Strafmündigkeit ab 12: Wie immer schrille Töne vom Zahlengaukler Pfeiffer

Foto: Imago
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Köln – Die Spatzen pfeifen es von den Dächern, und auch Polizisten wie Polizeigewerkschaftler Rainer Wendt sprechen es deutlich aus: Immer mehr Jugendliche meist mit Migrationshintergrund unter 14 sind an schweren Straftaten wie Vergewaltigung beteiligt. Wendt sprach sich daher in einem BILD-Artikel am Montag nach dem Vergewaltigungsfall von Mülheim für eine abgesenkte Strafmündigkeit aus. Ein schrilles Pfeifkonzert gegen diesen längst überfälligen Vorschlag kommt jetzt vom SPD-Kriminologen Christian Pfeiffer. Wie immer biegt sich der ehemalige SPD-Innenminister von Niedersachsen mit ideologisch verengter Gutmenschenbrille die Statistik zurecht und beschimpft den unbequemen Polizeigewerkschaftler als „AfD-Anwärter“.

„Wenn man sich die Fakten anschaue, sei Wendts Forderung geradezu absurd“ sagte der SPD-Parteigänger im Deutschlandfunk Kultur. Pfeiffer teilte dem Staatssender mit, dass die Kriminalität bei Kindern und Jugendlichen stark rückläufig wäre. In den letzten zehn Jahren wäre sie gar um 42 Prozent gesunken. Das sind natürlich wieder Ammenmärchen, denn genau das Gegenteil ist der Fall. Die Jugendkriminalität ist in den letzten Jahren regelrecht explodiert ist. Auch unter Kindern.

Dass dieser Beweis ausgerechnet von der linksgrünen Frankfurter Rundschau kommt, sollte man sich genüsslich auf der Zunge zergehen lassen. In einem Artikel über die Kriminalstatistik 2017 in Hessen packt die Zeitung sogar den Anstieg der Kinderkriminalität in ihre Headline: „Kriminalität:  Besonders viele Kinder werden straffällig“. Im Zusammenhang mit dem Statement, dass die Zahl der Straftaten insgesamt gesunken seien (dafür erhöhten sich die Zahlen bei Mord und Sexualdelikten) schrieb die FR vor einem Jahr:  „Mit der Zahl der Straftaten sank die der Tatverdächtigen um mehr als 20.000 auf rund 158.000. Gerade vor diesem Hintergrund fällt auf, dass 2017 rund zehn Prozent mehr Kinder als Tatverdächtige geführt wurden als noch im Jahr 2016. Ihre Anzahl stieg von knapp 3500 auf rund 3850 an.“

Fazit. Nicht ein Minus von 42 Prozent, sondern ein Plus von zehn Prozent. Wer im Netz als Suchbegriff „Die Täter werden immer jünger“ eingibt, findet haufenweise Fälle, in denen die Täter gerade mal ihr 14. Lebensjahr erreicht haben. Dies gilt auch für das benachbarte Ausland, wie zum Beispiel die Schweiz, die ebenfalls, wie die Aargauer Zeitung belegt, einen rasanten Anstieg sexueller Gewalt verzeichnet.

Noch mehr konterkariert und beinah als Fake entlarvt werden Pfeiffers Zahlenspielchen durch einen Artikel des Focus über Gewalt an Schulen aus dem Jahr 2018. Zitat: „Die Kriminalität an Schulen in Deutschland hat laut einem Bericht in den vergangenen Jahren in zehn Bundesländern wieder zugenommen. Das geht aus den Lagebildern der Landeskriminalämter zum Tatort Schule hervor“. Demnach gibt es Steigerungen – besonders im Gewaltsektor – von 14 Prozent in Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein, 32 Prozent in Niedersachsen und 114 Prozent im Saarland. Über mehrere Fälle von „Kindergewalt“ hatte erst kürzlich jouwatch berichtet und dabei das völlige Versagen von Schule und Justiz aufgezeigt. Ebenfalls bewiesen wurde, dass viele Fälle von Kinderkriminalität irgendwo in einer Grauzone stecken bleiben und mutmaßlich gar nicht statistisch in vollem Umfang erfasst werden, da es ja nie zu einem Strafverfahren kommt.

