Geschäftsmodell? Schlepper NGOs bekommen mehrere Millionen Euro jährlich

Bildschirmfoto: Open Arms NGO
Bildschirmfoto: Open Arms NGO

Mittelmeer – NGOs, die für Schlepperaktivitäten im Mittelmeer verantwortlich sind, kassieren trotz ihrer reduzierten Tätigkeiten immer noch Millionen Euro Spendengelder. Ist Schleppen auch ein profitables Geschäftsmodell?

Wie die italienische Zeitung Il Giornale berichtet, ist die Ausbreitung und Frequenz der NGO-Schlepperaktivitäten durch das Handeln der italienischen Rechtsregierung und Innenminister Matteo Salvini stark zurückgegangen. Nachdem die Häfen grundsätzlich für NGOs mit Migranten an Bord geschlossen bleiben, haben sich viele der Schiffe nach Malta und Spanien orientiert. Allerdings geben die NGOs trotzdem mehrere Millionen an Spendengeldern im Jahr aus.

Allein im Jahr 2017 soll Sea-Watch aus Deutschland 1,6 Millionen Euro an Spenden eingenommen haben. Im Jahr darauf waren es 1,7 Millionen Euro. Vieles davon wird für die Instandhaltung des Bootes gebraucht, heißt es im Bericht, der sich auf die eigenen Angaben der NGO bezieht. Sprit, Wartungsarbeiten und Personal kosten für die Schiffe und das kleine Flugzeug namens Moonbird.

„Mediterranea Saving Humans“ ist eine weitere NGO im Mittelmeer, die mit ihrem Schiff Mare Jonio für die Einschiffung von afrikanischen Migranten nach Europa verantwortlich ist. Von der “Italian civil society organisation“ und Privatpersonen soll sie ebenfalls etwa 465.000 Euro in Spenden ausgezahlt bekommen haben. Für viele NGO-Schlepperaktivisten scheint ihre Tätigkeit vor allem mit Anerkennung aus dem migrationsfreundlichen Millieu belohnt zu werden. Wie viel von den Spenden tatsächlich in den Händen der Betreiber bleibt, ist nicht bekannt. (CK)

 

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10 Kommentare

  1. Ich wäre auch gerne Seenotretter . So im Mittelmeer rumzuschippern,die Romantik,das Klima,das Meer ,alles mit Lohn. Sehr schön. Aber die Klienten passen mir nicht.

  2. Nur Idioten glauben doch noch ernsthaft daran, dass diese NGO ihrer Schleppertätigkeit aus reiner Nächstenliebe nachgehen.
    Das Ganze ist ein erträgliches Geschäftsmodell unter dem DECKMANTEL der Humanität – sonst nichts.

  3. Sie lassen sich ihre mildtätige Seele vergolden und mit Brillanten besetzen. Der gute Mensch in Europa, besonders in Deutschland zahlt auch für die größte Dummheit. Da ist ihm nichts zu teuer. Spendenquittungen können sogar steuerlich abgesetzt werden. Alle haben was davon. Nur der arbeitende Mensch ist der dumme Sklave, der am Ende die Folgekosten allein tragen muss, während die Asylantengewinnler sich bald an einer der schönsten Plätze ohne Moslems ausruhen können. Die Folgen bleiben bei uns. Und die Moral von der Geschicht, Spende nicht.

  4. Die sich gerne selbst moralisch überhöhenden „Aktivisten“, sind Heuchler ersten Grades. In Wahrheit geht es ihnen nur um sich selbst, entweder weil sie nach gesellschaftlicher Anerkennung gieren, oder sich finanzielle Vorteile erhoffen, wahrscheinlich sogar beides.

  5. Daß die das betreiben, ohne wirtschaftlichen Gewinn zu haben, halte ich für ausgeschlossen. Wenn es wegen des guten Herzens wäre, dann würden die sich um Leute kümmern, die Leergut suchen, um sich Essen kaufen zu können. Wenn das Ganze ehrlich wäre, gäbe es eigentlich nicht mal Fälle, in denen Menschen derart erniedrigt leben müssen. Und wenn sie Lust auf Exotik haben, dann würden sie dort vor Ort ihre Empathie ausleben. Helfen, daß die „Migrationswilligen“ erst gar nicht in einen anderen Kontinent/Kulturkreis müßten. Es ist einfach knallhaftes Gewerbe unter dem Deckmantel der „Humanität“ und „Moral“.

    • Die FAZ wirbt gerade mit einer einfältigen linksverhetzten Göre für so ein Schlepperschiff. Project Syndicate vom onkel und der Sozenverein Madsack hat die bereits alle gleichgeschaltet. Goebbels würde jubeln.

  6. „Vieles davon wird für die Instandhaltung des Bootes gebraucht,…“

    …ich bezweifle allerdings, dass die „Gutmenschen“ für den Mindestlohn ihre „ethisch hochwertige Arbeit“ verrichten.

  7. „Vieles davon wird für die Instandhaltung des Bootes gebraucht,…“

    …ich bezweifle allerdings, dass die „Gutmenschen“ für den Mindestlohn ihre „ethisch hochwertige Arbeit“ verrichten.

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