Fritz Pleitgen warnt vor mangelnder Meinungsvielfalt

Fritz Pleitgen (Bild: Hpschaefer; siehe Link; CC BY-SA 3.0)

Der frühere Intendant des WDR, Journalist Fritz Pleitgen, sieht die Meinungsvielfalt in den deutschen Medien bedroht. Trotz seines Gejammers bleibt der Vollblut-Mainstreamjournalist jedoch konsequent in seinem politisch-korrekten Biotop.

Fritz Pleitgen, der frühere Intendant des öffentlich-rechtlichen Senders „WDR“, hat vor einem Verfall der Meinungsvielfalt gewarnt. Bei vielen Themen von Griechenland bis Brexit, von Russland bis Trump, gebe es homogene Berichterstattung. Das sei der „schleichende Tod der Demokratie“, meint Pleitgen gegenüber dem „Handelsblatt“ hinter der Bezahlschranke. In vielen wichtigen Fragen marschierten alle Redaktionen in eine Richtung, nicht selten im Einklang mit der vorherrschenden Meinung in der Politik. Das sei bedenklich und eine Abkehr vom Richtungsstreit früherer Jahre, meint der 81-Jährige.

Pleitgen prangerte zudem die heutige Debattenkultur an, die von den sozialen Medien geprägt sei und bleibt dem politisch-korrekten Duktus seines journalistischen, öffentlich-rechtlichen Biotops treu: Er sorge sich, wie „schnell und wirkungsvoll über das Internet bösartig Stimmung gemacht wird“. Dies gefährdet den inneren Frieden“, meint der Mainstreamler.

„Guter Journalismus muss bei Kräften sein, um üblen Attacken wie der Lügenpresse-Kampagne zu widerstehen. Die Meinungsvielfalt darf nicht verlorengehen“, so der Parallelwelter im Handelsblatt. Mit Blick auf die Beitragsdiskussion des öffentlich-rechtlichen Rundfunks plädierte Pleitgen dafür, wieder stärker über Inhalte zu sprechen. Mit Sparankündigungen allein sei es nicht getan, meint der Vollblut-Mainstreamjournalist. (SB)

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6 Kommentare

  1. Blödsinnig solche sich widersprechenden Aussagen zu treffen! Entweder gibt es eine Meinungsvielfalt oder nicht. Wenn ich an die bösartige Stimmung denke, die die Systemmedien gegen Trump geschürt haben, dann kann es schlimmer ja kaum werden. Was Pleitgen da sagt heißt übersetzt: „Lasst mehr Meinungen zu, aber ich (und meine Gesinnungsgenossen) bestimmen welche erlaubt und richtig sind.

  2. Der Typ sollte einfach seinen Sabbel halten! Er hat doch diese „Medienlandschaft“ mitgepraegt.
    Warum kommt er nun auch noch angelatscht und muss seine Meinung ungebeten kundtun, statt sich in Grund und Boden zu schaemen, angesichts dessen, dass er sich von abgepressten GEZ-Geldern ein schoenes Leben macht ?!

    • Was hier in „D“ durch die MSM produziert wird ist reine Meinungseinfalt , geschrieben von Einfaltspinseln , die in ihrer Einfalt nicht merken wollen , von welch zitternder , schüttelnder ,krankhaft All umfassender einfältigen Kanzlerdarsellerin sie gesteuert werden . Ich frage mich :Was ist bei diesen Leuten vom Studium hängen geblieben , wenn es darum geht zu berichten , Tatsachen als solche zu benennen , auch mit unangenehmem Hintergrund und NICHT den Zuschauern mit Worten , Mimik und Gestik die eigene Meinung aufzudrängen.

  3. Was D gewiß nicht braucht, ist eine größere Vielfalt von Meinungen und noch mehr journalistische Geschäftemacherei damit,

    sondern eine Kultur, die eine zunehmende Vielzahl von Meinungen mit gewichtigen Argumenten als unbelegt und unbelegbar, als schwachsinnig und irreführend entlarvt.

  4. Meinungsfreiheit beschränkt sich auf 50 Zeitungen der DuMont; WAZ-Gruppe und Madsack/SPD, sowie Springer ,Burda und die mit diesen zusammenhängende „Meinungsvielfalt“ von Bertelsmann. Liz Mohn und Friede Springer sind beste Freundinnen von Merkel. Unterstützt wird das Ganze von Sorossens Project Syndicate, um die Vielfalt in Richtung seiner und der Hintermänner Interessen der NWO zu installieren. ARD/ZDF sind schon lange Regierungssender , deren Propaganda wir mit Zwangsgebühren bezahlen dürfen.

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