Pfeiffer biegt sich seine eigene reformpädagogische Wirklichkeit zurecht

Wie im Deutschlandfunkbericht deutlich zu lesen, schwelgt Pfeiffer immer noch in den Sphären der alten 68ziger Pädagogik-Kiste, was an folgenden Sätzen deutlich wird wie: „Ich denke, Herr Wendt hat keine Ahnung davon, was mit verhaltensauffälligen Kindern wirklich geschieht“. Und dann empfiehlt Pfeiffer, die alten Methoden, die mehr als einmal in der Praxis versagt haben, sonst würde die Kinder und Jugendkriminalität ja nicht so anstiegen:

„Erfahrene Familienrichter würden Kontakt mit den Eltern aufnehmen, das Jugendamt werde eingeschaltet, unter Umständen auch Sachverständige. Und schlimmstenfalls würden den Eltern die Kinder weggenommen. All das bietet unser Jugendhilferecht.“ Dass dies im Falle eingewanderter Parallelgesellschaften so gut wie einflusslos ist, bewies erst kürzlich der Fall Ali Bashar, der seinem kleinen Bruder ein 11jähriges Mädchen zum vergewaltigen zuführte. Was Pfeiffer hier als „verhaltensauffällig“ anprangert ist in vielen Asylzuwanderfamilien, deren Kinder sich haufenweise auf der Straße herumtreiben, Normalität. Dazu gehört auch sexuelle Gewalt. Im Gegenteil: In vielen Kulturen gilt Gewalt, egal in welcher Form als Ausdruck einer gesunden Männlichkeit und wird von den Erwachsenen in keiner Form verurteilt.

Angesichts dieser Fakten, die ein Polizist besser kennen müsste, als ein Jurist und linker Partei-Apparatschik, der die Kriminalität nicht von der Straße, sondern mutmaßlich nur aus Fachbüchern, Statistiken und linksdrehenden Soziologiestudium kennt, bleibt Pfeiffer nur die Polemik übrig

„Herr Wendt tut so, als ob wir nur passiv warten, bis dann endlich das Strafrecht zuschlagen kann. Was für eine verzerrte Sicht! Man hat den Eindruck, er möchte sich als Innenminister für eine AfD-Landesregierung in Ostdeutschland profilieren.“

Bis zum letzten Satz bleibt er seiner Devise treu, wonach Asylzuwanderer nicht so kriminell seien, wie eigentlich jede Statistik offenbart. 2017 verstieg er sich laut Focus in die wirre These:

„Die gestiegene Kriminalität unter Zuwanderern müsse in einen gesellschaftlichen Zusammenhang eingeordnet werden. Demnach lägen die Zahlen so hoch, weil kriminelle Zuwanderer eher angezeigt würden als kriminelle Einheimische. Unter den Zuwanderern hätten Flüchtlinge das größte Risiko, angezeigt zu werden.“

Bei der perfiden Vergewaltigung der bulgarischen Kinderbande kam er zu einem ähnlichen Ergebnis:

„Aber wenn jetzt alle nur auf diese Bulgaren starren, lohnt es sich doch mal, nüchtern hinzugucken: Wir hatten im Jahr 2018 64 Kinder, die in irgendeiner Weise an Vergewaltigungen mitgewirkt haben. Aber nur zwölf waren Ausländer, 52 waren Deutsche.“ Stellte Pfeiffer in Sachen Migrantenkriminalität 2017 die Statistik noch in Frage, so beruft er sich beim Vergewaltigungsfall auf sie und präsentiert seine Zahlen Gaukelei als wissenschaftliche Erkenntnis. Aber selbst, wenn die Zahlen stimmen, wären damit fast 20 Prozent der Vergewaltiger junge Ausländer. Da viele Migrantenkinder aber inzwischen deutsche Staatsbürgerschaft haben ist ein Großteil der 52 Deutschen bösen Kindern, mutmaßlich ebenso „deutsch“ wie die Vergewaltiger auf Mallorca mit den „altdeutschen Namen“ Sehat, Azad, Yakub und Baran.

