Klima-Gaga: Jetzt ist es doch wieder die Arktis!

EIKE - Europäisches Institut für Klima & Enerie

Torf (Bild: shutterstock.com/Von The Old Major)

Nachdem im Norden politisch unerwünschtes Gletscherwachstum festgestellt wurde, entdeckte der „Spiegel“ kürzlich die tauenden Eispanzer Antarktikas. Nun versucht ausgerechnet die „Frankfurter Allgemeine“, den Klimakollaps der Arktis zu retten.

Die FAZ und die Welt waren unter den Massenmedien in den letzten Jahren fast die einzigen, die den verbreiteten Weltuntergangs-Kulten noch etwas Kritik entgegensetzten. Die FAZ scheint sich allerdings immer mehr der Weltsicht der taz-Redaktion anzuschließen und fantasiert nun fleißig mit bei den Öko-Katastrophen.

Aktuell vermeldet sie, daß die Torfböden der Arktis in Flammen stünden. Zwar wird erwähnt, daß die Torfbrände im Sommer nichts ungewöhnliches seien, aber wegen Klimawandelblabla sei der Torf besonders trocken und von besonders vielen brennbaren Pflanzen bewachsen. Und, nicht vergessen: „Der Juni [2019] war in vielen Regionen der Welt der wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen.“ Aha, sonst sind die „heißesten Jahre seit Ende des Maunder-Minimums“ doch immer global-durchschnittsbasiert, nun plötzlich auch lokal. Ist der laue Julei 2019 dann eigentlich der kälteste seit Beginn der Aufzeichnungen?

Damit die Torfbrand-Geschichte beim Leser auch richtig schön Panik auslöst, vergißt der FAZ-Autor nicht, darauf hinzuweisen, daß die Flammen Folge-Effekte haben, die den Klimawandel zum Selbstläufer machten. Dahinter steht mutmaßlich, wenn auch nicht ausdrücklich genannt, Gretas berühmter „Kipp-Punkt“, irgendwann demnächst, oder so. So würde zum Beispiel der schwarze Ruß der Torfbrände mit dem Wind um die Erde gefegt und helle Schnee- und Eisflächen anderswo abdunkeln. Diese reflektierten dann deutlich weniger Sonnenlicht, erwärmten sich schneller, und so weiter, der geneigte EIKE-Leser kennt die Rhetorik der Panikmacher. Man fragt sich allerdings, wie gerade die FAZ als ehemals kritisches Organ ihren Stammlesern diesen grünen Gesinnungsjournalismus noch verkaufen will.

Der Artikel erschien als erstes hier.

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14 Kommentare

  1. Wenn???? diese Tatarenmeldungen die die Ökofuzies von sich geben,das der Meeresspiegel steigt,frage ich mich,warum beginnen die Regierungen nicht mit den Bau von neuen Deichen.Schlauberger haben doch ausgerechnet,das Hamburg,London und die Amerikanische Küste im Meer Verschwindet.Die Regierungen machen nichts,also ist es eine Tatarenmeldung.

  2. Für das Klima fühlt sich Frau Merkel persönlich verantwortlich! Hat sie jedensfalls so, oder so ähnlich in der „BLÖD“ kundgetan um das Sommerloch zu füllen und die doofen Deutschen auf die Flutlings CO2-Steuer vorzubereiten.
    Also dafür , dass das Klima Wetter wegen zuviel CO2 nicht „besser“ (berechenbar?) wird!
    Herr hilf!
    Und so was regiert uns!

  3. Wartet`s nur ab ! Nächste Woche, wenn`s warm wird, dann kommt der „Klimasommer“ zurück und dann drehen die wieder alle kräftig am Rad !

    • Jajaaa, dabei warnt die NASA vor der nächsten kleinen Eiszeit und die
      „Kronprins Haakon“ ,das Forschungsschiff , das bleibt unerwartet im dicken und so nicht erwarteten Eis in der Artkis stecken. Sie wollten doch nur den Klimawandel vor Ort begutachten ! 🙂

    • Jajaaa, dabei warnt die NASA vor der nächsten kleinen Eiszeit und die
      „Kronprins Haakon“ ,das Forschungsschiff , das bleibt unerwartet im dicken und so nicht erwarteten Eis in der Artkis stecken. Sie wollten doch nur den Klimawandel vor Ort begutachten ! 🙂

  4. Ich frage mich wie ideologisch verblendet man sein muss sich diesen Klimawandel Schwachsinn überhaupt noch durchzulesen und anhand dieser „Fakten“ dann auch noch in Panik zu verfallen? Die Parteien überbieten sich mit Steuererhöhungen für CO2 und selbst die Industrie fordert eine Besteuerung. Hier kommt man sich vor wie bei „einer flog übers Kuckucksnest“. Die ganze Welt ist ein Irrenhaus und die Zentrale ist Deutschland. Die Zeiten des gesunden Menschenverstand sind unwiderruflich verloren.

