Freispruch nach Clan-Mord: „Das muss ein Rechtsstaat aushalten“

Symbolfoto: Von MR.Yanukit/Shutterstock

Berlin – Ein Mord, der zu Berlin passt wie das Brandenburger Tor. Eine Gruppe eines Araberclans erschlagen ein Mitglied eines verfeindeten Clans mit einem Baseballschläger. In der Hosentasche DNA-Spuren eines möglichen Täters, dem Sohn des Clanchefs. Das reicht zur Verurteilung im Merkel-Land allerdings nicht aus. Beim Verkünden des Freispruches flippt der Clanchef völlig aus und richtete drohende Worte an die Staatsanwaltschaft. Die will das Urteil anfechten.

„Ismail R. (21) geht am Mittwoch mit einem Freispruch aus dem Gericht. Sein Vater, Issa Remmo, stürmt aber erst noch einmal rein, triumphiert und schreit, nachdem sein Sohn vom Vorwurf des Mordes losgesagt wurde.“ Mit diesen Worten beschreibt die Bildzeitung die bizarren Szenen, die sich nach der Urteilsverkündung am Mittwoch in den Räumen des Landgerichtes abgespielt haben. Demnach habe sich das Clanoberhaupt theatralisch zu Boden geworfen und dabei in Richtung Kuschelrichter gerufen: „Ich küsse die Erde Deutschland!“ Dann richtete er sich bebend vor Wut an den Staatsanwalt, der es gewagt hatte, seinen Sohn für 21 Monate hinter Gitter zu bringen:

„Herr Staatsanwalt, ich kenne Sie – und alle, die mit euch arbeiten! Ich weiß genau, wer das war! Herr Staatsanwalt, das macht man nicht! Sie wissen das von Anfang an! Ich bin ein sauberer Mensch! Ich habe Respekt für Gericht, für Polizei. Ich habe Respekt für dieses Land, aber für dich absolut gar nicht, Herr Staatsanwalt! Ich schulde keinem Menschen was!“

Justizwachtmeister drängten Issa Remmo schließlich aus dem Saal.  Der Richter nimmt den Zwischenfall zu Protokoll: „Das hat Konsequenzen.“

Welche Konsequenzen das hat, ist angesichts des Freispruches eher zweitrangig. Achteinhalb Jahre hatte Oberstaatsanwalt Ralph Knispel gefordert, der Ismail R. weiterhin für schuldig hält. Seine Anwesenheit am Tatort ist zweifelsfrei erwiesen, denn in der Hosentasche des brutal hingerichteten Opfers Ali O. fand man DNA Spuren von R.  „Einer der Mörder soll damals das Opfer durchsucht haben, um einen alten Schuldschein zu finden. Darin soll es um sehr viel Geld gegangen sein. Angeblich Schulden von Clan-Oberhaupt Issa Remmo aus einem Grundstückskauf,“ schreibt die Bildzeitung über die Beweislage, die dem Kuschelrichter als zu dünn erschien. Seine ziemlich verquaste Begründung: „Die Täter verwendeten Handschuhe, die Brüder der Familie R. tauschten Kleidung. Das ist Belastendes, was die R.-Familie angeht.“ Reiche aber nicht für eine Verurteilung des einen angeklagten Bruders Ismail.“

Die Staatsanwaltschat will das Urteil anfechten. Jetzt muss der Bundesgerichtshof entscheiden. Sollte dem Pro-Clan-Urteil stattgegeben werden bekommt der Verdächtige ein stolzes Taschengeld von 16 000 Euro Haftentschädigung zugeteilt. Der 21-Jährige saß seit Oktober 2017 in Untersuchungshaft.

