Pariser Bewohner in Migrantenvierteln leben in Angst – Kriminalität steigt an

Foto: Von Alexandre Rotenberg / Shutterstock

Paris – In den kriminalitätsbelasteten Migrantenvierteln, beispielsweise dem 18. Arrondissement, fühlen sich die Bürger immer mehr im Stich gelassen. Sie leben in Angst.

Ein Bericht der Zeitung Le Parisien schildert das ganze Elend, dem die Pariser ausgesetzt sind. Gebiete wie La Goutte d’Or werden immer mehr von kriminellen Migrantenbanden heimgesucht, die mit Drogen handeln, Messerstechereien anfangen oder sogar aufeinander schießen. Porte de La Chapelle, einst eine idyllische Gegend, ist zum Migrantenzeltlager verkommen, wo Obdachlose und Asylanten unter freiem Himmel leben, essen und schlafen.

In der Zeitung wird ein Anwohner zitiert, der seit 42 Jahren dort wohnt. Er berichtete, dass sich die Situation in den letzten sechs Monaten nochmals um ein Vielfaches verschlimmerte. „…seit sechs Monaten finden wir unter unseren Fußmatten Drogenverstecke. Junge Männer kommen und heben sie heimlich auf. Ich habe große Angst.“
Der Sicherheitsberater der Bürgermeisterin, Colme Brossel, schrieb einen Brandbrief an den französischen Innenminister, wo er vor den sich ausbreitenden Zuständen sowie der kompletten Verwahrlosung in Paris warnte und drastische Beispiele aufzählte.
„Eine Junge Frau mit einem sehr kleinen Baby schaute mir in die Augen und sagte mir: ´Wenn ich aus der U-Bahn herauskomme und keine 200 Meter gelaufen bin, werde ich belästigt. Ich will nicht, dass mein Kind in dieser Gegend aufwächst.“
Eine andere Anwohnerin zitiert er mit folgenden Worten : „Meine heranwachsende Tochter ist verpflichtet, eine verhüllende Weste im Sommer zu tragen, damit sie nicht ständig beleidigt wird.“
Immer mehr Bürgern würden sich so sehr ängstigen, dass sie ihre Türen nachts versperren und Geschäfte geschlossen bleiben. Einen Restaurantbesitzer lässt Brossel mit diesem bedrückenden Satz zu Wort kommen: „Mein Restaurant war mein Leben, meine Geschichte. Jetzt kann ich einfach nicht mehr weitermachen. Ich bin aufgebraucht. Was soll ich tun, wenn Messer herumfliegen und Gäste attackiert werden? Wenn sie neben Drogendealern auf der Terrasse ihre Mahlzeit zu sich nehmen?“

Man fühle sich vom Staat alleine gelassen und von dem Anstieg der Kriminalität überfordert, so Brossel. Hilfe scheint noch nicht in Sicht zu sein. (CK)

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14 Kommentare

  1. Es hängt einem zwar schon zum Hals raus, aber: Worüber beschwert Ihr Franzosen Euch? Ihr hattet – genau wie Dummichel – die Wahl und habt Euch genau dafür entschieden. Eine LePen wolltet Ihr nicht – ist ja RECHTS…. Also, lieber in Angst um Euch und Eure Kinder leben, als rechts zu wählen. Dann bitteschön! Ursache und Wirkung nicht in Zusammenhang bringen können nennt man auch KOGNITIVE DISSONANZ. Ist bei uns auch sehr ausgeprägt.

    • Bald? Was bedeutet bald? Auf welchem glücklichen Fleckchen Erde leben Sie, dass Sie diese Entwicklung nicht schon selbst fest stellen konnten?

  2. Hat schon was für sich, aber restriktive Drogenpolitik heißt eben auch, ohne jegliche Toleranz gegen die Dealer vorzugehen; vielleicht sollte sich Frankreich mal Rodrigo Duterte als Vorbild nehmen.

    • Genau das macht Macron eben nicht. Er macht lieber Jagd auf Konsumenten. Im Gegensatz zu Deutschland ist in Frankreich auch der Konsum illegal und ab einer Menge von 30 Gramm drohen bis zu 10 Jahre Knast. Auch an eine medizinische Abgabe ist dort im Traum nicht zu denken.

      Ganz davon abgesehen, Duterte ist ein Verbrecher und sollte für niemanden ein Vorbild sein. Auch eine drohende Hinrichtung schreckt die Konsumenten nicht ab, wie man an Südostasien sehen kann.

  3. Ich möchte nicht wissen, welche Probleme die autochthone Bevölkerung in Frankreich, UK, Belgien, Niederlande, Schweden und Deutschland – also Ländern, wo die Islamisierung staändig „Fortschritte“ macht- in 30 Jahren haben wird. Ich hoffe nur, dass ich dann nicht mehr lebe, zumindest nicht in einem dieser Länder.

  4. Nur besonders Naive glauben, dass das Ganze noch friedlich enden wird. Nur mehr eine Frage der Zeit, wenn es zur Explosion kommt. Leider wird es sehr unangenehm enden. Vermutlich für alle Beteiligten. Ein dreifaches Hoch auf die intelligente Regierung!!

  5. So weit ich weiß, hat die Mehrheit der Pariser Macron gewählt.
    Wie bestellt, so geliefert.
    C’est la vie!

    • Die Platte mag echt ausgeleiert sein. Aber dennoch aktuell.
      Die Leute finden es docht toll, dass sie bedroht und abgestochen werden. Ist doch alles soooo schön bunt!
      Sieht man ja an BRDland.
      Und Paris würde auch wieder Macron wählen!

  6. Und warum wehrt sich keiner dagegen???Weil die Europäer einfach zu verweichlicht sind!!Die meisten haben doch Angst!!Die Asylanten haben nichts zu verlieren und werden vom Staat geschützt und die Leute lassen sich das einfach gefallen!!Und das wird noch schlimmer wenn dem nicht mal ein Riegel vorgeschoben wird!!

    • Wenn man in Frankreich auch nur ein „falsches“ Wort gegen Migranten oder Musels sagt, wird man sofort verklagt und verurteilt. Und zwar innerhalb von Stunden oder Tagen. Das geht ratzfatz. Es gibt hier Gesetze, die allen Widerstand total unterdrücken. So will man den Zusammenhalt der Bevölkerung stärken und den Bürgerkrieg verhindern. Aber wie lange das noch gut geht, weiß niemand

  7. Wir Europäer sind für wahr die aller dümmsten Kälber und wählen unsre Metzger selber. Wenn die Franzosen ihren Macron wählen und bei uns in Deutschland immerhin 20%! die Grünen, dann sind wir doch selbst schuld für das was mit uns geschieht.

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