Nürnberg: Hat Polizei vor linker Szene kapituliert?

Antifa (Symbolbild: Shutterstock.com)
Antifa (Symbolbild: Shutterstock.com)

Bayern/Nürnberg -Anwohner im Nürnberg Stadtteil Gostenhof zeigen sich entsetzt: Aus ihrer Sicht hat die Polizei vor Linksextremisten längst kapituliert. Am Freitag wurden Einsatzkräfte, die gegen massive Ruhestörung feiernder „Autonomer“ vorgehen und Personalien aufnehmen wollten, von einer größeren Gruppe wüst beschimpft, umringt und abgedrängt. Ihren Sieg über die Polizei feierten die Linksextremisten dann ausgiebig und laut.

Neben München zählt in Bayern die Region um Nürnberg zu zentralen Anlaufstellen der linksextremistischen und autonomen Szene, so Markus Schäfert, Sprecher des Bayerischen Landesamts für Verfassungsschutz. Als Beispiel für autonome Gruppierungen nennt er die „Antifaschistische Linke“ aus Fürth sowie die „Revolutionär organisierte Jugendaktion (ROJA)“ in Nürnberg. Polizeibeamte werden auch dort generell als „Feindbild Nummer eins“ betrachtet und so behandelt.

Mit welcher Verachtung Linksextremisten hierbei vorgehen, konnte am vergangenen Freitag im Nürnberg Stadtteil Gostenhof von den entsetzen Anwohnern beobachtete werden. Nachdem öffentliche Plätze wie der Jamnitzer Platz bereis seit geraumer Zeit zur Partymeiler linker- und linksextremistischer Gruppen verkommen ist, die bis in die frühen Morgenstunden laute Musik abspielen und ihre Saufgelage abhalten, wurde auch an diesem Tag die Polizei gerufen.

„Seit langem hegen wir, das sind ungefähr 30 Anwohner des Jamnitzer Platzes, den Verdacht, dass die Polizei jegliche soziale Kontrolle hier aufgegeben hat und wir mehr und mehr zum Magnet für die in der Königstorpassage vertriebene Trinkergilde werden. Was hier schon abends ab 17 Uhr abgeht ist unbeschreiblich und wir sind dem hilflos ausgeliefert“, so ein Anwohner gegenüber laut dem Magazin nordbayern.

Dieser Verdacht bestätigte sich, als dann drei Streifenwagen anrückten. Der Aufforderung, den Musiklärm abzustellen, seinen die Ruhestörer anfänglich nachgekommen. Als die Einsatzkräfte die Personalien feststellen wollen, kam es nach Angaben der Pressestelle der Polizei eine Gruppe von bis zu 60 Personen aus einem nahe gelegenen Treff der linken Szene („Schwarze Katze“) auf die Beamten zu. „Diese nahmen auch sofort eine aggressive Haltung ein und skandierten lauthals: ‚Ganz Nürnberg hasst die Polizei‘ oder ‚Bullen raus aus Gostenhof'“.

Selbst als weitere Einsatzfahrzeuge eintrafen, grölten die Linksextremisten weiter ihre Parolen. Sie drängte die Beamten dann in eine andere Straße ab. „Nach kurzer Zeit zogen sich dann die Polizeikräfte unverrichteter Dinge und unter lautem Gejubel und Gegröle der Autonomen zurück.“ Den „Sieg über die Polizei“ schien die Gruppe dann zu feiern, auch im Park sei es zu weiteren Lärmbelästigung gekommen, berichten die schockierten Anwohner.

Die Polizeipressestelle bestätigt indes die Ereignisse. Man habe die Szene im Anschluss aus der Ferne weiter beobachtet, so ein Polizeisprecher und rechtfertigte die offene Kapitulation damit, dass dies eine  „Sache der Abwägung“ gewesen sei. Das Kräfteverhältnis habe sich geändert, die Beamten sahen sich plötzlich einer aggressiven Menge von 60 Personen gegenüber, bei der vor allem ein Anführer besonders auffiel, so der Erklärungsversuch der Polizei weiter. „In so einem Moment die Personalien feststellen zu wollen, hätte ziemlich sicher zu einer weiteren Eskalation und möglicherweise Verletzten geführt“. Der gab zudem lapidar an: „Ruhestörung ist ja auch kein Verbrechen, die Musik wurde abgestellt. Wenn Autos zerlegt und Reifen angezündet worden wären, hätte die Einsatzleitung das allerdings neu bewerten und handeln müssen.“  (SB)

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27 Kommentare

  1. Guckt sie euch an… Diese kleinen Hosenscheisser ….
    Sind nicht mal in der Lage RICHTIG den „Stinkefinger“ zu zeigen…

    Vor solchen Halbwuechsigen zieht sich “ die POLIZEI“ zurueck?

