Europa blecht weitere 1,4 Milliarden für syrische Flüchtlinge in Türkei

Symbolfoto:Von BalkansCat/shutterstock

Die Flüchtlingskrise kostet Deutschland schon im vierten Jahr Unmassen Geld – aber bekanntlich nicht nur im eigenen Land: Als Hauptnettozahler der EU trägt die Bundesrepublik den Löwenanteil der Kosten des Türkei-Flüchtlingsdeals.

Gerade dieser Tage werden dessen gravierende finanzielle Auswirkungen einmal mehr überdeutlich: Die EU-Kommission hat gestern weitere 1,4 Milliarden Euro für die Türkei bewilligt. Das Geld ist der „Stillhaltelohn“ dafür, dass das Erdogan-Regime weitere Syrien-Flüchtlinge an der Ausreise Richtung Mitteleuropa hindert. Die Mittel sind eigentlich für die Unterbringung und Versorgung der syrischen Flüchtlinge in der Türkei zweckgebunden, doch niemand weiß, ob die Regierung in Ankara die Mittel tatsächlich dafür verwendet. Unbeirrt verkündet die Brüsseler Kommission trotzdem, dass die Zuwendungen „vor allem dazu beitragen werden, die Gesundheitsversorgung und den sozialen Schutz der Menschen zu gewährleisten“, wie gestern der „Deutschlandfunk“ meldete

Insbesondere war  bei Abschluss der maßgeblich unter Angela Merkels Federführung geschlossenen Vereinbarung festgelegt worden, dass „Regionen mit besonderes vielen Flüchtlingen“ Finanzmittel für den Ausbau der „kommunalen Infrastruktur“ erhalten sollen. Das europäische „Schutzgeld“, wie es Kritiker nennen, könnte aber ebensogut anderswo in den öffentlichen Kassen der wirtschaftlich gebeutelten Türkei versickern.

Insgesamt hat die EU der Türkei im Rahmen des „Flüchtlingspakts“ von 2016 Finanzmittel von 6 Milliarden Euro zugesagt; 40 Prozent der Summe, rund 2,4 Milliarden Euro, wurden bereit ausgezahlt. (DM)

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30 Kommentare

  1. Ich wünsche mir sehr dass dieses dreckige Europa bald ein Ende hat.

    Mit allen konsequenzen, die EU muß sterben.
    Die jenigen die einmal verantwortlich waren für diese, vollkommen aus dem Weg gelaufene Politik, und die, die es jetzt wieder sind : denen wünsche ich dass es bald eine Enteignungskampgne gegen die gibt. Alles Vermögen wird eingefroren und sie werden H 4 empfänger und können nur noch weiter leben wenn sie selber arbeiten gehen.
    Es bleibt wohl nur ein Traum, aber das ist mein SCHÖNSTER den ich je hatte.

  2. keinen Cent mehr an die Türkei! Höchstens als Kredit.
    Und dafür die Marine der EU dort patrollieren lassen. Jedes Boot abdrängen.

  3. Klar, steht jeder gerne um 4 Uhr auf, um den Kollegen der Nachtschicht auch um Punkt 6 abzulösen. Macht jeder Malocher gerne, damit die Kassen gut gefüllt sind. Natürlich nicht für den Kollegen, der wegen eines Schicksalschlages aus der Spur ist, nein, ein bißchen Gutmensch muß natürlich dabei sein, – ne ne, so blöde sind Malocher nicht, die sehen noch die reale Welt. Leider gibt es immer weniger von den Typen — denn sie waren noch „Typen“ – keine Hosenscheisser.

  4. Zum Wohle des Deutschen Volkes, da erscheint eine Milliarde (tausend mal eine Million) ja wie eine Erdnuss (Peanut). Man kann gar nicht so viel essen . . . .

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    • Hier geht es doch sehr lässig und grosszügig zu. Richtig angenehm. In den Mainstreamblättern braucht man doch gar nicht mehr zu schreiben.
      Also Herr Mueller, ich bin sehr zufrieden 🙂
      Ihnen ein schönes Wochenende. Und ich verspreche mich hier anständig zu benehmen (meistens zumindest 🙂

    • Hier geht es doch sehr lässig und grosszügig zu. Richtig angenehm. In den Mainstreamblättern braucht man doch gar nicht mehr zu schreiben.
      Also Herr Mueller, ich bin sehr zufrieden 🙂
      Ihnen ein schönes Wochenende. Und ich verspreche mich hier anständig zu benehmen (meistens zumindest 🙂

    • Nein, was denn?

      Uebrigens moderieren hier die Moderatoren unentgeltlich und in deren Freizeit.
      Auch JW muss sich und auch eben die Koemmentatoren seit der neuen Gesetzeslage vor juristischem Aerger schuetzen.
      Es wird hier sicher nicht aus „Jux& Dollerei“ moderiert.
      Drangsaliert erst recht nicht. Danke

    • Nein, was denn?

      Uebrigens moderieren hier die Moderatoren unentgeltlich und in deren Freizeit.
      Auch JW muss sich und auch eben die Koemmentatoren seit der neuen Gesetzeslage vor juristischem Aerger schuetzen.
      Es wird hier sicher nicht aus „Jux& Dollerei“ moderiert.
      Drangsaliert erst recht nicht. Danke

    • Wie soll es denn sonst funktionieren? Selbst wir muessen uns an Richtlinien und den Kodex halten.

      Danke, Ihnen auch.

    • Journalistenwatch ist keine anonyme Seite, sondern eine mit Impressum. Sprich, wenn man dem Gesetzgeber die Möglichkeit gibt (durch Unterlassung der Moderation) diese Seite zu verbieten, dann hat man sich selbst geschadet. Damit ist niemandem von uns geholfen.

      Oder was meinen Sie was ohne Moderation passieren würde? Die Linken würden hier Beiträge verfassen (heil Hitler, Juden ins Gas etc.) und schwupps . . . . würde der Stecker gezogen.

    • war mal ‚ ne Zeit so,dass die Linken Spinner versuchten,Foren zu sprengen ,ob ET oder JW.
      Insofern gebe ich Ihnen Recht!

    • Das versuchen die taeglich… Kurz vor Wahlen wird es immer extrem…
      Deswegen moderieren wir. Gern, freiwillig und in unserer Freizeit.

    • Das versuchen die taeglich… Kurz vor Wahlen wird es immer extrem…
      Deswegen moderieren wir. Gern, freiwillig und in unserer Freizeit.

    • Hier geht es doch sehr lässig und grosszügig zu. Richtig angenehm. In den Mainstreamblättern braucht man doch gar nicht mehr zu schreiben.
      Also Herr Mueller, ich bin sehr zufrieden 🙂
      Ihnen ein schönes Wochenende. Und ich verspreche mich hier anständig zu benehmen (meistens zumindest 🙂

  5. Leider muß man sich ein wirtschaftlich gebeuteltes Land wünschen, ansonsten hört die Geldverschwendung und die unbegrenzte Flüchtlingsaufnahme nie auf.

  6. was hätte es gekostet,die Grenzen hermetisch abzuriegeln und jeden finanziellen Anreiz in der deutschen sozialen Hängematte für die Invasoren abzuschaffen?

  7. 2,4 Milliarden schon ausgezahlt. dieser Betrag hätte ausgereicht um Grenzschutzanlagen in der gesamten EU zu erstellen. Aber dagegen wehrt sich Merkel und schmeißt lieber dem Erdogan das Geld in den Rachen.

Kommentare sind deaktiviert.