Offener Brief an Regensburger Restaurant: Warum werden bei Ihnen nicht alle bedient?

Bekommen Rassisten in Regensburg nichts mehr zu essen? (Symbolfoto: Von Master1305/Shutterstock)

Sehr geehrte Damen und Herren!               

Über den Jahreswechsel haben meine Frau und ich einige Tage in Regensburg verbracht. Auf der Suche nach einer geeigneten Gaststätte, in der man auch noch am späten Vormittag ein gutes Frühstück bekommen kann, hat man uns Ihr HEMINGWAY’S empfohlen. Wir waren positiv überrascht: Das einmalige Ambiente: die Einrichtung, die Bilder und Geschichten über He­mingway, die Zeitreise, auf die man mitgenommen wird, die freundliche Bedienung. Wir bestellten zwei der Frühstücksgedecke, die nach Romanen von Hemingway benannt sind: „In un­serer Zeit“ und „Haben oder nicht haben“.

Während meine Frau am Schluss bezahlte, sich nochmals für die freundliche Bedienung be­dankte, der Chef ein freundliches „Danke“ auf die Rechnung schrieb und meine Frau ankün­digte, dass wir – weil es uns so gut gefallen hat – in den nächsten Tagen wieder zum Frühstück hierher kommen werden, fiel mein Blick auf ein kleines Schild an der Tür: „RASSISTEN werden hier nicht bedient!“ Das Schild hat sofort etwas in mir ausgelöst. Mein erster Gedanke: Rassis­ten, na klar, wollen wir nicht. Aber dann ist dieser harsche, ausgrenzende Ton bei mir hängen geblieben: „… werden hier nicht bedient“. Es gibt Menschen, die werden hier nicht bedient. Eine neue Apartheid? Und mein dritter Gedanke: Wo bin ich hier gelandet – in der Nazistadt Regensburg? Wo man Schilder aufhängen muss, damit die Tische im Restaurant nicht von Na­zis und Rassisten besetzt sind? Und dann tauchte in mir vorsichtig die Frage auf: Sind damit unliebsame Andere gemeint oder könnte ich – bei entsprechender Interpretation und politi­scher Einschätzung – selber damit gemeint sein bzw. etwas unliebsames Anderes in mir, das gesellschaftlich geächtet und ausgegrenzt gehört?

Bei uns zu Hause wohnt seit einem halben Jahr ein 17-jähriger junger Mann, der aus Syrien nach Deutschland gekommen ist. Mit dem jungen Mann, nennen wir ihn Ahmed, beschäftigt sich in mehreren Verfahren die Staatsanwaltschaft: Unterschlagung, mehrfaches Erschleichen von Sozialleistungen, mehrfache Beförderungserschleichung, Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Ahmed hatte auf offener Straße den Hitlergruß gezeigt. Das ist auch für Syrer verboten. Die Polizistin, die ihn vernommen hatte, sprach mit uns dar­über und zeigte Mitleid mit ihm: Es sei doch schlimm für den jungen Mann; zuerst gelingt ihm die Flucht aus einem Kriegsgebiet und dann kommt er vom Regen in die Traufe und wird in Deutschland von Neonazis negativ beeinflusst. Das ist verständnisvoll gemeint. Doch es han­delt sich dabei um einen Irrtum, dem man leicht verfällt, wenn man die Kulturen der Herkunfts­länder nicht kennt, aus denen die Migranten kommen. Ahmed hatte nie einen Kontakt zu Nazis oder zu rassistischen Bewegungen in Deutschland. Den Hitlergruß hatte er in Syrien in der Schule kennengelernt. In seiner Kultur wurde er auch damit vertraut gemacht, einen Hass auf Juden zu entwickeln und ihre Vernichtung zu wünschen. Das ist tief verankert und nicht etwa nur mit einer Kritik an der israelischen Siedlungspolitik erklärbar. Man verehrt Hitler, weil er das „Richtige“ mit den Juden gemacht hat. Ahmed ist in diesem Sinne Nazi, und ist ein Vertreter des Antisemitismus (so wie wir das Wort verstehen; Araber würden das Wort nicht gebrauchen, da sie selber Semiten sind). Und als Muslim formuliert Ahmed bei uns ohne Scheu seine Ver­achtung und Abwertung anderer Religionen und Kulturen. Ahmed ist Rassist.

