Tommy Robinson schuldig gesprochen – ist das sein Todesurteil?

Marilla Slominski

screenshot Youtube

London – „Schuldig wegen Missachtung des Gerichts“. So lautet das endgültige Urteil im Fall Tommy Robinson. Er habe gegen das Berichterstattungsverbot verstoßen, als er im vergangenen Jahr vor einem Gericht über einen stattfindenden Grooming-Gang-Prozess live auf Facebook berichtet habe, befanden jetzt die beiden Richter am Zentralen Strafgerichtshof Old Bailey. 

„Das Posten von Material im Internet, das gegen Berichterstattungsbeschränkungen verstößt oder das Risiko birgt, Gerichtsverfahren zu beeinträchtigen, ist eine sehr ernste Angelegenheit. Dies spiegelt sich in der heutigen Entscheidung des Gerichtshofs wider “, heißt es von Seiten des Generalstaatsanwalts Geoffrey Cox laut Reuters. „Ich möchte alle eindringlich bitten, sorgfältig darüber nachzudenken, ob ihre Social-Media-Beiträge einer gerichtlichen Missachtung gleichkommen könnten“, setzt Cox noch nach und bestätigt damit die Vermutung, dass mit diesem Schuldspruch ein Exempel statuiert werden soll.

Der Schuldspruch könnte für Tommy Robinson eine zweijährige Gefängnisstrafe bedeuten. Für ihn eine lebensgefährliche Situation, da mehrere Fatwas über ihn verhängt wurden und viele muslimische Gefängnisinsassen nur auf eine günstige Gelegenheit warten, den Islam-Kritiker endgültig zum Schweigen zu bringen. Bereits bei seinem vergangenen Gefängnisaufenthalt war Robinson, „aus Sicherheitsgründen“ in Einzelhaft genommen worden. Das endgültige Strafmaß soll zu einem späteren Zeitpunkt verkündet werden.

Tommy Robinson ist in einem ersten Statement nach seiner Verurteilung weiterhin von seiner Unschuld überzeugt: „Die britische Regierung verurteilt Russland und China immer wieder wegen fehlender Meinungsfreiheit und der Behandlung von Journalisten. Ich werde nächste Woche zum zweiten Mal wieder ins Gefängnis gehen, weil ich als Journalist jemanden gefragt habe, wie er sich angesichts seiner Strafe fühlt. Die ursprüngliche Anklage ist komplett verändert worden…Ich bin dafür verurteilt worden, weil ich einen muslimischen Pädophilen etwas gefragt habe und das bei ihm „Besorgnis“ ausgelöst hat und dafür, dass ich außerhalb des Gerichtsgebäudes von jemandem ein Foto gemacht habe. Jeder Journalist , der hier gerade steht, macht gerade Fotos von mir…“

Mit dem Urteil verstoße das Gericht gegen die Gesetzgebung: „Gerichten ist es nach Artikel 42 nicht erlaubt, die Veröffentlichung von Material zu untersagen, dass jedermann zugänglich ist“, so Robinson. „Alles was ich an diesem Tag vorgelesen oder gesagt habe, war bereits von der bbc (und anderen) veröffentlicht worden. Das hier ist falsch. Es ist falsch“, erklärt der 36-Jährige sichtlich angeschlagen.

Loading...

26 Kommentare

  1. England ist bereits islamisiert. London ist gefallen. Schottland hätte sich noch retten können, aber die haben nicht durchgehalten. Am Ende hätten sie dazu auch eine Mauer quer durch das Land bauen müssen….

  2. Die englische Justiz hat offenbar keine Angst vor erneuten Free-Tommy-Robinson-Märschen mit mehr als 10000 Teilnehmern. Die werden aber wiederkommen, sollte er ins Gefängnis gehen müssen. Dann wird es zu einer Frage der Abwägung: Freiheit eines Unbequemen, gegen Ruhe auf der Straße.

  3. Dann müsste das Gericht erst einmal nachweisen das es zu einer „Beeinträchtigung“ gekommen sei. Darf kein TV Sender mehr einen Reporter raus schicken? Nehmen wir den NSU. Wie viele Reporter haben hier mit Angehörigen gesprochen? Die müssten nach GB Logik alle in den Knast.
    In GB hat sich nicht nur ein Meinungsfaschistisches System installiert. Dort herrscht offenbar in großen Teilen schon Faschismus. Wobei das der Lage nicht gerecht wird.

    • Gerichte müssen schon lange nichts mehr nachweisen. Es reicht ein Posting auf FB, welches dann verfälscht an die Staatsanwaltschaft, bei einem gemütlichen Kaffe mit einem Staatsanwalt, übergeben wird und schwupps bist Du verurteilt. Ich habe es erlebt, wie Richter und Staatsanwalt brüllen, wenn der Angeklagte das Verbot seiner Verteidigung anzweifelt oder gar noch da Recht auf Verteidigung einfordert.

