Afrikanische Migranten: Von Rackete´s Sea Watch direkt in die Sklaverei?

Marilla Slominski

screenshot Youtube

Für Carola Rackete und ihre Glaubensgenossen ist klar – Jeder Afrikaner, der es bis nach Libyen geschafft hat, soll umgehend von Europa aufgenommen werden. In einem Interview nennt sie die Zahl von einer halben Million, die sie hier ansiedeln will. Ihr „Lieblingshafen“ ist immer noch Italien, wie sie medienwirksam mit Kamerateam im Schlepptau in den vergangenen Wochen bewies. Was dort mit ihren Schützlingen passiert, scheint sie und andere „Flüchtlingshelfer“ aber dann nicht weiter zu kümmern. In Italien angekommen, leben die nämlich nicht selten unter lebensunwürdigen Bedingungen und schuften weniger als für 10 Euro pro Tag auf den Tomatenplantagen der Region Apulien – und die Mafia verdient auch hier kräftig mit.

Es ist Hochsommer in der süditalienischen Region Apulien. Abseits der charmanten Küstenstädte, die jährlich 1,7 Millionen Touristen nach Italien locken, beginnt die Tomatenernte. Es ist ein Multi-Milliarden-Euro-Geschäft. Das Land gilt als einer der größten Exporteure von Dosentomaten und Tomatenmark. Doch vor den Toren der malerischen Stadt Foggia herrscht das Elend. Hier leben in selbst errichteten Baracken die meist übers Mittelmeer gereisten afrikanischen Migranten unter elendesten Bedingungen. Am vergangenen Donnerstag rückten laut MailOnline wieder einmal die Bagger an, um die rund 1500 meist afrikanischen Migranten zu vertreiben und die Hüttenstadt dem Erdboden gleichzumachen.

Hunderte von Feuerwehrleuten und Bereitschaftspolizisten  seien im Einsatz gewesen. Tränengas und Schlagstöcke seien zum Einsatz gekommen, als es Widerstand gab. Immer wieder werde das Lager geräumt, genauso schnell werde es wiederaufgebaut, so das Blatt.

Hunderttausenden Afrikanern ist es in den vergangen Jahren gelungen, die Küste Italiens zu erreichen. Im Jahr 2016 waren es fast 200.000, die ins Land strömten. Mafiaorganisationen wie die Ndrangheta, die weltweit agiert, freuen sich über den nicht versiegenden Strom an Afrikanern, mit deren Dasein sie unendlich viel Geld machen können – und das auch noch ganz legal. Neben dem europäischen Kokainhandel, den die kriminelle Organisation zu 80 Prozent beherrscht, hat sie hier ein neues Geschäftsfeld gefunden, mit dem sich Millionen machen lassen und in dem auch noch die Milliardengelder aus dem Drogengeschäft gewaschen werden können.

Nach Angaben der Beobachtungsstelle für Kriminalität in der Landwirtschaft und in der Lebensmittelkette belief sich der jährliche Wert der sogenannten „Agromafia“ -Aktivitäten im vergangenen Jahr auf 22 Milliarden Euro. Inzwischen macht es 15 Prozent des Gesamtumsatzes in den Netzwerken der organisierten Kriminalität aus. Im Tomatenbusiness herrscht ein knallharter Preiskampf. Billig-Supermarktketten haben die Preise für Produkte gesenkt. Sie üben Druck auf die Tomaten verarbeitenden Betrieb aus, die den Druck wiederum an die Landwirte weitergeben. Im vergangenen Jahr erhielten italienische Landwirte weniger als 8 Cent pro Kilo Tomaten. In den Supermärkten bezahlen Verbraucher 2 Euro pro Kilo – ein Aufschlag von mehr als 2.000 Prozent.

Kalabrien hat die größten Aufnahmezentren für Migranten auf dem italienischen Festland, und der italienische Staat zahlt bis zu 45 Euro pro Migrant und Tag an die Unternehmen, die sie verwalten. Natürlich lassen sich die Ndrangheta-Bosse dieses Geschäft nicht entgehen. Die Ndrangheta-Clans sind auch an der Bereitstellung von Saisonarbeitern für die Ernte beteiligt.

