Das Ende Großbritanniens: Was wäre, wenn Genosse Corbyn Großbritannien regiert

The Brit

Symbolfoto:Von Dominic Dudley/shutterstock

Der Linksextremist Jeremy Corbyn regiert Großbritannien als Präsident? Klingt erstmal unwahrscheinlich, doch dieses Szenario ist alles andere als unmöglich. Und wie die Herrschaft unter dem Genossen Corbyn aussehen würde, darüber hat sich unser London-Korrespondent The Brit mal so seine Gedanken gemacht.

Foto:Von John Gomez/shutterstock
Foto:Von John Gomez/shutterstock

Stellen wir uns mal vor, Boris Johnson wird Vorsitzender der Konservativen Partei und Premierminister und versucht den „No-Deal-Brexit“ durchs Parlament zu bringen. Zusammen mit den „Remainer“-Rebellen innerhalb der Tories schmiedet die Labour-Partei ein Misstrauensvotum gegen die Regierung. Boris verliert diesen und ist gezwungen, eine „vorgezogene Parlamentswahl“ abzuhalten, bei der er erneut verliert, weil seine Partei den Brexit nicht durchgesetzt hat. Wer wird dann an der Macht sein? …… .Sie haben es erraten… Jeremy Corbyn, Anführer der Opposition und Parteivorsitzender der Labour Party.

Denken wir nun zwei Jahre in die Zukunft. Es ist das Jahr 2021 und das Vereinigte Königreich, wie wir es kennen, ist Vergangenheit. Die Monarchie wurde abgeschafft. Großbritannien ist jetzt eine Republik mit einer neuen Verfassung. Ihre Majestät die Queen samt der Königlichen Familie musste das Land verlassen. Großbritannien nennt sich jetzt Demokratische sozialistische Republik – kurz DSRB mit dem Präsidenten Genosse Corbyn an der Spitze. Er ist nun Präsident auf Lebenszeit, Oberster Führer, Innenminister und  – Halbgott. Irland hat sich vereint, wie es sich Präsident Corbyn immer gewünscht hatte, und so ist Nordirland nicht länger Teil des Vereinigten Königreichs. Überraschenderweise ist die irische Regierung wütend, da sie mit über 2 Millionen SEHR unglücklichen Unionisten zu kämpfen hat, die mit Aufstand drohen.

Möglich wurde dies durch die Manipulation des Parlaments – das jetzt Sekretariat heißt – durch Genosse Präsident Corbyn, mit der er es schaffte, die Tory-Partei zu verbieten, weil sie „konterrevolutionär“ war. Und ebenso wie die Monarchie abgeschafft wurde, erging es auch dem House of Lords. Das „Kabinett“ nennt sich jetzt „Politbüro“. Alle Machtsymbole und offizielle Dokumente wurden geändert (auf allem prangt jetzt das Porträts des Präsidenten), ebenso Pässe, Briefmarken und Geld, denn wir bezahlen jetzt mit dem Euro.

Was von der Redefreiheit übrig geblieben war, ist nun vollständig verschwunden und Zeitungen wie The Daily Mail, The Telegraph und The Times wurden verboten. Die Aufsichtsräte der BBC wurden durch Mitglieder des Politbüros ersetzt. Die gesamte Kommunikation wird von der neu geschaffenen „Präsidentialen Gedankenpolizei“ überwacht, die es sich zur Gewohnheit macht, Menschen mitten in der Nacht festzunehmen. Die alte Stasi  wirkt dagegen wie ein Kindergarten.

In wirtschaftlicher Hinsicht war der Fünfjahresplan mit dem Titel „Wachsendes Großbritannien“ nicht ganz so erfolgreich, wie erwartet. Wirtschaftspolitische Maßnahmen, wie erhebliche Steuererhöhungen für Privatpersonen und Unternehmen, ein nationaler Höchstlohn (verrückt, aber tatsächlich eine von Corbyns Ideen), 40 % mehr öffentliche und 50% mehr staatliche Ausgaben, ungehinderte Zuwanderung, und 3 zusätzliche Teepausen pro Tag waren zwar beliebt, aber auch sehr kostspielig. So kostspielig, dass die Finanzmärkte London verließen, die Reichen ins Ausland flüchteten, die Immobilienpreise um 25 % sanken, die Lohnkosten explodierten und das Land sich am Rand einer Hyperinflation bewegt.

