Klimaschulschwänzen mit linksgrünen Aktivisten und kirchlichem Segen vor dem Kölner Dom

Foto: Imago

Köln – An der Domplatte, fast an dem Platz, auf dem mutmaßlich vor 800 Jahren tausende Kinder sich zum sogenannten „Kinderkreuzzug“ versammelt haben, treffen sich seit Beginn der Woche deren neuzeitliche Wiedergänger, um mit demonstrativem Schulschwänzen ein Zeichen gegen die Klimaerwärmung zu setzen. Auch dieser Dauerstreik von Friday for Future im Schatten des Domes findet wie auch die anderen Aktionen erwartungsgemäß das Wohlwollen kirchlicher Funktionäre. Unter Ihnen auch Thomas Pitsch, Leiter der Abteilung für die erzbischöflichen Schulen, katholischen Schulen in freier Trägerschaft. Er sieht in dem Kinderkreuzzug fürs Klima ein „Hohes politisches Engagement“.

In einem Domradio-Interview lobte der Kirchenfunktionär „das zivilgesellschaftliche Engagement der Kinder“ und freute sich besonders, „weil sie demokratisches Handeln konkret einüben“. Natürlich sei die „Fridays for Future“-Bewegung auch ein Thema an den erzbischöflichen Schulen, berichtet Pitsch weiter und fügt hinzu. „Unser Erzbischof lobt auch immer wieder gerne den Einsatz der jungen Menschen, die sich für eine bessere Welt engagieren. Ich freue mich sehr, dass unsere gemeinsame Schülersprecher-Konferenz aller 32 erzbischöflichen Schulen vor Kurzem eine Konferenz speziell zu diesem Thema abgehalten hat. Die Jungen und Mädchen die Jugendlichen wollten unbedingt ganz konkrete Ideen entwickeln, wie wir uns zum Thema Klimaschutz und Bewahrung der Schöpfung nachhaltig engagieren können.“

Pitsch verwies auf die Teilnahme der Schüler beim Bundeswettbewerb „Beschützer der Erde 2.0“. und dass ein großes Schulfest unlängst das Thema „Klimaschutz und Lernklima“ im Doppelpack gestellt hat. „Eltern, Lehrer, Schüler, Kinder haben da alle gemeinsam das Thema in den Blick genommen.“

Ein Blick in die Bildzeitung vom Montag verrät, dass hinter den Aktivisten des einwöchigen Dauercamps vor dem Dom nicht nur „Schüler“ stecken. „Von Montag bis Freitag machen Schüler und Studierende in Köln mobil – mit dem ersten Dauer-Camp Deutschlands“. Und so kommt in der Bild wie schon in der gestrigen WELT-Ausgabe hauptsächlich die 22-jährige Studentin Leonie Bremer zu Wort, die gleichzeitig als „Sprecherin“ der Friday for Future Ortsgruppe Köln auftritt. Eine Studentin als Schülersprecherin? Leonie Bremer ist laut dem Staatssender Deutschlandfunk „Studentin der Umwelt- und Energiewissenschaften.“ Also Berufsgrüne. Sie und ihr Kader scheinen sich die Idee des Wochenstreikes ausgedacht zu haben, denn in allen möglichen Medien ist wie beim Deutschlandfunk ihr Leitsatz zu hören: „Heute sind wir hier, weil wir merken, dass freitags streiken, bisher nichts gebracht hat, um die Politik zum Handeln zu bringen“. Auch die roten Zelte mit der Vielfalt- Regenbogenfahne und Infotische, die man im Bildzeitungsartikel haben nicht Schüler zur Domplatte geschleppt: Das war ein Kader um Leonie Bremer und Anna Kopal, die ihr Schülerfußvolk laut Staatssender mit folgenden Worten begrüßt: „Ich möchte Euch ganz herzlich willkommen heißen auf unserer Mahnwache und auf unserem Camp for Future.“ Und weiter heißt es: „Ein paar Dutzend Schüler, Schülerinnen und Studierende blicken zu der 21-Jährigen. „Wie ihr seht, haben wir bisher erst zwei Zelte aufgebaut, es werden heute wahrscheinlich noch zwei dazu kommen.“ Anna Kopal ist eine BUND-Aktivistin mit dem Schwerpunkt „Braunkohle“.

