Es geht los: Verfassungsschutz nimmt rechtsextreme Kampfsportszene ins Visier

Symbolfoto: Von Sergey Peterman/Shutterstock

Köln – Das ist bestimmt erst der Anfang: Die Sicherheitsbehörden nehmen rechtsextreme Kampfsportgruppen ins Visier. Sie spielten in der Szene „eine zentrale Rekrutierungsrolle“, berichtet der „Spiegel“ in seiner aktuellen Ausgabe unter Berufung auf einen vertraulichen Bericht des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV). Seit 2014 sei ein „rapider Zuwachs“ an rechtsextremen Veranstaltungen in der Kampfsportszene zu beobachten, heißt es in dem Bericht.

Demnach hätten im Oktober 2018 im sächsischen Ostritz rund 850 Zuschauer den „Kampf der Nibelungen“ besucht. Auf ihrer Facebook-Seite schrieben die Veranstalter: „Wir wissen, warum wir das System hassen. Wir wissen, warum wir seine Diener verachten, egal, auf welcher Ebene.“

Der Kampfsport diene der Szene als „ideologischer Katalysator“, heißt es in der Analyse des BfV. Es gehe darum, sich gegen die „Degenerierung der weißen Rasse“ zu stemmen. Sorgen mache den Verfassungsschützern die enge Vernetzung mit Gruppen im Ausland, vor allem in Osteuropa. „Die nationalen Sicherheitsbehörden stellt diese hohe Mobilität der Veranstalter vor Herausforderungen“, heißt es in dem Papier, über das der „Spiegel“ berichtet.

Das wachsende Kampfsportnetzwerk könnte „für die Begehung von Gewaltstraftaten genutzt werden“, heißt es in dem Bericht weiter.

Und wo hört das auf? Bei den „rechtsextremen“ Bio-Bauern? (Quelle: dts)

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11 Kommentare

  1. Ich nehme diese Mischpoke in den Medien und in den versch. Staatssegmenten überhaupt nicht mehr für voll! Das Land hat fertig!

  2. Ich wohne in Frankfurt am Main. Die einzige Kampfsportszene und die einzigen Kampfsportschulen, die es hier gibt, werden von Leuten mit türkischem, iranischen, afghanischem und pakistanischen Migrationshintergrund betrieben.

  3. Sorgen machen den Verfassungsschützern also die enge Vernetzung mit Gruppen im Ausland. Wie sah das mit der engen Vernetzung ins Ausland beim G20 aus?
    Jeder Extremismus ist zu verfolgen, allerdings zeigten die Ereignisse der letzten Jahre, dass von der linken Seite zur Zeit mehr Gefahr für Volk und Eigentum ausgehen.

    Als Frau und Bürger des Landes wäre mir wohler, wenn die Sicherheitsbehörden erstmal die fast 30.000 Islamisten und die vielen jungen Männer ohne Papiere ins Visier nehmen würden. Noch nie in meinem Leben hatte ich Kontakt mit Rechtsextremen, auch hat mir noch keiner dieser Rechtsextremen an die Brust gefasst oder mich Schlampe genannt. Laut einem Bericht des Geheimdienstes aus dem Dezember 2018 ist die Terrorgefahr unverändert hoch in Deutschland. Sollte das nicht größere Sorgen bereiten?

    Wir müssen endlich die Fakten sehen!

  4. Ich kenne jemanden der kam ins Zuchthaus, nur weil er Karate in der DDR trainiert und gelehrt hat. Später wurde er abgeschoben in den Westen.
    In der DDR war Kampfsport unter Strafe verboten. Nur Judo und Boxen war erlaubt. Man hatte angst vor einen gut kämpfenden Volk

  5. Das völlig übertriebene Vorgehen des Staates gegen (deutsche) Motorradclubs und Fußballfans scheint langsam ein Muster zu ergeben: Alle Organisationen, wo zumindest potenziell wehrhafte Deutsche sich noch zusammenfinden könnten, sollen zerschlagen werden!

  6. Und wenn ich einen Selbstverteidigungskurs absolviere, könnte diese Ausbildung dann auch für die Begehung von Straftaten genutzt werden?

  7. Ok, irgendwie muss man sich ja gegen die Baseball-Schläger der Jusos wehren können. Gibt der „Spiegel“ auch Adressen und Gebühren an – vorzugsweise im Westen der Republik?

  8. Unsere Polizei ist mit Migranten Problem seit 2015 überfordert. Was bietet sich für die Deutschen da besser an als Kampfsport, um sein eigenes Leben zu verteidigen und zu schützen.

  9. Haben sie auch die türkisch- muslimischen Kampfsportvereine im Blick, die wie Pilze aus dem Boden geschossen sind oder tragen sie da Scheuklappen? Ich vermute Letzteres.

  10. Ich kenne jemanden der kam ins Zuchthaus, nur weil er Karate in der DDR trainiert und gelehrt hat. Später wurde er abgeschoben in den Westen.
    In der DDR war Kampfsport unter Strafe verboten. Nur Judo und Boxen war erlaubt. Man hatte angst vor einen gut kämpfenden Volk

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