Salvini macht Geschäftsmodell „Schlepperhilfe“ Strich durch die Rechnung

Foto: Collage

Rom – Nicht alle deutschen Zeitungen der gleichgeschalteten Mainstreampresse feiern die Schlepper-Unterstützerin Carola Rackete und ihre Bemühungen, Afrikas Männerüberschuss aus dem Mittelmeer zu fischen, als Heldin. Im Bereich der Springerpresse BILD und WELT tauchen gelegentlich auch kritische Töne auf. So fragt sich die WELT, ob sea-watch überhaupt „Seenotrettung“ betreibt. BILD gibt nun offen zu, dass Salvini mit seiner „strengen italienischen Flüchtlingspolitik die Schleuseraktivitäten auf dem Mittelmeer verändert hat. Die messbare Folge: Es kommen weit weniger Menschen aus Afrika nach Europa. Und zwar 80 Prozent weniger als im Vorjahr. Damit zerstört Salvini das Geschäftsmodell von Schleppern und Schlepperhelfern.

BILD liegt nach eigenen Angaben ein als „vertraulich“ eingestufter Bericht („VS-NfD“) der Bundesregierung zur „Illegalen Migration auf der Zentralmediterranen Route 2018“ (Nordafrika-Italien) vor. Das Dokument zeigt deutlich, wie die „sehr restriktive Migrationspolitik“ der italienischen Regierung von Ministerpräsident Giuseppe Conte (54) und Innenminister Matteo Salvini (46) bereits kurz nach Amtsantritt ihr Wirkung zeigte. Sie hat zu einem spürbaren Rückgang der „Bootsflüchtlinge“ aus Afrika geführt. Ziel dieser Politik ist die Durchsetzung eines „verbindlichen Verteilmechanismus für Migranten innerhalb der EU“.

Um diese durchzusetzen und die illegale Einwanderung zu unterbinden, setzte die Italienische Regierung zum Schutz der eigenen Bevölkerung drakonische Maßnahmen durch: Dazu gehört laut Bild: „Die Sperrung der italienischen Häfen für Schiffe, die Migranten auf See außerhalb der italienischen Seenot-Rettungszone aufgenommen haben“. Eine weitere Maßnahme: „Rom lässt „gerettete Migranten in Italien nur von Bord gehen, wenn deren anschließende Verteilung in andere Europäische Mitgliedstaaten aufgrund vorheriger konkreter Zusagen gesichert ist“.

Diese Maßnahmen, hinten denen eine große Mehrheit der italienischen Bevölkerung steht, hat auch Auswirkungen für die „private Seenotrettung“. So können die indirekten Unterstützer der Schlepper ihre Menschenfracht nicht mehr frei Haus in italienischen Häfen abliefern, sondern sind „gezwungen, mitunter mehrere Tage auf See zu verbringen, bevor ihnen ein sicherer Hafen zugewiesen wird“. Anschließend droht ihnen ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren mit entsprechenden Sanktionen. Fazit des Bild-Artikels:

„Folgen für Schlepper: Roms knallharte Politik schlägt bis auf die Schlepper durch: „In der Folge waren die Schleuser gezwungen, geeignetere Boote für längere Überfahrten bis nach Italien bzw. bis zu einer möglichen Rettung einzusetzen.“

Contes und Salvinis restriktive Flüchtlingspolitik ist in Zahlen messbar: 2018 kamen 23 400 illegale Sozialstaatenzuwanderer übers Mittelmeer nach Italien.  80 Prozent weniger als im Vorjahr.

Seenotrettung ist vor allem Schlepperhilfe

Ein stellenweises kritisches Schlaglicht auf die als Helden gefeierten „Seenotretter“ warf ein am Dienstag erschienener Kommentar der WELT. Wenn der Autor Richard Schröder die Seenotrettung von Migranten auch nicht in Bausch und Bogen verdammt und kein Salvini-Freund ist, so findet er unter der Überschrift „Seenotrettung ist das falsche Wort“ doch über die Hintergründe und Begleitumstände der Mittelmeeraktionen deutliche Worte. Da heißt es im Vorspann: „Nicht die Armen und Elenden begeben sich in untauglichen Booten aufs Mittelmeer. Es sind Menschen, die Tausende von Euro aufbringen konnten, um sich einer Schlepper-Mafia auszuliefern, die mehr verdient als beim Drogenhandel.“

