Chinesen starten große Militärübung im Südchinesischen Meer

Foto: Von Twinsterphoto / Shutterstock

China – Im Südchinesischen Meer brennt erneut die Luft. Die USA und die Länder rund um das Südchinesische Meer zeigen sich besorgt ob der großen Marineübung, die von den Chinesen dort abgehalten wird.

Chinesische Streitkräfte haben Woody Island und die Paracel Inselgruppen teilweise über die See abgeriegelt. China hat verkündet, dass wegen einer großen Übung der Streitkräfte das Areal großflächig abgezäunt werden müsse. Die USA zeigten sich besorgt über diese erneute Truppenübung, die nur eine von vielen in den letzten Jahren ist, wie smpc.com berichtet. Chinas Streitkräfte proben schon seit Jahren die Eskalation auf hoher See. Gemäß der Parteilinie gehört das gesamte Südchinesische Meer der Volksrepublik China. Jedoch erheben auch Indonesien, die Philippinen und Vietnam Anspruch auf Teile des Meeres, in dem viele Rohstoffe wie Erdöl und Erdgas vermutet werden.

In den letzten Jahren expandierten die Chinesen mithilfe von künstlich geschaffenen Inseln, von denen aus Flugzeuge starten und landen können. NBC berichtet von verstärkten Waffendrills der chinesischen Raketenstreitkräfte, die in der Lage sind auch US-amerikanische Kriegsschiffe zu zerstören. Pekings Machtdemonstrationen sind jedoch keine Anomalie im Südchinesischen Meer. Auch die Amerikaner präsentieren sich dort als Schutzmaster der kleineren Staaten rund um China herum, die immer mehr Territorium an die Volksrepublik verlieren.

Vor allem Vietnam hat in den letzten fünf Jahren eine starke Annäherung an den einstigen Gegner Amerika vollzogen und bezieht mittlerweile militärische Ausrüstung von den USA. Auch den Hafen in Da Nang stellte man der US-Marine teilweise zur militärischen Nutzung zur Verfügung. (CK)

 

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5 Kommentare

  1. Die Chinesen sollten mal eine Übung in Nord- und Ostsee abhalten, um die Bundesmarine ordentlich ins Schwitzen zu bringen.

  2. Die Vietnamesen haben offenbar ein extremes Kurzzeitgedächtnis – genau wie die Japaner. Die Untaten der Amerikaner in beiden Ländern müssten eigentlich reichen. Na, dann auf ein Neues !

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