Mordfall Lübcke: Hysterie, Empörungswelle und Schnappatmung

Daniel Matissek

Kirche St. Martin Trauerfeier für den verstorbenen Regierungspräsidenten Dr. Walter Lübcke (Kassel) Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier würdigt den Verstorbenen (Foto: Imago)

99,9 Prozent derer, die sich im Lande eine Meinung zum Mordfall Walter Lübcke gebildet haben, wissen darüber keinesfalls mehr, eher weniger, als das, was bei aufmerksamer und sorgfältiger Mitverfolgung der Nachrichtenlage darüber bekanntgegeben wurde. Und ob es nun ins Meinungsklima der verbreiteten Schnappatmung passen mag oder nicht: Tatsache ist, dass diese Informationen, wie die gesamte Beweislage in dem Fall, bei weitem zu dünn ist, um eine Täterschaft des Stephan E. zur so gut wie gesicherten Tatsache zu erheben. Doch in der gerade anrollenden Empörungswelle über „rechtsextremistischen Terror“ geschieht genau dies.

Der Mord an Walter Lübcke war eine schreckliche Untat. Hatte sie einen politisch-rechtsextremen Hintergrund, so wäre sie ein besonders abscheuliches Verbrechen. Doch all das, was bisher über den Mordfall bekannt ist, schließt eben nicht aus, dass es sich am Ende ebenso gut doch um eine unpolitische Beziehungstat gehandelt haben kann. Auf jeden Fall sind hier einige Dinge oberfaul – zu diesem vorläufigen Schluss gelange ich (und gelangt zwingend jeder) nach nüchterner Auseinandersetzung mit den bekannten Details des Falles, die ich nachfolgend – sozusagen fürs Protokoll – nochmals zusammenstelle. Ob und wie diese Faktenlage mit der öffentlichen Hysterie und Stimmungsmache dieser Tage zusammengeht, möge jeder für sich selbst beurteilen.

Lübcke wird vom 2. auf den 3. Juni erschossen. Anfangs richten sich die Ermittlungen auf sein Umfeld und seine letzten Kontakte: Man weiß, dass er am Abend seines Todes noch Besuch hatte, während er gemeinsam mit Frau und Schwiegertochter auf seinen Enkel aufpasst. Sein Sohn ist derweil auf der „Weizenkirmes“, die auf dem Dorfplatz von Wolfhagen-Istha stattfindet, unmittelbar neben Lübckes Wohnhaus. Rund tausend Menschen feiern dort an diesem Abend. Die Frauen samt Enkel gehen schlafen, der Gast geht gegen 23 Uhr. Gegen halb zwölf sieht ein Mädchen aus dem Ort Lübcke als letzte lebend, da raucht er auf der Terrasse eine Zigarette. Um halb eins findet dann der nach zurückkehrende Sohn den angeschossenen und schwerverletzten Vater. Er ruft einen ihm persönlich bekannten Rettungssanitäter, Florian A. an. In den sozialen Medien zirkulieren später Aussagen von persönlichen Bekannten und Menschen aus der Region, wonach A. Mieter in einem als „Schrott-Immobilie“ bezeichneten Haus Walter Lübckes gewesen sei und es wegen des Mietverhältnisses Probleme gegeben habe (die Polizei wird sich zu diesen Mutmaßungen allerdings nicht äußern).

Jedenfalls ist der Sanitäter A. mit der Familie Lübcke privat bekannt. Er trifft am Tatort ein, noch vor der Polizei. Dort leistet er dem Angeschossenen Erste Hilfe – aber er tut noch mehr: Der Sanitäter manipuliert den Tatort, lässt Spuren verschwinden; unter anderem wischt er Blutspritzer ab. Den Ermittlern fallen diese Veränderungen am Tatort später auf. Lübcke wird ins Krankenhaus gebracht und erliegt um 2.35 Uhr seinen Verletzungen. Am nächsten Tag gibt die Polizei auf einer Pressekonferenz bekannt, auf Lübcke sei aus „nächster Nähe“ durch eine Kurzwaffe (Revolver, Pistole) geschossen worden. Kampf- oder Abwehrspuren wurden nicht gefunden, was entweder auf einen Hinterhalt hindeutet – oder aber darauf, dass Täter und Opfer sich kannten.

