„Sea-Watch-3“ nimmt Kurs auf Italien – NGO-Schlepper nun gestoppt

Sea Watch 3 (Bild: Screenshot)
Sea Watch 3 (Bild: Screenshot)

Nachdem die „Sea-Watch 3“ vor dem Europäische Gerichtshof für Menschenrechte gescheitert ist, eine Anlegeerlaubnis für Italien zu erzwingen, ignoriert die Kapitänin des NGO-Schleppers das Verbot Salvinis und steuert Italien an. Die italienische Küstenwache hat das Schiff nun gestoppt.

Die deutsche NGO Sea-Watch hat beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) erneut eine Niederlage hinnehmen müssen. Der Gerichtshof kam dem Eilantrag des Mittelmeerschleppers Sea-Watch 3, in Italien anlegen zu dürfen, nicht nach. Am Mittwoch kündigt die Kapitänin medienwirksam an, dennoch in italienische Hoheitsgewässer ohne Erlaubnis einzufahren und nach Lampedusa zu schippern, egal ob ihr dort eine Haftstrafe drohe, so die Heldin des Mainstreams. Denn: Auf dem Deck würden sich auf engstem Raum 42 Flüchtlinge, unter der sengenden Sonne des südlichen Mittelmeers. „Die Migranten sind verzweifelt, einige drohen mit einem Hungerstreik, andere wollen ins Meer springen oder sich die Pulsadern aufschneiden“, jammert die Kommandantin des Schiffs, Carola Rackete, gestern gegenüber der italienischen Zeitung „La Repubblica“.

Am Donnerstag wurde die „Sea-Watch 3“ nun in Sichtweite zum Hafen der italienischen Insel von Booten der Küstenwache gestoppt. Kurz darauf seien Finanzpolizisten an Bord gekommen, berichtete Carola Rackete, die Kapitänin der selbsternannten Seenotretter in einem Video auf Twitter: „Sie haben unsere Schiffspapiere überprüft und die Pässe der Crew“, sagte sie. „Nun warten sie auf weitere Anweisungen ihrer Vorgesetzten. Ich hoffe wirklich, dass sie die Geretteten bald vom Schiff bringen.“

„Holländisches Schiff, deutsche Hilfsorganisation – also die Hälfte der Migranten nach Amsterdam, die andere Hälfte nach Berlin. Und dann Beschlagnahmung des Piratenschiffs. Punkt“, twitterte Italiens Innenminister Matteo Salvini. Salvini sprach vom „x-ten Beweis dafür, dass die EU – zumindest was die Migration angeht – nicht existiert“. In seiner Stellungnahme per Smartphone-Video bezeichnete er die Kapitänin Rackete zudem als „Schlaumeierin“ und betonte, er bleibe bei seiner Linie der geschlossenen Häfen: „Es geht mir auf den Sack. Es geht mir auf den Sack, dass Italien von einigen wie ein zweitklassiges Land behandelt wird.“

In einer späteren Pressekonferenz erklärte Salvini unmissverständlich: „Wir können ganz entspannt in Erwägung ziehen, in die europäischen Datenbanken keinerlei Personendaten einzuspeisen von Migranten, die in Italien angekommen sind. Auf diese Weise steht es jedem frei, dort hinzugehen, wo er will.“ Von Italiens Justiz verlangt Salvini eine harte Hand gegen die Verantwortlichen der „Sea-Watch 3″.

Salvini hatte vor wenigen Tagen ein Dekret durch das Parlament mit großer Mehrheit gebracht, so dass Schiffe, die als „Gefahr für die nationale Sicherheit“ betrachtet werden, die Einfahrt in italienische Hoheitsgewässer verweigert werden können. Schiffsbesatzungen, die sich nicht daran halten, drohen Bußen bis zu 50 000 Euro.

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20 Kommentare

  1. Was diese Abenteuer-Tourismus Boote mit ihrem rumschippern wohl an CO2 produzieren ?
    Bestimmt soviel, dass wieder ein Eisbär mehr Verhungern muss.
    Aber dafür schmeißen sie ja bestimmt ihren Müll und sämtliche Fäkalien über Bord in der Hoffnung, dass das alles in die Arktis driftet und dort die knappen Nahrungsbestände wieder ergänzt.
    So sind sie eben , die Gutmenschen, immer ein Vorbild für Geistig schwache.

