Falschbehauptung gegen AfD-Politiker Laasch: Spiegel unterschreibt Unterlassungserklärung

Andreas Laasch (Bild: shutterstock.com/Screenshot)

Relotius lässt grüßen: Der Spiegel musste nun im Fall der Falschbehauptung seines Journalisten Wigbert Loer über die vermeidliche Teilnahme des Duisburger AfD-Kreissprechers Andreas Laasches an einer rechtsextremem Maidemonstration eine Unterlassungserklärung unterschreiben. 

Am 08.04.2019 berichtete der Journalist Wigbert Löer im Spiegel unter der Überschrift „AfD-Rechtsaußen unter Druck“ über die vermeintliche Teilnahme des Duisburger AfD-Kreissprechers Andreas Laasch an einer Maidemonstration der rechtsextremen Freiheitlichen Arbeiterpartei (FAP) im Jahre 1993. Dabei berief sich der Spiegel auf ein Fahrtenprotokoll der FAP, welches dem Magazin zugespielt worden war. Laasch wurde in diesem Dokument als Mitfahrer einer Fahrgemeinschaft der FAP aufgeführt. Andreas Laasch wies den Vorwurf einer Teilnahme bei Demonstrationen der FAP zurück und forderte den Spiegel anwaltlich zur Unterlassung der Behauptung auf, er habe in Jugendjahren Kontakte zur inzwischen verbotenen FAP unterhalten.

Der Spiegel unterzeichnete inzwischen die Unterlassungserklärung und verpflichtete sich zukünftig, es unter Abgabe einer Strafzahlung zu unterlassen, den Duisburger Kreissprecher in den Kontext neonazistischer Demonstrationen zu setzen.

Es kann vermutet werden, dass der Spiegel nunmehr selbst die Echtheit des FAP-Dokuments, welches die Berichterstattung über Laasch stützte, in Frage stellt. Anders ist wohl nicht zu erklären, warum der Spiegel die Unterlassungserklärung unterzeichnete, so die AfD-Kreis Duisburg in einer Presseaussendung. Der Bericht über den AfD-Kreissprecher Laasch reihe sich damit nahtlos in die früheren Ereignisse um den Spiegel-Redakteur Claas Relotius ein. Bereits in der Vergangenheit war der Spiegel wegen verfälschter und teils unwahrer Artikel in die Kritik geraten.

Der Vorgang um Andreas Laasch zeige, dass es dem Fälscher des FAP-Dokuments um die Zerstörung der bürgerlichen Reputation des AfD-Funktionärs ging. Hierbei sollte ein linkes Medium instrumentalisiert werden. „Der journalistische Anstand verlangt, dass der Spiegel den Hintergrund der Laasch-Affäre aufklärt und benennt, von wem er das vermeintliche FAP-Dokument zugespielt bekam“, so die AfD-Forderung. (SB)

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7 Kommentare

  1. So läuft es nunmal bei der vereinigten Demagogenschaft,frei nach dem Motto“semper aliquid haeret“,verleumde nur dreist ,es bleibt immer etwas hängen.Die Demokratie ist in Deutschland so gut wie überwunden,es herrscht die Macht der (noch) Stärkeren über die dröge Masse.Glückwunsch,nichts aus den politischen Katastrophen gelernt,immer wieder Hand ….Herdplatte,aua….Hand ….Herdplatte,aua….

  2. Unterlassungserklärung, OK…
    Aber wo ist die Strafe für die „Wigbert“ und den Spiegel?

  3. Ein Behauptung, die in den Umlauf gekommen ist, hat schon ihre Schuldigkeit getan.
    Ruf ist schnell ruiniert und es gibt viele die glauben, etwas muss daran wahr sein. Dazu gibt es leider auch viele, die so etwas glauben wollen, weil sie fanatische Hater sind.

  4. Nicht mal im Wartezimmer in einer Arztpraxis greife ich zum “ Lügel „. Mir unbegreiflich, dass das Relotiusblatt immer noch Leser hat.

    • Früher war ich gezwungen, Russisch zu lernen. Untereinander haben wir gescherzt „Man muss die Sprache seines Feindes kennen“

      Genau aus diesem Grund lese ich auch bei meinem Hausarzt den Spiegel.

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