Die Afrikaner, die mit großen Hoffnungen gekommen sind, finden sich jetzt in einer brutalen Wirklichkeit wieder. „Mit einem regulären Vertrag sollten Wirtschaftsmigranten 45 Euro netto pro Tag verdienen, aber in Wirklichkeit verdienen sie nur etwa ein Drittel davon“, weiß der Gewerkschaftsvertreter Rocco Borgese.

Um legal arbeiten zu können und die 45 Euro netto am Tag zu verdienen, bräuchten sie eine italienische Aufenthaltserlaubnis, die sie nicht haben. Und so bleibt ihnen keine Wahl. Sie sind ihrem Vorarbeiter – dem Caporale, völlig ausgeliefert. Sein Wort ist Gesetz. Wer protestiert ist draußen. „Er bringt sie an ihren Arbeitsplatz, zwingt sie, für den Transport zu bezahlen. Essen und Wasser kosten extra. Alles wird von ihrem Lohn abgezogen. Es gibt keine Ruhezeiten. Es ist die totale Ausbeutung“, erklärt Borgese gegenüber der MailOnline.

Leonardo Palmisano ist Soziologe und Autor eines Buches über das sogenannte Mafia-Gang-Master-System. Er weiß um die Gewinne, die mit dieser „modernen Sklaverei“ erzielt werden: „Aus jüngsten Statistiken wissen wir, dass rund 90.000 Tagelöhner unter der direkten Kontrolle des Caporalato-Systems stehen. Wenn man Steuerhinterziehung in Betracht zieht und davon ausgeht, dass Arbeiter bis zu 180 Tage im Jahr arbeiten, kann die Mafia allein von diesen 90.000 ausländischen Arbeitern 2-3 Milliarden Euro pro Jahr einnehmen.“

2016 wurden neue Gesetze verabschiedet, um Lücken zu schließen und die Strafen für die Ausbeutung von Arbeitskräften zu erhöhen. Diese haben laut Einheimischen kaum Wirkung gezeigt. Die flüchtlingsaffinen Rackete-Fans sollten wissen, dass sie durch ihr Verhalten kriminelle Schlepper und die Mafia noch sicher machen und ihre geliebten Schützlinge nicht selten in die Sklaverei schicken.

 

 

 

 

 

 

 

 

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42 Kommentare

  1. Die haben doch Handys.Sollen sie den nächsten potentiellen „Flüchtenden“Bescheid geben,daß es sich nicht lohnt,in Italien zu stranden.Da wartet harte Arbeit,es sei denn,sie „flüchten“weiter nach Deutschlsnd.DA ist endlich das Paradies.
    Versenkt endlich die Schlepperboote,verhaftet die Schleppercrews,dann hört das auf

  2. Nein, nur voruebergehend… 10 Jahre Knochenarbeit in Maisfeld, danach ist man ein Wrack und ab nach Germoney ins Sofortrente!

  3. Tja, es hat eben nicht jeder Schutzsuchende die Qualifikation, im Drogenhandel das grosse Geld zu machen.

  4. Diese furchtbare Schlepperergänzungsperson und ihre NGO haben ihr Ziel längst erreicht. Sie ist persönlich ständig in den Nachrichten, ihr Konterfei überall …. mit den hängenden Mundwinkeln.
    Der deutsche ÖRR ist wohl der schlimmste in EU. Es gibt noch Servus-TV aus AT, aber sonst haben wir doch keine Möglichkeit, der zwangsbezahlten Indoktrination aus DE zu entgehen. Wir bekommen einfach keine objektiven Nachrichten mehr.

    Da war doch mal was vor 30 Jahren ….., ein Widerstand. Wer heute widersteht, wird pauschal zum Rechtsextremisten erklärt. Normal ist das alles nicht mehr ….

