Südkorea – Ex-Soldat unter Verdacht IS-Terrorist zu sein

Foto: Von Yeongsik Im / Shutterstock

Südkorea – Ein Mann, der vorher als Soldat in den südkoreanischen Streitkräften gedient hat, steht unter Verdacht, Sprengstoff der Armee gestohlen zu haben, um möglicherweise Anschläge zu begehen.

Die Korea Times berichtet über einen Mann, der „angeklagt wird militärische Ausrüstung gestohlen“ zu haben, um möglicherweise im Namen des Islamischen Staates damit Anschläge zu begheen. Das Verteidigungsministerium untersucht den Fall um den Soldaten, der nur mit seinem Nachnamen „Park“ bekannt ist. Die südkoreanischen Streitkräfte sind eine der größten der Welt und können im Notfall bis zu 1 Million Mann und mehr unter Waffen stellen. Nach dem Koreakrieg in den 50er Jahren wurden sie mithilfe der USA und anderer westlicher Nationen hochgerüstet. Das asiatische Land gilt als eines der fortschrittlichsten und hochentwickeltsten Länder der Erde.

Der 23-Jährige soll in genau diesen hochgerüsteten Streitkräften gedient haben und in seiner Dienstzeit im Oktober 2017 mehrere Sprengstoffe gestohlen haben. Die Yonhap News Agency fügt hinzu, dass es Anzeichen für eine islamische Radikalisierung bei dem Mann gebe, der zuhause nicht nur Infomaterial des IS gesammelt hatte, sondern auch eine große Messer- und Machetensammlung besaß. Ähnlich den Waffen, die vom IS zum Enthaupten von Menschen genutzt werden. Auch soll es einen Schriftverkehr zwischen ihm und möglichen IS-Sympathisanten bzw. Helfern in Asien gegeben haben.

Es ist nicht der erste Fall von IS-Infiltration in Südkorea. Das Land hat trotz einer sehr kleinen muslimischen Population – die meisten davon Arbeitsmigranten oder Asylsuchende – immer wieder negativen Kontakt mit Islamisten und Terroristen gehabt. (CK)

Loading...

1 Kommentar

Kommentare sind deaktiviert.