Verfassungsschutz warnt: 30 Hisbollah-Moscheen in Deutschland

Hisbollah-Anhänger (Bild: shutterstock.com/Von Sadik Gulec)

Hamburg – Während der Verfassungsschutz medienwirksam die friedliche Identitäre Bewegung zu einer Ansammlung von Rechtsextremen erklärt hat, bleibt die Warnung der Hamburger Verfassungsschützer unter dem Mainstreamradar: Rund 30 Moscheen in Deutschland gehören zur terroristischen Hisbollah.

Im Hamburger Verfassungsschutz 2018 wird vor rund 30 Moscheen in Deutschland gewarnt, die der terroristischen Hisbollah zuzurechen sind, Ohne dass die deutschen Mainstreammedien auch nur annähernd so einen Hype veranstalten würden, wie bei der aktuellen verfassungsschutzrechtlichen Beobachtung der Identitären Bewegung, vermeldet die Behörde in ihrem Bericht:

„In Deutschland sind derzeit rund 30 Kultur- und Moscheevereine bekannt, in denen sich regelmäßig eine Klientel trifft, die der Hizb Allah beziehungsweise deren Ideologie nahesteht.“

Die Vereine sei vom Bemühen geprägt, die Bindungen der hier lebenden Libanesen an ihre Heimat und an die Organisation zu festigen. Darüber hinaus gehöre das Sammeln von Spendengeldern zu den wichtigsten Aufgaben der Vereine. Die Gefahr, dass die Hisbollah in Deutschland Spenden sammelt, sei ein weiterer Grund, die Hisbollah in Deutschland zu verbieten. Den: Sämtliche Spenden, die hierzulande gesammelt werden, dienen letztendlich der Unterstützung des Terrors in der ganzen Welt, bemerkt der  US-Botschafter Richard Grenell gegenüber FoxNews.

Ein Verbot der Hisbollah als Ganzes wurde in jüngster Zeit immer wieder diskutiert. Zuletzt hatte der Zentralrat der Juden in Deutschland ein Verbot der Schiitenmiliz Hisbollah gefordert. Es sei überfällig, die Hisbollah auch in Deutschland als Terrororganisation einzustufen und zu verbieten. In den Niederlanden und Großbritannien sei dies bereits geschehen. Vom Iran großzügig finanziert, stellt die Hisbollah in ihrer Gänze eine Bedrohung für die gesamte Welt dar, stellte der  Zentralrat fest. Eine Fortsetzung der Unterscheidung zwischen ihren einzelnen Flügeln wäre fahrlässig und sollte daher schnellstens berichtigt werden.

Im vergangenen Monat hatte die AfD einen Antrag für ein Verbot der schiitischen Terrororganisation Hisbollah eingebracht. Alle Altparteien hatten den Antrag abgelehnt. Der AfD wurde unter anderem von der SPD‐Abgeordnete Uli Grötsch unterstellt, sich „als Vertreter jüdischer Interessen inszenieren zu wollen“.  Der Grüneabgeordnete Omid Nouripour sprach von einer „unglaublichen Verlogenheit“, die hinter dem Ansinnen der AfD stecke. (SB)

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8 Kommentare

  1. Die Bundesregierung wird den Teufel tun und etwas gegen die Hisbollah unternehmen.
    Weil, meiner Meinung nach, das ganze Altparteienkartell mit denen unter einer Decke steckt.

  2. na, dann ist ja der Dilletantusmus des VS bewiesen, der schon Jahrzehnte vorherrscht. Dieser ist auch durch die Existenz der GVG §§ 146, 147 bewiesen, die in keiner Weise der FDGO, Europarecht und GG Art. 1, Art. 19, Art. 20, Art. 103 entgspricht. Der EuGH, große Kammer, hat das ja deutlich am 27.5.19 klar gemacht.

  3. Der Antrag der AfD ist öffentlich und präsent. Wenn in einiger Zeit diese Moscheen ganz deutlich die Gefahr zeigen, dann bin ich auf Antworten der Altparteien gespannt.
    Es ist dasselbe wie mit der Integration, die einfach nicht klappt, aber unsere Politiker schauen lieber weg. Bis es zu spät ist, wie bei den libanesischen Clans.

  4. Da kann man doch nix machen @ Verfassungsschutz!
    Und dagegen etwas sagen ist sehr unvernünftig.
    Das sind Muslime und ich möchte nicht als Nazi, Rechts oder Rassist gelten!!!

    Ergo: Willkommen in Deutschland!!!

    MfG
    Nr.3

  5. Herrn Nouripour würde Donald Trump eine Empfehlung aussprechen
    die ich hier nicht schreibe und für die er schon gescholten wurde.
    Der Verfassungsschutz sollte nicht warnen sondern seines Amtes
    walten das GG stünde auf seiner Seite, wenn da nicht der
    fehlende politische Willen wäre.

  6. Auf die Idee, einmal Tabula rasa und diese Moscheen
    rigoros und zur Warnung dicht zu machen, kommt wohl keiner.

  7. Auf die Idee, einmal Tabula rasa und diese Moscheen
    rigoros und zur Warnung dicht zu machen, kommt wohl keiner.

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