Das Abschlusswort des Berliner Kuschelrichters kann man sich buchstäblich und wortwörtlich auf der Zunge zergehen lassen: „Es bleibt ein übler Beigeschmack. Eine menschenverachtende Tat bleibt möglicherweise ungeklärt. Aber das muss der Rechtsstaat aushalten.“ (KL)

 

 

 

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43 Kommentare

  1. Was für ein Rechtsstaat???
    Hier urteilen nur noch linke Richter. In diesem Fall hat ja wie überall Angst vor den Bedrohungen der Kriminellen Clans.
    Die Polizei und Justiz ist schon lange nicht mehr in der Lage die Bevölkerung vor solchem Kriminellen Gesindel zu schützen.
    Seid ein jeder auf uns selber gestellt.
    Was erwarten wir auch, wenn wir von kriminellen Politikern regiert werden, die selber ständig das Gesetz brechen.

  2. Leute, so gern ich private Courage zeigen würde um in Not geratenen aus einer „Bereicherung“ zu helfen, halte ich mich da raus. Geht ja nicht mehr anders. Nichts und niemand (Behörden schon gar nicht) steht einem bei wenn man dabei zu Schaden kommt und darf seine Hilfsbereitschaft auch noch selber bezahlen. Schlimmstenfalls mit seinem Leben.

    Die Mehrheit, allen voran die Presse, zieht einen unverzüglich als Naaazi durch die Öffentlichkeit wenn man(n) Opfern hilft. Man(n) kann ja nur ein Naaazi sein wenn man sich gegen traumatisierte, alkoholisierte, psychisch kranke Gäste zur Wehr setzt.

    Für jeden nachprüfbar was einem droht und welche Urteile gesprochen werden sofern man sich wehrt. Messer gehören zur kulturellen Ausstattung mancher Gäste, „scharfe Worte“ eines Indigenen sind schon unerlaubter Waffenbesitz und gehören bestraft, und zwar empfindlich und zur Abschreckung für jeden der Zivil Courage zeigt. Selbst die Polizei hat einen heiden Bammel davor als Ausländerfeind hingestellt zu werden und der eigenen Karriere im Wege zu stehen.

    Sofern keine Überwachungskameras installiert sind und keine weiteren Zeugen die den Helfer identifizieren können, habe ich mal einer Frau geholfen die sich sichtlich gegen die Annäherungsversuche eines Gastes gewehrt hat. Der Gast hat auch unentwegt in Richtung des kleinen Hundes der Frau getreten.

    Ich habe die Frau auf Knien darum gebeten, sollte sie die Polizei rufen, kein Wort über meine Hilfestellung zu erzählen, egal was der ausser Gefecht befindliche Bereicherer aussagen sollte. (Dem habe ich ein´s übergebraten….)

    Was daraus geworden ist entzieht sich meiner Kenntnis, ich habe es vorgezogen mich unverzüglich in die Weiten des Alls zu verkrümmeln, dieses mit Worp 10 Geschwindigkeit.

    Ich helfe einem bedrohten Menschen und werde dafür zur Verantwortung gezogen weil sich Gutmenschen die Situation so auslegen wie sie es gerade brauchen.

    Ich hoffe heute noch dass mich niemand erkannt hat bzw. indentifizieren kann……

    Es ist zum Kotzen geworden in diesem Land.

    Dazu zitiere ich mal die Worte die hier gelesen habe:

    „Wenn du dich weigerst, ungerechte Steuern zu
    bezahlen, wird dein Eigentum konfisziert. Wenn du versuchst, dein Eigentum zu
    verteidigen, wirst du festgenommen. Wenn du dich der Festnahme widersetzt,
    wirst du niedergeknüppelt. Wenn du dich dagegen wehrst, wirst du erschossen.
    Diese Maßnahmen sind bekannt als Rechtsstaatlichkeit.“ – Edward Abbey

    Genau das ist aus Deutschland geworden. Und es wird noch schlimmer…..Danke an die Frauenquote in Berlin und der EU. Aber selber Securitiy umringt wohnen….

