„Bodenseekrimi“ mit zwei Messern endet mit Blutbad und Sprung vom Balkon

Symbolfoto:Von Syda Productions/shutterstock
Symbolfoto:Von Syda Productions/shutterstock

Friedrichshafen – In Friedrichshafen am Bodensee, nicht weit entfernt von den Orten, wo die ZDF-Bodensee-Krimis spielen, erschütterte eine Messerattacke die schwäbische Provinz. Justament dort ging ein vor Eifersucht schäumender Täter – dessen genaue Herkunft natürlich streng vertraulich bleibt – auf den Freund seiner Ex-Freundin los und verletzte ihn mit zwei Messern lebensgefährlich. Seiner Exfreundin brach er das Nasenbein und flüchtete anschließend vom Balkon. Eine Polizeistreife konnte den Mann schließlich festnehmen.

Den genauen Tathergang unter Auslassung einer genauen Täterbeschreibung findet man wie immer im verquasten Juristen-Polizeisprech auf der Plattform der Bodensee-Ermittler. Die besten Drehbücher schreibt doch immer noch das Leben (oder der Tod) selbst im Kretschmers schwarzgrünen Messerländle:

„Wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts ermittelt die Kriminalpolizeidirektion Friedrichshafen gegen einen 34-jährigen Mann, dem vorgeworfen wird, am frühen Sonntagmorgen gegen 01.50 Uhr in einer Wohnung in der Brucknerstraße in Friedrichshafen einen 46-jährigen Mann mit zwei Messern angegriffen und hierbei lebensgefährlich verletzt zu haben.

In den Räumen befanden sich neben dem mutmaßlich unbeteiligten Wohnungsinhaber auch die 37-jährige Ex-Freundin des Tatverdächtigen sowie deren neuer Freund, der 46-jährige spätere Geschädigte. In der Wohnung griff der 34-Jährige zunächst den 46-Jährigen an, verletzte diesen lebensgefährlich im Hals- und Schulterbereich und schlug in der Folge der 37-Jährigen mit der Faust ins Gesicht. Ihr brach er hierbei das Nasenbein.

Danach flüchtete der 34-Jährige über den Balkon vom Tatort, konnte jedoch im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen wenige Stunden später durch eine Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Friedrichshafen im Bereich Oberteuringen angetroffen und vorläufig festgenommen werden.

Das Opfer wurde vom Rettungsdienst nach notärztlicher Erstversorgung in ein Krankenhaus eingeliefert und konnte im Rahmen der anschließenden intensivmedizinischen Versorgung stabilisiert werden. Auch die 37-jährige Frau musste ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Der genaue Tatablauf sowie das Motiv für die tätliche Auseinandersetzung sind Gegenstand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen, eine Beziehungstat erscheint wahrscheinlich.

Teilweise standen die beteiligten Personen erheblich unter Alkoholeinfluss. Der 34-jährige Tatverdächtige wird auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ravensburg im Laufe des heutigen Tages dem zuständigen Haftrichter vorgeführt, der über die Untersuchungshaft entscheiden wird.“

Wie bei Kafkas Akademie wurde auch hier einfach nur berichtet. Manche Geschichten sprechen für sich, selbst wenn sie auffällige Auslassungen enthalten. (KL)

 

 

 

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7 Kommentare

  1. Also der Sören hat den Arne fast abgestochen und seiner Ex der Meike noch die Nase gebrochen?

    Hmm….hört sich verdammt nach urdeutscher Folklore an.

  2. Tja, dann muß mann sich wohl eine Frau aus Japan, Süd/Nordkorea oder Vietnam importieren. Oder sich einen Hund anschaffen.

  3. Warum denkst du, dass die Kultur ihre Frauen in Lumpen verpackt, sie beschneidet und nicht alleine vor die Hütte gehen lässt? Islam ist ein eben u.a. auch ein Sex-Kult der ehrenvollen Männer.

  4. Man kann doch einfach behaupten es wären Asylanten.
    Wenn es dem Mainstream und der Politjustiz nicht gefällt müssen sie mit der Wahrheit raus.

  5. Desweiteren sollten Flüchtilanten nur noch Souterrainwohnungen erhalten . Der Sprung vom Balkon wäre somit Geschichte.

  6. Früher hieß es : Unwissenheit und Alkoholisierung schützen vor Strafe nicht.Heute ist das so gut wie ein Freispruch,wegen Unzurechnungsfähigkeit ( der Justiz ).

  7. Noch schöner wirkt es, wenn diese Leute ihre Feststellungen
    in ihrem Papierdeutsch vor laufenden Kameras absondern.

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