Ponyhof soll multikulturellem Wohnprojekt weichen

Ponyhof muss weg (Symbolbild: shutterstock.com/Von stockfour)

Berlin – Der Marienfelder Ponyhof „Zu den Flotten Hufen“ – Anlaufort für Kinder und Jugendliche ebenso wie für Senioren aus der nahe gelegenen Hochhaussiedlung – soll laut dem Willen des SPD-regierten Bezirks Tempelhof-Schöneberg einem Wohnprojekt Platz machen, das vorwiegend für sogenannte Flüchtlinge gebaut werden soll.

Das Leben in der multikulturellen Welt, angeführt von Gutmenschen, ist kein Ponyhof. Diese bittere Erfahrung müssen wohl demnächst sowohl der gemeinnützige Verein „Zu den Flotten Hufen“ wie auch die dort engagierten Kinder und Jugendliche aus der nahe gelegenen Hochhaussiedlung machen. Auf dem Marienfelder Ponyhof  konnten Kinder und Jugendliche dem trostlosen Hochhausmuff zeitweise entfliehen und nicht nur das Reiten lernen, sondern sich auch um die Tiere kümmern. Senioren aus dem Altenheim in der Nähe kommen oft und gerne vorbei, um die Ponys zu streicheln.

Damit könnte demnächst Schluss sein. Denn der Bezirk Tempelhof-Schöneberg will auf dem Grundstück Wohnungsbau ermöglichen. Die landeseigene Degewo plant auf dem Gelände rund 320 Wohnungen überwiegend für sogenannte Flüchtlinge und Berliner Mieter zu errichten. Neben dem Modellprojekt „Tolerantes Miteinander“ der Wohnungsbaugesellschaft sei laut der Morgenpost auch eine Modulare Flüchtlingsunterkunft (MUF) im Gespräch.

Der Ponyclub will sich jedoch trotz des Multikultigejubles des SPD-regierten Bezirks nicht vertreiben lassen. „Wir wollen unbedingt hierbleiben“, so die 2. Vorsitzende des 2002 gegründeten Vereins, der neben dem Ponyhof noch einen Gemüsehof betreibt, wo 30 Langzeitarbeitslose arbeiten. Die Ernte werde über ein Spendenwarenhaus an Bedürftige ausgegeben.

Zwischenzeitlich wurde eine Online-Petition gestartet. Darin heißt es: „Für den Bereich Lichterfelder Ring, Waldsassener Straße (Berlin) ist ein neuer Flächennutzungsplan erstellt worden. Dieser sieht vor, rund 300 neue Wohnungen zu schaffen – dafür sollen der kleine Birkenwald und der Ponyhof „Flotte Hufe“ für eine weitere Hochhausfront weichen.“

Auf Anfrage der Morgenpost teilte der zuständige Stadtrat Jörn Oltmann (Grüne) mit, es werde ein neuer Standort für den Ponyhof gesucht. Allein – gefunden wurde bislang noch keiner. (SB)

 

 

 

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21 Kommentare

  1. Wie lange soll der tote Gaul „Tolerantes Miteinander“ eigentlich noch geritten werden?
    Toleranz bedeutet erdulden, ertragen und niemand von den länger hier lebenden wurde dazu befragt, im Gegenteil.
    Wem es nicht paßt, der darf sogar das Land verlassen.
    Hurra!

  2. In Berlin können nur noch Irre in der Politik arbeiten.
    Anders sind solche Artikel für mich nicht zu erklären.

  3. Als der Ponyhof das Grundstück gepachtet hatte, war es im Flächennutzungsplan nicht als Bauland gekennzeichnet. Im Vertrauen darauf gründete die Pächterin dort den Ponyhof. Doch Flächennutzungspläne können leicht geändert werden, besonders wenn die Gemeinde im Zuge unbegrenzter Migration nach Wohnraum sucht. Und einen Pachtvertrag zu lösen, geht einfacher von der Hand, als Enteignung … sollten sich alle Pächter gut merken, die in diesem Land investieren wollen.

  4. Laut KIKA ist doch ein Flüchtlingsheim ein Ponyhof. Viele Mädchen haben diesen „Streichezoo“ bereits ausprobiert. Einige haben es überlebt.

  5. Platz für ein zukünftiges neues Ghetto. Der Plan für eine Moschee liegt sicher auch schon in der Schublade.

    • Und überdachte Standplätze für Drogendealer.
      Ja, jetzt haben sie ihren real existierenden Sozialismus, den sie anscheinend haben wollten. Der war allein schon schlimm genug, weil die Produktivität sofort auf 25% der vorherigen Wirtschaftsleistung gesunken ist. Wenn dann noch totalitärer Kulturmarxismus obendrauf kommt wage ich mir gar nicht auszumalen, wo das endet.

  6. Wie und was und wen haben die Berliner gewählt ? Selbst schuld, mein Mitgefühl für die Kinder und Rentner hält sich in Grenzen.

  7. „….soll laut dem Willen des SPD-regierten Bezirks …“

    Mehr braucht man nicht zu wissen.

  8. Was nützt ein neuer Standort – wenn er denn je gefunden werden sollte – wenn er nicht in unmittelbarer Nachbarschaft liegt? Sollen die Kinder und Senioren demnächst mit dem Bus dahinfahren? Und warum baut man dann nicht die Migrantenunterkunft an dem Standort?

  9. Sucht euch ein paar Flüchtlinge die sich für den Ponyhof einsetzen.
    Wie wir doch wissen wir denen nichts ausgeschlagen. Aber schön auf die Ponys aufpassen.

  10. Die „flotten Hufe“ werden für die weibliche Bevölkerung weiterhin von Vorteil sein, wenn erst genügend junge orientalische Einwanderer mit viel Tatendrang und ohne Beschäftigung in der Gegend kampieren.

    • Flotte Hufe scheint aber nutzlos, wenn Frauen von Busstationen zum vergewaltigen einfach weggetragen werden…

      Zwei „Riesen“ vergewaltigten junge Frau

      [..] 😡

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