AfD: Vernichtung von 18.000 Arbeitsplätzen bei der Deutschen Bank – Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren

Foto: Von EQRoy/Shutterstock

Die Deutsche Bank hat einen massiven Abbau der Arbeitsplätze in den nächsten Jahren angekündigt. Damit werden im größten Deutschen Bankhaus die aufgelaufenen Verluste durch Strafzahlungen und Zockerei unserer Gesellschaft aufgebürdet, kritisiert der Arbeits- und Sozialpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion Uwe Witt:

„Jahrelang hat die Deutsche Bank Millionen an Boni für ihre Manager ausgeschüttet und die Aktionäre mit Gewinnen erfreut. Seit es in den USA zu mehreren Verurteilungen und teils milliardenschweren Strafen gekommen ist, sprudeln die Gewinne nicht mehr so reichlich. Die Deutsche Bank hat anscheinend ein Strukturproblem. Die Folgen soll jetzt die Allgemeinheit – wir alle als Steuerzahler – tragen.

Der Arbeitsplatzabbau in vielen Wirtschaftszweigen Deutschlands verschärft sich zusehends. Durch die Elektromobilität werden in der deutschen Automobilindustrie allein im Bereich Antriebsstrang bis zu 200.000 Arbeitsplätze wegfallen.

Durch die Digitalisierung werden nicht nur im Banken- und Versicherungsbereich hunderttausende Arbeitsplätze überflüssig, aber die Bundesregierung redet nur.

Wir brauchen dringend eine Qualifizierungsinitiative für Arbeitnehmer, die durch den Umbau des deutschen Arbeitsmarktes eine neue – eine zweite Ausbildung – benötigen, um weiter ihren Lebensunterhalt und ihre Rente auch in Zukunft selbst zu verdienen und von ihrem Einkommen gut leben zu können.“

 

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13 Kommentare

  1. Gut das es mit der Commerzbank nicht geklappt hat, sonst ständen da auch Entlassungen an. Doch was nicht ist kann ja noch werden, denn keiner weiß was die neue Chefin von EZB und solche Sozis wie Scholz noch aushecken. Den deutschen Steuerzahler und Rentner wird es auf jeden Fall treffen. Ob die Zahl 200 000 Arbeitsplätze auch zutrifft oder ist dies nur die Untergrenze. Was ist mit ganzen Zuliefererbetrieben und Transportunternehmen und wieviel Ausbildungsplätze gehen dadurch verloren. Auch die Einführung der CO2 Zwangsabgabe wird Arbeitsplätze kosten, vor allen wenn Benzin, Diesel, Erdöl usw teurer wird. Die Unternehmen werden dies auf die Produkte draufschlagen und so manche Firma wird einfach den Preisdruck nicht mithalten können, da die Firmen im Ausland wesentlich billiger produzieren.

  2. „Durch die Digitalisierung werden nicht nur im Banken- und Versicherungsbereich hunderttausende Arbeitsplätze überflüssig, aber die Bundesregierung redet nur.“ = Dies ist richtig – aber die Digitalisierung vermindert auch die Kosten im Bankenbereich, die unter einem ungeheuren Kostendruck stehen & denen durch die Niedrigzinsphase Einnahmen wegbrechen. Die Digitalisierung verbessert auch die Konkurrenzfähigkeit der Banken – insbesondere im internationalen Bereich! Rationalisierungen sind eben in einer Marktwirtschaft unvermeidlich (!) – und für die wegfallenden Arbeitsplätze gibt es für die Betroffenen „soziale Abfederungen“ durch Abfindungen – vielleicht sollten die Verfasser auch darauf hinweisen!
    Nur im „real existierenden Sozialismus“ der DDR gab es jahrelang zahlreiche Heizer die auf der E-Lok mitfuhren!

    • Das Problem kann man nicht lösen wie in der DDR.

      Vom Sozialismus in Arbeits- und Geschäftswelt zum Kapitalismus.
      China hat es vorgemacht.

      Heute werden im links/grünen Kapitalismus Opfer preisgegeben. Männer/Frauen mit Qualifikation auf die Straße gesetzt.
      Und nun bekommen wir auch noch „Neubürger“….

    • Die VR China hat selbst -inoffiziell – eine große (verdeckte!) Arbeitslosenquote (!!) – die formale chinesische Arbeitslosenrate von um 3% ist & war schon immer ein Fake! Auch herrscht in der VR kein „Kapitalismus“ – keine „Marktwirtschaft“ sondern eine gelenkte sozialistische Planwirtschaft mit Staatskapitalismus! Dem Staat gehört alles & der Staat mischt sich in alles ein! Viele offizielle Daten in der VR China sind (gezielt!) gefälscht – das wissen auch die Politiker & Beamten dort!
      Männer & Frauen mit Qualifikation müssen sich dann im Arbeitsmarkt bemühen! Wenn die Qualifikation stimmt & noch aktuell ist – kommt auch Nachfrage!
      Die „Neubürger“ ohne Qualifikation sind auszuweisen!

