Sea-Watch: Anheizer der Asylzuwanderung klagen gegen Italien

Sea Watch 3 (Bild: Screenshot)
Sea Watch 3 (Bild: Screenshot)

Rom – Nicht genug, dass die Berufsgutmenschen von Sea-Watch mit ihren Fahrten zwischen der italienischen und libyschen Küste die Asylzuwanderung richtig anheizen und den Schlepperbanden in die Hände spielen, nun wollen die Seenotretter von Sea-Watch auch noch Italien beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg verklagen. Grund: Italien weigert sich, 42 aus dem Meer gefischte afrikanische Asylzuwanderer ins Land zu lassen.  

„Wie italienische Zeitungen am Montag melden, brachte die Nichtregierungsorganisation einen Antrag mit Bitte zur Ergreifung „provisorischer Maßnahmen“ ein. Damit solle Italien unter Druck gesetzt werden, die Einwanderer des Schiffes Sea-Watch 3 aufzunehmen.“ Dies berichtet die Junge Freiheit und veröffentlicht gleichzeitig ein Bild von einer Zickzackroute, die eine Odyssee suggerieren soll, in Wahrheit aber eher nach einem Ausschauen nach weiteren Asylzuwanderern aussieht.

O-Ton der „Seenotretter“: „Dies ist die Spur der #SeaWatch 3 der letzten Tage. Sie bildet die Grenze zwischen italienischen Hoheits- und internationalen Gewässern. 42 Menschen werden gewaltsam vom Überqueren abgehalten. Menschen, die Europa, ein Kontinent mit über 500 Mio Einwohnern, nicht will. 42.“

Laut JF habe die Behörde mit Sitz in Straßburg der Regierung in Rom bereits Fragen in dem Fall gestellt, worauf Italien bis Montagnachmittag antworten müsse, berichtet die Nachrichtenagentur APA. Der Asylzuwanderungsfreudige Gerichtshof könnte dann Italien auffordern, „dringende Maßnahmen“ zu ergreifen, um „gravierende Menschenrechtsverletzungen“ zu verhindern.

Wie bereits mehrfach berichtet versucht die Sea-Watch seit dem 12. Juni die Sozialsystem-Zuwanderer nach Italien zu bringen. Das Land hat Bereits mehrfach gedroht bei unerlaubtem Einlaufen in einen italienischen Hafen Kapitän, Betreiber und Eigner mit bis zu 50.000 Euro Geldstrafe zu belegen. „Ursprünglich befanden sich mehr als 50 Einwanderer auf dem Schiff. Zehn von ihnen hatte Italiens Innenminister Matteo Salvini (Lega) am Wochenende erlaubt, an Land zu gehen, da es sich um Kranke und Familien mit Kindern gehandelt haben soll.“ Schreibt die JF weiter.

Unterdessen schlägt der Fall auch in Deutschland wie erwartet hohe Wellen. Mehr als 50 deutsche Kommunen haben sich inzwischen bereit erklärt, die Zuwanderer aufzunehmen. Unter ihnen auch Rottenburgs CDU-Bürgermeister Stephan Mehner, der kürzlich im Online-Magazin jetzt verkündete. „Menschenrechte kosten eben Geld! Und ich finde es falsch, zu sagen: Die Menschen haben sich ja selbst in Seenot gebracht. Wir retten ja auch Menschen, die zum Beispiel von einer Lawine verschüttet werden“.

Ein merkwürdiger Vergleich. Bei Lawinenopfern handelt es sich meist um Urlauber, die zum Beispiel in Wintersportorten eine Menge Geld dalassen und damit in ganzen Regionen Arbeitsplätze sichern. Sea-Watch dagegen ist im übertragenen Sinne nichts anderes als eine Art Shuttleservice in die Sozialkassen. Dass Italien da nicht mehr mitspielt, ist nachvollziehbar. (KL)

 

 

 

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16 Kommentare

  1. Mal eine Frage: könnte es sein, dass die „Berufsgutmenschen (von Sea-Watch)“ die Einnahmen aus dem Schleusergeschäft dafür verwenden, den Sozialismusfaschismus mit ihren Einnahmen zu unterstützen?

  2. Moin zusammen, Salvini wird denen schon noch zeigen wo der Italienische Bartl den Most holt! Die Italiener haben die Schnauze voll, insbesondere was das Schlepper Schiff Sea-Watch anbelangt!