  2. Wann wird dieser Schlepper Kahn endlich versenkt? Das ist nur noch kriminell was die NGO‘s hier veranstalten!

  3. So wie jede religiöse Gemeinschaft ein Feindbild braucht…Und wen haben die Moslems genommen ? Alle anderen ! Viel Feind, viel Ehr…

  4. 50.000€ Strafe für jedes Besatzungsmitglied, die Beschlagnahmung des Schiffes mit der anschließenden Versenkung als künstliches Riff und ein 10 Jähriges Einreiseverbot nach Italien wären die Antwort, die die NGO Sea Watch braucht. Im Wiederholungsfall gibt es dann für alle Crew Mitglieder Haftstrafen im Bereich von 5-10 Jahren ohne Bewährung und Strafverkürzung durch Schnell Gerichte vor Ort, direkt auf dem Schlepper Boot und sofortigem Vollzug.
    Jeder, der noch einen Funken Verstand besitzt, weiß dann was die Uhr geschlagen hat, wenn weder Merkel, Maas oder Sorros ihnen aus der selbst fabrizierten Patsche helfen können, wenn sie heute Illegal in Italien anlegen und noch am selben Tag 10 Jahre Knast abzusitzen haben.

  5. Eher müssten die Frauen(!!) im ureigensten Interesse zu „Frauen“ Feindinnen werden. Keine Frage, es gab immer jede Menge männlicher Idioten in der „Politik“ Was sich aber z. Z. abspielt, spottet jeder Beschreibung. Das ist KEINE Verallgemeinerung!!!

    • Das sind Quotenweiber in der Politik.

      Es gibt sie zwar auch in der Wirtschaft und anderen Bereichen, aber diese Vertreterinnen meines Geschlechts – sind auch jene, welche von Hitler geschwängert werden wollten!

      § kann gelöscht werden!

  6. Die Frau Kapitän (Kapitänin gibt es nicht!) samt Crew vom Schiff holen und in den Knast werfen, das Schiff mit den Migranten zurück aufs Mittelmeer schleppen und sich selbst überlassen. Vielleicht finden sie ja nach Libyen zurück. Falls nicht (denn ein gewisser IQ wäre schon vonnöten, um ein Schiff zu führen), können sie ja immer noch ins Meer springen, in Hungerstreik treten oder sich umbringen.

    • Immer nach Süden den Polarstern im Rücken, findet man zumindest Afrika….Sollte jeder unabhängig vom nicht vorhandenen IQ schaffen.
      Und wäre es nicht zumindest Gendergerecht die Frau zur Kapitän*in zu machen also Kapitän mit Gendersternchen ?

  7. Womit bewiesen wäre: Die Gutmenschen akzeptieren kein Urteil, egal von welcher Instanz, das nicht in ihrem Sinne ist.

  8. Das hier: „Die Migranten sind verzweifelt, einige drohen mit einem Hungerstreik, andere wollen ins Meer springen oder sich die Pulsadern aufschneiden“, gehört unter die Rubrik Sozialkitsch im Diskurs. Wer hier jetzt etwas einwenden wollte, ist gleich ein Unmensch. Klar. Und darauf zielt das Argument. Wer jetzt glaubt, der Frau Rackete ginge es tatsächlich um die Menschen, sollte sich mal die Augen reiben, um aufzuwachen. Denn sie könnte ganz sicher ihre Menschenfracht wo anders entladen, aber nein, es muss Italien sein. Warum wohl?

    • Somit gibt es in Italien keinen sicheren Hafen mehr.

      Nach der Logik, dem Selbstverständinis und dem Rechtsverständnis der Seenotretter, wären dann die 50 „sicheren Häfen“ in Grünesien die einzige direkte „Rettungsmöglichkeit“.

      Ich freue mich drauf, denn wir schaffen das.

  9. Irgend jemand hier eine Ahnung, was so eine Haftmine mit Zeitzünder aktuell kostet? Immer wieder dasselbe mit James Bond: nie da, wenn
    man ihn mal wirklich braucht!

  10. 42×1200 Euro,sind 50 400 Euro…da hat Rakete dieses Mal kein Gewinn mit ihrer NGOs,bei 50 000 Euro Strafe.

  11. „Holländisches Schiff, deutsche Hilfsorganisation – also die Hälfte der
    Migranten nach Amsterdam, die andere Hälfte nach Berlin. Und dann
    Beschlagnahmung des Piratenschiffs. Punkt“

    Herr Salvini: Bravo!

    Vorschlag: die Piraten/Schlepperschiffe können auch direkt nach Grünesien fahren.

    Wir haben ja 50 „sichere Häfen“, sind ein total reiches Land, haben enorm viel Wohnraum, viel Platz, brauchen ganz doll viele Fachkräfte und retten sogar das böse schlimm bedrohte Weltklima.

    Wer Ironie findet, kann sie behalten

  12. Wie irre es dies denn, mit Selbstmorddrohung sich in die EU zu katapultieren? Es ist ihre eigene Entscheidung und dann bleiben sie garantiert draußen.

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