Dann macht der WELT-Autor deutlich, dass es beim Drama im Mittelmeer viele Mitschuldige gibt und zählt explizit jene Intellektuelle Europas dazu, die die irrige Auffassung verbreiten, jeder Zuwanderer sei in Europa willkommen. „Das entspricht weder der Rechtslage noch der Meinung der Bevölkerungsmehrheit.“

Anschließend wird mit der Migrationspolitik schlechthin abgerechnet wenn es heißt: „Auch Migranten sind mitschuldig am Dilemma, wenn sie nämlich durch Vertuschung ihrer wahren Identität und erfundene Fluchtgeschichten den Behörden die Unterscheidung zwischen berechtigten und unberechtigten Asylanträgen unerträglich erschweren.“

Unbegrenzte Einwanderung in den Sozialstaat, wie ihn linke dekadente Eliten fordern, sind nach Ansicht des Autors prinzipiell mit einander nicht verträglich. „Niederlassungsfreiheit, millionenfach für dasselbe Land wahrgenommen, wäre von einer Invasion nicht zu unterscheiden.“

Am Ende kommt Richard Schröder zu dem nüchternen Ergebnis: „Es ist wahrscheinlich nicht allen Deutschen bewusst, das 70 Prozent der aus dem Mittelmeer Geretteten nach geltender Rechtslage nach Hause gebracht werden müssten.“ Im Klartext: Es haben nie wirkliche Fluchtgründe bestanden, außer dem Begehren von einem Staat kostenlos versorgt zu werden. (KL)

 

Loading...

39 Kommentare

  1. 1)Niemand hat die Flüchtlinge die man Heute auf Phönix mit Effekthascherei zeigte gezwungen nach Lybien zu kommen oder deportiert, je nach Land sind Sie zuerst Tausende KM von den Süden nach Lybien gereist, weil es da eben die Schlepperbanden gibt, sonst würden Sie ja nach Tunesien-Alger.Ägypten reisen, wenn dort es keine richtige Regierung gäbe.
    2) gibt es eine hinterfozige Doppelmoral in der EU, denn Frankr.GB.
    haben Gadaffi weggebomt, der dafür sorgte dass es keine Flucht nach Europa gab, und genau diese 2 Länder nehmen am wenigsten Flüchtlinge auf.Also da stand schon immer ein perfider Plan dahinter, mit Migration die EU zu überfordern und die Gesellschaft zu spalten.

  2. War doch ein guter Deal. Gerade gelesen:
    SCHULDENSTREIT :
    EU-Kommission verzichtet auf Defizitverfahren gegen Italien

    • Es ist doch höchst wahrscheinlich, dass da hinter den Kulissen ein Deal gemacht wurde.
      So viele deutsche Politiker hatten doch ein Interesse daran, dass die Schlepperhelferin Rakete ihrer Tätigkeit ungestört weiter nachgehen kann.

    • …nein, dieser Deal wurde schon vor ein paar Monaten abgeschlossen, dass kann mit den jetzigen Wahlen nichts zu tun haben

  3. Gestern erst gelesen, der UNHCR sucht noch Aufnahmeländer für 1,4 Mill. Flüchtlinge.

  4. Viel wichtiger Diese Politik hat auch die Zahl der Ertrunkenen drastisch verringert!

    Sie [die italienische Migrationspolitik] hat zu einem spürbaren Rückgang der „Bootsflüchtlinge“ aus Afrika geführt.

    Soviel also zum Pseudohumanismus solcher Schlepperorganisationen wie Seawatch und deren Fanboys einschließlich Maas und Steinmeier.

  5. Die WELT schrieb am 18.07.2017:

    >> Vor allem in Afrika entscheide sich demnach die Zukunft der Welt. Jede Woche nehme die Bevölkerung dort um eine Million zu. Diesen Menschen müsse dringend eine wirtschaftliche Perspektive in ihren Heimatländern gegeben werden [sic!]. <<

    1.000.000 Menschen mehr pro Woche!

    Wer da noch offene Grenzen (No border..) fordert, hat den Schuss nicht gehört!
    Es ist zum Haareraufen …..

    • ..genau das hat der böse Höcke schon 2016 gesagt und wird deshalb als Rechtsextrem bezeichnet…aber wir hätten nicht einmal Höcke gebraucht, dass alles muß jedem klardenkenden Menschen klar gewesen sein…es wurden Millionen an Hilfen gezahlt, die diese Menschen nie gesehen haben und über Verhütung wurden sie auch nie aufgeklärt…die hier ankommen, sind die “ Reichen „, die Alten, Kranken und Kinder müssen da weiter leben…und KGE hat schon 140 Mio. Klimaflüchtlinge aus Afrika angekündigt, öffentlich , bei Maybrit Illner

    • K. Göring-E. redet manchmal „etwas zu locker“. Sie ist halt immer gut drauf.

