Rattenplage und Angst vor der Pest: Los Angeles auf dem Weg zur Dritte Welt Stadt?

Marilla Slominski

Foto:Von Philip Pilosian/shutterstock

Seit fast 20 Jahren wird das tolerante Los Angeles nun durchgehend von Demokraten regiert. Offenbar geht es dort so langsam drunter und drüber. Während die Reichen und Schönen in ihren Villen in den Hollywood Hills den Ausblick auf die Stadt von oben genießen, leben dort unten mittlerweile rund 36.000 Obdachlose auf den Straßen. Die wilden Zeltstädte sind nicht gerade für Hygiene und Sauberkeit bekannt. Rundherum türmt sich der Müll. Essensreste, Dreck und Fäkalien locken Ratten an. Nachdem Anfang Juni ein Polizist an Typhus erkrankte, fürchtet so mancher nun sogar einen Ausbruch vom „Schwarzen Tod“ – der Beulenpest.

Anfang Juni war bei einem LAPD Officer Typhus diagnostiziert worden, fünf weitere Kollegen würden Symptome der Seuche zeigen, die u.a. durch Flöhe und deren Kot übertragen wird. Gab es 2008 in Kalifornien noch 8 Typhus-Erkrankte, waren es im vergangenen Jahr bereits 167 Fälle. Auch Hepatitis A, Tuberkulose und Staphylokokken seien in LA und anderen Westküstenstädten des links regierten Landes auf dem Vormarsch, berichtet Forbes.

Foto:Von Philip Pilosian/shutterstock

Der Promi-Arzt Drew Pinsky, allgemein bekannt als Dr.Drew bekannt, verglich Los Angeles angesichts der massiven Gesundheitsprobleme und mangelnder Hygiene mit einem Dritte Welt Land: „Das ist unglaublich. Ich kann nicht glauben, dass ich in einer Stadt lebe, in der… das ist nicht die Dritte Welt, Laura, das ist mittelalterlich “, erklärte Dr. Pinsky außer sich und etwas holprig gegenüber Laura Ingraham, Moderatorin von Fox News. „Die Länder der Dritten Welt wären beleidigt, wenn ihnen so was vorgeworfen wird. Keine Stadt auf der Erde toleriert dies. Die gesamte Bevölkerung ist gefährdet“, empörte er sich in dem Fernsehauftritt vor wenigen Tagen.

„Wir haben augenblicklich einen vollkommenen Zusammenbruch der Grundversorgung der Bevölkerung in LA“, so Dr. Pinsky laut Washington Times.  „Wir sind eine der wenigen Städte im Land, in denen es kein Programm zur Bekämpfung von Nagetieren gibt. Die sanitären Einrichtungen sind zusammengebrochen. Wir hatten letzten Sommer einen Typhus-Ausbruch, wir werden diesen Sommer einen Typhus-Ausbruch haben. Ich höre von Experten, dass eine Beulenpest wahrscheinlich ist, die durch Rattenflöhe übertragen wird“, empört sich der 60-jährige Arzt.“Das ist eine Gesundheitskrise, wie es sie in diesem Land seit 100 Jahren nicht gegeben hat“ fügt er hinzu.

Zehntausende Obdachlose, von denen viele u.a. im nahegelegenen Civic Center leben, samt dem dazugehörigen Müll, fehlende sanitäre Anlagen, Essensreste und Fäkalien seien für die massive Ausbreitung der Ratten – bis ins Rathaus der Stadt – verantwortlich, so cbsnews.com. Öffentliche Gebäude und sogar Polizeistationen, die inmitten der Obdachlosensiedlungen liegen, hätten mit dem massiven Nagetierproblem zu kämpfen, die Gesundheit der Mitarbeiter sei in Gefahr.

In Los Angeles sei die Zahl der Wohnungslosen im vergangenen Jahr um 16 Prozent angestiegen, so The Guardian. Mehr als 36.000 Menschen leben in LA auf der Straße. Landesweit sind es fast 59.000. 75 Prozent von ihnen leben ohne jeden Schutz vor Wind und Wetter, 16.000 hausen in ihren Autos, mehr als 11.000 in selbstgebastelten Zeltstätten. Auch der Anteil der obdachlosen Familien ist gestiegen: 8.800 haben kein Dach mehr über dem Kopf.