Wir leben mit ihm in unserem Haus zusammen, und ich verurteile ihn nicht. Uns gegenüber ist er freundlich und ausgesprochen höflich. Aber er ist ein Rassist. Es gibt Leute, die ihn gegen einen solchen Vorwurf in Schutz nehmen würden. Sie würden sagen, er könne kein Rassist sein, weil er zu einer schützenswerten Minderheit gehört. Geschützte Minderheiten können keine Rassisten sein. Rassismus sei ein Ausdruck, der nur auf die Mehrheitsbevölkerung ange­wandt werden dürfe. Na ja, aber die Nazis sind in Deutschland zum Glück ja auch nur eine Min­derheit. Da kommt die Eindeutigkeit des Begriffs „Rassist“ schon ein wenig ins Trudeln.

Meine Frau und ich stellten uns vor, wie wir mit Ahmed zusammen Ihr Restaurant besuchen. Müssten wir ihm dann erklären, dass er als Rassist hier nicht bedient wird? Soll er in Deutsch­land eine weitere Methode kennenlernen, die die Nazis oder andere totalitäre Systeme prakti­zieren: die Ausgrenzung und gesellschaftliche Ächtung? Ich finde es richtig, wenn man ver­sucht, seinen rassistischen Ideen argumentativ und mit staatlicher Begrenzung entgegen zu wirken. Aber was wird er lernen, wenn man ihm zeigt: Hier wirst Du nicht bedient?

Man könnte einwenden, das sei ja so nicht gemeint. Ahmed gehöre ja nicht zur Zielgruppe die­ser Aktion. Er gehöre ja gerade zu denen, die vor Rassismus geschützt werden sollen. Doch für mich bleibt ein Widerspruch: ein Rassist wird vor Rassismus geschützt. Gibt es tolerierten und nicht tolerierten Rassismus? Gibt es schützenswerte Minderheiten und nicht schützenswerte Minderheiten? Gibt es gute Ausgrenzung und böse Ausgrenzung? Und in welchen Gremien wird über all das für die Allgemeinheit verbindlich entschieden?

Und wer genau gehört eigentlich zu denen, die von den moralisch gut Gesinnten ausgegrenzt werden sollen? Sind es die Holocaust-Leugner oder die, die die Nazizeit verklären? Oder kön­nen damit auch andere gemeint sein?

Wer z. B. eine kritische Haltung gegenüber dem Migrationspakt einnahm oder sich gegen eine weitere massenhafte Einwanderung aus muslimischen Staaten aussprach, dem konnte es pas­sieren, dass ihm von einem SPD-Politiker, von einer Linken oder Grünen, in jedem Fall aber von der Antifa das Brandmal „Rassist“ aufgedrückt wurde. Das Wort „Rassist“ wird inzwischen infla­tionär gebraucht. Es bezeichnet nicht nur Neonazis, die Asylheime anzünden oder anderweitig gewalttätig werden. Es wird inzwischen im politischen Meinungskampf als Waffe missbraucht, um unliebsame Gegner ins gesellschaftliche Abseits zu stellen.

Als wir unseren Urlaub beendet hatten, habe ich mich zu Hause mit der Initiative „Keine Bedie­nung für Nazis“ noch einmal beschäftigt. Ich habe erfahren, dass die Initiative nach einem Vor­fall im Jahre 2010 entstanden ist, als sich ein Barkeeper couragiert einer Gruppe von Männern entgegengestellt hatte, die eine schwarze Frau und deren Kind beleidigt hatten. Anschließend ist er von diesen Männern verprügelt worden. Als ich das las, habe ich besser verstanden, wo das Herz dieser Aktion schlägt. Ich verstehe, warum man nach Wegen sucht, auf denen sich verhindern lässt, dass solche Geschehnisse Raum gewinnen.