Die Arbeitslosigkeit unter den 18- bis 35-Jährigen liegt dann bei über 45% (mehr als in Griechenland) und ist die höchste in Europa. Die Situation ist so schlimm geworden, dass selbst nachdem sich die USA über die Weltbank und den IWF geweigert haben, zu helfen, da sie Präsident Corbyn hassen, wir erfahren, dass sich jetzt auch die EU nicht bereit ist, einzuspringen. Dadurch ist die DSRB gezwungen, für ein großes Darlehen nach Russland zu reisen, um das Land am Laufen zu halten.

All diese neuen Bestimmungen erfordern viele neue Arbeitskräfte, was zur Folge hat, dass beim nationalen Gesundheitsdienst nur noch 10% der Arbeitskräfte des Englischen mächtig sind. Viel Glück, wenn Sie ein Problem haben, das einem Arzt erklärt werden muss!

Wenn Sie allerdings einer Minderheit angehören, dann haben Sie gewonnen. Es gibt jetzt speziell LGBTWXYZ-Vergewaltigungszentren und Hilfeforen. Es gibt auch ein neues „Asylleistungs-Programm“ und ein „Jihadi Terrorist Housing and Money Scheme“ (kurz JTHM), dass Ex-Dschihadisten mit Wohnraum und Geld versorgt, um ihnen die Rückkehr zu erleichtern und ihnen alle Startchancen zu geben.

Das Bildungssystem wurde ebenfalls gründlich reformiert, da Präsident Corbyn nicht an den Wettbewerb glaubt. Alle Prüfungen wurden abgeschafft (sehr zur Freude der Schulkinder) und auch die Sportveranstaltungen gibt es aus diesem Grund nicht mehr. Gewinner und Verlierer – ein Ding der Unmöglichkeit im neuen Großbritannien, das schreit doch förmlich nach Diskriminierung.

Seit sechs Monaten herrscht „geschlechtsneutrale“ Schulpflicht – geschlechtsspezifischen Klassen, Sportarten und sogar Toiletten gibt es nicht mehr. Im letzten Monat wurde das Gesetz auf alle Sportarten für Erwachsene (der Sky Sport-Kanal musste schließen) und auf  ALLE öffentlichen Toiletten ausgeweitet. Jetzt ist es illegal, Toiletten für Männer und Frauen in öffentlichen Gebäuden zu haben. Klempner und Installateure sind nun begehrte Berufe und ihre Auftragsbücher sind voll, doch der Wirtschaft hat dieser Schritt Milliarden gekostet, was zur sogenannten „großen Toilettenkrise“ geführt hat.

Natürlich sind alle Industriebetriebe verstaatlicht worden und natürlich gehört dazu auch die Energiegewinnung. Hier hat Genosse Präsident Corbyn sich Deutschland als Vorbild genommen und jeder Quadratmeter Land ist mit riesigen Windkrafträdern besetzt. Folge davon – die landwirtschaftlichen Anbauflächen werden knapp. Deshalb muss Großbritannien jetzt Lebensmittel importieren. Auch der Fisch wird knapp, weil die Offshore Windkraftanlagen riesige Schatten werfen – das Ökosystem des Meeres ist auf Grund der fehlenden Sonneneinstrahlung zusammengebrochen. Doch Genosse Präsident Corbyn hat auch dafür eine Lösung. Den Briten ist es jetzt gestattet, in ihren Datschen/Kleingärten nach Vorbild der DDR ein wenig Gemüse für den Eigenbedarf anzubauen.

Das Reisen ist um einiges schwieriger geworden. Alle öffentlichen Verkehrsmittel werden jetzt vom Staat betrieben und sind daher nicht mehr pünktlich, doppelt so teuer und kosten den Steuerzahler das Dreifache (ein Zustand, den Ihr in Deutschland kennen dürftet). Wer es sich noch leisten kann, zu reisen, benötigte einen speziellen Pass, um sich von A nach B zu bewegen. Autos sind verboten (was für die verbliebenen Reichen und Politiker natürlich nicht gilt). Dafür gibt es jetzt – wie in China – überall Fahrräder. Die Fahrradparkplätze sind leider nicht nicht sehr sicher und so ziehen viele Bürger es lieber vor, gleich zu Fuß zu gehen, statt sich jeden Morgen über das gestohlene Fahrrad zu ärgern. Klimaschädliche Flugzeuge? Das war gestern.  Heathrow, Gatwick und Stansted sind auf unbestimmte Zeit geschlossen.