  3. Ach Ps. noch.Seenotrettung geht an die nächstgelegene Küste und NICHT quer über das Mittelmeer!!

  4. Gibt es keine U-Boote mehr in Italien?Irgendwie sollte man den Schleppern ihre Schiffe versenken ,dann klappt es auch mit, keine sind Ertrunkenen.

  5. Tja, Lawinenopfer wollen halt auch nicht in die Sozialsysteme einwandern und sind ausserdem dankbar fuer die Rettung.

  6. Sicher, Lawinenopfer werden gerettet. Aber die gehen danach auch wieder heim.
    Sea-Watch und die Einwanderungsfetischisten sind da im Vergleich viel eher die Lawine.
    Da werden also malwieder Äpfel mit Birnen verglichen.

  7. Sollen die doch mit ihrem Schiffchen bis Hamburg fahren, schön durch die Biskaya! Danach geht von den Flüchtilanten nie wieder einer auf ein Schiff, und für die Sea-Watschen wird es so richtig teuer!!!

  8. Die Frage ist, wie Italien reagiert. Salvini ist Realist genug zu wissen, läßt er sie jetzt anlanden, kommen demnächst weitere. Also bliebe nur hart zu bleiben

  9. Der Begriff „Seenotretter“ geht an der Wahrheit vorbei, wie so
    vieles in diesen aufgeheizten Zeiten.
    Wer sich mit freiem Willen und ungeeigneten Fahrzeugen anschickt

    das Mittelmeer zu überqueren ist kein Schiffbrüchiger.

  10. 42 Menschen werden gewaltsam vom Überqueren abgehalten. Menschen, die
    Europa, ein Kontinent mit über 500 Mio Einwohnern, nicht will. 42.“
    Da hat “ Sea Watch “ was nicht mitbekommen : Es gibt noch ca. 3 Mio sog. Flüchtlinge in der Eu, die die Europäer ebenfalls nicht wollen ! Und trotzdem fahren die Seeschlepper immer wieder aufs Neue auf Sammeltour !

  11. Ich würde es sehr begrüßen, wenn die Finanzbehörden der betroffenen Länder einmal eine konzertierte Aktion durchführen und den eingehenden Geldströmen dieser dubiosen „Rettungsgesellschaften“ nachgehen. Also der Spur des Geldes folgen und schauen, woher das Geld wirklich kommt, ob das natürliche Personen sind, ob es die wirklich gibt, ob das NGO`s sind, woher deren Geld kommt etc.

    Ich kann mir kaum vorstellen, dass z.B. SOS Mediterranee wirklich Jahr für Jahr über 4 Mio für den Betrieb der Aquarius nur aus Spendengeldern generieren kann.

    Da es ja belegbare Tatsache ist, dass das Wesen der Tätigkeit dieser „Rettungsschiffe“ ist, Migranten in afrikanischen oder nahe afrikanischen Gewässern aufzunehmen und nach Europa zu bringen, zudem vielfach dokumentiert ist, dass es zwischen „Rettern“ und Schleppern tlw. Kontakte und Verabredungen gab und man den Schleppern zum Teil sogar die Schlauchboote zurückbrachte, liegt der Verdacht nahe, dass da auch Geld fließt. Letztlich erbringen die „Retter“ den Schleppern ja eine Dienstleistung, indem sie einen erheblichen Teil ihrer Dienstleistung an den Migranten übernehmen: den Transport über das Mittelmeer nach Europa. Und da wäre es nur logisch, wenn der auch entlohnt wird oder mindestens mittelbar „Spenden“ fließen.

  12. Der Wahnsinn greift weiter um sich! Jetzt bei der Hitze ( Klimakrise) amortisiert er sich zunehmend!

  13. Italien soll doch Marine-Schiffe entlang seiner Hoheitsgrenzen patrolieren lassen und NGO-Schlepperschiffe als letzte Option versenken. Dann können die Italiener selbst Seenotrettung betreiben und die Geretteten zurück nach Lybien bringen, einschließlich der deutschen Schlepper. Sollen sie sehen, wie sie Heim kommen. Im aktuellen Fall würde ich in italienischen Häfen eine Transitzone einrichten, wo dann die Geschleppten mit ordentlichen Papieren um Einreise bitten müssen. Fehlen diese oder die Visa, ja dann bleibt man eben in der Transitzone und ist eben auf dem nächsten Kahn zurück nach Afrika.

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