Am 4. Juni wird eine 20-köpfige Sonderkommission eingerichtet, am 5. Juni wird der Fall dann in der TV-Sendung „Aktenzeichen XY“ thematisiert. Es gehen 160 Hinweise aus der Bevölkerung ein. Der Sanitäter Florian A. wird auf die Fahndungsliste gesetzt, wegen der Manipulationen am Tatort gilt er jetzt als dringend tatverdächtig. Am 8. Juni wird er dann bei einem großangelegten Einsatz der niedersächsischen Polizei auf einer Fähre nach Wangerooge verhaftet. A. wird verhört. Was dann passiert, ist mehr als sonderbar – und ab hier entfaltet der ganze Fall Lübcke erste Ungereimtheiten: Nach weniger als 24 Stunden setzt man Florian A. wieder auf freien Fuß; angeblich hätten sich „keine Hinweise auf eine Tatbeteiligung ergeben“, wie es lapidar heißt – wohlgemerkt trotz eines möglichen persönlichen Motivs und der erwiesenen Tatortmanipulation. Diese rechtfertigt der Sanitäter übrigens so: Er habe der Familie Lübcke „einen schrecklichen Anblick ersparen“ wollen, deshalb habe er einiges verändert, z.B. Blut aufgewischt. Erstaunlich: Diese Erklärung wird akzeptiert – und von Polizei und Staatsanwaltschaft prompt als angeblich plausibel weiterverbreitet. A.’s Glaubwürdigkeit wird nicht weiter hinterfragt – obwohl er als professioneller Angehöriger des Rettungsdienstes schon von seiner Ausbildung und Berufspraxis her definitiv weiß, dass Spuren am Tatort vor dem Eintreffen von Ermittlern niemals verändert werden dürfen – erst recht nicht im Mordfall eines prominenten Politikers.

Eine Woche herrscht dann Funkstille seitens des hessischen Landeskriminalamts; offensichtlich stecken die Ermittlungen in einer Sackgasse. Und dann geht alles ganz schnell: Am Montag, 17. Juni, wird plötzlich berichtet, dass die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen an sich gezogen hat. Prompt präsentiert diese am selben Tag 45jährigen Stephan Ernst aus Kassel als Tatverdächtigen – einen, na was wohl, Rechtsradikalen – auch wenn dieser seit 10 Jahren nicht mehr strafrechtlich in Erscheinung getreten war. Niemand hat E. am Tatort gesehen, Die einzige Verbindung von Ernst zu Lübcke bestand in einer Hautschuppe an Lübckes Kleidung, die – zwei Wochen nach der Tat – in einer DNA-Vergleichsanalyse gespeicherten Datensätzen zugeordnet werden konnte; außerdem soll Ernst in einem privaten Chat von Ende 2015 Lübcke als „Volksverräter“ bezeichnet haben. Hier ergibt sich nun ein großes Problem – das weiß jeder Profiler ebenso wie die Zuschauer von Sendungen wie „Medical Detectives“: Tatsächlich lassen sich an fast allen Kleidungsstücken grundsätzlich Hautschuppen, Haare oder anderes genetisches Material in großer Zahl finden – und zwar von praktisch allen Personen, mit denen deren Träger irgendwie in Kontakt gekommen waren, und sei es nur oberflächlich oder zufällig. Doch es ist nur eine einzige Hautschuppe, auf die man sich hier stürzt: Die von Stephan Ernst. Sie bildet den Anfang einer Indizienkette, die sich bald exponentiell verlängern und abenteuerliche Wendungen annehmen wird.

Viel Häßliches gibt es, ohne Frage, aus der Vergangenheit von Stephan Ernst zu berichten: 1993 wollte er mit einer Rohrbombe einen – zum Glück dann vereitelten – Sprengstoffanschlag auf ein Asylantenheim verüben. Wegen Körperverletzungs- und diversen Gewaltdelikten sitzt er später sechs Jahre ein. Immer wieder hat er in den Jahren seit der Jahrtausendwende Kontakte zu Neonazi-Organisationen, unter anderem der Gruppe „Combat 18“. Bis 2004 ist er außerdem Mitglied der hessischen NPD. Ernst ist – daran besteht kein Zweifel – ein fanatischer Rassist, Terrorist, bekennender Nazi und Schwerverbrecher. Ab 2009, nach seiner Haftstrafe, wird es allerdings ruhig um ihn. Er wurde, was eigentlich verwundert, seither nicht einmal mehr als rechtsextremer Gefährder eingestuft. Sollte in seinem Fall so etwas wie Resozialisierung – bekanntlich Hauptzweck des deutschen Strafvollzugs – funktioniert haben?

