Pflegefamilie nur mit „gleicher kultureller Identität“

Kulturelle Identität (Bild: shutterstock.com/Von ZouZou)

Brüssel – Kinder, die von ihren Eltern weggenommen werden, sollen in Zukunft in Pflegefamilien untergebracht werden, die aus demselben Kulturkreis kommen. Das entschied das Europäische Parlament am Dienstag. Deutschland, die Niederlande und Spanien hatten die Änderung zunächst abgelehnt. 

Das EU-Parlament hat am Dienstag entschieden, dass Kinder, die ins Ausland an Pflegefamilien vermittelt werden, künftig nur noch in Familien mit der „gleichen kulturellen Identität“ untergebracht werden dürfen. Das berichtet Radio Polen, mit Verweis auf einen Bericht des Auslandsdienstes.

Die EU-Verordnungen zur Unterbringung von Pflegekindern hatten die Frage der kulturellen Identität bisher nicht berücksichtigt. An dem neuen Gesetz, das auf eine Initiative Polens, Lettlands und Ungarns zurückgehe, sei zwei Jahre lang gearbeitet worden. Deutschland, die Niederlande und Spanien hätten die Änderung zunächst abgelehnt. Letztendlich hätten sie jedoch dem Entwurf zugestimmt.

Der polnische Justizminister Zbigniew Ziobro habe die Reform begrüßt. „Wir freuen uns, dass christliche Kinder in christlichen Familien untergebracht werden oder Familien gesucht werden, in denen sie sich sprachlich orientieren können“.

Im August 2017 wurde der Fall eines christlichen, fünfjährigen  Mädchen aus England bekannt, das durch das Jugendamt und gegen den Willen der Eltern bei zwei islamischen Pflegefamilien untergebracht wurde. Die Pflegeeltern – die Times zeigt eine der Pflegemütter mit islamischem Nihaq bedeckt – versuchten das Kind zwangsweise zum Islam zu bekehren. Wie die Zeitung berichtet, habe das Kind laut Jugendamtbericht behauptet, dass ihm von den Muslimen ihre Halskette mit einem Kreuz abgenommen wurde und sie ermuntert worden sei, arabisch zu lernen. Unter Tränen soll die Fünfjährige den zuständigen Jugendamtmitarbeitern gebeten haben, nicht mehr zu der Familie zurück geschickt zu werden, da dort niemand mit ihr Englisch spreche (jouwatch berichtete).

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9 Kommentare

  1. Das ist gut so, sonst hätte das im Kinderhandel geendet. Es ist ja schon schlimm genug das sie ihre eigenen Kinder verhökern.

  2. das sollte man auch auf Homosexuelle ausweiten…die dürfen dann nur noch homosexuelle Kinder adoptieren

  3. Das ist eine der wenigen akzeptabelen Entscheidungen aus Brüssel.

    Im übrigen gab es vor ca 1Jahr einen Erziehungsfilm im deutschen Fernsehen aus bekannter Medienproduktion zu diesem Thema. Da kam der rechtsradikale Großvater des christlichen Mädchens richtig schlecht weg und die liberale, von der verstorbenen Mutter verfügte, muslimische Freundin wurde nur positiv ausgeleuchtet. Positiver Rassismus eben.

    • Sowas wie „positiven“ Rassismus gibt es nicht. Rassismus ist Rassismus. Ob eine Rasse überhöht oder erniedrigt wird.

  4. Schön, dass jetzt alle minderjährigen muslimischen Flüchtlinge zurück zu ihren muslimischen Eltern geschickt werden müssen. Auf geht´s!

  5. ….habe ich hier irgendwas versäumt?….ich musste doch lernen,das wir alle „gleich“ sind….und jetzt auf einmal wieder „kulturelle Identität“?….also doch wieder reinster Rassismus?….wer schützt denn meine „kulturelle Identität“?

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