      Sie sollte aber auch sagen, wie und von wem 140 Mio. Flüchtlinge zu finanzieren sind und wer dabei auch noch satte Gewinne macht.

      Wer in der „alten DDR“ sozialisiert wurde kann soweit nämlich durchaus denken.

      Jedoch ist die Flüchtlingspolitik nach Göring-E. so angelegt, dass die Großwirtschaft händeringend schon die 140 Mio. Menschen haben möchte damit sie ihre zukünftigen Umsätze schon hochrechnen können.

      Das wird doch ein tolles Geschäft werden.

      Derweil wird in der Politik schon überlegt, wo man die Steuern wieder anheben könnte damit die Massenmigration locker finanziert werden kann.

      Die zahlreichen Migranten werden das Geld dann ganz locker wieder zurückbringen in die Unternehmen.

      Die Kosten werden nämlich wie immer sozialisiert und die Gewinne privatisiert.

      Früher haben das Grüne sogar kritisiert.

      Aber heute merken die das überhaupt nicht mehr und das ist sogar populistisch.

      Göring-E. ist hierbei ganz vorne dabei.

      Kann man als Grüne hierbei mitverdienen oder reizt da lediglich die politische Macht?

  6. WELT und Bild wollen offenbar ihr Fähnlein in den sich ändernden Wind drehen indem sie das offensichtliche feststellen. Zu spät, für mich wird es nie wieder ein Produkt aus dem Hause Springer geben.

    • So ist das, sollen sie sich doch den öffentlich Gebrechlichen anschliessen. Da gehören sie hin!

  7. Die Schleuserin Rakete bekam einen Tag nach der Übernahme der kriminellen Invasoren einen sicheren Hafen in der Nähe zugewiesen.
    Es ging aber nie um die „Rettung“, sondern um eine politische Aktion im Namen von Soros und Konsorten.
    Deshalb wurde Lampedusa angesteuert.

    Die Rakete muß wegen mehreren Delikten hinter Gitter gesperrt werden.
    Das geht aber nicht, weil die UNO, Soros, die EU, Merkel und ihre links-rot-grünen Kämpfer gegen Deutschland sie in Schutz nehmen.

    Merkel muss weg.
    Sie sitzt wie eine Kröte auf der Autobahn herum und will ihre illegale Herrschaft aussitzen, bis Deutschland vollständig zerstört ist.

  8. So finanzieren wir die Wähler-Stimmen der GroKO
    Das ist doch die Politik der Merkel_CDU, der SPD und der Grünen : die Migranten
    werden eingebürgert – sind Deutsche und wählen dann natürlich die Merkel-CDU
    und SPD und die Grünen – und alles mit Deinem Steuergeld und Geldern aus
    unseren Sozialsystemen, Hartz IV, Arbeitslosen, freie Kost und Logis – freier
    Zugang zu unserem Kranken-Kassen-System
    .

    • Tja, aber irgendwann kommt bei diesen „Neubürgern“ der Fressneid, und dann wählen sie AfD. Und so kommt das Böse wieder auf die Gro k.O. zurück.

    • Tja, aber irgendwann kommt bei diesen „Neubürgern“ der Fressneid, und dann wählen sie AfD. Und so kommt das Böse wieder auf die Gro k.O. zurück.

    • Nö….
      Die gründen ihre eigenen Parteien und lassen diese mit beachtlichem Erfolg gegen die Systemparteien antreten. Siehe BIG!

  9. Was reicht man der ital.Regierung für diesen Gesetzesbruch rüber,lässt man das Defizitverfahren fallen und das ist der Lohn dafür ?

  10. Alle illegal ins Land Eingedrungenen oder jene die sich betrügerisch einen Aufenthaltsstatus erschlichen haben, oder rechtsverletzend einen solchen zugebilligt erhalten haben und jeder der über Verletzung des Grundgesetzes von der derzeitigen Politik geduldet wird, kann auch r e c h t e n s auf der Grundlage bestehender Gesetze wieder ausgewiesen und repatriiert werden. Notwendig ist die Entmachtung der Altparteien und die Ermächtigung von Parteien deren politischer Wille es ist, wieder Ordnung im Land zu schaffen. Es liegt ausschließlich am Wahlvolk!