Falls dem so wäre, dann beweist der hysterische Hexensabbat, der im Zusammenhang mit dem Lübcke-Mord seit vergangener Woche deutschlandweit von Politik und Medien zelebriert wird, das genaue Gegenteil: dass nämlich für Täter des rechten Spektrums so etwas wie Verjährung, Vergessen und vor allem Unschuldsvermutung nicht gilt, nicht gelten darf. Um die Schuldvermutung der Ermittler in Bezug auf den aus dem Hut gezauberten neuen Tatverdächtigen Stephan Ernst zumindest emotional wirkungsmächtig zu unterfüttern, wird momentan alles, was dieser je getan (und bereits verbüßt) hat, quasi nochmals zur öffentlichen Anklage gebracht. Die Zeitachse ist hierbei sekundär; ob Vorwürfe im Jahr 2000 (sein Kontakt zu „Combat 18“) oder die letzten Delikte vor 13 Jahren stattfanden, spielt bei der bezweckten Vorverurteilung keine Rolle. Einmal Nazi, immer Nazi – ganz anders übrigens als bei erfolgreich in den Schoß der Toleranzgesellschaft zurückgekehrten, einstige RAF-Mördern, die von Theaterintendanten, Kulturpolitikern und Feuilletonisten hofiert werden.

Da war es auch nur eine Frage der Zeit, bis Ernst in die Nähe des „NSU“ gerückt wurde, jener zum „Netzwerk“ aufgebauschten Einzelgruppe, der bis heute – trotz in der bundesdeutschen Geschichte beispielloser strafrechtlicher, kriminalistischer, politischer und parlamentarischer Bemühungen – keine anderen aktiven Mitglieder außer den drei Tätern Böhnisch, Mundlos und Zschäpe zugeordnet werden konnten. Weiterhin wird gleichwohl mit„Schätzungen“ operiert, wonach es einen Background von 100-200 „Mitwissern“, „Mittätern“ oder sonstigen „Personen des näheren Umfeld“ gegeben habe, der sich zumindest „Kontaktschuld“ vorwerfen lässt. Das Problem: Beweise dafür gibt es keine. Es war ein Untergrund ohne Hintergrund – abgesehen natürlich von einigen V-Leuten (wie etwa dem landauf, landab durch die Untersuchungsausschüsse herumgereichten hessischen V-Manns Andreas Temme), die ihrerseits aber ebenso wenig über oberflächliche und informelle Kontakte hinauskamen. Ansonsten hätten die Ermittler ja nicht ein Jahrzehnt lang im Dunkeln getappt, und der Terror des zum „Netzwerk“ hochgejazzten Trios hätte keine 10 Menschenleben fordern können.

Nun ist es also dieses Phantom-Umfeld, jener behauptete „erweiterte Kontaktkreis“, dem Stephan Ernst auch noch zugeordnet werden soll. Beweise dafür gibt es nicht; selbst der genannte V-Mann Temme, 2016 in seiner Vernehmung vorm Untersuchungssausschuss des Wiesbadener Landtags explizit nach Ernst befragt, kannte diese nur als „NPD-Stephan“, der seit Jahren nicht mehr in Erscheinen getreten war, und konnte keinerlei Verbindung zum NSU bestätigen. Boehnisch und Mundlos sind seit acht Jahren tot, Zschäpe sitzt seitdem in Haft. Und doch soll, egal mit welchen Insinuierungsmanövern und Konstruktionen, die Brücke vom Lübcke-Mord zum NSU geschlagen werden. Es hat den Anschein, als solle nun endlich nachgeholt werden, was beim NSU nicht mehr möglich war: Die große Generalabrechnung mit einer „rechten Terrororganisation“.

Ich bitte, mich nicht misszuverstehen: Es geht mir bestimmt nicht darum, einen Rechtsextremisten zu verteidigen. Für die früheren Taten Ernsts gibt es meiner Meinung nach keine Entschuldigung. Aber in einem Rechtsstaat gelten selbst für schlimmste menschgewordene Zumutungen noch Regeln und Prinzipien. So wie es Grundrechte gibt. Und diese werden dieser Tage in einem Ausmaß mit Füßen getreten, das einen grausen lässt. Täglich erweitert man auf fahrlässige Weise absichtsvoll den Kreis jener, denen man eine – zumindest moralische -Mitschuld an einem Mord anlastet, der noch überhaupt nicht aufgeklärt ist. Das zu tun ist allein Aufgabe der „unabhängigen“ Justiz, von niemandem sonst. Und natürlich muss und wird die Justiz dabei auch alle Indizien im Fall Ernst zu prüfen haben. Wie sie aber bei der gegenwärtigen, gewollt aufgeheizten Stimmung, angesichts einer scharf präjudizierenden, eindeutigen politischen Erwartungshaltung, jemals noch zu einem neutralen Ergebnis gelangen sollte, ist fraglich.

