Asylbewerber soll Security mit Alu-Rohr angegriffen haben

Symbolfoto: Von Just dance/Shutterstock

Bayern/Nürnberg – Vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth muss sich ein 24-jähriger Asylbewerber aus Äthiopien verantworten. Der Vorwurf: Er soll drei Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes mit einem Aluminiumrohr verletzt haben. Der Angeklagte gibt den Unschuldigen, bestreitet die Tat – und schiebt die Schuld dem Sicherheitspersonal zu.

Der „Schutzsuchende“ lebte seit einem halben Jahr in einer Asylunterkunft, dessen Bewohner beim Betreten durch die Eingangspforte ihren Ausweis vorzeigen müssen. Der Äthiopier fühlte sich jedoch Ende September von diesem Ritual „provoziert“, wie er über einen Dolmetscher vor der 16. Strafkammer erklärt.

Zum Tatzeitpunkt soll er das Personal im Vorfeld beschimpft und sich vom Eingangsbereich entfernt haben. Nach einer halben Stunde kam er – mit einer Aluminiumstange bewaffnet – zurück. Er soll sodann auf drei Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes mit dem Rohr eingeschlagen haben. Die Security-Mitarbeiter erlitten Prellungen.

Der Staatsanwalt wirft dem Mann gefährliche Körperverletzung vor. Der Angeklagte indes bestreitet die Tat – und schiebt die Schuld dem Sicherheitspersonal zu. Die Sicherheitskräfte hätten ihn erst provoziert, dann beleidigt und geschubst. Er selbst habe sich nur mit einem „Stock aus Holz“ gewehrt. Das mutmaßliche Tatwerkzeug, besagte Aluminiumstange, liegt als Asservat auf dem Richtertisch, der Angeklagte will sie noch nie gesehen haben. Allerdings sollen Merkmale seiner DNA sowie Merkmale der DNA eines Geschädigten auf dem Rohr gefunden worden sein, berichtet hierzu das Magazin nordbayern.de.

Wie so oft ist auch der 24-jährige Äthiopier kein unbeschriebenes Blatt. 2015 reiste er nach Deutschland ein und steht seither immer wieder vor Gericht: Im Februar 2019 hatte ihn das Amtsgericht Fürth wegen Körperverletzung zu einem Jahr Freiheitsstrafe verurteilt. Im März 2018 schlug er in der Zirndorfer Asylbewerberunterkunft den Hausmeister. Diese Freiheitsstrafe wurde damals zur Bewährung ausgesetzt. Sollten sich die aktuellen Vorwürfe bewahrheiten, muss der Mann mit einer weiteren Freiheitsstrafe rechnen. In einer Gesamtfreiheitsstrafe wird diese früher verhängte Strafe einberechnet – und ab einer Strafhöhe von zwei Jahren sei es nicht mehr möglich, die Freiheitsstrafe zur Bewährung auszusetzen, berichtet das Magazin ergänzend. (SB)

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16 Kommentare

  1. Ich könnte nur noch 🤮 ob der Tatsache, dass so ein Subjekt sich hier noch aufhält! Weg mit, wertloser Humanoid, taugt nichts oder will man noch abwarten, bis es den ersten Totschlag/Mord durch diesen, bewiesenermaßen gefährlichen Äthiopier gibt, geht’s noch Justizia

    • oder mal mit Putin reden. Nördlich des Polarkreises hat der sicher noch einige Unterbringungsmöglichkeiten. Da wird auch noch Platz für ein Büro für Frau Roth dabei sein die dann die Menschenrechtskonformität überwachen kann.

  2. Wieso ist doch ganz einfach. Ein Jahr hat er schon und dann wird er eben zu 11 Monaten ausgesetzt zur Bewährung verurteilt und schwupps ist er wieder draußen. Letztendlich hat jeder eine weitere Chance verdient und dann noch eine, dann noch eine, dann noch eine, dann noch eine, ad infinitum.

  3. Aluminium, Holz? Reine sprachliche Probleme. Das kann man dem armen „Schutzsuchenden“ nun wirklich nicht ankreiden.

    • Schaetze, er kann die beiden Stoffe nicht unterscheiden. Welche Geistesleistungen erwarten Sie, bitteschoen?

  4. Möglich das die Aussicht auf eine real zu vollziehende Haftstrafe die Glaubwürdigkeit des Täters wesentlich verbessert, die Provokation der Opfer wahrscheinlich macht und deshalb zu einem Freispruch des Täters (Opfers?)führt. (Irgendwie bin ich stutenbissig)

  5. Das frage ich mich jeden Tag,bei diesen so „wervollen“ .Was die jeden Tag hier anstellen ist nur noch schlimm.

  6. Nicht so schlimm, war ja nur ein Aluminiumrohr. Es hätte ja auch eines aus St 37 gewesen sein können. Oder noch schlimmer, eines aus Edelstahl.

  7. Ja mit was denn sonst? ein Taschentuch erfüllt den Zweck nicht. Und den Richter der da noch Fragen stellt, sofort mit einsperren.

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