Die britische Außenpolitik ist Dank der neuen sozialistischen Corbin-Herrschaft richtig durcheinander geraten. Genosse Präsident Corbyn, ein überzeugter Amerika-Hasser, hat das Vereinigte Königreich mit voller Absicht weit nach links verschoben. Großbritannien hat sein Atomarsenal aufgegeben und die 256 Atomsprengköpfe unter den „Freunden“ von Präsident Corbyn, der Hamas, der Hisbollah und dem neu anerkannten palästinensischen Staat (zuerst von Großbritannien anerkannt) verteilt. Großbritannien hat die NATO verlassen, da die Streitkräfte abgeschafft wurden und die gesamte britische Militärausrüstung an Russland übergeben,  um die Rückzahlung des riesigen Kredits zu sicherzustellen. Anstelle der NATO gibt es jetzt eine neue Organisation namens „The London Pact“, die Großbritannien, Russland, Kuba, Venezuela, Iran und Nordkorea umfasst.

Europa hat vor Genosse Präsident Corbyn bereitwillig das Knie gebeugt, um den gefürchteten Brexit abzuwenden. Der neuen britische Regierung wurden zahlreiche Zugeständnisse gemacht, die es ihm ermöglichten, seine linke Agenda auf alle wichtigen Länder in Europa auszudehnen. In Ländern wie Frankreich und Deutschland gibt es inzwischen Regierungen, die die Regierungen Großbritanniens widerspiegeln, und es ist sogar die Rede davon, die EU in „Demokratische sozialistische europäische Staaten“ (kurz DSES) umzubenennen.

Es klingt alles ein bisschen verrückt, oder? Wie ein schlechter Traum? Nun, wenn Boris Premierminister wird und nicht in der Lage ist, den Brexit zu liefern, könnte dieser Albtraum durchaus Realität werden…

Viele Grüße

Euer The Brit

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8 Kommentare

  1. Für Marxisten und Kommunisten ist jedes Szenario zur Zerstörung der Kultur von 5Jahrtausendem (ja auch die alten Ägypter waren eine hochstehende Kulturnation) quasi der Endsieg, Stalin und Hitler lassen ❤️ Lich Grüßen. Ach und die GRÜNEn Gretahüpfer lassen grüßen, von den Roten Garden, die mit der Mao-Bibel, unvergessen.

  2. Ich kann mir keine Situation ausdenken in denen die USA bereit sind zu akzeptieren das GB seine Kernwaffen an potentielle US Feinde abgibt. Im Notfall würde man die GB U-Boote auf denen diese Waffen stationiert sind, versenken und das mit der besonderen Sicherheitslage der USA und Israels begründen. Ob das zu einem Krieg zwichen den dann ehemaligen Nato Partnern führt kann ich nicht beurteilen aber es würde zu einem massiven und bisher nie dagewesenen Wirtschaftkrieg zwichen der EU und den USA kommen, bei der die EU dann als sozialistisches System zwangsweise den kürzeren zieht. So wurde in den 80er Jahren auch die UdSSR demontiert.

    Und sollte es die Hamas oder die anderen Islamische Organisationen es irgendwie schaffen an die brintischen Atombomben zu kommen, wäre das der Ernstfall für Israel als Atommacht.

    Die einfachste Lösung wäre es, jetzt im Vorfeld dieser Ereignisse, dafür zu sorgen das der Linksextremist Jeremy Corbyn irgendwie „entsorgt“ wird. Die beste Lösung wäre es, ihn einfach als Mensch aus der Politik zu entfernen ohne ihm körperlich zu schaden.

  3. Schlimmer als Venezuela, ich denke soweit kann es nicht kommen, der würde pleite gehen, denn woher sollen noch Einnahmen kommen. Putin ist überhaupt nicht wild auf Muslime, der würde sich dem niemals anschliessen.

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