Die Stadt bekommt das Problem offenbar nicht in den Griff. Die Bürger sind frustriert und fordern Konsequenzen angesichts des sich ausbreitenden Elends. Eine erste  Petition wurde gestartet, die den verantwortlichen Demokraten-Bürgermeisters Eric Garcetti auffordert, sein Amt niederzulegen. Der will nun die massive Seuchengefahr mit Putztrupps „bekämpfen“, die die Straßen und Bürgersteige säubern sollen, wie er am Mittwoch  auf einer Pressekonferenz bekannt gab.

Der 47-jährige Garcetti regiert die Stadt seit 2013 und ist der jüngste Bürgermeister seit 100 Jahren. Mit einem Jahresgehalt von 238.000$ gilt er als der zweithöchstbezahlte Bürgermeister Amerikas. Nur sein – ebenfalls demokratischer – Kollege in San Francisco Edwin M. Lee verdient mit 289.000 Dollar noch mehr.

Offenbar kann Bürgermeister Eric Garcetti gar nicht genug bekommen, von der Armut in seiner Glitzer-Film-Stadt, die eine von rund 200 sogenannten Sanctuary Cities (Zufluchtsstädten) in den USA ist. Hier herrscht die Willkommens-Kultur. Jeder darf rein und genießt Schutz. Illegale Einwanderer bekommen oftmals nicht nur Zugang zu öffentlichen Dienstleistungen – die Städte verweigern auch jede Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden bei der Identitätsfeststellung und verhindern Abschiebungen.

Gerade liefert sich nicht nur Kalifornien einen erbitterten Kampf mit Präsident Donald Trump, der illegale Einwanderer abschieben will. Viele kalifornische Strafverfolgungsbehörden gaben in dieser Woche bekannt, dass sie nicht mit den Einwanderungsbehörden der Trump-Regierung zusammenarbeiten werden. Trump hat die angekündigten Abschiebungen noch einmal um zwei Wochen verschoben, um eine Einigung mit den Demokraten zu erzielen, so die LA Times.

 

 

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30 Kommentare

  1. Los Angeles leidet seit schon IMMER unter den folgenden Plagen: Ratten, Flöhe und Termiten. Ich weiss es genau da ich dort 35 Jahre lang lebte und einige Häusser bessas. Von den anderen MENSCHLICHEN Plagen will ich garnicht reden, oder besser gesagt, das darf man nicht erwähnen, wir haben ja schliesslichh Redefreiheit, gell?

  2. Bei uns in Giessen wurde eine Kampagne losgetreten, die lautet „No Food,no Rats“.
    Weil wir auch eine Rattenplage haben,und wir haben viele Obdachlose.
    Aber da die Stadt Giessen Rot-Gruen geführt wird ,wird nichts unternommen.
    Unseren Buergermeisterinnen geht es nur um ihre Flüchtlinge, die bekommen sofort eine Wohnung.
    Und wenn man die Wohnungsnot anspricht und die vielen Obdachlosen wird man nur ab gewürgt.

    Jeder fremde Eindringling wird in Giessen in Gold aufgewogen so sieht es aus.

    Und nicht nur LA ist eine sanktionfreie Stadt ,New York auch und da sieht es ähnlich aus.
    Viele Obdachlose die Parks sind voll davon,und auch der Dreck und Schmutz ist unmenschlich echt .
    Und ich denke alle Rotgruenrot geführten Länder und Städte werden bald aussehen wie bei Dredd,das werden Megacities werden mit hoher Kriminalität und ueberbordener Wohnungslosigkeit und hoher Arbeitslosigkeit.
    Das wird Zukunft werden .
    Lest mal bei alles Schall und Rauch nach .
    Da ist ein Artikel drin da wird einem Angst .

  3. Ein gutes hätte doch so eine von Menschen verursachte Pandämie. Die Wanderströme durch Migration kämen von Heute auf Morgen zum völligen Erliegen weil die open Border Politik dann zu einer closed Border Agenda wechselt. Wechseln muss, weil sonst die eigene Bevölkerung für einen Systemwechsel sorgt.

