Weibliche Opfer „angelockt“: Erst gabs Pizza und Kokain dann Oralsex

Symbolfoto: Collage
Symbolfoto: Collage

Köln – Mete Y, dem Namen nach türkischer Abstammung und laut Bild mit mutmaßlichem Migrationshintergrund hatte eine besondere Methode zur Befriedigung seiner Lüste, Frauen in eine Falle zu locken. Wie die Zeitung schreibt, sprach er im November 2018 „eine Frau (20) an einem Pizzastand an den Ringen ganz freundlich an, kaufte eine Pizza und teilte sie mit ihr. So lockte er sie in das nahegelegene Parkhaus „Am Klapperhof“. Doch dort wurde er brutal, schlug sie, zwang sie zum Oralverkehr.“ Beim zweiten Übergriff im Januar 2019 köderte er eine Frau mit Kokain. Nun steht der mutmaßliche Vergewaltiger vor Gericht und jammert den Juristen die Ohren voll.  

Bereits sein erstes erzwungenes Stelldichein im November 2019 verlief wohl nicht wie geplant. Er wurde im Parkhaus von der Überwachungskamera erfasst. Außerdem wurde er laut BILD „an seinem Genital verletzt“. Auch sein zweites Opfer, dass dem Täter auf Aussicht einer Linie Kokain in die Tiefgarage folgte, war von der Anmache nicht begeistert. Die Frau soll sich zunächst mit Tritten gegen den Übergriff gewehrt haben. Zur öffentlichen Fahndung ausgeschrieben wurde Mete Y. erst am 3. Januar, also zwei Tage nach der zweiten Vergewaltigung. Wenige Stunden später stellte er sich der Polizei.

Im Gerichtssaal spielt der umtriebige Neubürger den reuigen Sünder und lässt durch seine Anwältin folgendes verlauten: „Es ist richtig, dass ich beide Frauen geschlagen und Gewalt ausgeübt habe. Ich habe das ausgenutzt, um Oralverkehr zu haben. Ich weiß, dass ich ein Gewaltproblem habe.“ Vor allem unter Alkohol und Drogen sei das so. Mete Y. nickt. Weiter heißt es: „Er wolle sich entschuldigen, an sich arbeiten und sich ändern. „Ich träume oft davon. Dann habe ich Tränen in den Augen.“

Diesen Auftritt will ihm die Boulevardzeitung nicht so recht abnehmen, denn der Täter zeigte sich während des Prozesses auch von seiner nassforschen Seite. Als der Nebenkläger-Anwalt den Tatverdächtigen fragte, warum er die Pizza für sein erstes Vergewaltigungsopfer bezahlt hat, entgegnet Mete Y.: „Wenn Sie mit einer Frau Pizza essen, wer bezahlt dann als Gentleman: Sie oder die Frau?“

Bei all dem Geplänkel um Pizza, Drogen und erzwungenem Sex bleibt sicherlich die Frage im Raum stehen: Was sind das für Frauen, die einem Mann wie Mete Y an Allerheiligen in aller Herrgottsfrühe um 6 Uhr bei entsprechender Stockdunkelheit in ein mutmaßlich menschenleeres Parkhaus folgen? (KL)

 

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9 Kommentare

  1. Der Schweinehund zeigt ein, bei solchen Tätern, durchaus übliches Vorgehen. Die „besten“ (also einfachsten) Opfer sind eigentlich immer labile Personen (Suchtkranke, physisch oder psychisch kranke Menschen). Gerade „Suchtis“ dürften mit dem Versprechen bestimmter Mittelchen recht einfach in die Falle zu locken sein. So war’s wohl auch hier, denke ich!? „Normale“ Durchschnittsmädels waren das, ausgehend von deren doch recht obsukrem Verhalten, vermutlich eher nicht.

    Er wolle sich entschuldigen, an sich arbeiten und sich ändern. „Ich träume oft davon. Dann habe ich Tränen in den Augen.“

    Ach Gottchen, wie rührend! Ich brauche sofort meine Großpackung Kleenex!
    Aber naja, es wird sich bestimmt eine sanfte, bessermenschliche Richter*innen-Seele finden, die Verständnis für ihn aufbringt und auf diesen triefenden Schmalz hereinfällt.

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