Chef der Kommunalpolitischen Vereinigung der CDU „droht“ wegen CO2-Steuer mit Gelbwesten-Protesten

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Berlin – Der Vorsitzende der Kommunalpolitischen Vereinigung der CDU (KPV), Christian Haase, lehnt eine CO2-Steuer ab. „Eine CO2-Steuer wäre eine Bestrafungssteuer für den ländlichen Raum. Solche Überlegungen lösen blankes Entsetzen aus“, sagte Haase dem „Westfalen-Blatt“ (Donnerstagsausgabe).

Was Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) da vorhabe, „wird nicht funktionieren“, so der CDU-Politiker weiter. Eine CO2-Steuer erziele „im ländlichen Raum gar keine Lenkungswirkung“. Wer auf dem Land lebe und in Städten arbeite, „kann seinen Arbeitsplatz nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen. Und das gilt nicht nur für die Fahrt zur Arbeit, sonst könnte man Zusatzkosten ja durch eine Erhöhung der Pendlerpauschale abfangen“, so der kommunalpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag. Auch Gelbwesten-Proteste wie in Frankreich schloss er in Deutschland nicht aus: „Der ländliche Raum ist gut für Protest. Das sollte man nicht unterschätzen“, sagte Haase dem „Westfalen-Blatt“. (dts)

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2 Kommentare

  1. Recht hat er.Selbst in kleineren Städten ist das Auto unabdingbar. Und es trifft in jedem Fall nur die Kleinen, die Großen fahren weiter . Der Otto Normalo kann sich dann nämlich kein Auto mehr leisten. Die 100 euro muten dagegen wie ein Witz an, die da erstattet werden sollen. An die wirklichen Luftverschmutzer geht nämlich niemand. Es ist nur eine Zusatzsteuer, um die da oben noch weiter zu mästen und den Asylwahnsinn zu finanzieren.
    Und die Leute können rechnen, die meisten jedenfalls.Denn außer dem Auto wird ja auch alles andere teurer und teurer und teurer. Und das, was wir an Tonnen einsparen , weil die Leute sich das nicht mehr leisten können, importieren wir als menschliche CO2 Produzierer aus Afrika.

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