Dies alles zeigt, wie diese „Schülerbewegung“ gezielt von linksgrünen Kadern gesteuert wird, die nicht nur ihre Klimaschutzthesen unter die Schulkinder streuen, sondern die ganze Bandbreite bunter Agitation. So sind unter anderem wie in Hambach politisch eindeutige Workshops geplant.  Dazu gehören laut WELT ein „Workshop kritische Männlichkeiten“, ein „Poetry Slam Abend“ und „Meditation & Yoga“. (KL)

 

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33 Kommentare

  1. Ausgerechnet auf der Domplatte, dem Ort der kulturellen Silvesterbereicherung. Ist das jetzt einseitige Bildauswahl oder sieht man wirklich vorwiegend pubertierende Kreischmädelchen? Früher haben die einem Popstar ihre Teddys und Schlüppis auf die Bühne geworfen. Könnte man die nicht mit einem afrikanischen Jungmann verheiraten, Kopftuch auf, ab ins Haus, Kochen, putzen, Kinder werfen? Und die Straße wäre wieder leer und ich genieße dort im Cafe meine Shisha. Herrlich, diese Ruhe!

    • Eine fast perverse Symbolik. Diese dummen Dinger werden die Nächsten sein, die bereichert werden; nicht nur auf der Domplatte. Und der Hausherr hat ein symbolisches Flüchtlingsboot dort aufstellen lassen. Es ist alles nur noch hoffnungslos und widerlich.

  2. Diese Jahrgänge werden die dümmsten sein, die Deutschland je an die Berufsschulen und Universitäten geschickt hat. Jedes asiatische Kind dagegen würde fleißig die Schulbank drücken, während viele deutsche Eltern ihre Kinder wohl persönlich zur Klimademo fahren.

  3. Die Kinderkreuzzüge des 21 Jhr finden in den Sommerferien statt…. Mit dem Flieger !!! Und danach kommt wieder das übliche Gemeckere um sich den freien Freitag zu erhalten. Das ganze ist so verkommen das es schon lächerlich ist.

  4. Was sie als Schüler nicht erreicht haben, haben diese Frusttussen von Studentinnen jetzt endlich erreicht: Es hört mal jemand ihrer an sich zu großen und nichtssagenden Klappe zu! Welche Erlösung für diese öffenlichkeitsgeilen Tussen!

    • Wie war das noch mit dem Schulschluß?

      Fuck For Feierabend !

      Aber nicht in den Ferien !!!

      Es muß nicht immer „Future“ sein, ich laß auf einem Aufkleber
      an einem Auto „Bombing for peace is like fucking for virginity“…

      Also denn, Fridays For Future….

    • Ob der Antichrist da wirklich seine Finger im Spiel hat, oder ob einfach nur die menschliche Dummheit Öffentlichkeitswirksam zur Schau gestellt wird, ist noch die Frage.

  5. Ey Ihr superklugen Kiddies, hört jetzt mal auf mit Euren
    FfF-Demos — ist’s nicht schon kalt genug jetzt mitten im Hochsommer… Oder versteht Ihr das auch nicht?

    • Sie treffen den Kern der Sache. Wir sehen an den Begabungen dieser Eintagsfliegen (super Bezeichnung von Ihnen) das Ergebnis des z.B. von Sarrazin beschriebenen Vermehrungsverhaltens: Nicht mehr die Stärksten, Klügsten und Schnellsten werden seit Jahren bei der Fortpflanzung begünstigt.

  6. 1933 – 45 war es die HJ : Hitler Jugend
    1949 – 1990 die FDJ : Freie Deutsche Jugend
    Jetzt ist es die Habeck Jugend……..

  7. wenn ich mir vorstelle, dass diese hirnlosen Puppen & eierlosen Looser in absehbarer Zeit die Renten für unsere derzeitige „Arbeiterklasse“ verdienen müssen, dann wird mir schummrig hoch drei!
    Sie werden sich nicht einmal selbst ernähren können, geschweige denn etwas in unsere Sicherungssysteme einzahlen können. Eine Ausnahme stellt (noch) das gefütterte und gehätschelte Beamtentum dar. Wenn alle Staatseinnahmen nicht mehr ausreichen um dieses eigene Klientel zu füttern, dann bricht unser „Gemeinwohl“ zusammen, oder:
    „Schon mal einem Nackten etwas aus den Taschen gezogen?“

    • Keine Ahnung, wie lang Sie noch bis zur Rente brauchen.
      Aber in weniger als 20 Jahren wird es sie nicht mehr geben.