  3. Ein Rechtsstaat KANN das gar nicht aushalten, weil ein so übler Verstoß gegen die Vorschriften der Friedensfunktion des Rechts und der Rechtssicherheit, würde dieses „aushalten“ nicht zulassen

  4. Gerichtsprozesse gegen Clanmitglieder werden für Staatanwaltschaft und Richter immer gefährlicher. Und wer traut sich da noch als Zeuge auszusagen. Es hat genügend Berichte gegeben über Bedrohungen bis hin zu den Familienangehörigen.

  5. Irgendwie paßt mir diese Art der Berichterstattung nicht.

    Mordopfer und Angeklagter kannten sich, da findet man immer gegenseitige DNA- Spuren. Vielleicht hat ein Dritter den Dissens zwischen beiden ausgenutzt.

    Der Artikelschreiber stützt sich auf Berichte des Gossenblattes „Bild“, Erläuterungen über den Prozeßverlauf fehlen völlig.

    Es mag ja sein, daß der Angeklagte ein Schwerverbrecher ist, doch wenn er sich hier schon allein illegal aufhält, dann bedarf es keiner Mordanklage, um so einen Typen loszuwerden.

    Ein Urteil hier im Kommentarbereich ist in diesem Falle nach der im Artikel dargestellten Faktenlage einfach nicht möglich.

    Man sollte sich nicht das Bauchgefühl des Rechts, so wie es die Antifa praktiziert, hier zu Eigen machen.

    • Erstens sollten wir uns das unter Linken übliche duzen sparen, und zweitens habe ich mit dem Fall nichts zu tun, weshalb ich gerne einen faktenorientierten Bericht und keine „Bild-Zeitungs-Abschreibe“ erwartet hätte.

  6. in einem Rechtsstaat wäre das Urteil so nicht gefällt worden. Schon vergessen? Der EUGH hat am 27.5.2019 bestätigt, daß Deutschland kein Rechtsstaat ist wegen der nicht vorhandenen Unabhängigkeit/Gewaltenteilung per GVG § 146, § 147.

  7. Wir können nur zu Gott beten, dass wir niemals in die Fänge dieses abgedrehten Rechtssystem gelangen.
    Das Vertrauen haben diese Systemhandlanger schon lange verloren.

  8. So so, Freispruch bei dieser Beweislage. Aber die DNA von Stefan E. an den Klamotten des Ex- Kasseler Bürgermeisters reicht sicher für Lebenslang aus.

  9. Bei „ueblen Beigeschmack“ vermeide ich „Geschmaecker“ oder entferne Jene….
    Ganz einfach…

  10. Den ganzen Clan verhaften und aus DE rauswerfen. Fingertabruck nehmen und jeden, der nach de kommt, daraufhin prüfen. Alternative: Den Clan zu 3 Jahren Steinbruch verurteilen!

  11. Vor wem der Richter wohl gekuscht hat. Vor dem Recht sicher nicht, den Mord ist Mord,
    Der Rechtsstaat schafft sich selber ab, wenn solche Kuschelrichter nicht in die Schranken weist.

  12. Der Richter sollte sich nicht zu sicher fühlen: Der Clanchef des Ermordeten wird auch wissen, wo dessen „Haus wohnt“. Und was die Lebenserwartung von Ismail R. angeht: Eine Langspielplatte wird er sich wohl noch kaufen können, aber ob ihm auch noch die Zeit für eine Doppel-LP bleibt, ist eher ungewiss…

  13. Es wird mittlerweile immer mehr mit zweierlei Maß gemessen und das ist skandalös !
    Wie soll man als anständiger Bürger noch Vertrauen in Justiz und Politik dieses Landes haben ?

  14. Vielleicht floss reichlich Blutgeld. Das wäre nicht das erste mal, dass das berücksichtigt wird. Wer weiß, wer da wieder mit den Clans auf dem roten Teppich mit einem Sektglas oder Selterswasser mit einem der Clan-Mitglieder lustwandelt. Sie dürfen ja keinen Alkohol trinken. Am Ende bekommt er sogar noch einen Persilschein ausgestellt.

