Energiewende und die Folgen: Stromnetzbetreiber behaupten, die Systemsicherheit war im Juni gefährdet

Foto: Strommast (über dts Nachrichtenagentur)

Berlin – Im deutschen Stromnetz ist es im Juni mehrfach zu kritischen Zuständen gekommen, die nur mithilfe wohl schmutziger Energie aus den Nachbarländern bereinigt werden konnten. „Im deutschen Elektrizitätsversorgungssystem sind in den vergangenen Tagen signifikante Systembilanzabweichungen aufgetreten, welche die Systemsicherheit gefährden“, heißt es in einer Mitteilung der Netzbetreiber, über welche die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (Dienstagsausgabe) berichtet. „Die Lage war sehr angespannt und konnte nur mit Unterstützung der europäischen Partner gemeistert werden“, erklärten die vier Netzbetreiber der FAZ. Als Konsequenz aus den Turbulenzen, die das gesamte europäische Stromnetz in Mitleidenschaft gezogen hätten, verdoppelten die Netzbetreiber Amprion, Tennet, 50Hertz und Transnet-BW die vorgehaltene sogenannte Minutenreserve für kurzfristige Stabilisierungsmaßnahmen.

Grund für die Turbulenzen, die zuletzt am Dienstag vergangener Woche aufgetreten waren, war, dass dem Netz mehr Strom entzogen als wieder eingespeist wurde. Das Defizit habe an drei Tagen im Juni „jeweils zu einem Absinken der Netzfrequenz im gesamten europäischen Verbundnetz geführt“. Die Ursache für die Unterdeckung sei „noch nicht eindeutig geklärt“, teilte die Bundesnetzagentur auf Anfrage der Zeitung mit.

Sie führt die Aufsicht über die Netzbetreiber. Die sorgfältige Analyse bedürfe weiterer Daten, die noch nicht vorlägen. Diese Energiewende treibt uns noch alle ins Dunkel. (Quelle: dts)

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47 Kommentare

  1. Vorhin auf MMNews gelesen: Stundenweise mussten Großabnehmer wie die Aluminiumwerke vom Stromnetz gehen. 😲

    So sieht’s aus!
    Aber solange für den Blödmichel noch die MSM-Flimmerkiste läuft ist ja Alles gut…

    NEIN!!! IST ES NICHT!!!

  2. Das ist mir im Juni beim Urlaub Im Norden aufgefallen – viele Windräder standen still. Ja ist halt blöd wenn’s keinen Wind gibt, dann holen wir den Strom aus alten AKW’s in Frankreich oder Tschechien … Gut, dass wir Atom, Kohle und demnächst wahrscheinlich noch Gas aufgeben nur damit diese Gehirnakrobaten glauben es kommt grüner Strom aus ihrer Steckdose..

  3. Sie meinen, „der Name Annalena“ ist so lang, da kann man den überschüssigen Strom drin speichern (wie “ im langen Stromnetz, das als Speicher funktioniert“- das war doch Baerbok?)

  4. Ein Land,welches seine Energieversorgung nicht im Griff hat,ist dem Untergang geweiht.Dieses Land hat fertig,aber sowas von…

  5. „Diese Energiewende treibt uns noch alle ins Dunkel.“
    Ja, das muss wohl auch erstmal wirklich passieren und dann müssen auch unbedingt die Handynetze zusammenbrechen, damit die Klima-Kids endlich was „für’s Leben lernen“.

    • Es gibt auch andere Dinge, bei denen Deutschland (wie auch die USA) auf 3.-Welt-Niveau ist bzw. sind.

  6. Naja wenn das Stromnetz zusammen bricht hat es was gutes, die grünen und creta Thunfisch können nicht mehr wild durch die Welt reisen.

    • -1
      Mit widerstrebt es, Sie zu kritisieren.
      Aber hier haben Sie unrecht.

      Die Bahn in Deutschland hat eigene Kraftwerke!