Ich habe aber den Eindruck, dass diese Aktion noch mehr bewirken will als eine wirksame Pro­phylaxe gegen derartige Übergriffe. Die Aktion greift weiter und möchte verhindern, dass sich rassistisches Gedankengut in die Mitte der Gesellschaft ausbreitet. Das wird sich aber mit der gewählten Methode am Ende nur so verwirklichen lassen, dass man auch Menschen, die zur Mitte der Gesellschaft gehören, aber nach der Meinung der Akteure von unliebsamen Ideen angesteckt sind, ebenfalls ausgegrenzt werden müssen. Man müsste als auch Menschen in der Mitte der Gesellschaft die Bedienung verweigern. Hat das mal jemand zu Ende gedacht? Mir wird schwindelig dabei.

Ich habe mir überlegt, welche Wirkung eine Aktion auf mich hätte, wenn sie mit Slogans ver­bunden wäre wie „Bei uns wird jeder freundlich bedient“ oder „Bei uns wird keiner ausge­grenzt“. Würde das nicht auch das Verhalten von Rassisten als inakzeptabel benennen, wenn sie andere ausgrenzen? Wäre das nicht sogar eine viel wirksamere Parole? Bei ihr wären alle an­gesprochen, nicht nur die „Rassisten“. Ihr würde ich mich sofort innerlich verbunden fühlen. Es wäre eine Aktion, die nicht spaltet und nicht ausgrenzt, sondern verbindet, eine Aktion, die Identität schafft. Mir wird dabei klar: Genau das fehlt mir hier. Das ist es, was mich von Anfang an instinktiv an dem Türschild und seiner Botschaft gestört hat.

Auf mich wirkt die Aktion bedrückend. Ausgrenzung scheint mir kein geeignetes Mittel zu sein, um politische Gegner zu bekämpfen oder gar deren Gesinnung zu verändern. Organisierte Be­kenntnisse wie „Hier werden … nicht bedient“ sind ein Instrument totalitärer Herrschaft. Sie vergiften das Klima, spalten die Gesellschaft, schüchtern ein und befördern die Lust zu schwei­gen. Nicht jeder, der etwas Böses abwenden möchte, tut dadurch schon etwas Sinnvolles oder Gutes. Ich möchte diesen Weg nicht fördern und erkläre meinerseits: „Ich bin kein Rassist und möchte hier nicht bedient werden“.

Meiner Frau hat es in Regensburg so gut gefallen, dass sie nochmals dorthin fahren möchte. Das kann ich gut verstehen, denn mir selber hat es ebenfalls gut gefallen in Regensburg. Aber ich halte mich nicht gerne an Orten auf, wo ich unliebsame Erfahrungen mit Strukturen ge­macht habe, bei denen ich mich unfrei oder bedrängt fühlte. Begegnungen mit einzelnen Menschen, die einem quer kommen, meine ich natürlich nicht. Da kann man überall auf der Welt Pech haben. Aber wenn eine Gastronomie mir in einer Haltung begegnet, die bei mir den inneren Zensor wachruft, dann werde ich nachdenklich.

Immerhin konnte ich erleichtert zur Kenntnis nehmen, dass an der Tür zum Dom kein Schild angebracht war mit der Aufschrift: „Rassisten dürfen hier nicht kommunizieren“. Ich hoffe nicht, dass sich eine andere Aktion auch darum noch kümmern wird.

Vielleicht hat meine Frau Recht. Vielleicht sollte man diese Dinge nicht so wichtig nehmen. Vielleicht sollte man sie einfach abschütteln und sich selber klar machen: Das hat mit mir nichts zu tun. Ich bin nicht gemeint. Ich gehöre doch auch zu den Guten und Anständigen, die hier bedient werden. Warum soll man sich die vielen schönen Eindrücke in einer großartigen Stadt von einem kleinen Aufkleber eintrüben lassen?

