Mordfall Lübcke: Braucht Olaf Scholz ein Hörgerät und eine Lesebrille?

Foto: Olaf Scholz (über dts Nachrichtenagentur)

Es gibt in Deutschland zur Zeit eigentlich nur ein Thema: Der Mordfall Lübcke. Und es vergeht kaum eine Stunde – und das seit Tagen – in dem nicht irgendein Linker herumbrüllt oder schriftlich herum hetzt und vor der Gefahr von Rechts warnt. In Zeitungen, im Radio und in den vielen linken Talkshows.

Nun kommt der Olaf Scholz daher und faselt wieder merkwürdiges Zeugs:

Bundesfinanzminister und Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) sieht Parallelen zwischen der Debatte um den Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke und jener um die Morde des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU). „Es ist merkwürdig still in Deutschland, ähnlich wie seinerzeit als der Terror des NSU aufgedeckt worden ist“, sagte Scholz den Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ (Mittwochsausgaben). Er finde es „befremdlich, dass vergleichsweise wenig über diese Tat gesprochen“ werde.

Einfach mal Ohren und Augen aufmachen, Herr Scholz (Quelle: dts)

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27 Kommentare

  1. Der Scholz meinte eigentlich nicht im Sinne der SPD berichtet wird. Also alles Nazis außer der SPD.

  2. Olaf Scholz finde es „befremdlich, daß vergleichsweise wenig über diese Tat gesprochen“ werde. Was stellt er sich denn vor? Daß Erna und Elfriede nichts Besseres zu tun haben, als bei jedem Treppenhaus-Klönschnack über diese Tat zu sprechen? Oder wenn Ernst und Heinz beim Bäcker Brötchen holen und sich dort treffen, sollen sie dann jedes Mal als Erstes über diese Tat sprechen und das am besten noch in ein Tagebuch schreiben? Worüber man aber wirklich täglich sprechen sollte, ist die schamlose Instrumentalisierung des Mordes, um jedwede Kritik an der Regierung, den MSM und der Einheitsmeinung in allen Lebensbereichen zu unterdrücken.
    Übrigens: Am Mittwoch fällt das SPD-Parteigericht in Berlin-Charlottenburg-Wilmersdorf sein Urteil zum Parteiausschluß von Thilo Sarrazin.

  3. Ungewollt hat er sogar Recht. Man spricht wirklich wenig über den Mord.
    Worüber sehr viel gesprochen wird, ist wie man es am besten gegen AFD verwenden kann.

    • Wie soll man auch über den Mord sprechen, wenn man NICHTS weiß außer dem ungefähren Todeszeitpunkt und das Waffenkaliber?

  4. Solche Aussagen sind befremdlich. Mich wundert gerade wie viel darüber gesprochen wird ohne das man irgendetwas genaues darüber weiß. Die Parallelen zur NSU Geschichte sind aber schon da. Der der Tat verdächtigte Mann wurde von den Medien schon im Voraus abgeurteilt obwohl es überhaupt noch kein Verfahren gibt und er somit auch noch nicht verurteilt wurde. In einem Rechtsstaat gibt es den Grundsatz: Jemand ist solange als unschuldig anzusehen bis er rechtskräftig verurteilt wurde. Die Außerkraftsetzung dieses Grundsatzes sagt viel über unseren Staat aus. Auch die angeblichen NSU Attentäter wurden beschuldigt das kleine Mädchen Peggy ermordet zu haben, laut DNS Analyse. Der jetzige Verdächtige wurde auf Grund einer einziges Hautschuppe die man an der Kleidung des Ermordeten gefunden haben will, verhaftet.

  5. Bundesfinanzminister und Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) sieht Parallelen zwischen der Debatte um den Mord an Walter Lübcke und jener um die Morde des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU).

    Ja, die gibt es, unter anderem den Verfassungsschutz. Es ist schon sehr bezeichnend das alle Dokumente die für Aufklärung sorgen könnten, mit einer unglaublichen Sperrfrist von 120 Jahre belegt worden sind. Anstelle Fakten präsentieren zu können, deutet Scholz nur an, dass ist billig Herr Scholz und schürt einen Verdacht.

  6. …“Braucht Olaf Scholz ein Hörgerät und eine Lesebrille?“… Nein, keines von beiden, denn die ersetzten nicht den menschlichen Verstand und für den natürlichen spd-Instinkt ist Frischluft ausreichend. Aber Galgenhumor habe die spdLer*Innen ja ausreichend, Spiegel Online von heute: …“SPD: Gesine Schwan zu Doppelspitze mit Kevin Kühnert bereit“…

  7. Also, ich denke mal, wenn zwei Terroristen es fertig bringen, sich zu ihrer eigenen Überraschung selbst in einem Wohnmobil zu erschießen, dann das Gewehr sicherheitshalber nochmal nachzuladen um dann anschließend das Wohnmobil anzuzünden, tja dann, ja dann könnten die auch jetzt schnell noch den Lübcke erschossen haben. Solchen Leuten kann man alles zutrauen. Da hat er schon recht, der Olaf, soll ja vor ca. 2000Jahren so um Ostern schon mal was ähnliches passiert sein. Mein Gott, bitte lass Hirn regnen, die Deutschen glauben wirklich alles. So wird das nix mehr in diesem Land, mit so einer Masse Staats- und Mediengläubigen!

