Italien und Slowenien führen gemeinsame Grenzpatroullien ein

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Rom – Das Innenministerium von Italien und das von Slowenien haben eine gemeinsame, kooperative Grenzpatroullie bewilligt, die entlang der Grenze zwischen den beiden Ländern aktiv sein wird.

Wie ansa.it berichtet, wird eine italienisch-slowenische Grenzpatroullie von Lipizza (Slowenien) aus die gemeinsame Grenze der beiden Staaten bestreifen, um illegale Migration einzudämmen und den Influx von Illegalen über den Landweg zu erschweren. Nachdem Italien seine Häfen für Migranten aus dem Mittelmeer weitesgehend geschlossen hatte, wuchs die Bedeutung der Balkanroute wieder, von wo aus auch Migranten in Richtung Italien aufbrechen.

Die gemischte Einheit soll als ein Zeichen des Wunsches nach Kooperation zwischen Italien und Slowenien stehen. Beide Nationen verfolgen einen restriktiveren Kurs in der Migration und stehen in Opposition zur EU und Deutschland, die offene Grenzen für den Kontinent wünschen.

Das Innenministerium Italiens kommentierte die Aktion mit folgenden Worten: „die Polizeieinheit basiert auf positiven Erfahrungen zwischen Rom und Ljubljana in unserer grenzübergreifenden Kooperation“.

Seit Monaten nimmt die Aktivität der illegalen Grenzübertritte in die EU und damit in den grenzfreien Schengenraum wieder zu. Während Ungarn und viele andere Länder in Europa Schengen de facto außer Kraft gesetzt haben und ihre Grenzen wieder kontrollieren, bleiben die Tore Deutschlands weiterhin offen. (CK)

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1 Kommentar

  1. Schön, dass wenigstens Italien und Slowenien ihrer humanitären Verpflichtung nachkommen, die Menschen in ihrem Land vor Gewalt, Drogen, Seuchen und letztendlich Bürgerkrieg zu schützen.

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