Salvini: Italien soll nicht zur Müllhalde für Europas Probleme werden – Rote Karte für Helfer von Menschenhändlern

Matteo Salvini (Bild: shutterstock.com/Von Federico Vinci)
Auf dem Weg nach oben: Matteo Salvini Foto: Shutterstock

Rom – Mit drastischen Worten hat Italiens erfolgreicher und beliebter Innenminister Matteo Salvini den Appell von Merkels CSU-Vasallen Horst Seehofer zurückgewiesen, die italienischen Häfen für Rettungsschiffe wieder zu öffnen. „Die Zeiten sind vorbei, in denen Italien als „Müllhalde“ für Probleme gesehen worden sei, die Europa nicht habe erkennen wollen.“, twitterte er laut BILD und kündigte gleichzeitig eine Verschwärfung der Strafen für „Gesetzesbrecher“ und „Helfer von Menschenhändlern“ an.  

Laut BILD werde seine Lega-Partei vorschlagen, die Strafe für Hilfsorganisationen, die sich über das Einfahrtverbot hinwegsetzen, mit einer Million Euro Bußgeld zu bestrafen, twitterte Salvini am Samstag weiter. Zudem solle es leichter werden, die Schiffe zu beschlagnahmen. Bislang betrug die Geldstrafe 50.000 Euro. „Sein Land lasse sich nicht erpressen und heiße auch nicht das Vorgehen von Menschen gut, die italienische Gesetze brechen und Menschenhändlern helfen würden“, begründete  Salvini die drastischen Maßnahmen zur Eindämmung der durch deutsche Gutmenschen angeheizten illegalen Einwanderung in die Europäischen Sozialstaaten.

Rückendeckung bekommt Salivini vom zurückgetreten österreichischen Bundeskanzler Sebastian Kurz. Der ÖVP-Mann hält es laut einem Bericht der WELT für grundfalsch, dass Hilfsorganisationen wie jene der Sea-Watch-Kapitänin Carola Rackete im Mittelmeer gerettete Migranten nach Europa bringen. „Sie wecken damit nur falsche Hoffnungen und locken damit womöglich unabsichtlich noch mehr Menschen in Gefahr“.

Ex-Kanzler Kurz: „Rettung“ gleich „Ticket nach Mitteleuropa“

„Solange die Rettung im Mittelmeer mit dem Ticket nach Mitteleuropa verbunden ist, machen sich immer mehr Menschen auf den Weg“, sagte Exkanzler Kurz und spricht damit aus, was mutmaßlich die meisten Italiener, Ungarn, Polen, Österreicher, aber nach Umfragen scheinbar nur eine Minderheit in Deutschland denkt. „Nur wenn Europa sicherstelle, dass jeder, der sich illegal auf den Weg macht, in sein Herkunftsland oder in ein Transitland zurückgebracht wird, werde das Ertrinken im Mittelmeer enden.“

Erst am Samstag hatte das Schiff „Alexa“ das von der italienischen Hilfsorganisation Mediterranea betrieben wird, trotz striktem Verbot in Lampedusa angelegt. Angeblich wegen „Gesundheits- und Hygienebedingungen an Bord“. Salvini hatte die Besatzung aufgefordert, die 54 afrikanischen Sozialstaatenzuwanderer nach Tunesien zu bringen. Man habe 400 Liter Frischwasser, Nahrungsmittel und Medikamente für die „Alexa“ bereitgestellt, sowie weitere 400 Liter Wasser. Dies haben die „Seenotretter“ mit Verweis auf Platzprobleme abgelehnt.

Auch Malta machte zunächst die Schotten dicht, gab dann aber nach

Inzwischen ist das erfolgreich abgeblitzte deutsche Rettungsschiff „Alan Kurdi“ mit 65 Asylzuwandern nach stundenlangem Warten vor Lampedusa im Hafen von Malta angekommen.

Wie der Tagesspiegel berichtet, hatten die maltesischen Behörden dem Rettungsschiff „Alan Kurdi“ zunächst untersagt, im Hafen der Insel anzulegen. „Sie haben keine Erlaubnis, in maltesische Hoheitsgewässer einzudringen“, sagte ein Armeesprecher im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Inzwischen ist der kleine Inselstaat dann doch eingeknickt und hat nach neuesten Meldungen die Erlaubnis erteilt, im Hafen von Malta anzulegen und die 65 Migranten an Land zu lassen. Das teilte laut BR die maltesische Regierung mit.

Die Hilfsorganisation Sea-Eye aus Regensburg sucht weiterhin den Konflikt mit Savini. Der regierungsnahen gleichgeschalteten deutschen Presseagentur teilte der Sea-Eye-Einsatzleiter Gorden Isler mit: „Wir können nicht abwarten, bis an Bord der Notstand ausbricht. Jetzt muss sich zeigen, ob andere europäische Regierungen die harte Haltung Italiens stützen oder den Menschen einen sicheren Hafen anbieten“. Vielleicht noch sofort eine kostenlose bezugsfertige Sozialwohnung in einem Neubauviertel, Harz IV Grundversorgung plus kostenlosen Schwimmbadbesuch könnte man noch ironisch hinzufügen. (KL)

 

 

 

 

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20 Kommentare

  1. Salvini – Politico dell’anno 2019 ! / Salvini, Politker des Jahres 2019 !

    Vivat Salvini ! Continuate con la tua politica !