Aber mir geht es damit anders. Wenn ich daran denke, dass sich Menschen in privaten Gesprä­chen in einem Restaurant in ihrer Meinung oder ihrer Themenauswahl selbst begrenzen müs­sen, um – bei der derzeit aufgeheizten gesellschaftlichen Stimmung – keinen Anlass dafür zu geben, dass das, was sie sagen, irgendjemand am Nebentisch als Rassismus versteht, weil der Betreffende anschließend womöglich beim Wirt gemeldet wird und von diesem dann (ohne Bezahlung ihrer Rechnung?) hinausgeworfen oder auch nur in eine vor anderen Gästen statt­findende Diskussion über „Rassismus“ verwickelt wird, dann ist damit ein geistiges Klima be­schrieben, in dem ich mich nicht gerne aufhalte.

Meine Frau wird mir gegenüber noch einige Überzeugungsarbeit leisten müssen, um mich da­von zu überzeugen, ein zweites Mal nach Regensburg zu fahren. Aber wenn sie es geschickt anstellt, werde ich meine Bedenken zurückstellen und mich an dem überwältigend Schönen erfreuen, das man in dieser Stadt erleben kann. Und den Rest werde ich für mich behalten. Ich werde mich nicht ärgern und nicht mit den Inhabern von Restaurants sprechen, – versprochen! Ich werde es dann mit Hemingway versuchen: „Man braucht zwei Jahre, um sprechen zu ler­nen, und fünfzig, um schweigen zu lernen“.

P.S.: Ich gehe davon aus, dass sich der Schreiber dieser Zeilen dem Verdacht aussetzt, selbst ein „Rassist“ zu sein, denn warum sonst sollte ein guter Bürger eine demokratisch orientierte und in humanitärer Gesinnung durchgeführte Aktion kritisieren wollen?

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44 Kommentare

  1. Bin ich schon ein Rassist , wenn ich sage , das verschiedene Rassen mit ihren Eigenheiten existieren ?

  2. „Bei uns wird keiner ausge­grenzt“ Ja sind Sie denn wahnsinnig, da wird man nicht lange warten müssen, bis das Lokal demoliert wird.

  3. Der Schreiber dieser Zeilen ist ganz bestimmt kein Rassist. Immerhin hat er einen minderjährigen unbegleiteten Asylanwärter bei sich aufgenommen.
    Bestimmt ganz selbstlos und nicht wegen der Umfangreichen stattlichen Zahlungen, die es dafür gibt.
    Er kann also ruhig weiter dort essen gehen. Und ein komisches Gefühl, dass andere Gäste als Rassisten gesehen werden und nicht bedient werden, nehme ich ihm nicht ab.
    Dann hätte er nämlich nicht dort gegessen und sich später Gedanken gemacht, sondern den Laden sofort verlassen.
    Eher ein Gutmensch mit Gewissensbissen – auch weil sich sein „Gast“ so offensichtlich judenfeindlich zeigt.

  4. Wenn Rassisten nicht bedient werden von wem werden dann die Gäste bedient? Ersetz einfach den Begriff Rassisten gegen Juden und man weiß welche Gesinnung in dem Laden herrscht. Ich würde dort nicht frühstücken.

  5. Ich habe mir eine eigene Meinung gebildet und tue das weiterhin.
    Was ist, wenn jemand anderer Meinung ist?
    -Dann kann man unangenehme Fragen stellen, Fragen die keiner Fragen darf–das wird dann oft sehr interessant.

    Wer mich als deutschen Gast nicht akzeptiert, der bekommt auch mein Geld nicht und auch keine kostenlose Werbung durch Mundpropaganda…..

  6. Ich kann damit leben ein „Ratzist“ zu sein, nur weil mir an unserem Land liegt. Viele leben gut und auch gerne auf unsere Kosten und nennen dann Bürger die sich um das Land scheren, Rassisten. Finde den Fehler kann man nur sagen….

  7. vor 2 Jahren saßen wir mit 4 Leuten an einem Tisch im Freien, kleines unbedeutendes Fest. Eine junge Dame von der Wohlfahrt kam und wollte was sammeln. Ich sagte freundlich lächelnd zum Scherz: „wir sind aber von der AfD“ . Das reichte, die Dame wurde direkt frech und aggressiv. Ich sagte, musste sagen: verschwinden sie vom Tisch hier.

  8. Nebenbei : Der Namensgeber EARNEST HEMINGWAY war ein Deutschenfresser vor dem Herrn und brüstete sich damit, eigenhändig etliche Deutsche umgebracht zu haben.