  5. Damit sich Torf bilden kann,muß es erst mal eine gewisse Landmasse geben. Die Arktis ist aber nur eine schwimmende Eisscholle! Unter dem Eis ist nur Ozean.

    • Zur Arktis gehört auch das kanadische Archipel mit seinen Inseln.
      Der Witz ist aber, dass es da mal lecker warm und feucht gewesen sein muss damit sich Torf überhaupt bilden konnte!

  6. Dumm gelaufen mit der Arktis:
    Dicker als erwartet: Arktisches Eis
    Von einem begeisterten „Diablo“-Spieler, der als Barbar durch die Welten zieht und alles, was sich in seinem Weg befindet, zur Strecke bringt, erwartet man, dass er dann, wenn er seine virtuelle Welt abschaltet und in die wirkliche Welt zurückkehrt, wieder normal funktioniert und keine Passanten mit wildem Kriegsgeheul und unter versuchter Rolle rückwärts mit einem Fußtritt niederzustrecken versucht. Und doch: Manche glauben Klimamodellen.
    Manche denken, die virtuelle Realität, wie sie von Klimamodellen entwickelt wird, sie sei real: Das Eis in Arktis und Antarktis schmilzt, die Meeresspiegel steigen deshalb, Länder, Inseln gehen unter, die Welt, wie wir sie kennen, verschwindet, Dürre, Katastrophe, Armageddon. Und sie verhalten sich so.
    Die „Kronprins Haakon“ ist ein norwegisches Forschungsschiff voller Forscher, die den Klimawandel vor Ort, in der Arktis, beobachten, messen, kontrollieren wollen. Zu diesem Zweck haben sie sich am Sonntag (14. Juli) aufgemacht, um zur Stätte des schmelzenden Eises und der auf Eisschollen treibenden Eisbären, der Stätte der arktischen Hitzewelle, wie das ZDF seinen Zuschauern glaubhaft machen wollte, um in die Arktis zu gelangen.
    Alles kein Problem, wenn man den Klimamodellen und dem von ihnen berechneten dünnen Eis glaubt. Bis einen Meter Eisdicke kann die „Kronprins Haakon“ verdauen, durchbrechen, beiseiteschieben. 20.000 Pferdestärken und ein entsprechend starker Dieselmotor machen es möglich. Indes: Nördlich von Spitzbergen hat sich die „Kronprins
    Haakon“ festgefahren. Man sei auf viel dickeres Eis getroffen, als man erwartet habe, sagt Kapitän Johnny Peder Hansen: „Wir haben mehr Eisschmelze erwartet“, fügt er an. Das Eis, das an manchen Stellen mehr als drei Meter dick gewesen sein muss, hat sich nicht nur den Versuchen der „Kronprins Haakon“, es zu durchbrechen, erfolgreich widersetzt. Auch eine Kettensäge, die die Forscher eigens mitgebracht hatten, um dickere Eisschichten zu durchtrennen, hat sich als vollkommen nutzlos erwiesen. Den Forschern ist nichts anderes übriggeblieben, als umzukehren und die Heimreise anzutreten. 175 Millionen US-Dollar hat die Mission gekostet.
    Am Mittwoch hat das ZDF über eine vermeintlich außergewöhnliche „arktische Hitzewelle“ berichtet. Heute sucht man vergeblich nach der entsprechenden Entwarnungsmeldung, die vom Eis berichtet, das viel dicker ist als erwartet und das schon viel weiter südlich anzutreffen ist, als es für Juli normal ist. Die Arktis, das zeigt eine Reihe von Daten, wird wieder kälter, im Einklang mit dem solaren Minimum, das begonnen hat. Ein solares Minimum geht mit Eiszeiten einher, nicht mit Global Warming. Die Episode macht deutlich, dass Klimamodelle eben Modelle sind, deren Passung mit der Realität man prüfen muss.

    Link:https://ef-magazin.de/2019/07/19/15402-forschungsschiff-bleibt-im-unerwartet-dicken-arktischen-eis-stecken-festgefahren

  7. Wenn’s irgendwo mal kalt ist, dann ist das nur lokales Wetter – das hat nichts mit dem Klima und dessen kommender „Katastrophe“ zu tun.
    Wenn’s mal irgendwo heiß ist, DAS ist dann die Klimakatastrophe („seht ihr, wir haben doch Recht“).

    (Widdewidde ich mach mir die Welt…..)

    • Wenn´s kalt wird hat das nach der Denkweise der Klimahüpfer sehr wohl was mit Klimawandel zu tun. Wir stehen dann kurz vor der nächsten Eiszeit.

    • Die Nasa kündigt allen Anzeichen nach tatsächlich die nächste kleine Eiszeit an . Ein Artikel bei ET . Einig sind sich Wissenschaftler nur noch nicht , ob ab 2021 oder erst etwa 2050.
      Und sowas ist auch normal .

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