  15. Gerichtsprozesse gegen Clanmitglieder werden für Staatanwaltschaft und Richter immer gefährlicher. Und wer traut sich da noch als Zeuge auszusagen. Es hat genügend Berichte gegeben über Bedrohungen bis hin zu den Familienangehörigen.

  16. Es ist einfach nur eine Sauerei!!! Wenn der Staatsanwalt demnächst „verunfallen“ soltte, würde es mich nicht wundern!

  17. Auf Netflix gibt es einen Bericht über DNA-Beweise. Seitdem halte ich von solchen „Beweisen“ wenig bis gar nichts.

  18. Solange die sich gegenseitig die Rübe weichklopfen, ist mir das herzlich egal ! Der Freispruch zieht bestimmt eine Gegenaktion nach sich, wo wieder einer dabei liegenbleibt. Gut so !

  19. „Es bleibt ein übler Beigeschmack“ Ich mußte bei diesen Worten spontan an den Lübcke-Mord denken 😉

  20. Der Richter hat viel Gutes getan. Er rettete sich und dem Staatsanwalt und dazu beider Familien das Leben.

  21. Wenn die sich gegenseitig wegmachen plädiere ich grundsätzlich für Strafreiheit.
    Bitte dann gleich per Flyer an diese Klientel verteilen.🙄

  22. Die tauschen Sachen untereinander aus!!!.Als ob die es nötig hätten getragene Klamotten anzuziehen. Jetzt müsste man sich wünschen, daß dem Staatsanwalt auch Mal was zustößt und der saubere Clanchef seinen Worten Taten folgen lässt. Vielleicht bringt es den einen oder anderen in der Schwarzen Robe zur Besinnung oder es passiert, daß Gegenteil. Das keiner dieser Sippe mehr angeklagt wird.

  23. Hahaha…. BERLIN IST BUNT hahaha… am besten wegziehen und die bunten Spinner unter sich lassen.

  24. Ein Clan Mitglied erschlägt ein Mitglied eines verfeindetetn Clan. Da ist er, der berühmte Sack Reis. Bei dem Urteil dürfte wohl der Hinweis “ Ey Rischter, isch weiß wo dein Haus wohnt und dein Bett schläft “ ein ausschlaggebendes Argument gewesen sein.

  25. Komisch, beim Lübcke-Mord reichten minimale DNA-Spuren am Tatort-der vorher ausserdem noch von einem Sanitäter „gereinigt“ worden war-aus, um einen „bekannten Rechtsradikalen“ des Mordes zu bezichtigen. Bei einem Clan-Mitglied reichen am Tatort gefundene DNA-Spuren aus, um einen kriminellen Migranten freizusprechen!!

  26. Das muß der Rechtsstaat nicht aushalten.Die Polenböller“täter“ von Dresden gingen für 9 Jahre in den Knast,obwohl es keine Geschädigten gab.
    Rechtsstaat?Nur wenn es gegen Biodeutsche geht😡

    • Genauso wie z.B. in Syrien: Alle Clans, Sekten, Ethnien, Staemme gegeneinander!
      Homogen ist besser als heterogen!

  27. „Wenn du dich weigerst, ungerechte Steuern zu bezahlen, wird dein Eigentum konfisziert. Wenn du versuchst, dein Eigentum zu verteidigen, wirst du festgenommen. Wenn du dich der Festnahme widersetzt, wirst du niedergeknüppelt. Wenn du dich dagegen wehrst, wirst du erschossen. Diese Maßnahmen sind bekannt als Rechtsstaatlichkeit.“ – Edward Abbey

  28. Komisch, beim Lübcke-Mord reichten minimale DNA-Spuren am Tatort-der vorher ausserdem noch von einem Sanitäter „gereinigt“ worden war-aus, um einen „bekannten Rechtsradikalen“ des Mordes zu bezichtigen. Bei einem Clan-Mitglied reichen am Tatort gefundene DNA-Spuren aus, um einen kriminellen Migranten freizusprechen!!

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