„Seenotrettung“: Ulm jetzt Flüchtlingshafen am Mittelmeer

Holen wir uns das Mittelmeer nach Mitteleuropa! (Foto:jouwatch)

Ulm – „Ohne Gegenstimme hat am Mittwochabend der Ulmer Gemeinderat OB Gunter Czisch das Mandat gegeben, die Erklärung der Initiative Seebrücke zu unterzeichnen,“ verkündet stolz die gleichgeschaltete Schwäbische Zeitung. Laut Zeitung zählt die Stadt an der Donau damit zu den „sicheren Häfen“. Damit sind jene Städte gemeint, die laut Schwäbischer „das Sterben von Flüchtlingen auf dem Mittelmeer nicht hinnehmen wollen“. Darüber hinaus will die baden-württembergische Universitätsstadt mehr Asylzuwanderer aufnehmen, als verlangt.  

„Es ist gut, dass die Stadt so ihre innere Haltung zeigt“, sagte Czisch (CDU) gegenüber der Lokalzeitung. Nach seiner Meinung appelliere die Stadt mit dieser Erklärung an die Bundesregierung, sich nachdrücklicher für die Bekämpfung der Fluchtursachen sowie der Rettung der Menschen im Mittelmeer einzusetzen. Gleichzeitig sollen „Nationale Abschottungsansätze“ überwunden werden. Im Klartext: Die Italiener haben kein Recht den durch Schleppen angeheizten Asylzustrom von Wirtschaftsflüchtlingen einzudämmen.

Weil Worten auch Taten folgen sollen, hat sich das grüne Ulm bereit erklärt, mehr Asylzuwanderer aufzunehmen, als es die bundesrechtlichen Pflichten verlangen. Gegen so viel vorauseilenden Gehorsam machte sich dann doch „stiller Widerstand“ breit. Fünf Ulmer Räte aus den Reihen der CDU und der Freien Wähler enthielten sich. Sie wurden dann auch prompt von Czisch, der mit seiner CDU nur noch sechs Sitze erreicht hat, zur Rede gestellt. Nur ein Stadtrat, Siegfried Keppler, fand den Mut ihm passend zu antworten. Seiner Meinung nach sei es laut Schwäbischer nicht hinnehmbar, sich in die Belange anderer Staaten einzumischen.

Deutlicher drückt sich eine Leserin der Schwäbischen aus, wenn sie in der Kommentarspalte schreibt:

„Leider hat sich keine einzige mutige Nein-Stimme gemeldet. Ich wünsche der Stadt Ulm viel Erfolg beim Integrieren der neuen Mitbürger und Fachkräfte und wenig damit verbundene Kriminalität. Leider gilt hier nicht das Prinzip, dass diejenigen die bestellen, auch die damit verbundenen Kosten zu tragen haben; so ist es kein Verdienst, sich als „großzügig „, „weltoffen“ o.ä. auszugeben. Fremdes Geld gibt man halt immer leichter aus das das eigene.“

Diesem mutigen Statement ist nichts mehr hinzuzufügen, außer der beängstigenden Feststellung, dass es solche Abstimmungsergebnisse das letzte Mal in der poststalinistischen DDR-Diktatur gab. (KL)

 

 

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27 Kommentare

  1. Die Dummheit findet kein Ende. Bin ich froh, daß ich von Ulm schon vor 30 Jahren weggezogen bin!

  2. Also 20.000 Asylanten könnte die Stadt etwa aufnehmen; diese Zahl wurde uns dieser Tage von einem anderen Bürgermeister genannt. Das sind, wenn man so viele aufs Schiff packt, wie man kriegen kann, etwa 200 Schiffsladungen. Wenn die abgearbeitet sind, kommt die nächste freiwillige Stadt dran. Wenn alle Städte durch sind, ist auch meine Rente durch und ich verabschiede mich frohen Herzens aus diesem Land, in dem ich nicht mehr gut und gerne lebe. Meine neue Heimat wird dann Polen sein.

  3. Wie lange will die CDU eigentlich noch am Bürger vorbeiregieren? Bevor hier noch EINER illegal importiert wird, schiebt erstmal die ca.600000 geduldeten ab. Oder zählt der Rechtsstaat nicht mehr???

  4. Wird der Wahl-Verräter, denn Bürgermeister kann man wohl nicht mehr sagen, die entsprechenden Stadträte auf eine Schwarze Liste setzen und dies der Stasi und den Rot Front Kämpfern mitteilen. Um sie einerseits politisch zu durchleuchten und auf der anderen Seite, daß sie entsprechend denunziert werden, wenn nicht sogar „Besuche“ daheim und an der Arbeitsstelle stattfinden. Mit dem denunzieren der Stadträte durch die heimischen Medien und der üblichen Verdächtigen, davon kann man Sicherheit ausgehen.

  5. Toll,aber warum diese Einzeltaten,fasst es doch lieber gleich zusammen…DT ist der einzige und richtige Rettungsanker,wir müssen und wollen alle aufnehmen,denn wir sind keine Nazis.

  6. Wehrt euch endlich gegen diesen Irrsinn. Das Ausenministerium hat doch verkündet, daß es Wirtschaftsmigranten sind – also zurück in deren Heimatländer. Seenotrettungshype um Rackete war total medial (GEZ Team in Begleitung) inszeniert, genauso wie der Gretlhype. Jetzt kann es den Volksverrätern nicht schnell genug gehen mit der Umsetzung des Migrationspaktes. Wehrt euch gegen diesen Globalismuswahn, so wie es jetzt die Gelbwesten in Frankreich tun.

    • Gelbwesten wie in Frankreich wird es hier nicht geben.
      Die Meisten Deutschen sind geborene Mitläufer.
      Das ist hier extrem.
      Deshalb konnten sich auch hier die Nazis durchsetzen.
      Das hätte auch in keinem anderen Land der Welt funktioniert.
      Leider wissen das die entsprechenden Kräfte und wussten das auch schon immer.
      Glaubt Ihr, es war Zufall, dass Hitler als Österreicher trotzdem in Deutschland sein Nazireich aufgezogen hat?
      Es war allen beteiligten klar, dass sowas nur hier, mit den Mitläufern und der Mitläufer Mentalität funktionieren kann.
      Sieht man doch auch an so vielen anderen Dingen, die es nur hier gibt, Mülltrennung, 30er Zonen, Rauchverbote, etc……
      So extrem wie hier könnte das Niemand woanders ausführen.
      Gab es da Proteste???
      Eben.

  7. Der Gemeinderat ist nicht Eigentümer der Stadt Ulm. Deshalb kann er auch bei einstimmigen Ergebnis nicht Horden fremder Menschen in die ihm anvertraute Stadt einschleusen.

    PS: Meine Familie hat soeben einstimmig beschlossen, alle in Deutschland lebenden Migranten im Haus des Ulmer OBs unterzubringen.

  8. … sich nachdrücklicher für die Bekämpfung der Fluchtursachen sowie der Rettung der Menschen im Mittelmeer einzusetzen…
    Hätte dieser OB etwas mehr funktionierende Gehirnmasse, würde er merken, dass das Eine das andere ausschließt!

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