Loading...

46 Kommentare

    • Und verändert oder reinigt den Tatort bevor die Polizei da ist.
      Und ist mit dem Sohn des Toten eng befreundet.
      Warum hat man hinsichtlich Sohn und Suizid nicht ausermittelt?
      Was verheimlichen uns die Ermittler?

      Der eine Uwe hat damals ja auch noch geschossen, als er bereits tot war(NSU)?!
      Hatte das Wohnmobil angezündet, aber keine Rauchgase in den Bronchien!?

  1. Hat der vermeintliche Täter den Mord gestanden?
    Wenn ich so lese, was hinter dem Rücken der Bürger von den Politikern alles manipuliert, vertuscht und nach Gusto entschieden wird, vermute ich, dass der verhaftete Mann eher als Sündenbock hinhalten muss. Die Gesetze in D werden ja so gebeugt, wie es passt. Merkel war da ein gutes Vorbild.
    Schade, dass noch so viele Wähler auf diese sogenannte Elite (egal welche Politfarbe) auf den Leim geht und nicht anfängt selber zu denken.
    Und
    Wenn man sieht wie „erfolgreich und effizient“ die Polizei in D arbeitet, dann wundert man sich doch etwas über den schnellen Fahndungserfolg.
    Ich persönlich glaube das war ein anderer, der geschossen hat, wenn es denn nicht sein eigener Sohn war.

  2. Die im Artikel angeführten Merkwürdigkeiten sind noch längst nicht alle. Die ganze Sache passt hinten und vorne nicht. Ernst ist ein Patsy, der genau das gewünschte Klischee erfüllt, aber nach Würdigung aller bekannten Sachverhalte mit hoher Wahrscheinlichkeit, DNA-Spur hin oder her, eben nicht der Täter ist. Um es klar zu sagen, ein Mord ist immer schärfstens zu verurteilen, völlig egal was man für eine Meinung zum Opfer hat. Was mich aber maßlos ärgert, ist diese unglaubliche Instrumentalisierung, die zur weiteren Einschränkung der Meinungsfreiheit, Manipulation und Einschüchterung der Bevölkerung dienen soll, die dem hochverräterischen Unternehmen der völligen Grenzenlosigkeit ablehnend gegenüber steht. Diejenigen, die an anderer Stelle immer fordern, dass Einzelfälle nicht zu instrumentalisieren sind, tun das selbst in eklatantester Weise. Ich schrieb es schon wiederholt, während hier der Tod von Lübcke unentwegt zum Zwecke der politischen Ziele ausgeschlachtet wird, tangieren die vielen Toten, die im Züge der gegen das deutsche Volk gerichteten Politik zu beklagen sind, die politische Kaste und ihre Sprachrohre ganz offensichtlich nicht die Bohne.

  3. Erschütternd ist das inferiore Bild das die Justiz in dieser Sache abgibt! Das ist von der Politik so beabsichtigt, genauso wie politisch dafür gesorgt wird, daß die Polizei bei Einsätzen vor allem gegen die Merkelgäste eine demütigende Rolle spielt. Das wird alles bewußt politisch herbeigeführt und gehört zur vorsätzlichen Destabilisierung eines Staates.

  4. Die dargestellte Geschichte ist schon ganz zu Beginn unplausibel. Wenn ein Sohn seinen schwer verletzten Vater mit Kopfschuss in seinem Blut liegend findet, was würde der in höchster Panik tun? Er würde den Notruf wählen, damit möglichst schnell ein Rettungsdienst mit Notarzt, Sanitätern und allem Equipment kommt, um zu retten was zu retten ist. Er würde ganz bestimmt nicht einen einzelnen ihm bekannten Sanitäter rufen. Was hätte der denn tun können? Da ist was oberfaul.

  5. Musste denn der VS-Mann Temme wieder einen Schritt über die Leiche machen?In knapp 120 Jahren wissen wir mehr! Schöne Grüße aus Asozialistan.