  3. Der Artikel hat das Niveau der früheren KPD (!) – offenbar hat der ehemalige Betriebsschlosser Uwe Witt NICHT unser Wirtschafts-und Steuersystem verstanden:
    „Jahrelang hat die Deutsche Bank Millionen an Boni für ihre Manager ausgeschüttet und die Aktionäre mit Gewinnen erfreut. “ Bei diesen Gewinnen & Boni wurden auch kräftig Steuern gezahlt (!!) (ca. 50% gingen an das Finanzamt!). Durch die Kursverluste hat darüber hinaus der Aktionär einen Großteil der realisierten Geschäftsrisiken übernommen & bezahlt!
    Wenn die AfD einen solchen neidbasierten populistischen Blödsinn – verbreitet wird sie bald NICHT mehr wählbar sein.

    • Die Händler in den USA oder der City of London haben vermutlich noch nie auch nur einen Cent Steuern an ein deutsches Finanzamt entrichtet. Der Schwerpunkt der Entlassungen liegt im Bereich eben dieser Händler.

    • …zwar nach dem Territorialsystem NICHT an DEUTSCHE Finanzamt -aber an die dortigen britischen & US-Steuerbehörden! Gleichzeitig haben die Händler aber zum Gewinn der Deutschen Bank beigetragen – der aber in der BRD zu versteuern ist & von dem das deutsche Finanzamt ca. 50% erhält!
      Und wenn diese US & brit. Händler nun entlassen werden -was interessiert es den deutschen Fiskus & die deutschen Sozialkassen ??? Und vor allem die AfD – deren Fokus sollte doch wohl auf DEUTSCHLAND liegen!???

    • Die im Ausland an US-& brit. Händler gezahlten Boni belasten zwar den in der BRD zu versteuernden Gewinn der Deutschen Bank, d.h. das deutsche Finanzamt erhält dann weniger Steuern! Aber offenbar wurden die Boni aufgrund von zivilrechtlichen Vereinbarungen zwischen dem DeuBa-Management & den Sozialpartnern (Betriebsrat) & den Händlern („Bankstern“) gezahlt! D.h. Management & Betriebsrat haben zugestimmt & es gewußt -ebenso der Aufsichtsrat! Das Deutsche Bank-Management & sein Aufsichtsrat wurden aber bei der letzten HV im Mai 2019 vollständig entlastet (71%) -also haben auch die Aktionäre = die Eigentümer zugestimmt! Ebenso der von den Arbeitnehmern gewählte Betriebsrat!
      Auch der Abbau von 18.000 Arbeitsplätzen wurde sowohl vom Betriebsrat als auch AR (mit Arbeitnehmervertretern) zugestimmt -ebenso wie das „Umstrukturierungskonzept“ vom CEO Sewing zugestimmt wurde.
      Also alle zuständigen & relevanten Instanzen haben hier immer zugestimmt-also kein Grund zur Aufregung & Klage. Alles sehr demokratisch & rechtsstaatlich vollzogen!

  4. Also,wenn die DB die Spielbank (sog.Investmentbanking) schließt ,dann ist das sicher sinnvoll.Diese „Arbeitsplätze“ braucht niemand.Das sollte die AfD eigentlich wissen.

  5. Fett,
    Schwimmt immer oben, da mache ich mir wenig Sorge.
    Die Arbeitnehmer mit Zeitvertrag müssen Permanent auf Arbeitssuchende gehen. (Vertrag 1Jahr= nach 9 Monaten Arbeitssuchend Melden)
    Da können sich einfache Medien Schaffende bei den Versorgungs und Pensionskassen mit angeschlossen Rundfunk Anstalten entspannt zurücklehnen, bei Engpass werden einfach die „BEITRÄGE“ erhöht!
    (inkl. der Frühpensionierung Dank üppiger Zusatz Zahlungen und Automatischen Anstieg bei Tariferhöhung)
    Der Lässtige Leistungsdruck entfällt Automatisch da das Medienschaffende mit erreichen des 40 Lebensjahr unkündbar ist.

  6. Mal halb lang,bezüglich der Deutschen Bank. Ein Großteil der Stellen wird in London und New York abgebaut,und die Leute werden schnell bei großen Heuschrecken unterkommen. Sozialfälle werden die sicher nicht.

  7. „Durch die Digitalisierung werden nicht nur im Banken- und Versicherungsbereich hunderttausende Arbeitsplätze überflüssig, aber die Bundesregierung redet nur.“ = Dies ist richtig – aber die Digitalisierung vermindert auch die Kosten im Bankenbereich, die unter einem ungeheuren Kostendruck stehen & denen durch die Niedrigzinsphase Einnahmen wegbrechen. Die Digitalisierung verbessert auch die Konkurrenzfähigkeit der Banken – insbesondere im internationalen Bereich! Rationalisierungen sind eben in einer Marktwirtschaft unvermeidlich (!) – und für die wegfallenden Arbeitsplätze gibt es für die Betroffenen „soziale Abfederungen“ durch Abfindungen – vielleicht sollten die Verfasser auch darauf hinweisen!
    Nur im „real existierenden Sozialismus“ der DDR gab es jahrelang zahlreiche Heizer die auf der E-Lok mitfuhren!

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