  9. Es ist schon mindestens 3 Jahre her, daß unsereiner am Eingang eines uralten und raditionsreichen Restaurants in Regensburg ein Schild entdeckte mit der im obigen Artikel erwähnten und thematisierten Aufschrift.

    Seit 1965 wird D islamisiert; von den Gelbschwarzroten, denen später auch noch die Gründunkelroten zur Seite sprangen.
    Damit die Deutschen ihr Islamisiertwerden bereitwillig hinnehmen, werden sie rund um die Uhr von allen Seiten bearbeitet:
    Islamskepsis , Islamkritik und Widerstand gegen das Islamisiertwerden wird ihnen ausgetrieben, indem Islamgegnern dreist unterstellt wird, Fremdenfeinde und Rassisten zu sein, sodaß viele davor tatsächlich ängstlich zusammenzucken und glauben, in einem fort beteuern und versichern zu müssen, daß sie letzteres doch auf gar keinen Fall seien..

  10. Das ganze ist doch schon allein darum völlig blödsinnig, weil es unmöglich ist, einen „Rassisten“ zu erkennen. Ist auch alles nicht neu oder originell: vor Jahren gab es mal die Aktion „Kein Bier für Nazis“; dann wieder eine „Saufen gegen Nazis“ usw. Wenn den Wirten es so gut geht, daß sie es sich leisten können, Kunden zu vergraulen, ist es ja sehr erfreulich.

  11. Warum hängen dann solche Schilder z.B. nicht am BAMF oder am Sozialkamt, möglichst in arabischer Sprache? M.E. sind der Hauptteil der „Flüchtlinge“ Rassisten, denn sie sehen uns als minderwertig an. Wir sind nur dazu da, ihnen ein feines Leben zu ermöglichen!

  12. 1. Deutschland entwickelt sich zu einem Hass-Deutschland! Allseits!
    2. Die bürgerliche Mitte trägt ihren Anteil an der Entwicklung zum Hass-Deutschland, weil wir unfähig waren und sind, auch in der hochexplosiven Zeit heute, nicht mit gleichen Methoden wie die zunehmende Zahl der Sozialismusfaschisten zu reagieren: eine NGO, eine Bürgerorganisation „WIR SIND DIE MITTE“ zu gründen. Ich sage Euch: in längstens 5 Jahren ist es zu spätest! Dann habt Ihr vor Euren Kindern zu stehen und müsst, wie 1947, denen erklären, warum Ihr nichts gemacht habt.

  13. Ist ja abgekupfert … von „Juden werden hier nicht bedient“. Will ich eigentlich nicht mehr haben, nein danke.

  14. Regensburg hin oder her , es gibt viel schönere Orte in Bayern. Eine solche Gaststätte würde ich auch nicht besuchen. Nein Danke ! Mein Geld werde ich überall los ,ohne mich beleidigen zu lassen.Wer garantiert mir, daß ich nicht auch als „Rassist “ angesehen werde?

  15. Rassist zu sein, scheint hier ein Bürgerrecht und kein Menschenrecht zu sein. Fazit: Nichtdeutsche können hier gar keine Rassisten sein und schon gar nicht, wenn sie auch noch einer ethnischen Minderheit angehören Ist doch logisch, oder???

    • Richtig – und Regensburg weiterhin besuchen und eine andere Lokalität zu wählen, wäre wohl zu einfach.

  16. Wenn wir mal den Begriff „Rassissmus“ darauf beschränken nur Menschengruppen auszugrenzen dann leben wir in Zeiten tiefesten und dunkelsten Rassissmus hervorgetragen durch unsere Regierungsparteien und derer Parteien der diese (erstere) nachlaufen.

  17. Rassist ist doch auch nur ein anderes Wort für Kritiker.
    Es wird eben niemand bedient der nicht derselben Meinung wie der Mainstream aka Regierung ist.

    Verspricht sich vielleicht Umsatz davon, vielleicht entspricht es seiner Anschauung, vielleicht will er so die Antifa besänftigen.
    Wer weiß das schon. Immerhin ist es heutzutage ja nicht mehr unmöglich durch offene Worte in seiner Existenz gefährdet zu werden.