  6. Zustandsbeschreibung aus meinem Wohnort vom letzten Wochenende.
    In der Nacht von Freitag auf Samstag wurden auf dem Rathausvorplatz drei Männer von einer Gruppe „Südländern“ zusammengeschlagen.
    Etwas später wurde in einer Discothek eine 21jährige von drei Männern zusammengeschlagen und deren Handtasche geraubt. Eine Täterbeschreibung unterblieb gänzlich. Zeugen sollen sich an die Polizei wenden.
    Samstagabend wurde ein Pizza-Fahrer mit einem Baseballschläger traktiert. Kurz darauf eine Polizeistreife von einem Junkie. Beschreibungen der Täter gab es nicht. Zeugen sollen sich an die Polizei wenden.
    Wie ich erfahren durfte, gab es noch mehr Übergriffe und der Sommer fängt gerade erst an.

    Dafür wurde heute in der Presse gelobt, dass das gestrige Fest der „Vielfalt der Kulturen“ ohne Probleme verlaufen ist. Klar, da haben die neuen Diamantstücke pressewirksam mit denen gefeiert, welche heute Morgen um 5 Uhr wieder für sie aufstehen mussten.
    Hysterie, Empörungswelle und Schnappatmung herrschten erst heute Mittag, weil acht gewählte Abgeordnete der AfD, sich zu ihrer ersten Sitzung des Stadtrates eingefunden haben.

    Allen Schnappatmern, Greta-Jüngern und Nazi-Sehern, wünsche ich in diesem verlorenen Land einen knallharten Islam und zwar um einiges härter, als der salafistische oder wahabitische.

  7. Bei IS Rückkehrer wird dagegen mit allen Mitteln versucht sie als Opfer hinzustellen. Bei arte lief ein Trailer zu einer Doku wo es um diese armen Menschen ging, der „IS“ hätte sie reingelegt und getäuscht. Als seie der IS eine höhere Macht, dabei ist Erdloch nur ein Haufen von dummen Fanatikern, die man nun zurückholt und sie rehabilitiert. Doch was die verbrochen haben lässt den Lübeck Mord als Kindergeburtstag da stehen.

  8. Zitat:
    „Der Mord an Walter Lübcke war eine schreckliche Untat. Hatte sie einen politisch-rechtsextremen Hintergrund, so wäre sie ein besonders abscheuliches Verbrechen.“

    Jau…ein „besonders abscheuliches Verbrechen…, politisch rechtsextremer Hintergrund eben.”
    Aber wenn der Lübcke von einem einem Vater umgebracht würde, an dessen Kind er sich vergangen hätte, dann wäre das ein einfach abscheuliches Verbrechen.
    Hätten aber Verwandte aus Gründen des Erbes ihn als Erblasser getötet, wäre dies ein Verbrechen ohne Adjektiv.
    Täte dies jemand aber, um an seine Geldbörse zu gelangen, so wäre es ein wohlgelittenes Verbrechen.

    Doch schließlich, wenn Abdul ihn erschießt, weil er ein scheißdeutscher Kuffar ist, dann wäre es eine Ordnungswidrigkeit, die mit Geldauflagen erledigt wäre.

    Ich würde gerne einmal die Kriterien des Autors kennen, nachdem ein Mord adjektivisch gestaffelt werden kann.

    Ach ja….die Uwes des NSU, von denen man weder DNA-Spuren am Tatort gefunden hat und die niemand jemals in Tatortnähe gesehen hat; in welche Kategorie fallen diese?

  9. Diese Art des Tötens trägt die Handschrift und Handwerk einer völlig anderen Gruppe!
    Wenn man sich mit denen zusammenschliesst und denen ihre Regeln verletzt, bekommt man eine Warnung! Befolgt man diese nicht, war es das!
    Und welche Gruppen das sein können weiss der Staatschutz selbst genau. Es gibt mehrere davon, zusammengefasst nennt man diese auch Mafia!
    Vielleicht wird auch in diese Richtung ermittelt, wir werden es nie erfahren, da Staatlich der Schuldige schon feststeht!

  10. Viel zu leichtfertig wird von den Ermittlern ein Selbstmord Lübckes ausgeschlossen. Das Fehlen der Tatwaffe ist dafür bei weitem nicht ausreichend. Sein Sohn hätte sie leicht verschwinden lassen können, aus verschiedensten Gründen, so z.B., wenn die Auszahlung einer Lebensversicherungssumme davon abhängen würde. Vom Sohn wurde vor dem Eintreffen der Polizei ein Freund herbeigerufen, der einen Felgenreiniger dabeihatte, welcher hervorragend dazu geeignet wäre, Schmauchspuren von der Hand Lübckes zu entfernen.

  11. alles sehr dubios……wirkt inszeniert…
    Man wollte Stephan E. sogar im März 2019,sprich dieses Jahres auf einer Veranstaltung von Combat 18 gesehen haben.
    Diese Behauptung kam von Monitior,also eine Sendung vom Staatsfunk..

