Großbritannien – Gewalt gegen Polizisten nimmt zu

Foto: Von pjhpix / Shutterstock

Großbritannien – Im letzten Jahr gab es einen drastischen Anstieg der Gewalt gegen Polizisten im Vereinigten Königreich, findet eine Umfragestudie heraus.

80% der britischen Polizisten geben an, dass sie während ihres Dienstes schon Opfer physischer Gewalt geworden sind. Laut Zahlen und dem Bericht der Times beschreiben die Beamten die Art der Attacken als Spuckangriffe, Beißattacken oder sogar Faustschläge bzw. Tritte. Immer mehr Polizisten melden sich krank oder müssen wegen der zunehmenden Gewalt und der allgemeinen Missachtung in therapeutische Behandlung.

Die Channel 4 Studie, die insgesamt 1000 Polizisten befragte, stellte sogar fest, dass etwa ein Drittel der Beamten ernsthafte Verletzungen durch die Angriffe erlitten haben. 90 Prozent gaben an, dass die Angriffe in Frequenz und Intensität zunehmen würden. Das Innenministerium bestätigte, dass es 2017/18 etwa 26.000 Angriffe auf Polizisten gab. Das bedeutet eine Steigerung von 20 Prozent über den Verlauf von zwei Jahren und eine Erhöhung von 70 Prozent im Vergleich zum Jahr 2011. Alle 20 Minuten wird demnach ein Polizist angegriffen.

Die Beamten sammelten im letzten Jahr insgesamt 500.000 Krankheitstage an, 34 Prozent davon entfielen auf mentale Probleme. (CK)

 

 

Loading...

2 Kommentare

  1. Hier ist es das Gleiche.
    Der Unterschied besteht nur darin, dass die Briten schon so weit sind den Kollegen die Faustfeuerwaffen auf der Strasse zu verwehren.

    In Berlin versucht man dies mit Nachdruck. Wer dann noch zum Dienst wackelt und sich nicht verteidigen kann wird sicherlich schnell befördert!!

Kommentare sind deaktiviert.