Antisemitismus in Schweden: 3,5 Millionen Euro Spende für den Schutz der Malmöer Juden

Für viele Linke immer noch, oder schon wieder Hassobjekte (Symbolfoto: Von rospoint/Shutterstock)

Schweden/Malmö- Zwei Männer haben rund 3,5 Millionen Euro gespendet, damit sich die jüdische Gemeinschaft im hoch islamisierten Malmö besser gegen antisemitische Angriffe schützen kann. Sie sollen merken, dass es Menschen gibt, die bereit sind für sie einzutreten, selbst wenn die Politik dies nicht tut, so die beiden Spender.

Seit vielen Jahren schon gibt es Berichte – die den deutschen Mainstream nicht erreichen – über antisemitische Übergriffe in Schwedens drittgrößter Stadt Malmö. In ganz Schweden sind von den rund zehn Millionen Einwohner kaum Übergriffe gegen Juden registriert worden. Sie gehen fast ausschließlich auf das Konto der immer größer werdenden muslimischen Bevölkerung. Das zeigt sich an den Attacken, die in immer kürzeren Abständen vor allem in  Göteborg und insbesondere in Malmö stattfinden. Mehr als 40 Prozent der Einwohner haben dort bereits einen muslimischen Migrationshintergrund, die Stadt ist bekannt für ihr Problemviertel Rosengård, in dem sich muslimische Jugendliche immer wieder mit der Polizei tagelange Straßenkämpfe liefern.

Randale in jüdischen Läden und die Drohung auf offener Straße, jüdische Jugendliche halal, also nach islamischem Ritus, zu schlachten, gehören ebenso zu den fast täglichen Bedrohungen wie die Schändung des jüdischen Friedhofs. Wie auch in Frankreich verlassen immer mehr mehr Juden Schweden und migrieren in die USA oder nach Israel, da sie für sich und ihre Familien keine Zukunft in einem bereits mehrheitlich muslimischen Malmö und einem sich rasant islamisierenden Schweden sehen.

Die beiden Spender, der Jude Lennart Blecher und der Nichtjude Dan Olofsso hätten laut der Internetplattform „Jewish News“  den Geldbetrag gespendet, um den Juden in der schwedischen Stadt Hoffnung zu machen. Sie sollten merken, dass es Menschen gebe, die bereit seien, für sie einzutreten, selbst wenn die Politik nichts tue. Denn das jahrzehnte linkspolitisch geführte Multi-Kulti-Jubelland Schweden interessierte sich nur wenig für das Leid ihrer Juden. So auch die Kommune in Malmö, die nur nur einen Teil der Kosten, die für den Schutz der mehreren hundert Juden in Malmö anfallen, bereit ist zu tragen. (SB)

 

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