Mutmaßlicher Lübcke-Mörder Stephan E.: Anwalt stellt Anzeige wegen Geheimnisverrat

Symbolfoto: Von Salivanchuk Semen/Shutterstock

Neue dramatische Entwicklung im Fall des mutmaßlichen Mörders des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke. Der Anwalt des Tatverdächtigen hat Strafanzeige wegen Verdachts auf „Geheimnisverrat“ erstattet. Das inzwischen widerrufene Geständnis seines Mandanten Stefan Ernst sei widerrechtlich an die Öffentlichkeit gelangt.

Seiner Ansicht nach könnten die Aussagen seines Mandanten aus dem inzwischen widerrufenen Geständnisses seines Mandanten nur aus der „originalen Ermittlungsakte der Bundesanwaltschaft stammen“, so der Dresdner Anwalt Frank Hannig, berichtet der Spiegel.

Laut Henning habe er selbst die mehr als 300 Seiten umfassende Akte noch nicht vollständig lesen können. Doch wesentliche Details seien bereits an die Öffentlichkeit gelangt, so sein Vorwurf. Die beiden vorherigen Anwälte schließt Hennig aus, denn sie hätten keinen Zugang zu den Ermittlungsakten gehabt.

„Es muss jemanden in den Ermittlungsbehörden geben, der diese Informationen gezielt an die Öffentlichkeit bringt“, ist Hennig überzeugt. Bleibt die Frage, warum das gemacht wurde. Um einen Medien-Hype gegen „Rechts“ zu starten? (MS)

 

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15 Kommentare

  1. Ach, das wird so ein langhaariger Hippie-Rechtsanwalt gewesen sein wie der Typ, der hier in Leipzig immer rumnervt. Kasek heißt der. Lange Haare und Rastas sind mit produktiver Arbeit unvereinbar, weil sich die Fachkraft an der Drehmaschine sonst skalpieren würde. Also tummelt man sich bei Behörden. Der Büro-Schlaf wird für den Kampf gegen Rääächts gelegentlich unterbrochen.

  2. Auf jeden Fall hab ich irgendwo gelesen Stefan Ernst leidet unter Depressionen. Wird da schon auf einen Selbstmord hingearbeitet?

  3. Der deutsche Staat kollabiert und die die Kirchen haben sich mit ihm in hypermoralistischer Weise so verbunden, daß es sie mit in den Abgrund reißt.

  4. da will uns jemand wieder einen Bären aufbinden,
    wie bei dem NSU-Quatsch wofür Zschäpe jetzt lebenslänglich sitzen muss…

    • Noch ist das Urteil nicht rechtskräftig, da der Richter es bisher nicht geschafft hat, eine schriftliche Urteilsbegründung vorzulegen!

  5. An was erinnert mich nur die Causa Lübcke und die Reaktionen
    der Behörden?
    Aber die Wahrheit kommt ans Licht und Herr E. hat offensichtlich
    eine gute Wahl mit seinem Anwalt getroffen.

    • Der Mann hat auf jeden Fall begriffen, wie man mit dem korrupten „Rechts“system eines ehemaligen „Rechtsstaates“ umgehen muß.

    • Ein Angeklagter hat Mitsprachrecht bei der Wahl des Anwalts . Das ist ja nun sein zweiter Anwalt , nachdem der Erste gehen muste.

  6. als der Haftbefehl seinerzeit von einem Justizbeamtem im Chemnitzer Mordfall verööfentlicht wurde,wurde der Justizbeamte aus seinem Amt entfernt und Strafanzeige erstellt.
    Im Fall vom mutmasslichen Luebcke-Mörder kann das Leck nur bei der Bundesanwaltschaft liegen..Wird da nun untersucht,wer es war ,damit der auch aus dem Amt entfernt werden kann?
    Wie will man noch einen objektiven Prozess führen können,wenn das Gericht schon im Vorfeld von den Medien unter Druck gesetzt wurde,wegen diesem Leck?

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