  5. Selbst Schuld kann Ich nur sagen wer auf die leeren Versprechungen der Schlepperbanden hereinfällt. Dank der modernen Technik sollte es sich doch bis in den entferntesten Winkel Afrikas herumgesprochen und auch die Schiffe von Sea-Watch und anderen NGO erreicht haben das Italien nicht das Paradies auf Erden ist. Carola Rackete würde es nur gut tun selbst unter solchen Bedingungen zu arbeiten. Und so ganz nebenbei jeder Arbeitnehmer muss von seinem Nettolohn die Kosten für Unterkunft und Verpflegung sowie seine Reisekosten für den Weg zur und von der Arbeit bezahlen

  6. Ach Frau Rackete! Ich freu mich, wenn der Tag kommt, an dem Ihr Heiligenschein über Ihnen zur Tonnen schweren Last wird! Sie sind einfach nur eine kriminelle, nicht mehr und nicht weniger!

  7. Kann Rackete mich nach Libyen fahren, ich muss nämlich auch täglich für Essen und Wasser bezahlen. Obendrein für Unterkunft und meinen Transport zum Arbeitsplatz!

    Und ich pflücke keine Tomaten, sondern bin eine echte Fachkraft.

    Sklaverei!!!

    Racketchen, hol mich hier raus!

    MfG
    R. K.

  8. Die Afrikaner wurden früher von Schleppern nach Amerika gebracht und dann versklavt. Jetzt geht es bei uns los.

  9. Das ist Racket vollig schnuppe, hauptsache sie steht in der Öffentlichkeit, und wird hochgejubelt. Diese Methoden sind bei herrschenden seit Jahrtausenden Standard.

  10. Das ist ja fast wie bei uns. Es war doch schon öfters zu lesen das Arbeiter Vollzeit schuften und trotzdem Obdachlos sind, weil das verdiente Geld nicht für die Miete einer Wohnung reicht. Sie leben dann in einen kleinen Zimmerchen im Obdachlosenheim, wo ihnen fast der ganze Lohn genommen wird um in diesen Zimmerchen zu „leben“. Ausbeutung pur.

    • Gestern war „Halbzeit“. Ab heute arbeiten wir nicht mehr für den Staat sondern für die eigene Tasche. Ist doch super für die Motivation.

  11. Wie gestern schon einer in einem Forum schrieb, „warum importiert man Bananen und die Pflücker gleich mit“.
    Fand ich nicht schlecht und passt ja auch irgendwie.

  12. Racketes Äußerungen lassen aufhorchen.
    Immerhin erklärt sie ganz klar und öffentlich, dass es Sea Watch usw. gar nicht um Seenotrettung geht, sondern um Hilfe bei der illegalen Einwanderung nach Europa.
    Dafür müsste sie eigentlich von den Medien gegeißelt werden und verklagt werden.
    Jedoch – NICHTS dergleichen passiert, obwohl jetzt wirklich niemand mehr mit dem Seenotrettungsmärchen kommen braucht.

    • Aber nicht doch „Seenotrettung“. Die Rackete geht ab wie ne Rakete auf maximal pigmentiertes „Gehänge“. Da der Nachschub am Fließband produziert wird, ist sie bis an ihr Lebensende bestens damit versorgt.

    • Eigentlich….sie meint, sie muß uns noch 500.000 Neubürger bringen, die warten da nämlich schon, meint sie….

  13. Sklavenarbeiter? Diesen Menschen steht es doch frei Italien umgehend wieder zu verlassen und in ihre angestammte Heimat zurückzukehren. Die Raketen stehen doch sicher schon bereit für den Rückflug?

  14. Einfach weiterreisen, bis nach Germoney, da gibt es Geld fürs nichtstun. Da sind die arbeitenden Deutschen die Sklaven.

    • Mir selbst ist allerdings etwas mulmig zumute, gelinde gesagt. Wenn ich daran denke, mit welchen Infektionskrankheiten viele von denen in Europa einwandern und dann die Gemüsefelder abernten …
      Wer waren vorher die Erntehelfer, und wem fehlt das Geld jetzt?

    • In Zeiten wie diesen müsste man wirklich Obst und alles andere was nicht gekocht verzehrt wird dreimal desinfizieren.