  11. Unser Sozialsystem ist doch der größte Anreitz für die s.g. Flüchtlinge. Es ginge alles so einfach. Weg mit den Geldleistungen, nur noch Sachleistungen, dann erledigt sich das System so nach und nach von alleine.

  12. Der Text in der Welt war wirklich sehr auf den Punkt gebracht. Um so mehr, als dass Richard Schröder ein evangelischer Theologe ist! Wer hätte gedacht, dass es offenbar doch noch eine leise Stimme der Vernunft inmitten dieser ganzen unsäglichen Bedford-Strohms gibt!?

  13. Für was gibt es eigentlich eine Frontex, wenn jeder Hunne, Hussite oder Vandale ins Land kommen kann, wie er will?

    • Weil Frontex eine Alibifunktion hat, und Masseneinwanderung eher unterstützt, statt diese zu verhindern. Aus rein humanitären Gründen, versteht sich. Sonst motzen sofort wieder die linken Eliten.

  14. Am Ende kommt Richard Schröder zu dem nüchternen Ergebnis: „Es ist wahrscheinlich nicht allen Deutschen bewusst, das 70 Prozent der aus dem Mittelmeer Geretteten nach geltender Rechtslage nach Hause gebracht werden müssten.“ Im Klartext: Es haben nie wirkliche Fluchtgründe bestanden, außer dem Begehren von einem Staat kostenlos versorgt zu werden. (KL)

    Endlich mal ein wahres Wort.Wer es bis jetzt nicht Begriffen hat,das dieses ganze Flüchtlingssystem Gesteuert ist,wird es erst Begreifen,wenn die,von der Merkel Eingeladenen,durch die Strassen ziehen und Jagt auf die Bewohner machen.Ich hoffe,das es der roht und den grosssprecher am ersten trift.

  15. Warum bringt Italien(Salvini) die Illegalen nicht sofort mit einen Schiff zurück nach Libyen — eine Genehmigung dafür liegt ja vor — alles andere würde nichts bringen. Wenn Italien dieses eine Weile durchzieht bricht die Schlepperei von sich aus zusammen — alles natürlich sehr medienwirksam präsentiert wegen der Abschreckung.

  16. KENNT JEMAND SCHON DEN TERMIN WANN DIE GRÜNEN EINE STATISTIK DER EXPLOSIONSARTIGEN BEVÖLKERUNGSZUWÄCHSE IN AFRIKA HERAUSBRINGEN – IRONIE AUS –

    • Besser wäre die Statistik des Explosionsartigen Bevölkerungszuwachses auf dem Gebiet der BRD

  17. es ist ganz einfach eine Kriegserklärung gegen den kultur-europäischen Kontinent, die Rackete gemacht hat. Sie verstieß nicht nur gegen Recht Italiens, sondern gegen das Völkerstrafrecht, gegen das Ethno-/Genozidverbot.

    • … aber sie hat doch der lieben Asylmafia zu so viel Umsatz verholfen! Schließlich gilt ja im Merkelland, wenn´s ums ganz große Geld geht, sind Gesetze unwichtig.

    • Nicht zu vergessen die Spenden die jetzt wo hingehen?

      aber mal unter uns, das mit dem spendenerfolg kann auch ein Fake sein ..wie so vieles heute ein Fake ist.

  18. „ein als „vertraulich“ eingestufter Bericht („VS-NfD“) der Bundesregierung zur „Illegalen Migration auf der Zentralmediterranen Route 2018“ (Nordafrika-Italien) vor.“

    Vertraulich bedeutet in diesem Zusammenhang: Die Bevölkerung darf auf keinen Fall erfahren was da drin steht, im Interesse der nationalen Sicherheit.
    Nationale Sicherheit bedeutet: Das Volk könnte aufwachen und die Regierung stürzen.

  19. Ich hoffe, Salvini wird den alten Zitteraal, den Bundesuhu und das Männchen vom Mars noch heftigst vor sich hertreiben.

  20. Wirklich schade: Statt eines Salvini, haben wir einen ‚Drehhofer‘! Warum hat die ‚mächtigste Frau der Welt‘ nicht die Chance wahrgenommen und ihn als EU- Kommissionspräsidenten vorgeschlagen? Dann wären wir ihn wenigstens los!

Kommentare sind deaktiviert.