AfD-Fraktionsvorsitzender verzichtet auf Dienstwagen und Fahrer

Robert Lambrou (Bild: AfD)

Hessen – Der Vorsitzende der AfD-Fraktion im hessischen Landtag, Robert Lambrou, verzichtet auf einen Dienstwagen und Fahrer. „Ich bin nicht in die Politik gegangen, um mich in einer Luxus-Limousine mit Fahrer durch Hessen kutschieren zu lassen.”

Das Angebot vom hessischen Landtag habe er zu Beginn der Legislaturperiode ausprobiert und sich zweimal fahren lassen, so der AfD-Fraktionsvorsitzende. Dabei habe er sich aber unwohl gefühlt und sei immer skeptischer geworden. „Ich bin nicht in die Politik gegangen, um mich in einer Luxus-Limousine mit Fahrer durch Hessen kutschieren zu lassen.”

Das hessische Parlament koste den Steuerzahler mit seinen etlichen zusätzlichen Abgeordneten viel Geld, erklärt Lambrou weiter. Dazu komme die jüngst beschlossene Erhöhung der Diäten und Pauschalen der Landtagsabgeordneten, die die Oppositionsfraktion ablehne. Das alles habe ihn zu dem Schluss kommen lassen, grundsätzlich auf den ihm zustehenden Dienstwagen und Fahrer zu verzichten, berichtet das Nachrichtenportal t-online. Die Dienstwagen-Regelung, so t-online, gehe laut einer Sprecherin des Landtags auf eine Verfügung des früheren hessischen Landtagspräsidenten Klaus Peter Möller (CDU) zurück.

Lambrou kritisierte den beschlossenen Gesetzentwurf zur Erhöhung der Diäten der Abgeordneten, mehr Budget für Personal und ein größeres Budget für Bürokosten. Im vergangenen Monat legt der AfD-Politiker in einer turbulenten Debatte die Gründe für eine Ablehnung der Diätenerhöhung dar. Dabei unterstrich Lambrou, auch der Bund der Steuerzahler Hessen sei gegen eine Erhöhung der Diäten, da der XXL-Landtag ohnehin schon immense Mehrkosten mit sich bringt.

Im Ergebnis votierten die Parlamentarier von CDU, SPD, Grünen und FDP im hessischen Landtag für den Gesetzentwurf. Die Fraktion der Linken enthielt sich der Stimme. Die Hessische AfD-Fraktion lehnte den Antrag auf Änderung des Gesetzes ab. (SB)

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19 Kommentare

  1. Genau so isses richtig.
    Schade das wir das nicht bei unserem höchst verehrten öffentlich rechtlichen Sendern nachverfolgen können.
    ARD und ZDF haben halt andere wirklich wichtige Themen…..🤔

  2. Da werden sie wieder schreien, die Privilegien-Mafiosos, die die Parlamente bevölkern. Geht ja gar nicht, wo soll denn das hinführen, nachher müssen die hohen Herrschaften noch öffentliche Verkehrsmittel benutzen…

  3. Meinen Respekt Herr Lambrou.! Die Blockparteien huldigen ein verzogenes Mädchen,das Idiologisch missbraucht wird.Sie handeln. Ich und meine Familie versuchen,es gelingt zwar nicht immer ,nur unbedingt nötige Fahrten mit unserem Auto zu tätigen.

  4. Wird nicht lange dauer, bis der erste Grünling im Landtag das „voll nazi“ findet ! Irgendwas Negatives MUSS man ja daran finden können !

  5. Während Klimahysteriker die Schule schwänzen, praktiziert Herr Lambrou wirklichen Umweltschutz. Ich selbst lege im Sommer alle kürzeren Strecken mit dem Fahrrad zurück und wähle AfD – der Umwelt zuliebe.

  6. Mein Respekt!
    Allerdings wird der deutsche Schlafmichel niemals von dieser Entscheidung des Afd Politikers erfahren, denn derartige Meldungen werden niemals den Weg in die Staatsmedien finden.

  7. Udo Pastörs hat damals auch auf die Limousine verzichtet.
    Er hat stattdessen einen Passat TDI genommen,
    und ist selbst gefahren.

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