      Also wenn es keinen Strom mehr für die Kühlschränke zuhause gibt – reisen könnten die Deutschen dann immer noch.

    • Man kann ja nicht immer recht haben, war halt ein Wunschdenken, dass die Realität der grünen Schmoddersekte ins Gesicht haut.

  7. Nichts passiert mit dem Netz wg schwankender Erzeugung. Es wird auch keine langen Stomausfälle geben.
    Das ist wie „Warten auf Godot“.
    Verständlich, weil jeder die Grünen für ihre Taten zur Rechenschaft ziehen möchte, aber sinnlos.
    Und beim Warten rezitiert jeder in Variationen den Dummspruch von Baerbok, und die Prepper decken sich sogar mit Generatoren ein, aber da kommt nix und da wird auch nix kommen.
    Das Stromnetz geht mit einem leisen Wimmern unter und nicht mit einem dramatischen Blackout.

    • Sie scheinen nicht so auf dem aktuellen Stand zu sein…Letzes Jahr und dieses Jahr im Januar – Februar, war es nur noch ein Mü, und die Lichter wären in Europa als Kettenreaktion ausgegangen.

    • Ich bin durchaus auf Stand und sogar beruflich mit Netzstabilität befasst. Wär schön, wenn hier auch mal jemand vom Fach wäre, der ihrer Meinung ist. Dann könnte man das mal sachlich diskutieren.

    • Ach ja ? Und das sollen Wir glauben?

      Was ist denn, wenn die Netzfrequenz 5 % absackt? 10 %?

      Wie ist es denn in Deutschland bei 40 % „erneuerbaren“ Energien mit der Schwarzstartfähigkeit.

      Einziger Punkt, wo „Bin Berliner“ irrt, ist, dass dann in „Europa“ die Lichter ausgingen…
      Nein, nur in Dumm-Deutschland!
      Zu recht!

    • Glauben können Sie, was Sie wollen und warten können Sie auch auf was Sie wollen.
      Und schwarzstartfähig sind nur wenige Kraftwerke und da auch zumeist Wasserkraftwerke.
      Und wenn die Frequenz in dem von Ihnen genannten Bereich absinkt, bricht das Netz zusammen. So what!

      Bis dahin werden aber die eigentlichen Opfer der Energiewende, nämlich die Schweizer Wasserkraftbetreiber das deutsche Netz liebend gerne wieder mit jeder gewünschten Menge Strom beliefern, damit sie sich endlich dringend benötigte Reparaturen leisten können.

  8. Seht Euch mal auf Agorameter die Berg und Talfahrt von Windkraft und PV an.
    Dazu die rote Linie der Last, wie oft sie unterschritten und überschritten wird.
    Und jetzt stellt Euch vor man würde Kohle und Atom (das ist die Masse der „konventionellen“ Kraftwerke) abschalten!
    „Schwätzperten“, die das fordern haben doch nicht mehr alle Tassen im Schrank!

  9. Diesen Monat geht das Kernkraftwerk Isar 2 (1500 MW) wegen Revision vom Netz. Das ist im Juni trotz Sonnen und Windstrom volle Kanne gelaufen. Bin mal gespannt wie es ausgeht!

  10. Der nächste große Blackout kommt noch sicherer als das Amen im christlichen Gottesdienst. Experten warnen schon lange davor. Aber was haben die schon für eine Kompetenz, verglichen mit der göttlichen Eingebung unserer Grünenvorsitzenden?
    Aber — warten wir‘s ab. Es gibt bestimmt wieder eine Möglichkeit, die Netzunsicherheit der AfD zur Last zu legen.

  11. Deutschland ist zum Entwicklungsland verkommen. Wenn die Grünen weiter so rasant nach oben drängen, werden wir bald wieder am offenen Feuer kochen.

    • Huch nein, denken Sie an die verheerende CO2 – Bilanz von offenen Feuern! Nur noch vegane Rohkost!