    Erstaunlich,dass es heute einen Bericht in Spiegel-Online gab mit der Überschrift:

    „Tatverdächtiger Stephan E. war wohl nicht bei Combat 18-Treffen in Mücka“–(googeln)

    Es hätte sich wohl um eine Verwechslung gehandelt..

    Naja..ich frage mich,was bei der Causa Lübcke noch alles verwechselt wurde?

    Vielleicht diese Hautschuppe?

  12. In diesem „Rechtsstaat“ läuft alles so wie die Mächtigen es wollen. Der Ernst kommt nie wieder raus, es sei denn, er hat ein felsenfestes Alibi für die Tatzeit. Dazu fällt mir der Fall Harry Wörz ein, 11 Jahre Knast, unschuldig. Wenn es Wörz nicht war, wer war es dann? Haupverdächtig ist ein Polizeibeamter, alles klar? Oder Gustel Mollath. Seine Frau hat ihn in die Psychiatrie einweisen lassen, Geldgeschäfte, ein Richter war mit dabei.

  13. Man muss sich das mal vorstellen, 1 Hautschuppe soll hier der alleinige Beweis sein. So minimale Indizien taugen eigentlich nur in den übelsten Diktaturen als Beweis, für ein Schwerverbrechen.

    • keine Angst. Da werden noch einige Beweise zurechtgestrickt. Wer im Monopol suhlt, hat die Mittel dazu. Schließlich muß das Wahlvolk auf links gedrallt werden, da heiligt der Zweck die Mittel. Und wenn Leute wie Gabriel viele Menschen, die er gar nicht kennt, als „Pack“ bezeichnen kann, dann kann man noch viel mehr

  14. In Ergänzung zum Artikel wären noch weitere Auffälligkeiten zu nennen, die Anlass zum Misstrauen sind:

    1. Die Straftat, die erforderlich war, damit die DNA-Daten des Tatverdächtigen vor der Tat in einer Datenbank gespeichert wurden, derentwegen der Tatverdächtige jedoch anscheinend keine Haftstrafe absitzen musste, wird nicht genannt. Es kann sich nur um ein Sexualdelikt handeln.

    2. Konkrete Angaben zur verwendeten Tatwaffe werden nicht gemacht. Die Ermittler scheinen an einem Auftauchen der Waffe also kein besonderes Interesse zu haben.

    3. Ein Anwalt des Tatverdächtigen tritt nicht in Erscheinung. Es gibt auch keine Auskünfte, ob der Tatverdächtige die Tat bestreitet, ob er zu den Vorwürfen schweigt oder anderweitige Stellungnahmen abgibt.

  15. Selbst wenn, auch Unschuldige können Geständnisses ablegen, aus diversen Gründen, dass heisst noch gar nichts.

  16. An was erinnert dieser „Fall Lübcke“ inzwischen? Bundesanwaltschaft, Rechtsradikale, Temme & Co, Presse im Chor? Richtg, an das NSU-Konstrukt!
    Bundesanwalt übernehmen sie. So ist es bei der WEISUNGSGEBUNDENEN Bundesanwaltschaft, wenn Herrchen pfeift, wedelt Lumpi mit Schwanz.Auch wird wieder, oh Wunder, eine DNA-Spurt NACHTRÄGLICH gefunden. Wobei jedem klar ist, wie leicht man diese „Spuren“ legen und manipulieren kann.
    Motiv, Waffe, Alibi, alle Nebensache. Auch die von Zeugen wegfahrenden PKW scheinen nicht mehr relevant, denn man baut bereits den Täter auf und strickt die passende Geschichte. Allerdings bleibt so vieles fraglich, dass es kaum passend gemacht werden kann.
    Überwachungsvideo, Besucher, Mafia, Tatortveränderungen, Umfeld und die auf 120 geheime Akte zum Täter. Ist das wirklich alles normal, ist das NORMALE Ermittlungsarbeit? Wer und was wird hier geschützt und verschleiert?

  17. Der Mord hat ein Geschmäckle.
    Und der präsentierte und mit aller Macht durch die Medien geprügelte Tatverdächtige ist meiner Meinung nach nur die Sau, die durch das Dorf getrieben wird, um die Leute von der Wahl der AfD abzuhalten.
    Der sogenannte „Kampf gegen Rechts“ ist das letztendliche Ziel hinter diesem erbarmungswürdigen Schauspiel.

