Backnang: Stadt prüft Schleier-Verbot im Schwimmbad

Burka (Foto: Von meunierd/Shutterstock)

Baden-Württemberg /Backnang – Weil eine Muslima glaubt, ihre mittelalterliche Wüstenreligion ausleben zu müssen und im Backnanger Wonnemar diese via Burkini und Gesichtsschleier den anderen Badegästen aufdrängt, empörten sich nicht wenige der so Bedrängten. Der Aufsichtsrat der Städtischen Bädergesellschaft reagierte nun in einer Eilentscheidung und verbot das Tragen von Vollverschleierungen mit Sehschlitz in städtischen Bädern.

Kinder wären vor Angst davon gelaufen, Frauen hätten sich beleidigt und bedrängt gefühlt. So einige der vielen Klagen, die an die Städtische Bädergesellschaft herangetragen wurde, nachdem eine Konvertitin in islamischer Vollmontur –  einem Gespenst nicht unähnlich – den Badespaß im Backnanger Wonnemar massiv störte. Siegfried Janocha, erster Bürgermeister der Stadt Backnang verhängte in seiner Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender der Städtischen Bädergesellschaft eine Eilentscheidung, wonach der betroffenen Muslima das Tragen einer nur mit Sehschlitzen ausgestatteten Vollverschleierung in den Murrbädern untersagt wurde.

Die zum Islam konvertierte Deutsche gibt die harmlose Muslima, die weder die Aufregung um ihre Kostümierung noch die angebliche Aggressivität, die ihr die Badegäste entgegen gebracht haben sollen, versteht. „Ich wurde dermaßen beschimpft – vor meinen Kindern. Ich verstehe nicht, woher dieser Hass kommt“, jammert sie unter Tränen. „Meine Kinder und ich wollten doch nur Spaß haben.“ Sie könne verstehen, dass der Anblick einer vollverschleierten Frau ungewohnt sei. Aber Kinder hätten bei ihrem Anblick noch nie geweint und außerdem: man könne sich doch gegenseitig „leben lassen.“ Sie selbst schreibe anderen ja auch nicht vor, wie sie sich zu kleiden hätten, so die tolerante Konvertitin gegenüber den Stuttgarter Nachrichten.

Der Backnanger Oberbürgermeister Frank Nopper (CDU) sagte am Mittwochnachmittag, die Entscheidung Janochas sei ohne seine Kenntnis und im „Eifer des Gefechts“ erfolgt. Er wolle nun gemeinsam mit der Bäderverwaltung ein klärendes Gespräch mit der Frau führen – „in einer Atmosphäre der Ruhe und der Vernunft“, so der CDU-Funktionär. Bis dahin müssen die Backnanger Badegäste den Aufzug der Muslima jedoch erdulden. Der Rechtgläubigen wurde aber „ausdrücklich nahegelegt“, von einer nur mit Sehschlitzen ausgestatteten Vollverschleierung abzusehen.

Das Center-Managment des Schwimmbades habe eine „Sichtprüfung“ durchgeführt und festgestellt, dass es sich bei der Badekluft um einen Burkini handle, welcher als Badebekleidung zugelassen sei. Ob diese geändert werden, will die Stadt prüfen. CDU-OB Nopper räumte indes ein, dass es im konkreten Fall um die islamische Vollverschleierung gehe und man zu dem Ergebnis komme, zwischen muslimischen Burkini und Niqab unterscheiden zu müssen.

Eine Stadtverwaltung müsse die Interessen und Anliegen aller Beteiligten berücksichtigen – die der Trägerinnen von Verschleierungen einerseits, aber gerade auch die der großen Mehrzahl der anderen Badegäste andererseits, so der Backnanger Salomon mit CDU-Parteibuch. (SB)

Loading...

18 Kommentare

  1. oder der Bürgermeister erhöht einfach die Steuern, Abgaben, Gebühren etc…der sitzt nunmal am längeren Hebel

  2. Mindestens eine überfällige Entscheidung aus der Politik; und das im eigenen Land von einer Verräterin anbieten lassen geht sowieso nicht!

  3. Dieses Nachtgespenst will damit provozieren, weiter nichts. Die Bäderverwaltung sollte diese Anmaßung sofort des Bades verweisen. Soll sie doch nach Pakistan oder Saudi-Arabien gehen, wenn sie das unbedingt haben will, aber nicht hier bei uns. So eine Unverschämtheit!
    Und die Stadtverwaltung diskutiert auf Steuerzahlerkosten, was wohl der Unterschied zwischen einem Burkini und einem Niqap ist. Ja geht´s noch?

    • Die Eigenheiten dieser Steinzeit-Religion zu kennen gehört mittlerweile zum modernen Bildungskanon, mit dem man auf jeder cocktail-Party glänzen kann. Goethe und Mozart waren gestern…

  4. In den Hotels in Ägypten in denen ich Urlaub machte war vor dem Pool immer auf einem Schild mit Bildern und in mehreren Sprachen zu lesen dass die Poolbenutzung in Burkha und Burkini verboten ist. Was haben die in Backnang nur für Probleme damit?!

  5. Meine Mutter hatte mit 90 das Trauma der mit dem Tatzenstock zuschlagenden Klosterschwester noch nicht verarbeitet, obwohl sie selbst gar nicht geschlagen worden ist, weil sie immer brav war. Ihr hat schon das Zuschauen einen Schock versetzt. Sie erzählte immer von dieser beim Zuschlagen wallenden Kluft.

  6. Nein, nein und nochmals nein! Die Interessen der Vollverschleierten müssen nicht berücksichtigt werden.

  7. So viele „Rechte“…aber nur wenn man selbst betroffen ist. Wenn man nicht betroffen ist – „Toleranz“ bis zum Hals. Es ist klar, dass nun der Bürgermester zurückrudert. Zum einen ist er nicht betroffen, zum anderen will er keine „antisemitische“ Stadt. Zu spät – Antifa kommt sowieso.

    Na ja – mit der Entscheidung sollte er abwarten – vielleicht springt für die Stadt ein „Wir sind mehr Konzert“ ab mit Sahne Grönnemeyer und Kohorten.

  8. Die anderen Badegäste sollten umgehend, daß Bad verlassen und ihre Eintrittsgelder zurück verlangen. Wenn sie den Mut dazu aufbringen.

  9. Wer weiß, was diese Dame unter der Burka so alles mit sich führt – Messer, Handgranaten, Pistolen vielleicht?

Kommentare sind deaktiviert.