    / Es lebe Salvini ! Fahren Sie fort mit Ihrer Politik !

  2. Was diese sogenannten “ Hilfsorganisationen “ gerade abziehen – mit Hilfe deutscher Politiker und deren Medienimperium – ist der Versuch, auf Lampedusa oder Malta eine Quasi rechtsfreie Zone zu schaffen um im Rolloff – Rollon verfahren ihre Fracht nach Europa karren zu können.

  3. Ist das nicht merkwürdig? Vor ein paar Jahren hat es niemanden in der EU gejuckt, ob massenweise Migranten in Italien oder Griechenland anlandeten. Auch nicht in Deutschland! Man hat einfach keinen Finger krumm gemacht und auf das Schengen-Abkommen verwiesen. Ob Lampedusa und griechische Inseln vollkommen überflutet wurde, interessierte Merkel nicht. Hauptsache, die blieben da!
    Das hat sich erst geändert, als sie die Balkanroute gestürmt haben und Merkel alle ins Land gelassen hat. Sie hat gemerkt, dass sie mit der entsprechenden Propaganda Pluspunkte im deutschen Volk sammeln konnte und seitdem trägt sie, und ihre Mitstreiter, diese Haltung wie eine Monstranz vor sich her. Es sieht so aus, als ob sie sich um jeden reißen, der gerne hierher kommen möchte. Ganz sicher nicht aus humanitären Gründen !!!
    Aber warum wirklich?

    • Weil die, die da kommen schlicht und Ergreifend due Konsumenten für die Wirtschaft sind, die es hier nicht mehr gibt. Es geht nicht um Humanität. Es geht um Umsatz. Ein Flüchtilant kauft Zeug wie Blöd. Weil es da WI er oder sie herkommt zum Teil solche Sachen gar nicht gab. Und das wird hierher geholt. Verbraucher und Konsumenten. Keine Facharbeiter oder Migranten. Denn Migation impliziert den Wilken dazu sich an etwas anzupassen.

  4. Die sogen.Bessermenschen instrumentalisieren die Afrikaner in der Hoffnung, Europa destabilisieren zu können, da sie von Deutschland und Abendland-Hass, genauer von Selbsthass zerfressen sind.

  5. Oja, da hat Salvini vollkommen recht, Italien ist längst nicht mehr die Müllhalde Europas, diesen ehrenwerten Titel hat Deutschland im Jahre 2015 großzügig übernommen. Es wird auch mit aller Kraft daran gearbeitet, das wir diesen Titel auch nie mehr abgeben müssen. Das schaffen wir.

  6. Ich finde Müllhalde sehr passend.
    Von den Schlepperkapitänen wir ja immer wieder erwähnt, dass die hygienischen Verhältnisse auf dem Schiff katastrophal seien und bitten um Aufnahme.
    Es zeigt, dass die Afrikaner nicht in der Lage sind ein paar Tage sauber zu bleiben.
    Darum wundert es mich nicht, dass es in gewissen Stadtteilen in Europa aussieht wie auf Müllhalden im Morgenland und Afrika.
    War schon mal jemand in den Banlieus ausserhalb von Paris. Mon dieu! Offensichtlich haben die das gern……
    Doch, doch, Müllhalde passt!
    Forza, Salvini, forza, forza, forza!!!

  7. Salivini kommt seiner humanitären Verpflichtung, Frauen und Kinder vor eingeschleppter Gewalt zu schützen, vorbildlich nach.
    Grazie Signor Salvini!

  8. Man versucht Salvini unglaubwürdig bei den Italienern zu machen.Die Arroganz eines „Steinbeissers und eines Drehhofers“sind nicht mehr zu überbieten.Sie rufen förmlich auf Gesetze eines anderen Landes zu brechen.Was in „Dummland“von dieser“Bande“tagtäglich und ohne nennenswerten Wiederstand des „deutschen Dummmichels“vollführt wird,wird bei den Wiederstand leistenden Patrioten aus Italien nicht klappen.Salvini darf auf keinen Fall nach geben,das will diese „Clique“ aus Berlin und Brüssel.

  9. Ich bin für eine Strafe von mindestens zehn Millionen Euro. Dann können sich diese Gutmenschen dumm und dämlich Spenden und mit diesem Geld kann man bis zur Abschiebung der „Flüchtlinge“ dieses Geld für deren Verpflegung und Unterkunft benützen!

  10. Na unter einem neugebauten Haus machen die es nicht , bitte schön. War so was von klar, das dieses jetzt passiert. ich möchte fast behaupten, das dieses ganze Racketenmanöver darauf abzielte.
    by the way- 1 Million ist nicht genug, pro Migrant eine Million, das wäre richtig

  11. Malta macht vermutlich die Spielchen nur mit um unteranderem Geld von der EU oder von Deutschland einzuramschen, doch vor allem wegen seinem Steuergeschäften in Ruhe gelassen zu werden..

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