Muss Bedford-Strohm vom Verfassungsschutz beobachtet werden?

Wolfgang Hübner

Wer lacht hier über wen? (Foto: Imago)

Die evangelische Amtskirche in Deutschland (EKD) ist der entschiedenste und finanzstärkste Förderer des Zustroms von Sozialasylanten nach Deutschland. Dafür mögen Glaubensmotive eine Rolle spielen, die allerdings niemand überprüfen kann. Überprüfbar ist jedoch die Tatsache, dass der Sozialkonzern der EKD, die Diakonie, erhebliche kommerzielle Interessen an der immer neuen Zufuhr von Sozialasylanten hat.

Es ist deshalb nicht verwunderlich, warum sich die EKD so besonders eifrig für Menschen einsetzt, die von Schleppern mit seeuntüchtigen Schlauchbooten aufs Mittelmeer gelockt werden, um dann von selbstermächtigten „Rettern“ aus westlichen Staaten aufgenommen und in ein EU-Land gebracht zu werden. Für die kriminellen Schlepper ist das Elend dieser Menschen ein Multimillionengeschäft, für die „Retter“ hingegen ist es moralisch, politisch und auch persönlich hochrentabel, wie am Beispiel der Deutschen Carola Rackete vom Schiff „Sea-Watch 3“ zu erkennen ist.

Der Chef der EKD, der Theologe und Bischof Heinrich Bedford-Strohm, kennt dieses Schiff von einem Solidaritätsbesuch kurz vor Pfingsten 2019. Er setzt sich nicht nur seit vielen Jahren für Flüchtlinge und Sozialasylanten in Deutschland ein, sondern auch für die EKD-Unterstützung der „zivilen Seenotrettung“. Das hat er in einem Interview mit der „ZEIT“ vom 4. Juli 2019 (Artikel mit Bezahlschranke) noch einmal bekräftigt. Bedford-Strohm wies bei diesem Interview auch auf eine vom letzten Evangelischen Kirchentag verabschiedete Resolution hin, die EKD solle ein Schiff für die „zivile Seenotrettung“ im Mittelmeer „ermöglichen“.

Der EKD-Chef dazu: “Die Bereitschaft ist sehr groß, auf die Resolution positiv zu reagieren.“ Falls das geschieht, würde sich die evangelische Amtskirche gegen alle Bestrebungen der EU stellen, das Geschäft der Schlepper mit dem modernen Menschenhandel einzudämmen und die weitere Belastung der staatlichen Sozialsysteme in der EU, vor allem in Deutschland, nicht zu Lasten der arbeitenden und steuerzahlenden Bevölkerungsteile auszuweiten.

Die beiden durchaus kritischen Fragesteller der „ZEIT“ wollen folglich wissen: „Warum kann legitim sein, was nicht legal ist?“ Bedford Strohm antwortet: „Erstens ist das Schiff legal, zweitens legitim. Wo der Staat sich seiner Aufgabe verweigert, Menschenleben zu retten, da greift das Gebot der Nächstenliebe“. Der EKD-Vorsitzende sollte als Theologe und SPD-Mitglied wissen, dass seine Aussage eine bewusste Kampfansage an den Staat ist, der es mit der Eintreibung der Kirchensteuer und der vielfältigen Förderung der kirchlichen Sozialkonzerne der EKD übrigens erst ermöglicht, Schiffe zur Sicherung von Sozialasylanten ins Mittelmeer zu schicken.

Doch die Aussage von Bedford-Strohm hat bei näherer Betrachtung noch eine ganz andere, regelrecht systemsprengende Dimension: Wer dem Staat aus religiösen Motiven das demokratisch legitimierte Monopol zum politischen Handeln abspricht oder dieses auch nur relativiert, zielt auf ein vorrangig religiös begründetes Handeln des Staates ab – in der Konsequenz also auf einen Gottesstaat nach iranischem bzw. islamischem Vorbild.

Es ist dabei völlig gleichgültig, ob das der EKD-Chef tatsächlich beabsichtigt oder nicht: Wer Schiffe zur Rettung von Sozialasylanten ins Mittelmeer zwecks Einschleusung in die staatlichen Sozialsysteme schickt, fordert den deutschen Staat bzw. die Staaten der EU offen heraus und beweist sich als Feind des vom Volk demokratisch legitimierten Staates. Da haben Haldenwang und Co. vom Verfassungsschutz doch endlich mal eine sinnvolle Aufgabe!

Dieser Beitrag erschien zuerst hier

Loading...

29 Kommentare

  1. Sollten alle, die vehement die Aufnahme von „weiteren Menschen“ fordern, dass gefälligst aus ihrer eigenen Tasche bezahlen und die Verantwortung für deren Tun und Lassen, übernehmen.
    Unsereins wird gegängelt mit Gutachten vom Gutachten, um vom Staat eine vorzeitige Rente zu bekommen, für die er schliesslich gearbeitet hat und da genügt das Zauberwort A …l ……um rund um alimentiert zu werden.
    Sie lieben nicht den Nächsten, wie von der Kanzel verkündet, sondern den „Übernächsten“ ….. 🤔🤥 kapiern nur die Wenigsten …..

  2. Muß man diese beiden Gestalten auch noch unbedingt im Doppelpack präsentieren, wo einem doch schon beim Anblick bloß einer das Essen hochkommt?

