Nazi-Wolfsskulpturen-Künstler bekommt nach Großspende an SPD seinen „Themenpark“ genehmigt

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Der „Künstler“ und Bildhauer Rainer Opolka – bekannt geworden durch seine „Nazi-Wolfsskulpturen“ –  ist nicht nur ein ausgemachter „Kämpfer gegen Rechts“. Der Multimillionär und Unternehmersohn gehört auch seit Kurzem zu den Großspendern der Brandenburger SPD. Nun kann Anti-Rechts-Opolka auch rein zufällig mit der Genehmigung seines seit 2013 geplanten „Kunst- und Literaturpark“ rechnen. 

Opolka, der mit seinen „Nazi-Wolfsskulpturen“ durch die Gegend tingelt und den einfallslosen bronzenen Wanderzirkus überall dort aufstellt, wo sich seiner Meinung nach brauner Ungeist zeigt, spendete 76.650 Euro an die Brandenburger SPD. Die BZ macht den Vergleich auf und zeigt, dass die  Freien Wähler insgesamt nur 15.000 Euro Spenden, die FDP 20.000, die Grünen 41.000 bekamen. Die CDU erhielt „eine mittlere fünfstellige Summe, die Linke 70.000 Euro Zuwendungen in Form von Spenden.

Seit 2013 wartet der,mit LED-Lampen reich gewordene Opolka auf grünes Licht für seinen „Kunst- und Literaturpark“, den er auf den 15.000 Quadratmeter seines, am Strokower See erworbenen Schloss Hubertushöhe errichten will. Bislang wurde ihm die Genehmigung versagt, da es sich um Landschaftsschutzgebiet handelt, wo der Möchte-gern-Künstler unter anderem einen 38 Meter hohen Aussichtsturm und eine Plattform über dem Wasser errichten will.

Nun – nach seiner Spende – kam Bewegung in die ganze Sache und Opolka kann urplötzlich auf grünes Licht für seinen „Kunst- und Literaturpark“ am Storkower See hoffen, da sich – wie die BZ berichtet – SPD-Politiker für die Genehmigung seines Bauprojekt eingesetzt haben und die SPD-geführte Kreisverwaltung nun davon ausgeht, dass das Bauleitplanverfahren „erfolgreich abgeschlossen werden kann“.

Die anderen Parteien fordern jedoch eine Erklärung für den plötzlichen Sinneswandel und vermuten eine direkten Zusammenhang mit der Großspende an die Sozialdemokraten und dem, nun demnächst mutmaßlich positiv beschiedene Baubegehren des Nazi-Kämpfers Opolka. Für CDU-Generalsekretär Steeven Bretz „wirft die zeitliche Nähe von Großspende und Baugenehmigung Fragen auf“. Grünen-Chef Clemens Rostock spricht von  „Anschein einer gekauften Amtsentscheidung“ und der linke Genosse Ronny Kretschmer lehnt als Sozialist Großspenden von haus aus ab. Im Fall Opolka hätte er eine Prüfung veranlasst. Die SPD müsse das klären.

Opolka versichert, dass das alles nichts, aber auch gar nichts mit seiner Parteispende für die SPD zu tun habe, die er in der SPD-Wahlkampfzeitung öffentlich machen wolle. Der „Nazi-Wolf-Skulpturenkünstler“ ist sich sicher, dass er jetzt – was ihm offensichtlich sechs Jahre nicht gelungen war – überzeugend dargestellt habe, dass das Vorhaben nicht im Widerspruch zur bestehenden Gesetzeslage steht. (SB)

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9 Kommentare

  1. Womit würde man denn durch die Gegend tingeln, um auf die massive Verblödung in der Gesellschaft aufmerksam zu machen? Teletubbies? Vielleicht ganz zuerst am Storkower See? Die sind passenderweise sogar auch noch schön bunt.

    Ansonsten: verbrecherischer brauner Ungeist war und ist stramm links. Staufenberg und die meisten seiner Getreuen waren übrigens Rechte durch und durch …

  2. Diese „Großspende“ rettet die SPD in ihrer jetzigen Verfassung hoffentlich auch nicht mehr.
    Ich habe heute auf Phoenix ein Gespräch mit Kühnert gehört. Über dessen Inhalte sollte sich die SPD auseinandersetzen statt ihn wegen seiner Äußerungen sofort zu verdammen. Er und Gleichgesinnte an der Spitze der SPD, da kann ich mir vorstellen, dass es wieder aufwärts geht.

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