Pfeiffer biegt immer noch seine 68ziger reformpädagogische Wirklichkeit zurecht. Die Realität sieht heute überall im Lande ganz anders aus.  (KL)

 

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40 Kommentare

  1. Der Mann ist einfach nur ein Fälscher, war er schon immer. Das Diskutieren mit ihm ist sinnlos. Zur Sache selbst nur 2 Fakten: 1. Die überwiegende Mehrzahl der involvierten Flüchtlingskinder kommt aus Bürgerkriegsländern, ist im Krieg geboren und hat zum großen Teil bereits selbst an Kampfhandlungen teilgenommen. 2. Rein biologisch ist der Reifeprozess von Kindern in Mittelmeer-Breiten und südlicher viel weiter als nördlichen Breiten – sie führen schon viel früher ein Erwachsenen-Leben. An einer wesentlich früheren Strafmündigkeit gibt es also kaum einen Zweifel. Einheimische Kinder betrifft diese Delinquenz mit seltensten Ausnahmen ohnehin nicht.

  2. Wie „Deutsche“ in diesen Zeiten aussehen hat die Vergewaltigung
    auf Mallorca gezeigt.
    Und für Herrn Pfeiffer gilt wie für alle Wissenschaftler :
    „Wes Brot ich ess, des Lied ich sing“
    Die Realität sticht alle Statistiken.

    • Das hat er mit vielen Systemlingen gemeinsam, aber leider ist er
      auf dem Papier ein solcher, gerade in den MSM/ÖR und die

      Orwellschafe glauben das auch:-)

    • Nun mal nicht so streng mit de alten Herren; der lebt doch schon lange in seiner selbstgestrickten Pippi-Langstrumpf-Welt fernab der bösen Realität. Zu überlegen wäre nur, ob er nicht vielleicht in einem geschlossenen Heim besser untergebracht wäre als im Studio des Deutschlandfunks..

    • Ich verlange von alten Herren was ich als altes Mädchen selber zu
      leisten in der Lage bin.
      Aber ich betrachte das Treiben aus der Vogelperspektive und
      Bogenschießen hält mich in meiner Mitte.
      Auch weil ich weiß dass das Licht die Dunkelheit besiegen wird.:-)

  3. Ich nehme den Herrn Pfeiffer immer für „voll“. Nüchtern kann er doch beim Absondern solcher Statistikverdrehungen nicht sein.

  4. Ja, der Lügen-focus hat mal wieder reichlich fett aufgetragen. Dort wird momentan die Leserschaft mit frisch frisierten Statistiken bombardiert, die beweisen sollen, dass alles gar nicht so schlimm ist. Und wenn, sind es natürlich die Deutschen. Welch ein Schmarren die heute morgen wieder hingelegt haben. Selbstverständlich wurde mein Beitrag im Anti-Sinne der Meinungsfreiheit abgelehnt. Wahrscheinlich war diese Lüge dann wohl doch zu groß, dass die diesen Beitrag wieder wegnehmen mussten.

  5. Pfeiffer hat schon immer die Kriminal-Statistiken im Sinne der Volksberuhigung geschönt. Es sollte doch alle erschrecken, wenn schon 12- jährige an Vergewaltigungen mitmachen. Aber nein, dafür sind natürlich nicht die Eltern mitverantwortlich. Schon gar nicht solche mit Migrationshintergrund. Das wäre ja dann rechtes Gedankengut. Also
    weiter lügen, weiter vertuschen.
    Was in unserem Land abgeht, kann ich mit gesundem Menschenverstand einfach nicht mehr begreifen.