    Wenn das Frühstück gut war, was soll’s? Ich fühle mich durch solche Sprüche gar nicht angesprochen.

    • Wahre Worte aber erzählen sie das doch mal Leuten, die so komische Umfragen machen wie vor einigen Wochen. Wenn man die Frage, ob man gegen den Zuzug neuer Flüchtlinge ist mit „ja“ beantwortet, wird man schon in die rechte Ecke geschoben. Unterm Strich wird dann verkündet, das bei Umfragen erschreckender weise herausgekommen ist das über 50% der Deutschen stark nach rechts gerückt sind. Für die einen ist es Kritik, für die anderen halt Rassismus.

  18. Man sollte dabei bedenken, daß Hemingway zu seinen Lebzeiten mehr als einhundert deutsche Kriegsgefangene eigenhändig ermordet hatte, weil diese ihm gegenüber während der Vernehmungen nach der Gefangennahme nicht mehr aussagen wollten, als sie nach der Genfer Konvention aussagen mußten. Und nach einem solchen Unmenschen benennt man hier im Lande der Opfer ein Restaurant ? So etwas ist nur in Deutschland möglich.

    • Er spricht selbst von 122 Erschossenen.
      Hemingway weiter: er habe einem mit dem Fahrrad fliehenden deutschen Kindersoldaten, 14-15jährig?, in den Rücken geschossen.
      Was für ein Held!?

  19. Über das Thema Rassismus ist alles gesagt und geschrieben, es kommt nur kaum an. Im übrigen wird der Begriff Rassismus falsch und ebenso inflationär gebraucht wie Rechte, rechtsradikal, populistisch etc. Am widerlichsten ist die Doppelmoral, aber auch die Substanzlosigkeit. Wenn ich gegen Rassismus eingestellt bin, dann bin ich es grundsätzlich. Ob Mehrheit oder Minderheit, es geht immer um Menschen. Da die Deutschen nur Muslime, Afrikaner und andere Nationalitäten als schützenswert betrachten, sind sie noch heute der Inbegriff von Rassisten. Ob Offenheit, Gerechtigkeitssinn oder andere Überzeugungen bzw. Eigenschaften sind eine Geisteshaltung. Aber mit Aktionen wie Ausgrenzungen zeigt dieser Wirt und viele Deutsche, wessen Geistes Kind sie wirklich (immer noch) sind. Derart bornierte Menschen sind eine Gefahr, sie sind beängstigend, denn Vernunft dringt bei ihnen nicht durch den Betonschädel.

  20. Der sollte seine Frühstückchen nur noch an die so geliebten „Schutzsuchenden“ verkaufen. Alles Andere wäre doch nicht ehrlich!

  21. “ … denn warum sonst sollte ein guter Bürger eine demokratisch orientierte
    und in humanitärer Gesinnung durchgeführte Aktion kritisieren wollen?“

    Weil er für Meinungsfreiheit ist?

    unser höchstes Gut ist nun einmal die Meinungsfreiheit und dafür gerade stehen muss man immer dann, wenn einem die Meinung anderer nicht gefällt. Denn die gefälligen Meinungen brauchen keinen Schutz, nur die Meinung, die vom Mainstream abweicht braucht Schutz …

  22. soso da nimmt ein Gastwirt sein „Hausrecht“ in Anspruch, das einheimische Volk, welches seine Authentizität behalten will, darf sein „Hausrecht“ nicht in Anspruch nehmen? Das ist dann ähbäh? Oder ist da gar Rassismus gegen Autochthone bzw. Germanenstämmige vorhanden? Die Blüten, die diese toxische Saat der linken Parteien hervorbrachte, sind nur in einem Unrechtstaat möglich, schon wegen des staatsrechtlichen Homogenitätsprinzips

  23. Leider kann man in Deutschland die Diskussion über Rassismus nur über solche (wahrscheinlich erdachten) Umwege führen. Man gibt eben vor, es gebe einen „Achmed“, der dadurch diskriminiert wird. Alle Achtung für den Autor, der den „Toleranten“ dadurch den Spiegel vorhält.