    • Es wird in nächster Zeit seeeehr eng, wenn die geburtenstarken Jahrgänge, zu denen ich gehöre, in Rente gehen. Ich sehe schwarz. In aller-aller-spätestens 5 Jahren ist hier im Lande Feierabend.

  8. Wenn ich dieses hysterische gröhlende total verblödete Jugend sehe, dann weiß ich was unserem Land die kommende Jahre blüht!
    Eine linksversiffte Grünenfreundliche Jugend ist der Sargnagel für unser Land.
    Den verwöhnten Blagen geht es echt zu gut. Aber keine Sorge, die werden noch bitter erfahren, was sie mit ihrer Blödheit anrichten.!

  9. Klimahüpfen für Dummies!
    Diese Schnepfen haben alle Möglichkeiten sich zu informieren, lassen sich aber verdummen als stünde ihnen nur ein Volksempfänger zur Verfügung!
    Wie ist z.B. das hier ,http://www.karstenhaustein.com/climate.php , möglich, wenn die CO2 Konzentration ständig ansteigt und angeblich für gefährliche globale Erwärmung sorgt?

  10. Am 15.7. beginnen die Schulferien in NRW. Jede Wette, dass dann die Klima Demo der FFF Jünger in Köln schlagartig zu Ende ist und viele mit Mama und Papa in den Urlaub jetten oder mit dem PKW ans Mittelmeer fahren.
    Nach dem Urlaub stellt man dann wieder Klimaforderungen.

    • Genau so wird es kommen. Und das beweist eindrucksvoll die ganze Heuchelei dieser Demo. Es geht um nichts anderes, als die letzte Woche vor den Ferien blau zu machen.

  11. Die Wirtschaft kühlt sich gerade rasant ab, dieses FfF Hüpf Thema ist in wenige Monaten endgültig erledigt, spätestens wenn Papi und/oder Mami um ihren Arbeitsplatz bangen müssen.

    • Dann noch nicht, denn diese Kids können nicht einschätzen, was drohende Arbeitslosigkeit ihrer Eltern für sie bedeutet. Erst wenn man keine Designklamotten und neue Handys kriegt, kommt der „Klimawandel“ bei den verwöhnten Kindern

    • Und wenn die Kids auf den Urlaub verzichten müssen. Eventuell auch umziehen müssen, weil die Wohnung nicht mehr dem H4 Satz entspricht. Dann ist abzuwarten, wie hoch das zivilgesellschaftliche Engagement wirklich ist. Der neue Workshop wird dann vermutlich „Resteküche bei leerem Kühlschrank“ heißen.
      Dem Kreuzzug, der auf die Kids zukommt, sind sie nicht gewachsen, denn die können sich nicht einmal zu dritt gegen einen Angreifer wehren.

    • Dann kommt auch soziale Ausgrenzung und Mobbing auf die Kiddies, da sie sich kein FFF mehr leisten können.

    • Soziale Ausgrenzung gibt’s bei der breiten Masse dann nicht mehr, weil das Ziel der Eliten, die Verarmung aller, erreicht wurde.
      Vielleicht gegenüber einigen Kids von Politikern und Grünen aus dem Speckgürtel noch, die eh bereits auf teuren Privatschulen abhängen.

  12. Damit dürfte das Märchen von einem säkularen Land wohl genauso
    obsolet sein wie das von der sogenannten Demokratie.

  13. Man kann nur immer wieder den Kopf schütteln. Diese FFF-Demos sind eigentlich nur Partys. Da können ein paar hysterische Pubertisten die Schule schwänzen, dazu noch ein wenig ausflippen und sich dabei noch richtig gut und edel fühlen. Im März ist bei uns in Bayern immer „Putztag“ da wird Müll aus der Flur und Bächen gesammelt. Wenn man die Jugend der freiwilligen Feuerwehr mal weg lässt war keiner der Sammelnden unter 35 Jahren alt. Echter Umweltschutz ist halt nicht so hip.

    • Nee,da macht man sich ja dreckig,und muss arbeiten. Am Ende gibt es dann immer so ne facking Bratwurst,weiste Alter!! Habe ich da nicht recht. Gut das nicht alle Jugendlichen so denken.!!

    • Umwelt kann ja ruhig auf dem Altar der Gesinnung geopfert werden. Es geht ja um das Klima nicht um die Umwelt.

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