  4. Selbst wenn es zum Ausbruch der Lungenpest kommen sollte, es trifft immer erst die arme Bevölkerung, die nicht Krankenversichert ist und sich teure Arztbesuche nicht leisten können.
    Die Schönen und Reichen der Hollywood Hills trifft es erst sehr viel später, wenn sich aus einem Ausbruch eine Seuche entwickeln sollte. Und selbst dann werden die mit moderner Medizin gegen die schlimmsten Folgen der Pest behandelt werden können. Denn da spielt Geld keine Rolle.
    Die Frage nach dem „Warum?“ Ist viel wichtiger, denn wie konnte es erst soweit kommen ?
    Da muss man sich erst die Frage stellen wer regierte. Und welche Folgen das hatte ? Wenn man sich dann bewusst wird, das nur die Demokraten am Ruder waren, weiß man wie solche Krankheiten, die von der WHO als ausgerotten galten, wieder in Umlauf kommen. Einer Partei, der das Wohl von Nagern wichtiger als das Leben von Menschen ist, die die Antifa schützt und alles Linke wohlwollend in richtige Licht setzt, ist eigentlich nicht mehr zu helfen.

  5. Die USA – Blaupause für das destabilisierte Deutschland?

    Eine ähnliche Entwicklung sehen wir bereits in manchen deutschen Städten! Immer mehr Menschen in Deutschland werden wohnungslos. Bald könnte es 1,2 Millionen Menschen ohne Wohnung in Deutschland geben. Was, wenn nun schlechte Zeiten kommen? Die Zahlen sind alarmierend: Hunderttausende sind in der Bundesrepublik wohnungslos, vor allem in den Großstädten schlafen Zehntausende als Obdachlose unter freiem Himmel – auch im Winter. Und es werden immer mehr.

  6. Tja – so sieht das Ergebnis einer überschwänglichen Willkommenspolitik aus.
    Schwarzenegger hatte da als Gouverneur auch seinen Beitrag zu geleistet.
    In Paris gibt es so etwas auch.
    In Deutschland wird das in absehbarer Zeit auch viel häufiger so aussehen. Allerdings werden da die Migranten schön versorgt in netten Unterkünften (vom Steuerzahler finanziert) leben und arme Deutsche ohne Lobby in solchen Provisorien hausen.

    • ne sorry haben wir bereits! Einfach mal durch das Regierungsviertel laufen Doktörchen – da gehen Dir die Augen auf!

    • ne sorry haben wir bereits! Einfach mal durch das Regierungsviertel laufen Doktörchen – da gehen Dir die Augen auf!

  7. Das ist das Ergebnis der unsäglichen NObama Politik. Die Arbeitslosen Menschen aus den Staaten Nebraska, Kansas, Colorado, Arkansas und Co suchten ihr Glück in den Küsten Städten. Doch da wartete niemand auf die Landbevölkerung.
    Die Mietpreise schafften den Rest. Selbst wer einen Job gefunden hat konnte die Mieten nicht zahlen. Das sollen sich die ganzen „Enteignungsgegner“ gut ansehen. Schon bald werden wir die gleichen Zustände in Deutschland haben. Alleinerziehende werden in Autos schlafen und Singles im Zelt auf der Straße.

  8. Die Linken sind die Autoimmunkrankheit der westlichen Gesellschaften.
    Sobald es der Gesellschaft zu gut geht und das ‚Immunsystem‘ nach außen nichts mehr zu tun hat und sich langweilt, läuft es Amok und greift die Gesellschaft von innen an. Das ist nicht, um NS-Rhetorik zu bemühen, ein Krebs, den man herausschneiden könnte, es ist ein Angriff aus dem Organismus selbst, der zwangsläufig stattfindet aufgrund zu guter äußerer Rahmenbedingungen.

    Ähnlich wie selbstverletzendes Verhalten und Magersucht, davon gab es 1946 auch sehr wenig.

  9. Die demokratischen Kandidaten haben sich diese Woche in ihrer Debatte für offene Grenzen ausgesprochen. Meine Katze versteht Ursache und Wirkung besser.

  10. Vor 2 Jahren war ich in L.A. Das deckt sich ziemlich mit diesem Artikel. Treppe links runter vom Santa Monica Pier und man muß aufpassen, daß man nicht in Fäkalien latscht. Die Regenwasserkanäle kann man kilometerweit entlang fahren und dort wohnen tausende von Obdachlose. Sehr viel schicker dagegen ist San Francisco

  11. Ich hatte bisher die psychologische Verfaßtheit der Zuwanderungsbefürworter immer wie folgt typisiert:

    1. Die Naiven, deren Motivation sich daraus speist, sich gut fühlen zu können, sich auf die eigene Schulter zu klopfen und im Nahfeld angesehen zu sein, als gut wahrgenommen zu werden.
    2. Die Materialisten, die über ihren nichtselbständigen Job bei entsprechenden Organisationen oder gar selbständig als Betreiber entsprechender Einrichtungen davon profitieren.
    3. Die Antikapitalisten, Sozialisten, Kommunisten usw., die eine höhere Agenda haben, die ‚revolutionäres Potential‘ importieren wollen, um das verhaßte Schweinesystem endlich zu Fall zu bringen.

