgrund seiner/ihrer sexuellen Orientierung handelte, wie die kanadische „National Post“ berichtete.

Sie rief das B.C. Human Rights Tribunal an, eine Rechtsinstitution, an die in Kanada jeder Bürger appellieren darf, der sich in seinen Grundrechten eingeschränkt fühlt. Eine öffentliche Anhörung des Gremiums vergangene Woche lief völlig aus dem Ruder, als die Klägerin und etliche von ihr im Schlepptau mitgebrachten Gender-„Genossen*Innen“ vor Gericht den Vorwurf erhoben, der Betreiber des Brasilian-Waxxing-Salons sei ein „Neonazi“. Diese Masche zieht offenbar nicht nur in Deutschland. (DM)

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8 Kommentare

  1. die in Kanada jeder Bürger appellieren darf, der sich in seinen Grundrechten eingeschränkt fühlt.

    Ist Intimenthaarung neuerdings ein Menschenrecht dass man einklagen kann? Was es nicht alles gibt!

  2. Wenn AFD Mitglieder in Gaststätten nicht bedient werden ist der Jubel bei den
    „LGBTQ-Aktivist*en“groß. Trifft es aber einen der Ihrigen dann ist die Empörung groß.

  3. Der/Die/Das „LGBTQ-Aktivist*In“ soll sich nicht ins Hemd machen.
    Einfach ein Feuerzeug hinhalten.
    Nennt sich Brandrodung und jut is !.

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