    • Ganz genau! Bald werden wir ins Gras beißen – und die Steuern werden uns auch dann noch aus den Hosentaschen gezogen werden, wenn wir reglos am Boden liegen

    • Dann droht Methan und Schwefelwasserstoff. Wie man‘s macht, ist‘s falsch.
      Es gab mal vor langer Zeit einen fernsehdokumentierten Versuch mit Freiwilligen in Sachen rein pflanzlicher Rohkosternährung. Den haben viele abgebrochen, weil ihr Darm nicht mitspielte. Der ist bei uns viel zu kurz dafür.

  12. Offensichtlich brauchen wir hier in Deutschland einmal einen flächendeckenden Stromausfall über mehrere Tage hinweg. Mit mehreren tausend Toten und anarchischen Zuständen.

    Würde dann ein Umdenken bei den Grünen einsetzen ?.

    Wahrscheinlich nicht, der Schuldige wäre sehr schnell ausgemacht. Die AfD.

  13. Mal bei den Grünen nachfragen. Die wissen genau darüber Bescheid wie man bei einem Stromnetz zusammenbruch handel muß.

  14. Die Schweiz, Österreich und Ungarn haben schon Vorsorgemaßnahmen getroffen, um Deutschland im Notfall „abzuwerfen“. Wir können uns also nicht darauf verlassen dass die Nachbarländer weiterhin im Notfall für uns die Kohlen aus dem Feuer holen.

  15. Die ganzen Probleme mit der zu niedrigen Frequenz und der Angst vor Stromausfall ließe sich lösen: Strom ganz abschalten! In der Steinzeit funktionierte es doch auch.

    Damit wären alle CO2-Probleme gelöst:
    Zentralheizungen funktionieren nicht mehr wegen der elektrischen Steuerung
    Autos fahren nicht mehr, weil Zapfsäulen nicht mehr funktionieren
    E-Autos mit dem schädlichen Akku brauchen nicht mehr gebaut werden

    Weitere Vorteile:
    Gesundheitskosten sinken, da der Rettungsdienst nicht mehr fährt und Krankenhäuser dicht machen müssen

    Einziger Nachteil:
    Merkels Lieblinge fühlen sich ohne Strom nicht mehr wohl bei uns und drohen mit der Abwanderung in ihre Heimat.

  16. „Die Ursache für die Unterdeckung sei „noch nicht eindeutig geklärt““

    Die grünen Gutverdiener hatten bei der Hitze ihre Klimaanlagen am laufen…und alle anderen, die es sich leisten können auch. Dann alle Restaurants und Geschäfte, die klimatisiert sind.
    Von den Büros gar nicht zu sprechen.

    Grüne bedingungslos für das Klima…solange man nicht zu sehr schwitzen muss

    • 👍Seh ich genauso, es wurden zig Millionen Ventilatoren und Klimageräte laufen gelassen, – und das Tag und Nacht.
      Wenn ich mir jetzt noch ebenso viele Autos an Ladegeräten vorstelle – heißa, dann werden Qualmwolken über den verbliebenen Kraftwerken stehen, so werden die auf Volllast laufen. Und trotzdem wird alles zusammenbrechen, wenn es für die Ventilatoren und Co. schon nicht langt.

    • Nach dem Willen gewisser grüner Dorfsheriffs soll sich dieses Problem dadurch erledigen, daß das private Autofahren unbezahlbar teuer gemacht werden soll:

      Grünen-Politiker Florian Schmidt, Bezirksstadtrat im Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg, will den Individualverkehr per Auto drastisch einschränken, „auch wenn es ein kleines bisschen weniger bequem“ werden sollte. „Viele Städte haben Mautsysteme. Da wird man sich überlegen: Mein Auto kostet 25.000 Euro in der Anschaffung und für die Zeit der Nutzung nochmals 25.000 Euro für teure Parkplätze oder Mautgebühren in der Innenstadt“, sagte Schmidt der „Welt“.

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