    So weit, so banal.

    Nun ist es aber so, daß der Mensch sich und sein Vermögen nicht in absoluter Höhe wahrnimmt, sondern immer in Relation zu Anderen. Es gibt psychologische Studien, daß man auf Gewinne verzichtet, wenn der Gegenüber noch mehr gewönne; man ja sogar bereit ist, selbst Einbußen hinzunehmen, wenn die Einbußen der Kollegen noch größer sind. Und da sind wir bei Typus 4

    4. Die Statusbewußten, für die es selbst nicht mehr wirklich aufwärts geht, die sich selbst stagnieren sehen. Aber wenn die importierte Unterschicht nach unten hin einen noch tieferen Boden bildet und die Lebensverhältnisse der bisherigen Unterschicht runterzieht, wird der Abstand zu ihnen größer. Und über diese Unterschiede verortet sich Typus 4 in der Welt. Motto: Lieber in der Hölle regieren, als im Himmel zu dienen.

    • Dann hast du noch diejenigen vergessen, Frauen wie Männer, die wegen Frischfleisch zum vernaschen oder sonstige justiziable Dinge, ganz „uneigennuetzig“ dafuer sind, hier mehr und mehr reinzuholen, und diese verdingen sich dann in der Fluechtilanten Hilfe, also Hilfe zur „Selbsthilfe“ koennte man diese Gruppe nennen

    • Ja…jein…die 50jährigen Trockenpflaumen, die sich einen halb so alten Stecher aus dem Morgenland angeln, sind so zahlreich nicht und nur eine Hälfte des Problems. Die andere Hälfte sind die Mittzwanziger aus dem Betreuerstab des ‚Jungle‘ in Calais, die sich des Nächtens einen der Jünglinge mitnehmen, weil die ja auch ihre Bedürfnisse haben. Mitleidsvögler. Die fallen unter Punkt 1.

  12. Das Denunzieren, das Intrigenschmieden und das Faulenzen ist das tägliche Brot dieser Generation von Salonlinken.
    Ordnung, Fleiß und Pflicht sind ihm Fremd und ein Gräuel.

    • Bitte nicht vergessen das die Armut im Land BRD hausgemacht ist,nicht nur von Linken.Längste Lebensarbeitszeit und niedrigste Rente.Mit Abstand.Das sind Fakten.Diese Fragen müssen bei den „Gewerkschaften“ auf den Schreibtisch geknallt werden und bei den „Kirchen“ auch.Wofür sind die denn da?

    • Das hängt wohl auch mit der unseligen Verstrickung der Gewekschaften und Parteien (gerade SPD)zusammen.Ich möchte erst gar nicht wissen was dort alles zu Tage kommt.Dazu kommt eine Rentenkasse die keinerlei Geschäftsbericht veröffentlicht.
      Das sind grundlegende Probleme in der Republik seit ihrem bestehen.

  13. Willkommen in der bunten Welt! Bald sieht es in Berlin, Bremen, Hamburg oder Düsseldorf nicht anders aus. Die Eliten sitzen in ihren fetten Palästen und der Rest kann unter der Brücke hausen. Aber hauptsache wir kämpfen gegen reeeeeeechts.

    • Naja, in Berlin gibt es schon einige Ecken, die so aussehen. Auch in anderen deutschen, schwedischen, britischen und französischen Städten. Die Keimzellen sind schon da, es beitet sich immer weiter aus…

  14. Da soll Trump mal jede Menge weitere Migranten hinschicken, in diese Sanctuary City!

    PS Der Bericht fühlt sich für mich an, als würde über Berlin geschrieben (leider ist Dr. Curio noch nicht Bundeskanzler).

    • Nein? Dann bitte mal Silicon Valley Armut in Suchmaschine eingeben.

      Ich weiß es von meiner Verwandtschaft. Dort gibt es auch schon genug Seitenstraßen, da schläft man schon im Auto.
      „Menschen mit mehreren Jobs, die im Auto schlafen und von Almosen leben“

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