    Na, war war wohl doch eher das „Landesministerium des Inneren“ am „Basteln“ a la:

    „Wir muessen erst mal die Gesamtlage einordnen, dann einschaetzen und dann,
    nach 1037 Seiten an Formularen und Papierkram, Meetings und „Powerpoint-Praesentationen“ wird aber sicher….

    SPONTAN nach „Durchsicht der Aktenlage“ eingegriffen….

    Au weia…

    https://media3.giphy.com/media/iIuzF4xs5cIOBcnwjL/giphy.gif

  2. Vielleicht sollte man überlegen, eine „elitäre“ Schutztruppe für die Polizei zu fördern, nachdem sie sich aus „humanitären“ und „politischen“ Gründen nicht mehr wehren „darf“? Wäre das nichts?

  3. …so läuft es überall, ausser in Dresden…“ Deeskalation “ ist dann immer das Argument…wenn man weiß, dass diese Leute so aggressiv sind, dann müssen eben mehr Einsatzkräfte kommen…bei “ Rechten “ gelten dann andere Regeln, da ist von Deeskalation keine Rede mehr…diese Doppelmoral ist einfach nur noch widerlich…

  4. Früher hätte es ein paar Verletzte gegeben, aber nicht auf Seiten der Polizei. Damals hatte die noch Gummiknüppel, die sie auch einsetzte!

  5. Sie ist halt stärker und genießt den Schutz der GROKO, den Grünen und tiefroten Parteien. Sie stehen wie eine Mauer hinter ihnen, denn sie sind der Garant dafür, dass der Bürger, der nicht mit marschieren will, Angst bekommen soll, falls er sich ev. angeblich zusammen rottet. In der DDR war ja auch eine Zusammenrottung friedlicher Natur auch verboten. Konnte aufgelöst, oder verfolgt werden, je nach Laune.

  6. Franz Josef Strauß hatte hatte in einem Interview der ,,WELT,, am 23.09.1974 einmal folgendes
    gesagt: ,,Was wir hier in diesem Land brauchen, sind mutige Bürger, die die roten Ratten
    dorthin jagen, wo sie hingehören – in ihre Löcher,,.
    Wie recht der Herr Strauß doch damals schon hatte. Nur sind die mutigen ,,Bürger,, anscheinend alle ausgestorben, oder zu feige, diesem LinksRotGrünen Pack die verschobenen Gehirnwindungen in die richtige Richtung zu rücken.

  7. Wir brauchen einfach mehr Geld für den Kampf gegen Rechts und die schlimmen Reichsbürger.
    Von Links sieht man bekanntlich keine Gefahr, aber nur, weil man die nicht sehen will.

  8. Nürnberg ist inzwischen genauso links versifft wie Leipzig.
    Da kann sich die Antifa auch alles rausnehmen.

  9. Dienstpistolen haben ein Magazin mit mindestens 15 schuss, 60 : 15 ergiebt 4 ok man könnte auch 10 Beamte einsetzen, nicht jeder ist ein perfekter Schütze.

  10. Und diese peinlichen Vollluschen wundern sich und beklagen sich über mangelnden Respekt?
    Die können auch gleich auf der Wache bleiben und sich um die letzten Plunderteilchen balgen.

  11. Mit dem Wasserwerfer rein und zurückdrängen!
    Bei Stuttgart 21 ging das doch auch! … ach ja, ich vergaß: dort waren es alte weiße Männer, gegen die der Wasserwerfer gerichtet wurde und nicht die Antifa.

    • Da gebe ich Ihnen Recht. Außerdem sind Hausbesuche bei Patrioten einfacher. Die wehren sich nicht

    • Das kann man nicht machen. Die stellen doch gerade einen Weltrekord an Tagen ohne Dusche auf.

