Miss Irak prangert Israel-Bashing an

Marilla Slominski

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Die ehemalige Miss Irak, Sarah Idan, hat vor dem UNHCR gesprochen und die Staaten dazu aufgefordert, die permanenten Angriffe und Verurteilungen gegen Israel einzustellen.“Das Problem zwischen Arabern und Israelis geht über politische Meinungsverschiedenheiten hinaus. Es ist tief in den Glaubenssystemen verwurzelt, die in muslimischen Ländern gelehrt werden und die antisemitisch sind“, so Sarah Idan. 

Nachdem Syrien, Pakistan, Katar und die PLO Israel mal wieder „schwerwiegender Menschenrechtsverletzungen“ bezichtigt hatten, ergriff die 29-jährige Ex-Schönheitskönigin das Wort: „Vor zwei Jahren habe ich den Irak bei den Wahlen zur Miss Universe vertreten. Ich habe ein Foto mit der Miss Israel in den sozialen Netzwerken gepostet. Mir wurde gesagt, ich solle es entfernen und ich sollte gezwungen werden,  die israelischen Politik zu verurteilen. Ich erhielt Todesdrohungen. Seitdem kann ich mein Heimatland nicht mehr betreten“, so das amerikanisch-irakische Modell Idan.

„Warum hat die irakische Regierung die Drohungen (gegen mich) nie verurteilt oder mir Redefreiheit zugestanden? Leider werden Hass und Intoleranz durch voreingenommene Medien verstärkt. Als ich die Nachrichten letzten Monat sah, berichteten sie nicht, dass die Hamas-Terrororganisation an einem Wochenende fast 700 Raketen auf israelische Zivilisten abgefeuert hat oder dass die Hamas Palästinenser in Gaza als menschliche Schutzschilde benutzt hat. Warum verurteilen sie die Hamas niemals für die Angriffe? Stattdessen zeigen sie nur diejenigen, die durch die Notwehr-Reaktion getötet wurden und geben Israel die Schuld.

Weil ich mich für den Frieden beider Staaten einsetze, werde ich als Verräterin bezeichnet. Warum hat kein einziger arabischer Medienvertreter angerufen, um mich nach meiner Meinung zu fragen? Stattdessen veröffentlichen sie falsche Übersetzungen meiner Aussagen.

Ich möchte die arabischen Länder daran erinnern, dass Sie heute mehr gemeinsame Interessen mit Israel haben als mit den terroristischen Milizen. Friedensverhandlungen für beide Staaten sind kein Verrat an der arabischen Sache, sondern ein entscheidender Schritt, um Konflikte und Leiden für alle zu beenden“, erklärte Sarah Idan abschließend.

Die junge Frau, die 1990 in Bagdad geboren wurde,  war auf Grund eines Fotos, dass sie in bei der Miss Universe Wahl 2017 in Las Vegas gemeinsam mit Miss Israel Adar Gandelsman zeigte, in der islamischen Welt heftig unter Kritik geraten. Auch ihr Besuch in Israel im darauffolgenden Jahr, wo sie sich erneut mit Adar Gandelsman traf, war auf mehr als heftige verbale Kritik gestoßen. Idan musste zusammen mit ihrer Familie im Dezember 2017 aus dem Irak fliehen.

Die Organisation UN-Watch, die sich kritisch mit den Aktivitäten und Beschlüssen der UN auseinandersetzt,  hatte sie daraufhin Anfang dieses Jahres für den Friedensbotschafterpreis nominiert.

„In Anerkennung ihres mutigen und außergewöhnlichen Handelns, welches Toleranz fördert, Brücken für den Frieden baut und eine Botschaft der Hoffnung und der Einheit verbreitet, wird Idan der Preis in Genf verliehen“, gab UN-Watch-Direktor Hillel Neuer Anfang Juni in einer Pressemitteilung bekannt. Die Zeremonie fand im Rahmen des jährlichen Galadinners am 13. Juni 2019 statt.

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3 Kommentare

  1. Der Iran FÜHRT Krieg gegen Israel, wie dessen Ajatollas ja auch ständig heraus posaunen. Und wann bitte, hat Israel einen Krieg BEGONNEN ? Israel verteidigt sich nur gegen seine Auslöschung und die Ermordung seiner Bürger.

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