  18. Die einzige Gemeinsamkeit dieses Herr Stephan Ernst mit der NSU Geschichte sind, in meinen Augen, die zahllosen Ungereimtheiten. Hätte ich meinen Kindern früher Märchen vorgelesen, die so voller Widersprüche in sich tragen, sie hätten sie nicht ruhig angehört ohne mächtig zu protestieren.

  19. Erinnert ein wenig an das Feuer von Notre Dame:
    Kaum war die Feuerwehr eingetroffen, wussten die Linksmedien schon, dass das Feuer durch einen Kurzschluß verursacht worden war, auch wenn führende Brandsachverständige das Gegenteil beweisen konnten.

    Im Fall Lübcke: Ein linker Merkel-Bettvorleger wird erschossen. Folglich kann der Täter nur ein Rechter sein. Und wenn kein Rechter ermittelt werden kann, dann wird eben einer konstruiert.
    Nach Uwe B. und Uwe M. wäre jetzt Uwe X. an der Reihe.

    Die Merkel-Junta wird dem Blödmichel schon das Richtige erzählen. Und der wirds wie immer glauben.

  20. …für mich fehlen da noch einige Punkte…warum wurde der Sanitäter erst nach 6 Tagen befragt ?…warum wurde bei Wiki gelöscht, dass Lübcke zuletzt mit der Kasseler Mafia zu tun hatte ?…und warum erinnert sich ein Zeuge erst nach 1 Woche daran, dass er 2 fremde Autos gesehen hat, von denen niemand mehr spricht…

  21. Erinnert sich noch jemand daran, wie vor zwei Jahren im Fall Peggy plötzlich DNA-Spuren von Uwe Böhnhardt an den Leichenteilen auftraten, die dann als „Trugspur“ deklariert wurden? Es gab einen Spiegel-Artikel dazu, aus dem hervorging, dass da von Seiten der Kriminalisten geschlampt wurde.

    NSU-Terrorist Uwe Böhnhardt hatte nichts mit dem Tod der Schülerin Peggy
    zu tun. Zu diesem Schluss kommen die Ermittler nach Auswertung einer
    DNA-Spur Böhnhardts, die am Fundort von Peggys Knochen an einem
    Textilstück entdeckt worden war.
    Dieses zwölf mal vier Millimeter große Teilchen habe inzwischen
    zweifelsfrei einem Kopfhörer Böhnhardts zugeordnet werden können, sagte
    Kriminaloberrat Uwe Ebner, der Leiter der Soko Peggy. Es habe eine
    Verunreinigung bei der Spurensicherung gegeben. Damit ist weiter unklar,
    wer Peggy tötete.
    Am 7. Mai 2001 war das damals neunjährige Mädchen im oberfränkischen
    Lichtenberg auf dem Heimweg von der Schule verschwunden. Erst 15 Jahre
    später tauchten Teile ihres Skeletts in einem Waldstück in Thüringen
    auf: Etwa 20 Kilometer von Lichtenberg entfernt fand ein Pilzsammler im
    vergangenen Sommer in Thüringen Knochen des Mädchens. Im Oktober gaben die Ermittler bekannt, Böhnhardts DNA sei an einem Beweisstück vom Fundort entdeckt worden.
    Es konnte nicht stimmen
    Weder das Baumwollgewebe noch die DNA hätten angesichts der
    Witterungsverhältnisse einen Zeitraum von 15 Jahren überstehen können,
    sagte Ebner. Der Kopfhörer sei im ausgebrannten Wohnmobil gefunden
    worden, in dem Böhnhardts Leiche gelegen hatte.

    Der aus Thüringen stammende Rechtsextremist soll als Mitglied des
    selbst ernannten „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) an einer
    Mordserie mit überwiegend ausländischen Opfern beteiligt gewesen sein.

    Der Spurenübertrag fand den Ermittlungen zufolge am 3. Juli 2016 am
    Grabungsort im thüringisch-bayerischen Grenzgebiet statt.
    Der Zeitraum
    habe auf wenige Stunden eingegrenzt werden können, sagte Ebner.
    Verantwortlich seien Einsatzkräfte aus Thüringen: Mehrere Ermittler
    seien auch mit dem Fall Böhnhardt befasst gewesen.