  12. Bei Rechten hätten die Polizisten anders gehandelt, daß wissen wir zu genüge. Doch nicht die Polizisten vor Ort, sondern deren Vorgesetzte sind ein Teil des Problem. Bei konsequenter Anwendung der Gesetze, hätten diese Ärger mit Genossen und Antichristen der Regierung und so mancher Angst die Karriereleiter hinab zufallen. Da die Linksextremisten Freunde und Unterstützer bei den Genossen und Grünen haben und so mancher Sproß von SPD Genossen zu diesen Staatsfeinden gehört, kneift man lieber den Schwanz ein und überprüft ob die Fahrverbote eingehalten werden. Was die Anwohner betrifft so sollten sie Mal überlegen, wem hab ich denn da gewählt und somit soll sie Fenster schließen und die Gegend verkommen lassen.

  13. Ja und? Bei einer Pegida Veranstaltung selbst erlebt: Sperrbänder sollten die Gehirnbefreiten in etwa 100 m von der Pegidaversammlung trennen. So war es vorgesehen.
    Der Krach und das Grölen und Pfeiffen war dann trotzdem unerträglich. Warum?
    Man hatte die Sperrbänder unter den Augen der Polizei um 50 m. näher gerückt.
    (Es ist auch bekannt, dass die Polizisten eher rechts sind, dafür die Führung links…

  14. Bla bla bla „Sache der Abwägung“
    Klar, genauso wie in von Familienclans kontrollierten Wohnblöcken, wie bei von Linken blockierten rechte Demos, wie im Görlitzer Park, oder eben wie in diesem Fall! Demnächst auch bei Steinigungen und Baukranaufhängungen!
    Ich könnte nur noch speien!

    • Die ersten, die im Iran an Baukränen gehängt wurden waren Anhänger der marxistischen „Volksmudshahidin“.
      Geht es umgekehrt aus, was in Schland nicht zu erwarten ist, geht es wie in China in Lager.

  15. Der Polizei in Nürnberg die alleinige Verantwortung zuzuschreiben
    greift zu kurz.
    Die Stadt hat sich seit 2000 immer mehr zu einer sozialistischen
    Hochburg entwickelt.
    Das Brüdergespann Maly, der Eine OB, der Andere Sozialreferent
    tragen auch für die Entwicklung der Nürnberger Südstadt um den
    Maffayplatz zu einem Arabisch-islamischen Milieu die Verantwortung.
    Dies hat mich veranlaßt mit Familie diesen für Autochtone
    ungastlichen Ort 2011 in Richtung Peripherie zu verlassen.

    • Das tut mir leid Daniela. Wenn ich daran denke, dass ich früher den Nürnberger Weihnachtsmarkt und die Lebkuchen als wundervoll empfunden habe, was ist daraus geworden. Dinge, die uns lieb waren werden uns entrissen und in Kloake verwandelt. Ich mag gar nicht darüber nachdenken.

    • Alles gut, denn im Umland gibt es kleine Weihnachtsmärkte, Bauernläden
      und eine bessere Vernetzung und Nachbarschaft als in der Stadt.
      Und einen Jagd und Feldbogenschützenverein gibt es in Nürnberg
      auch nicht.
      Uns reicht es ab und zu wegen Facharztterminen die unsägliche
      Entwicklung ansehen zu müssen, aber den Zenit hat das System
      überschritten.
      Lebkuchen backe ich manchmal selber und die kann man ja selbst
      in NRW kaufen.:-)

  16. tja,das ist halt die Mer..l-Jugend,gegen die darf die Po-lizei nichts unternehmen.Ich will nur noch weg 🙁

  17. Die deutsche Polizei ist inzwischen zu einer Playmobil-Truppe mutiert,mit der Straftäter machen können,was sie wollen.
    Ob es dieser linksextreme Pöbel ist,die Clan-Herrscher in No-Go-Areas oder Hunderte Nordafrikaner in einem Freibad.
    Ist aber nicht Schuld der Polizei,sondern die mangelnde Rückendeckung der links-grünen politischen Versager bzw. der zu Gehorsam verpflichteten obersten Vorgesetzten.

  18. „Ruhestörung ist ja auch kein Verbrechen……..blablabla“
    Dieses Land ist total im Ars…. Da ist nichts mehr zu retten.

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