  15. Warum malochen die für 10 Euro, wenn sie nur nach Germoney weiter müssenm um nie mehr arbeiten zu müssen?

    • Worüber maulen die? Der Mindestlohn liegt unter 10,00 €. Und welche Qualifikation haben die? Hochschulstudium? Wenigstens eine Ausbildung?

    • In Italien gibt es keine Mindestlohnregelung.Bei einem Tagessatz von € 45,- wie im Bericht geschildert, wobei dann etwa ein Drittel gezahlt und der Rest für Kost und Logie abgezogen wird wären das € 15,- am Tag.Bei 8 Stunden Arbeit täglich gibt es folglich ca. € 1,88 pro Stunde.Zum Vergleich:In Bulgarien gibt es Mindestlohn und der liegt bei € 1,57

  16. Ich will da jetzt keine Vergleiche ziehen, aber bei uns ist es doch ähnlich. Mit dem Unterschied das es bei uns zivilisierter abgezockt wird, was bleibt uns nach allem Abzug übrig?

    • Das ist bei uns gar nicht ähnlich. Hier werden nämlich jene, die einer offiziellen beruflichen Tätigkeit nachgehen, abgezockt.
      Die Leute, die via „Asylexpress“ ins Land kommen, werden auch ohne arbeiten zu müssen, bestens von Steuergeldern alimentiert und verdienen sich nicht selten noch ein paar Euro dazu – natürlich inoffiziell

  17. Die, die dort unter diesen Bedingungen arbeiten und guten Willens sind, arbeiten leider auch für die millionenfachen Wegwerflebensmittel von uns Europäern als Sklaven. Das finden alle verantwortlichen Unverantwortlichen wohl noch gut! Moderne Sklavenhaltung zur Aufrechterhaltung des Überflusses die der Umweltzerstörung dient!

    • „millionenfachen Wegwerflebensmittel von uns Europäern als Sklaven.“

      die zu großen Teilen wieder günstig in Afrika, z.Bsp. , „entsorgt“ werden und dann dort den Markt zerstören.

      Milchpulver,Hühnerabfälle etc.p.p.

      Aber wer will das schon hören, wenn er in sein neues „Handy“ quakt.

      Hatte das mal vor Jahren, in der BRD, einem Kongolesen auf einer Grillparty versucht zu erklären.

      Als er sein neues, Riesentablett stolz hervorzog, konnte ich es mir nicht verkneifen.

      Klar, ich war der böse ( weiße/weise) Spaßverderber.

      Saufen,Titten und sein neuestes Coltan-„Handy“ bewundern wäre ihm lieber gewesen.

      Das ich an seine verreckenden Landsleute erinnerte war nicht so der Knaller 🙂

      P.S. Hier auf dem Balkan bin ich auch der „Spaßverderber“. Mittlerweile rede ich aber kaum noch mit den Menschen.

      Gelte als bekloppter,eigenbrötlerischer Deutscher.

      Scheine ich wohl auch zu sein.

    • Machen Sie sich nichts draus. Das bin ich schon seit Jahren. Jetzt kommt auch noch Pack und Dunkeldeutsch dazu.
      Diskussionen mit ideologisch Gehirngewaschenen verkneife ich mir.

    • Richtig! Und Spanien mit Tomaten, Paprika und anderen Gemüsesorten ist aus der Luft gesehen ein unübersehbares Meer von Gewächshäusern dessen Bewässerung sogar das Grundwasser verringert.

    • Richtig! Und Spanien mit Tomaten, Paprika und anderen Gemüsesorten ist aus der Luft gesehen ein unübersehbares Meer von Gewächshäusern dessen Bewässerung sogar das Grundwasser verringert.

  18. Und ich dachte die wollen Alle nach Deutschland, Spahn sucht ja dringend Pflegekräfte, aber Moslems werden nie einen Christen im Altersheim den Hintern waschen. Der Facharbeitermangel besteht wohl auf der Regierungsbank in Berlin

    • Würden die Pflegekräfte in Krankenhäusern und Heimen
      adäquat bezahlt, hätte sich Spahn die Reise sparen können.
      Letzlich ist es aber eine Ablenkung um Deutschland
      mit weiterer Zuwanderung zu destabilisieren.

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