Schweden – Mann wegen „Hassrede“ verurteilt, die er gar nicht selbst verbreitet hat

Symbolfoto: Durch Denis Simonov/Shutterstock
Symbolfoto: Durch Denis Simonov/Shutterstock

Schweden – Ein 52-Jahre alter Schwede wurde wegen „Hass“ in sozialen Medien von einem schwedischen Gericht verurteilt. Er selbst hat sie jedoch gar nicht geschrieben oder verbreitet.

Die „Hasskommentare“ wurden in einer Facebookgruppe namens „Steh auf für Schweden“ gepostet, die nach Meinung des Gerichts Material enthielt, die gegen die schwedischen Antidiskriminierungsgesetze gegen ethnische Gruppen gehen und Menschen anderer Ethnien oder Religion diskriminieren, so der Sender SVT.

Der Mann, der Administrator der Gruppe war, wurde für schuldig befunden, das schwedische Recht gebrochen zu haben, weil er die Kommentare nicht unverzüglich gelöscht hatte. Es wäre die erste Verurteilung in einem Fall dieser Art. Noch hat der Verurteilte das Recht in Berufung zu gehen und Beobachter meinen, dass gute Chancen auf eine Aufhebung des Urteils bestehen.

Der 52-Jährige behauptet, dass er die Kommentare einfach nicht nicht gesehen hatte. Das Gericht befand jedoch anders und entschied sich für eine Geldstrafe von 40.250 Kronen. Die sogenannte „Hassrede“ wird auch in Deutschland immer mehr im politischen Diskurs als Totschlagargument verwendet, wenn es um Kritik an Regierung und Politik geht. (CK)

 

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13 Kommentare

  1. Das sollte jedem zu denken geben, der sich beschwert, dass hier manchmal
    die Kommentare moderiert werden müssen!

  2. Sie lernen es immer noch nicht, die Schweden – deren Richterschaft ist keinen Deut besser als die deutsche; ein Skandalurteil jagt das andere. Hoffe, dass die Sverigedemokraterna wenigstens weiter kontinuierlich bei den Wahlen zulegen.

  3. Ob Merkel-Schland oder Schwedistan – längst ist die Diktatur eine Tatsache.

    Und ja : Es finden sich auch immer mehr Westentaschen-Freislers mit den entsprechenden Urteilen.

  4. Das werden wir in Deutschland auch bald – sicher noch in 2019 – erleben.
    Kritische Bemerkungen = Hassrede.
    So einfach ist die Gleichung in einer Meinungsdiktatur.

  5. Ein Mann steht vor Gericht und wird wegen schwarzbrennen verurteilt.
    Angeklagter: Ich habe aber nicht schwarz Schnaps gebrannt!
    Richter: Aber Sie haben eine Vorrichtung dazu!
    Angeklagter: Dann müssen Sie mich auch wegen Vergewaltigung verurteilen.
    Richter: Haben Sie denn jemanden vergewaltigt?
    Angeklagter: Natürlich nicht! Aber ich habe eine Vorrichtung dazu.

  6. Die Schweden werden von den gleichen Meinungsfaschisten wie die Briten terrorisiert. Warum wehrt sich die Bevölkerung nicht?

    • Weil mit der Erklärung des sozialistischen Olof Palmes, kurz bevor er von ein paar Polizisten erschossen wurde, Schweden sich ganz offiziell zu einem Einwanderungsland erklärte.
      Den Schweden ging es bis dahin hervorragend. In extrem vielen Lebensbereichen führende Positionen im internationalen Vergleich! Beste Schulbildung, Rente, Krankenversorgung, geringste Arbeitslosenzahlen usw.
      Aber, wie mein Opa schon immer sagte: „Geht´s dem Esel zu gut, will er aufs Eis tanzen.“
      Und den Schweden ging es so gut, dass sie den Tanz auf dem Eis wagten.
      Und nun sind sie eingebrochen.
      Alles, was Schweden vorher auszeichnete, macht es heute zu einem dritte Welt Land.

      Und nun, das weiß ich noch aus meiner DDR-Zeit, unterliegt man fast schon von Geburt an der sozialistischen Propaganda. In der KiTa, in der Schule, in der Ausbildung, im Studium, in der Gewerkschaft, in der Familie.
      Wie soll man bei so einem Dauerfeuer der Ideologie noch irgendwas Anderes glauben können, außer dem verlogenen Trash der Sozialisten?
      Gretas Schulschwänzer sind der größte Beweis, dass Manipulation von Kindern und Jugendlichen hervorragend funktionieren.

    • Stimmt absolut.
      Ist auch meine Meinung.
      Bei KB bin ich dafür schon gesperrt worden,
      die hatte die Ansicht, daß jeder selbst in der Lage sein muß, sich darüber Gedanken zu machen.
      Eine Umerziehung hat es nicht gegeben.

  7. Haben wir hier doch genauso.
    Unser Ernie, der Honigmann, mußte für nicht gelöschte Kommentare 2017 in die Todeszelle.
    Die wußten genau, daß er das nicht überleben kann.
    Hat er dann auch nur zwei Monate.
    Oder Ursula Haverbeck, Horst Mahler z.B.
    Glaubt da einer dran, daß die lebend noch mal raus kommen?

  8. Na ja der ehemalige Richter Freisler wäre stolz.
    Wenn er noch mit bekommen würde, das die heutigen Gerichte sein Vokabular uebernommen haben.
    Man könnte echt denken,das dies wie ueblich in einem Regime „Schauprozesse“ sind .

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