    • Ja Sedierung unf Fixierung angezeigt. „Brett vorm Kopp ohne Strom“ oder „Der wie die Made im Speck lebt“.

      Und zum Foto: „Zwei höhere Wesen einander in Eintracht und Einfalt begegnend“.

  3. bedfurz stroh und merkel nebeneinander. ich werde mir das bild ausschneiden und zur zielscheibe meines darts spiels machen. welche verwünschungen ich bei meinen dart würfen ausstoße darf der verfassungsschutz nicht hoeren, sonst giebt es was.

  4. Diese Dumpfbacke Verräter Evangelischen Christen!
    Raus aus diesem von Grünen und Kommunisten verseuchten Verein!
    Seinen Glauben kann man ohne solche Verräter leben.

  5. Immanuel Kant: Wenn die Religion der Moral vorhergeht, wird sie immer
    nur eine herrschaftliche Position einnehmen und als ein Instrument der
    Staatsgewalt unter Glaubensdespoten instrumentalisiert werden.

  6. Das Merkel ist schon wieder fetter geworden.
    Das ist der Beweis, das der übermäßige Verzehr von Fingernägeln zur unkontrollierten Gewichtzunahme führt.

  7. die Kirchen gehören auch zu den Machteliten der Asyl-Industrie die durch die Migranten (auch nur Opfer) riesige Profite machen und machten. Die evangelische Kirche ist hier im Besonderen auch geschichtlich schon immer auf der richtigen Seite gewesen: der Kurfürsten (30 jähriger Krieg), Kaiser Wilhelm (1. und) und A. H. (2.ter Weltkrieg).

  8. bei diesem herrn bedfurz stroh ist es schwer die contenance zu bewahren.wenn ich sagen wuerde, was ich von ihm denke und ihm wuensche, wuerde die moderation von jouwatch meinen kommentar zensieren, was in ordnung waere, da ich sonst bei veröffentlichung den besuch der staatsanwaltschaft/polizei zu erwarten haette. fuer interessierte sage ich nur: st. bartholomaeusnacht 1572,

  9. Christen und Kommunisten vertreten die gleiche universalistische Ideologie: Nation und Volk spielen keine Rolle fuer sie!
    Ihr Ziel ist Bevoelkerungsaustausch!

  10. Früher wurden solche Leute durch das Fenster einer Gummizelle beobachtet, heute dürfen sie schwadronieren und ihre Dummheit ungestraft verbreiten.

  11. „Muss Bedford-Strohm vom Verfassungsschutz beobachtet werden?“

    Man müsste ihn beabachten, leider ist er ein Mainstream-Prediger, deswegen wird nichts passieren.
    Ich denke aber er wird viel weiter oben genau beobachtet, genauso wie jeder gläubige Mensch.

  12. Religionen sind ein Mittel der Macht. Der EKD hat überall seine schmutzigen Finger drin, besonders wenn es ums Abkassieren geht. Wie war das mit Pflegeabgabe, Seniorenheime, füher Weisenhäuser? Jetzt ist es die Asylindustrie. Nicht nur Merkel kuschelt mit dem EKD, ganz beliebt ist Baden Württembergs Minister Kretschmer bei diesem Verein. Diese Religionen haben mit dem Christentum nichts zu tun.

  13. Ich bin der Meinung, dass gerade überzeugte Christen sich mit einer Mitgliedschaft in dieser Kirche schwer tun. Den Glauben kann man sehr gut (eigentlich besser) ohne sie praktizieren.

    • Sehr richtig. Scharenweise verlassen Christen die linksversiffte lutherische Amtskirche, und gehen in freie evangelische Gemeinden, die aus allen Nähten platzen. Dort wird Gottes Wort noch gelebt, und nicht für politische Agitation und Propaganda missbraucht.

  14. Diesen Verein verstaatlichen, Vermögen einziehen, sämtliches Personal entlassen – Ende der Durchsage

  15. Nächstenliebe doch nur für Moslems, nicht für Christen. Wo wahr der Pfaffe als eine Christin von Deutschland in eine iranische Todeszelle abgeschoben wurde. Wie stehen denn die Kirchenmitgliedern dazu, wahrscheinlich werden sie noch mehr spenden, damit der Strohhalm sein Sklavenschiff in See stechen lassen kann.

  16. „An ihren Taten sollt ihr sie erkennen“….. wer noch Kirchensteuer zahlt und aus diesem
    „Verein“ nicht austritt, ist selber schuld.

  17. Besser diesen Kuttenprunzer in die sprichwörtliche WÜSTE schicken, als einen ganzen Apparat damit zu beschäftigen.

    Wird sowieso nicht stattfinden in Rechtsbruch-Merkel-Schland, von daher fruchtlose Diskussion.

  18. Früher gab es in Italien die Mafia, die den Leuten das Geld aus der Tasche zog, während Deutschland ein mustergültiger Rechtsstaat war.
    Wie sich doch die Zeiten ändern!

    • Sie haben sich ÜBERHAUPT nicht geändert : Im Mittelalter haben die Pfaffen hunderttausende verfolgen und auf den Scheiterhaufen verbrennen lassen, im BRAUNEN Zeitalter haben sie mit am schnellsten mit dem Rechten Arm gezuckt und heute biedern sie sich erneut dem Zeitgeist an, die Vertreter der – Zitat Bibel – „Synagoge Satans“

Kommentare sind deaktiviert.