    • Zackra! DIE Deutschen glauben noch lange nicht alles! Warum kloppen hier einige immer so dumpf auf alle Landsleute ein?

    • Zackra! DIE Deutschen glauben noch lange nicht alles! Warum kloppen hier einige immer so dumpf auf alle Landsleute ein?

    • „Warum kloppen hier einige immer so dumpf auf alle Landsleute ein?“
      z.B. hatte ich heute am Vormittag Behandlung bei meinem Ergo-Therapeuten. Sein Vortrag (er ist grüner Gemeinderat) mal wieder: Seit 1990 schon 190 Morde durch „Rechte“ (er weiß, dass ich AfD wähle) Ich: Ja? erzähl mal, wen sollen die so ermordet haben? Er: da sind schon mal die ganzen NSU-Morde und…mehr fiel ihm nicht ein.
      Versuche solche Ideologen mal aufzuklären, lass es wenn du hinterher nicht völlig entnervt und frustriert den restlichen Tag verbringen willst. Mag sein, dass ich in einer völlig verblödeten Gegend wohne, jedenfalls wenn ich hier einem meiner Mitbürger z.B. Chem-Trails zeige, ihnen erkläre, dass das mit dem NSU nie und nimmer so gewesen sein kann oder ihnen zu einigen politischen Problemen die Standpunkte der AfD schildere, ernte ich meist nur Kopfschütteln und Abwehr.
      Nee, die Deutschen glauben nicht alles, aber ein großer Teil (leider überdurchschnittlich viele) glaubt schon, was ihnen Tagesschau und Co. vorbeten. Ich bin nach wie vor der Meinung: Mit vielen anderen Völkern wäre das, was mit den Deutschen gemacht wird, nicht möglich.

    • Das ist ja alles OK, ich wehre mich ja nur gegen den immer wieder gebrauchten Ausduck „DIE Deutschen“! Mit der gedankenlosen Verwendung dieses Ausdrucks, ist man nicht besser als Habeck, der kein Vaterland kennt. Die Verallgemeinerung ist das Schlimme!

  8. Zur Überschrift: Was nutzt das Beste Hörgerät oder die Schärfste Brille wenn man kein Hirn hat!

  9. Es mangelt fürwahr an Fakten und Beweisen. Dafür haben wir einen solchen Überfluss an Vermutungen, Verleumdungen und Schuldzuweisungen, dass man davon erschlagen wird. So sieht das aus, werter Herr Steuereintreiber.

  10. Wen meint er denn?Das Wahlvieh interessiert es nicht..Nun ist er halt weg…Eure Hysterie reicht vollkommen,inklusive der Medien,wir haben doch schon die Klimahysterie..was denn noch.

  11. Vielleicht hat er ja nicht einmal Unrecht?
    Täter könnte ja auch ein völlig Anderer gewesen sein. Die Polizei hatte ja schon zwei verhaftet und dann wieder laufen gelassen. Oder war es am Schluss gar „nur“ ein ganz banaler Suizid?

    • Hier in youwatch findet man eine interessante Zusammenfassung der polizeilichen Ermittlung. Verwunderlich finde ich hierbei, dass der Sohn, der seinen Vater gefunden haben will nicht die Polizei gerufen hatte und/oder den Notarzt sondern einen bekannten Sanitäter. Für mich eine unverständliche Handlung. Der gerufene Sanitäter hatte dann den Tatort manipuliert u.a. Blutspuren versucht zu beseitigen. Warum?

    • Ja, warum wohl? Warum wurde nicht durchermittelt?
      Dazu sollte uns die Kripo eine plausible Antwort geben.

    • Ja warum wohl? Weil der Täter gefunden wurde und einer bestimmten Gruppe zugeordnet wurde. Man stelle sich vor, er wäre es nicht. Dann würde so lange durch unsere Politik und ihrer dazugehörigen Presse manipuliert werden, dass er auf jeden Fall zum Mörder wird. Diese Blöße würden sich DIESE Politiker niemals geben.

    • „Oder war es am Schluss gar „nur“ ein ganz banaler Suizid?“
      Was zwar sein kann aber nicht sein darf…wäre außerordentlich schädlich für eine evtl. Auszahlung einer evtl. Lebensversicherung, die evtl. als Tilgung für ein selbstbewohntes Haus dienen sollte. War nur so ein spontaner Gedanke, kann auch für was anderes gedacht gewesen sein. Mich beschäftigt halt ganz intensiv: Warum mussten vor Eintreffen der richtigen Rettungskräfte und der Polizei unbedingt die „Spuren“ beseitigt werden? Und: Hat man sich mit seiner finanziellen Situation und evtl. Lebensversicherung(en) schon mal gründlicher beschäftigt? Als ehemaliger Außendienstler im Finanzsektor fällt mir grad noch ein, dass Bauspardarlehen und oft auch Immobiliendarlehen meist mit Risiko-Lebensversicherungen auf den Haupteinzahler bzw. Schuldner abgesichert wurden. Denke, das wird heute auch nicht viel anders gehandhabt. Grüßle

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