  4. Manchmal frage ich mich, ob das UK mit seiner fatalen Entwicklung in Sachen Islam und Auslegung von Gesetzen nicht doch besser in der EU aufgehoben wäre. Man fragt sich schon, was los ist, im gesamten Westen. Kritiker des Islam bekommen bei ungleich geringeren Vergehen weitaus härtere Strafen als Muslime, die Menschen vergewaltigen oder an- beziehungsweise erstechen.

    • Richtig, ist alles Absicht bzw. Vorsatz! Die Menschen sollen so Erzogen werden, keinen Widerstand gegen die Islamisierung zu leisten ganz nach dem Motto: Wenn Du als Biodeutscher Widerstand leistet, geht der Staat gegen Dich vor und nicht gegen kriminelle illegale Einwanderer, steht auch explizit in beiden Teufelspakten drin!

    • Javid ist der erste asiatischstämmige Brite und der erste mit muslimischem Hintergrund in einem der vier führenden Ämter Großbritanniens („Great Offices of State“: Premierminister, Schatzkanzler, Außenminister und Innenminister).
      So weiss man wohin die Reise geht.

  5. Tut mir leid, Leute, aber eine so penetrante Rotznase als „Journalist“
    zu bezeichnen, fällt mir mehr als schwer.
    Er ist ein krawall-liebender Provokateur, frech, unkultiviert und eitel.
    Für einen echten Journalisten „alter Schule“ ein Grund zum Fremdschämen.

    • Tja, da bin ich anderer Meinung.
      Er sagt was hier keiner sagen darf und gerät so ins abseits des Mainstream, also der Dinge die wegen der PC nicht genannt werden dürfen und eben nun als „nicht gesellschaftsfähig“ eingestuft werden.

      Mit anderen Worten:
      Die Meinungsfreiheit gibt es in weiten Teilen Europas und vor allem in Deutschland nicht mehr.

      Die AfD übernahm die alten Werte und Ziele der CDU/CSU.
      Diese Menschen und Wähler, die nun merkten, dass nun die CDU weit nach links abdriftete wählt nun eben diese AfD.

      Sagen sie mir, warum darf ich nicht mehr alte konserative Werte vertreten?
      Was hat die CDU/CSU und die SPD für den deutschen Wähler getan?
      Welche Erfolge sind denn da nun zu verbuchen?

      Nennen Sie mir nur drei Erfolge für mich als deutschen, stolzen Familienvater!

    • Es ging und geht nicht um die Inhalte (Meinungsfreiheit),
      sondern um den Stil.
      Der Typ ist ungehobelt bis zum Erbrechen.
      Journalismus sollte kultiviert arbeiten. Einfache Sprache,
      treffende Begriffe, kurze Sätze. Bestimmt, aber höflich.

    • Ok.
      In derzeitiger Situation ist die Lage angespannt, Konserative (CDU/CSU) fühlen sich verraten, Arbeiter (SPD) fühlen sich verraten.
      Die „Andersdenkenden“ wollen gehört werden, da trifft dieser Mann aus meiner Sicht den richtigen Ton.
      Immer wieder unangenehme Fragen stellend, der Finger stets in der Wunde………

    • Es ist schon abartig, wenn man der Opposition eines totalitären Systems schlechten Stil vorwirft. Sie haben nicht nur den einen Schuß nicht gehört!

    • Von welchen „echten Journalisten alter Schule“ reden Sie? Dinosaurier sind schon sehr lange ausgestorben.

    • Von jenem Journalismus, den ich gelernt und praktiziert habe.
      Dinosaurier? – Ja, meinetwegen.

    • Wir haben es hier mit einem echten Haltungs-Journalisten der Lügenpresse zu tun.
      Jedes Wort, das er über Tommy sagt, ist gelogen.

      Es ist typisch für solche Systemhuren wie ihn, daß er jemanden, der nicht bei der Abschaffung des eigenen Volkes und der Islamisierung mitmacht, als Unmensch abstempelt.

      Diese Systemhuren werden für ihre Lügen eingesperrt werden. Sie werden bezahlen für ihre Hetze gegen Deutsche und sonstige Verteidiger der Nationalstaaten.
      Pfui Teufel, jetzt kommt dieses links-grüne „Deutschland-Verrecke“ Gesindel schon auf unseren Blog, um ihre Lügen zu verbreiten.

    • Nein, er hat keine Belege. Das braucht die Antifa nicht. Die Altparteien und die Journalistenhuren der Lügenpresse gehen sofort in den Modus „beleidigen, hetzen, den Ruf zerstören“. Es reicht, daß Tommy eine andere Meinung hat.

    • Frech,unkultiviert und Eitelkeit entnehme ich eher Deiner Einlassung.Das nenne ich Grund zum fremdschämen.

    • Es währe der Job von allen Journalisten penetrant zu sein und nicht Regierungskonform zu berichten!

Kommentare sind deaktiviert.