  6. Pfeiffer sie Pfeife!

    „Mit wieviel F schreibt man Pfeiffer, einem oder zwei? –
    Mit drei F, Herr Professor, einem vor dem ei und zwei nach dem ei“.

    „Pfeiffer, Sie gäben nicht acht.
    Wederholen Sie:
    Was verstäht man onter alkoholischer Gärung?“

    „Also die alkoholische Gärung – oder vielmehr die Gärung des Alkohols – sie erzeugt Alkohol – das heißt also, der Alkohol erzeugt Gärung – sogenannte alkoholische Gärung -“

    „Pfeiffer, Sie faseln.“

  7. Vertreter/Mitglieder von Parteien, die das Wahlrecht mit 16 fordern und die Volljährigkeit mit 18 durchgesetzt haben, sollten mal den Ball flach halten. Die Vorteile niedrigerer Altersgrenzen zu genießen aber sofort zu schreien, wenn das mal Nachteile gibt, ist nichts anderes als politische Rosinenpickerei.
    Pfeiffer ist ein Lügenbaron, wie er im Buche steht, ganz im Sinne der mittlerweile linksextremistisch gewordenen SPD, deren Vertreter Kahrs die Aberkennung bürgerlicher Ehrenrechte und Berufsverbot für Oppositionelle fordert.

  8. Jugendstrafrecht gibt es für Jugendsünden. Mascara klauen, wenn Du Titten hast. Böller basteln, wenn Du Penisträger bist.
    Wer aber Erwachsenentaten begeht, Messerstecherei, Vergewaltigung, der soll auch als Erwachsener verurteilt werden.

    • Und logischwerweise auch umgekehrt? Ich weiß nicht, aber irgendwie habe ich Probleme dabei, mir eine 80-Jährige, die zum x-ten Mal beim Klauen von Überraschungseiern erwischt worden ist, im Jugendknast vorzustellen.

    • Sie haben den Kern der Aussage nicht verstanden:
      Wer rauben, morden und vergewaltigen kann, kann und muss auch nach Erwachsenenstrafrecht behandelt werden.

  9. Der Beschwichtiger,der Zahlenverdreher,der Antideutsche ,hat mal wieder was zu sagen.Kann man nicht ernst nehmen.Typisch 68er,Linksindoktriniert.

  10. Pfeiffer hat zu oft abenteuerlich frisierte Zahlen abgeliefert bzw. Kriminal-Statistiken überaus fantasievoll interpretiert und damit ist er zwangsläufig in jeder Hinsicht unglaubwürdig.

  11. Das Problem sind die Eltern dieser „Rotationeuropäer “ Mein Vater hätte mich quer durch den Ort geklatscht und im Erziehungsheim abgeliefert ! Sowas wie Unrechtsbewußtsein kennen die nicht !

    • Völlig richtig. So haben die bulgarischen Eltern dieser Kinder die Hilfe des Jugendamtes strikt abgelehnt! Soviel zum Nutzen der sozialpädagogischen Betreung!

    • Unsere Eltern brauchten keine sozialpädagogische Betreuung bei unserer Erzeihung! Mahnende Worte und wenn das nicht half auch mal eine saftige Ohrfeige haben uns stets auf den richtigen (rechten) Weg gebracht! Das Unglück fing an mit der antiautoritären Erziehung an, bei der sich die Erzieher dann gerne in den Hosenschlitz greifen ließen. Diese Generation ist unisono hirngeschädigt!

    • Komisch, daß sich gerade solche Leuite auffallend häufig in ihrer „Ehre“ verletzt fühlen.

  12. Wir können sie nicht zwingen, die Wahrheit zu sagen. Aber wir können sie zwingen, immer dreistere Lügen aufzutischen. Auch so wird auch die SPD am Ende des Tages in der Versenkung verschwinden.

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