    „Ein Spurenübertrag darf nicht passieren“, sagte Ebner. Konsequenzen
    hätten aber die Thüringer zu ziehen. Das Thüringer Landeskriminalamt
    wollte sich nicht konkret äußern. Eine Sprecherin sagte nur: „Wir haben
    es zur Kenntnis genommen.“

  22. „Der Mord an Walter Lübcke war eine schreckliche Untat. Hatte sie einen politisch-rechtsextremen Hintergrund, so wäre sie ein besonders abscheuliches Verbrechen.“
    Wäre das Verbrechen weniger abscheulich wenn es von der ‚Ndrangheta oder von Linksextremisten verübt worden wäre?
    Wohl kaum, aber es würde sich nicht zur Hatz auf die AfD eignen!
    Die Instrumentalisierung dieses Verbrechens zur Hetze gegen Vertreter einer demokratischen Partei, ausgerechnet durch diejenigen, die sonst bei viehischen Bluttaten toleranzgeschwellt vor Instrumentalisierung warnen, ist nur noch ekelhaft!

  23. Ach nee, man hat eine DNA Spur gefunden, die angeblich zu einem ,,Täter,, führte, dessen Vita ,,möglicherweise,, in die sog. ,,Rechte Ecke,, weist. Da war doch 2016 mal so ein Fall, wo man die lange vermißte Leiche einer jungen Frau aufspürte, an der man dann, oh Wunder, DNA
    Spuren eines der beiden ,,NSU,, Uwes fand. Im nach hinein stellte es sich heraus, die verwendeten Messgegenstände waren konterminiert, von früheren Ermittlungen beim ,,NSU,, . Und in dem Fall Lübcke ist man gleich fündig geworden, hat den angeblich ,,Rechten Täter,,
    verhaftet. Der aber schweigt, so weit mir bekannt ist. Wie wir hier schon bei bekannt werden des Todes von Lübcke vermuteten, man wird so lange suchen, bis man es der ,,Rechten Szene,, in die Schuhe schieben kann. Jetzt macht man einen Bohei und baut eine Blase auf,
    die, so denke ich, ganz schnell platzen wird. Ich traue hier in dieser Bananenrepublik jedem alles zu, damit man anders denkende diffamieren und denunzieren kann!!!

    • Da kann ich ihnen noch so einen Fall nennen.
      In den 90 ern wurde knapp 10 Jahre nach einer DNA Spur gesucht.
      Die komischerweise an mehreren Tatorten auftauchte,da liefen die Fahndungen auf Hochtouren.
      Bis man dann feststellte das die Spurensicherung kontaminierte Wattestäbchen verwendete, und darauf war die DNA der Frau oder Herren der die Wattestäbchen fertigte und verpackte.

  24. Die RAF Mörder waren aber lieb und keine Gefährdung der BRD ! Mancher Steinewerfer und Molotowcocktail-Zubereiter wurde sogar Regierungsmitglied !

  25. Wenn man sich an die Meldung erinnert, dass im Fall Peggy plötzlich DNA-Spuren von Uwe Böhnhartd auftauchten, die dann offensichtlich durch die Kriminalisten als sog. „Trugspur“ hinterlassen wurden, dann frage ich mich, wie relevant eine gefundene Hautschuppe des Verdächtigen auf der Kleidung des Opfers ist. Einfach danach googeln.

    • Nachdem der Nachname des Tatverdächtigen in den Medien genannt wird und unverpixelte Bilder gezeigt werden, muss man leider befürchten, dass ein inszenierter Selbstmord im Drehbuch vorgesehen ist.

    • Müsste man sich wundern, wenn er bald ein erpresstes Geständnis ablegt oder wenn plötzlich die Tatwaffe mit seinen Fingerabdrücken auftaucht?

    • „Zumindest SPIEGEL Online schreibt recht kleinlaut, und sonst hört man wohl auch nicht viel davon, Stern hat’s inzwischen auch,
      hat sich inzwischen der Mann auf den „Beweisfotos” gemeldet. Der gehört
      da irgendwie zu einer Neonazi-Musikband. Jedenfalls sei er nicht der
      Verdächtige Stephan E.

      Ausgerechnet Monitor mit der Polithasspratze Restle von der ARD,
      die mit den Faktencheckern, haut so eine Fehlinformation raus und der
      ganze Pressepulk krampft es ungeprüft nach.“

      Danisch

  26. Der Mord an Lübcke ist aller Wahrscheinlichkeit eine False Flag Aktion, ist meine eigene Meinung hierzu! Spielt ja dem politischen Establishment ungemein in die gezinkten Karten

    • Solange sich die Pupillen bewegen, gilt man als lebendig. Der Hirntod allein ist kein ausreichendes Kriterium.

  27. Völlig zu Recht haben Sie das Adjektiv „unabhängig“ im Zusammenhang mit der deutschen Justiz in Anführungszeichen gesetzt!

Kommentare sind deaktiviert.