  24. Wer kennt die wahren Gründe denn wirklich. Der Gastwirt ist der Hausherr. Falls er schlechte Erfahrungen machte ist das verständlich. Welche Erfahrungen hat er denn selbst mit dem Gastwirt machen müssen, falls er ihn befragt hat? Das kommt mir wieder einmal vor, als ob die linke Seite ihn dafür bezahlt, um den Ruf dieses Restaurants zu zerstören. Das wäre nämlich typisch Deutsch, oder Helferkreisen zuzuordnen. Rassismus gibt es leider auf neiden Seiten. Auch Asylanten sind Rassisten, denn sie missachten unsere Menschenrechte und das selbst bestimmte Leben unserer Frauen und Mädchen. Das ist das Ergebnis von vielen Vorfällen. Ihr Glaube ist der einzig Wahre. Wen, oder was der Gastronom damit meinte, weiß die Familie aber genau. Es können nur Ausländer gemeint sein. Etwas anderes ist in ihrer beschränkten Welt nicht denkbar.

    • Die wahren Gründe sind doch nur zu offensichtlich: Er will dezent Reklame für seinen Laden machen und hofft auf bessere Umsätze, wenn er den „guten Menschen“ (Böswillige würden das Wort auf „Gutmensch“ verkürzen) raushängen läßt.

    • Bald wird es nur noch Hala l-Fleisch geben. Keine Sorge. Das wird, falls die Grünen den Kanzler stellen sollten, per Gesetz verordnet. Diese Kränkung der moslemischen Bewohner in Deutschland muss aufhören.

  25. …ich werde diesen Post nicht teilen, weil diese Einstellung inhaltlich nicht zu dem jungen Syrer passt…er kann sich sogar vorstellen, mit diesem Kriminellen in den Urlaub zu fahren und in diesem Restaurant zu Frühstücken…passt nicht, sorry

    • Ich halte es für reinste Polemik mit dem gemeinsamen Frühstück. Nur so ist es möglich aufzuzeigen, dass in Deutschland anscheinend guten und schlechten Rassismus gibt

    • Ich halte es für reinste Polemik mit dem gemeinsamen Frühstück. Nur so ist es möglich aufzuzeigen, dass in Deutschland anscheinend guten und schlechten Rassismus gibt

  26. Der Schreiber sollte sich ernsthaft überlegen mal ein ernsthaftes
    Gespräch mit seiner Frau zu führen, denn der Syrer lebt sicher
    aus dem Übermaß an Humanität aber auch Geschäftssinn in
    deren Haushalt.
    Regensburg, Augsburg, Nürnberg, Würzburg sind Hochburgen
    der bunten Realitätsverweigerer.

    Feinde braucht dieser Mann sicher nicht mehr.

  27. Ich würde mir – offen gesagt – eher Gedanken machen über einen „17-jährigen Syrer“, der in meinem Haus lebt und mit der Staatsanwaltschaft zu tun hat, als über ein linkspopulistisches Schild in irgendeinem Restaurant in einer anderen Stadt.

    • wo eh sein „Hitlergruß“ ganz zur Freude der Linken, dann rechts im VS-Bericht aufgeführt wird. Ich glaube eh, daß viele von den NS-Symbolen auch gerne von Linken Häuser verzierend angebracht werden, um ein Ausmaß an Rechten zu fingieren, die Unbedarfte dann erschrecken soll. Und der VS läßt sich instumentalisieren. Wissentlich und willentlich.

  28. Solche Restaurants finde ich nicht schlimm. Einfach etwas gutes zu Essen bestellen. Wenn man dann am Ende satt ist einfach etwas so über die Asylkrise diskutieren, dass es der Kellner mitbekommt. Mit etwas Glück spart man sich dann die Rechnung.

    • Es heißt: „… werden nicht bedient“. Bezahlen müssen wir sehr wohl! Es ist das bekannte Schema: Wir werden ignoriert, ausgegrenzt und entrechtet und dann wird uns auch noch das Geld aus der Tasche gezogen.

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